Eine Kunde wollte wissen, ob wir Kopfhörer im Sortiment hätten. Damit konnte ich leider nicht dienen und so ging er leicht enttäuscht mit seiner Flasche Cola im Arm zur Kasse.
Zurück an meinem Schreibtisch fiel mir mein alter iPhone-Karton auf, in dem noch ein Satz unbenutzter und originalverpackter Apple-Ohrhörer lag, die schließlich für fünf Euro den Besitzer wechselten.
So macht man Kunden glücklich.
Kleines Schnäppchen bei MediaMarkt.
Überlegt mal die Sparmöglichkeiten! Wenn ihr das Ding JETZT im Aktionszeitraum kauft, bekommt ihr noch eine 100€-Geschenkkarte dazu. Über die 35€ Versand müsste man dann nochmal nachdenken, vielleicht kann man den LG 105UC9V auch irgendwie in seinen Kofferraum falten.
Wer kauft sowas mal eben im MediaMarkt?
Warum muss ein Hersteller von Bio-Schokoladen seinen gedruckten Katalog mit Umschlagseiten aus kunststoffbeschichtetem Papier einschlagen?
Wir haben nach langer Zeit mal wieder ein Sortiment an "Kiosk-Süßwaren" im laden stehen. 99 Cent so ein Tütchen, wenn's nicht läuft, geht das Gestell wieder an den Lieferanten zurück. Aber eine Weile werden wir das auf jeden Fall ausprobieren:
Wir haben
schon wieder mit der gelben Post einen Brief von Hermes bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, dass der auf dem Hermes-Paket angegebene Empfänger nicht unter der angegebenen Anschrift gefunden werden konnte. Also schickt Hermes einen Brief mit dem entsprechenden Hinweis über einen anderen Dienstleister an genau diese Adresse und bittet darum, eine gültige Anschrift mitzuteilen.
Haben wir gemacht. Aber schmunzeln mussten wir bei der Aussage des Hermes-Mitarbeiters in der Hotline: "
Nur weil die Post Sie findet… Das hat ja bei uns nichts zu heißen…"
So viel zum Vertrauen in die eigenen Leute.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr freunde ich mich mit dem Gedanken an, hier einen komplett neuen Fußboden einbringen zu lassen. Mit einer mehrtägigen oder sogar -wöchigen Schließung hätte man hinterher immerhin wirklich alles hübsch.
Im
Rüttelverfahren ist das ja trotz der Fläche relativ schnell über die Bühne gebracht. Schlimmer ist im Grunde die Zeit, die der Mörtel zum Aushärten benötigt und gänzlich ungeklärt, ob und wie man die alten Fliesen herausbekommen kann.
Ihr glaubt gar nicht, wie es ununterbrochen in meinem Kopf rattert. Wer neben mir steht, kann die Zahnräder förmlich hören. Ständig neue Idee und Ansätze – aber einen Markt in der Fläche modernisiert man auch nicht mal eben nach "Schema F", finde ich jedenfalls.
Finale Antwort des Netzbetreibers zu der
Trafostation hier hinter meinem Markt: Sie wird noch benötigt und darum auch wieder mit neuem Innenleben ausgestattet in Betrieb gehen.
Schade. Das hätte einerseits kurzfristig einige Probleme gelöst und mir andererseits langfristig ungeahnte Möglichkeiten geboten.
Gestern Nachmittag kam übrigens die letzte Teillieferung von meinen bestellten LED-Röhren. Damit kann ich nun endgültig den kompletten Laden (von ein paar Leuchten mit EVG mal abgesehen) auf LED-Licht umrüsten.
Bleibt die Frage, ob das eine Dauerlösung bleibt. Wenn wir hier wirklich eine Rasterdecke einbauen können (Raumhöhe, Brandschutz, Kosten…), würde ich nämlich gerne auf integrierte LED-Paneele umsteigen. Das wird sich noch entwickeln…
Zusendung von Matthias, der diesen SPAR in
Essen/Steele entdeckt hat. Ich hatte das Foto überhaupt nicht mehr auf dem Schirm und als ich etwas recherchieren wollte, bin ich über die Google-Suche bei meinem eigenen
Blogeintrag von vor (fast auf den Tag genau) drei Jahren gestoßen.
