Ein Novum in der Handelswelt, sogar die Tagesschau berichtet (zumindest in einer Onlinemeldung) über diesen unglaublichen und zukunftsweisenden Weg, den einige Edeka-Märkte im Süden des Ladens ab jetzt gehen:
Es gibt dort nun Wein in Mehrwegflaschen. Hammer. Unfassbar. Mir kamen mir die Tränen vor Glück.
Ach, wartet mal …
Wir haben hier bei uns in der Gastfeldstraße Wein (aus ökologischer Erzeugung dazu) in Mehrwegkisten nachweislich bereits seit 14 Jahren im Sortiment. Doppelt ökologisch korrekt übrigens, da die Flaschen hier in Bremen erst befüllt werden, also nicht unnötig viel Leergut quer durch die Republik gekarrt wird. Die erste Erwähnung dazu findet sich am 3. November 2010 hier im Blog
an dieser Stelle und bislang war das einfach so und alle freuten sich. Vielleicht sollte man dazu auch mal ein Weinfass aufmachen und eine XXL-Pressemeldung herausbringen.
Ein Mann betrat den Bereich vor dem Leergutautomaten und ließ reflexartig seinen Blick in den dort stehenden Müllbehälter wandern. Nach kurzer Suche zog er einen Papierschnipsel aus dem Müllsack, den ich über die Videoanlage ziemlich eindeutig als einen der Spendenbons aus dem Leergutautomaten identifizieren konnte.
Diese Bons haben keine weitere Funktion und können an der Kasse auch nicht eingelöst werden, aber leider lässt sich der Druck auch nicht deaktivieren. Ob der Mann das alles wusste, kann ich nicht sagen – auf jeden Fall hat er den Beleg schließlich in unsere Elepfandspendenbox gesteckt.
Das hat zwar niemandem geholfen, vor allem keinem Elefanten, aber ich fand die Aktion trotzdem sehr nett und aufmerksam.
Sören hat im Dublin Airport den dortigen SPAR-Markt entdeckt und gleich für mich fotografiert. Vielen Dank für die Zusendung des Bildes.
Den SPAR im Flughafen gab es hier
2017 zuletzt zu sehen. Inzwischen hat sich etwas geändert. Das, was in der Mitte des Ladens wie ein dicker Pfeiler aussah, ist verschwunden. War dann wohl für die Statik doch nicht so wirklich wichtig.
Ein Kollege nahm einen Anruf entgegen. Die Frau am anderen Ende plapperte direkt los und stellte sich als Mitarbeiterin einer Lidl-Filiale hier im Großraum vor und erklärte ohne Punkt und Komma, dass sie ein Problem mit dem Pfandautomaten hätten und auch, welche Lampe aufleuchtet und welche Fehlermeldung da stehen würde.
Keine Ahnung, wie sie auf unsere Nummer gekommen waren. Würde mich nicht mal wundern, wenn da jemand im Internet nach irgendwelchen Stichworten gesucht hat und dabei auf dieses Blog gestoßen ist. Die Chance ist zumindest größer, als dass irgendeine Firma, die derartige Geräte wartet, versehentlich meine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme angegeben hat.
Seit vorhin läuft unser Leergutautomat auch wieder vollumfänglich.
Noch strahlt das neue Förderband auf dem Flaschentisch in frischem Weiß, aber das wird sich in den nächsten Tagen wohl bereits wieder ändern. Aber egal, es kommt auf die Funktion an und die ist nun zumindest wieder hergestellt.
Aus dem Anrufprotokoll unserer Fritzbox. Ich kann es nicht überprüfen, da der gesamte Bereich außerhalb des Marktes auf den Kameras geschwärzt ist, aber ich würde mich nicht wundern, wenn ein Teil der Anrufer direkt vorne vor der Tür stand: "
Haben Sie gar nicht geöffnet?"
Hat sich noch nicht überall herumgesprochen, dass der 3. Oktober ein Feiertag ist.
Selbst bei den
kuriosesten Produktbildern steht eigentlich "Serviervorschlag" daneben.
Dass die Abbildung nur ein "Symbolbild" ist, wie hier bei einer Knabber-Mischung von KoRo, habe ich, glaube ich zumindest, bislang noch nie gesehen.
Die folgende Meldung wurde mir vor ein paar Tagen in den Google News angezeigt: "
Unfall auf der A45-Talbrücke Rahmede: Mann fällt von Gerüst"
"Oh, Scheiße!", war mein erster Gedanke, zumal wir auch einen Gerüstbauer im privaten Umfeld haben und ich die Modulgerüste von
Scafom-rux selber schon mit aufgebaut habe.
Mal in den Artikel reingucken: Der Arbeiter war aus ungeklärter Ursache "etwa einen Meter" vom Gerüst gestürzt, habe sich dabei leicht verletzt und konnte selbstständig den Heimweg antreten.
Ich freue mich für den Mann, dass ihm nichts Ernstes passiert ist. Aber mal ehrlich, dafür eine Meldung in den Nachrichten? Soll ich zukünftig an meinen Presseverteiler schicken, wenn ich mir einen Fingernagel abbreche? Junge, junge, junge …
Ohne Kunden vor die Problematik zu stellen, zwischen Einweg- und Mehrweggebinden unterscheiden zu müssen, weist dieses Schild nun ganz neutral auf die Klingel hin. Folgt man dem Pfeil, schießt man zwar wenige Zentimeter am Ziel vorbei, aber das sollte hier die kleinste Hürde sein, wenn man bei Problemen mit dem Leergutautomaten auf sich aufmerksam machen möchte.