Der Markt befindet sich, so wie ich das mit meinem Mitteln einschätze, in einer Art Einkaufszentrum. Dass das Geschäft aber in über drei Jahren nicht wiederbelebt oder zumindest anderweitig vermietet wurde, ist erstaunlich:
Die Post erhöht das Briefporto in den letzten Jahren irgendwie schneller, als ich meine (auch immer wieder an das aktuelle Porto angepassten) Briefmarken verbrauchen kann.
Es nimmt hier mitunter schon lächerliche Ausmaße an, einen Brief mit den passenden Marken zu bekleben:
In der Futterspendenbox für das Tierheim lagen drei Packungen Corned Beef von Aldi. Seit mehreren Tagen abgelaufen und ungekühlt. Wenn die Box in ein paar Wochen geleert wird, hätte es unter umständen eine unappetitliche Überraschung gegeben.
Bleibt die Frage, ob da jemand mutwillig irgendjemandem schaden wollte. Ich vermute ja eher, dass es einfach nur gut gemeint war. Aber "gut gemeint" ist ja bekanntlich das Gegenteil von gut.
Vielen Dank an Blogleser Holger, der bei seinen Eltern einen Handzettel eines schon vor langer, langer Zeit geschlossenen "Tante-Emma-Spar" gefunden hat.
Leider ohne erkennbare Jahresangabe. Der SPAR-Tanne nach zu urteilen, müsste der Handzettel aus den ersten 20 Jahren der SPAR stammen. Also irgendwo um 1940 +/- 10 Jahre:
Wir haben jetzt mal den originalen Grundriss genommen und einfach mal in rot alle zu messenden Abstände (ein paar fehlen sogar noch) eingetragen. Ich
weiß, dass das keine DIN-Maßlinien sind, aber so wird es wohl für alle einfacher sein.
Sobald der Plan beschriftet ist, dürft ihr ihn sehen.
Eine der beiden "British-Indian-Curry"-Mischungen haben wir am Abend zu Hause für unser privates Abendessen zubereitet. Prinzipiell nicht viel Arbeit: Ein paar Zwiebeln und Tomaten kleinschneiden, andünsten, Fleisch dazu und schließlich die Currymischung mit in den Topf rühren. Das war in ein paar Minuten erledigt, der Reis stand länger auf dem Herd…
Geschmacklich war es absolut okay, optisch (wie bei Currys meistens üblich, wenn man sich die zusätzliche Dekoration spart) kein großer Höhepunkt. Mir macht der Preis mehr Sorgen. Ich habe dem Lieferanten zugesagt, dass ich ihm insgesamt 36 Packungen (Sechs Sorten, jeweils sechs Packungen) abnehme – allerdings finde ich knapp sechs Euro für so ein Beutelchen Gewürzmischung schon leicht mutig. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. Wir probieren es jetzt aus, für den Preis wäre ich persönlich aber nur einmaliger Kunde und würde dann wieder die Würzpaste aus dem Asiashop nehmen.
Chris_aus_B hatte gefragt:
Gibt es denn garnichts über den dortigen Leergutautomaten zu berichten?
Dann wäre das doch ein guter Kandidat für die Automatenneuanschaffung gewesen. 
Doch, auch der Automat hat hin und wieder mal eine Wartung nötig, so wurde vor rund einem Jahr zum Beispiel der
Cruncher ausgetauscht.
Da das aber ein Gerät für die reine Einweg-Annahme ist, gibt es kaum was zu erzählen. Hin und wieder ist mal was, aber ansonsten werden die Dosen und Flaschen dort direkt in den Cruncher gedrückt. Ende der Geschichte.