Ohhhh, das wird übel heute. Die Reparatur des
gerissenen Förderbandes wird erst am Freitag erfolgen können – trotz Priorität.
Hier ist natürlich High Live in Tüten, wie man so schön sagt: Monatsanfang und dann ist morgen ja auch noch der Feiertag. Ein Kollege hatte schon angeregt, einen entsprechenden Zettel an den Leergutautomaten zu hängen, auf dem darauf hingewiesen wird, dass nur die Annahme von Einwegflaschen funktioniert und man bei Mehrwegflaschen bitte klingeln soll.
Ich hab das mit dem Hinweis gelassen. Erstens lesen die Leute sowieso kein Schilder und dann kommt zweitens noch die Herausforderung, zwischen Einweg und Mehrweg zu unterscheiden. Wenn das einzelne von euch können, gratuliere ich recht herzlich. Wir hier können das auch, aber ein Großteil der Kunden ist dabei wirklich überfragt. Also überlassen wir die Leute ihren Schicksal und hoffen darauf, dass sie von alleine um Hilfe mittels der Serviceklingel rufen. Aber das bringt mich gerade auf eine gute Idee. Nur den kleinen Hinweis werde ich am Automaten aufhängen. Sinngemäß: "Problem mit der Annahme? Bitte klingeln."
Da kommt man in die Firma und die Zeitungskiste hängt auf halb Acht. Ein Blick unter die Kisten offenbarte, dass eines der vier Räder ab war. Die Holzschrauben waren einfach herausgerissen. Zugegebenermaßen war die Befestigung an der etwas maroden Außenkante auch nicht optimal gewesen, aber eigentlich hatte es gehalten –
vier ganze Monate zumindest.
Nun habe ich das Rad etwas weiter nach innen gerückt erneut festgeschraubt. Wenn die Schrauben da wieder rausreißen sollten, werfe ich das Konzept mit den Holzschrauben in die Tonne und werde durch den Boden der Kiste durchbohren und von innen mit Muttern kontern. Aber vorerst klappt es so wieder.
Fundstück von Ines auf den tiefkgekühlten "Mini-Laugen-Kreationen" unserer Eigenmarke: Ein Strichcode mit der Darstellung eben jener Produkte, die sich auch im Inneren der Packung befinden.
Bei dem Unwetter vor ein paar Wochen hatte ich wie schon
im dortigen Beitrag geschrieben über eine Stunde unter der Stephanibrücke gewartet, weil ich null Motivation hatte, durch den Starkregen zu radeln. Da mir das Herumstehen auch zu langweilig war, drehte ich dort unter der Brücke meine Runden. Auf beiden Seiten sind Radwege, die an beiden Brückenköpfen zugänglich sind; einmal rum sind ein knapper halber Kilometer. Da viele Fußgänger dort ebenfalls standen, konnte ich natürlich keine großen Geschwindigkeiten fahren – aber Hörbuch hörend mit gemütlichen 15-20 km/h umkreiste ich die Brücke etliche Male.
Da ich alle meine Fahrten mit logge, sah das Ergebnis entsprechend aus …
Einmal ist halt immer das erste Mal und so ist nun bei unserem Leergutautomaten nach über drei Jahren das Förderband unseres Flaschentisches gerissen. Was übrigens erstaunlich ist, denn eigentlich ist das Band bis dato zwar benutzt aber augenscheinlich unbeschädigt gewesen. Bei den alten Geräten hat sich ein Austausch ja schon immer irgendwie angekündigt. Hier? Nix. Peng und durch.
Jetzt hoffen wir allesamt, dass die Reparatur / der Austausch schnell erfolgen kann. Wir haben Monatsanfang, morgen dazu noch einen Tag vor dem Feiertag. Die Leergutmassen sind bei uns ohnehin legendär und zu allem Überfluss haben wir derzeit Krankheitsfälle. Kurz: Hier ist es hektisch und mit ohne den Automaten noch viel, viel hektischer.
Alle Reden vom Kampf gegen Lebensmittelverschwendungen, es wird plakativ an die Tafeln gespendet, es gibt Too-Good-To-Go-App, es gibt Retterkisten und Rettertüten und sogar ganze Regale mit Kühlschränken in den Eingangsbereichen der Märkte.
Und es gibt uns. Wir haben schon immer (!) ablaufende oder sogar, wenn rechtlich vertretbar, abgelaufene Ware reduziert angeboten. Dabei versuchen wir gar nicht, den maximalen noch möglichen Gewinn rauszuschlagen, sondern die Ware vor der Mülltonne zu retten. Teilweise zeichnen wir die Artikel mit einem symbolischen Preis von fünf oder zehn Cent aus, damit die Sachen nicht einfach abgegriffen werden, sondern damit die Kunden zumindest noch einen kleinen Wert darin sehen. Ernsthaft? Die Lohnkosten für die Arbeitszeit, Artikel mit fünf Cent auszuzeichnen und diese später an der Kasse manuell zu buchen, übersteigt diese paar Cent. Es geht uns also wirklich bei sowas nicht ums Geld, sondern tatsächlich darum, zu verhindern, dass verzehrbare Lebensmittel in der Mülltonne landen.
Das gilt auch für die Gemüseabteilung. Ein paar schrumpelige Paprikas kommen dann zusammen in eine Tüte, Preis drauf, fertig. Wenn die "Platzierung" dann aber irgendwann so aussieht, vor allem auch weil Kunden darin herumgewühlt haben, wird es dringend Zeit für eine gründliche Überarbeitung der Abteilung: