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Wachs

Durch einen möglicherweise schief eingezogenen oder beschädigten Docht oder vielleicht auch leichten Zug oder eine Wärmequelle am Aufstellungsort hat sich eine der Kerzen in einem Holzkerzenständer eines Kunden nicht in Rauch aufgelöst, sondern ist auseinandergelaufen und auf dem Kerzenständer zu einem großen Wachsklumpen zusammengeschmolzen. In meiner Vorstellung vom Leben mit all seinen Risiken gehören Wachsflecken auf einem Kerzenständer durchaus zu einer möglichen Folge des Gebrauchs.

Nicht so im Universum dieses Kunden, der am liebsten Schadenersatz für das "zerstörte" Holzteil haben möchte.

Für solche Leute gibt es in Wohnmobilen wohl auch den Hinweis, dass man während der Fahrt nicht zum Kaffee kochen nach hinten gehen darf…

Mailadresse auf der Karte

Dass ich auf der Visitenkarte eine Googlemail-Adresse angegeben habe, hat einen ganz bestimmten Grund: Irgendwas stimmt bei mir auf dem Server mit dem E-Mail-Handling nicht. Immer wieder verschwinden E-Mails spurlos, wenn sie an eine Adresse meiner eigenen Domains gerichtet sind. Ob nun über die Weiterleitung an meinen Gmail-Account, noch über den direkten Zugriff via POP3 sind sie zu finden. Das ist natürlich ägerlich, weil auf diese Weise schon einige Nachrichten nicht bei mir angekommen sind.

Muss sich der große Manitu mal drum kümmern.

Da ich die Karten aber ausschließlich für den Termin am Montag gedruckt habe, ist das so erst mal ausreichend.

Schraube und Schweißpunkte

An unserem alten Kassentisch haben sich von der Halterung für die Geldschubladen ein paar Schweißpunkte gelöst. Nach ziemlich genau 16 Jahren Dauernutzung dieser Konstruktion, hat der Zahn der Zeit wohl zu sehr genagt. Nach den Schweißpunkten hat eine Schraube auch noch das Zeitliche gesegnet, so dass der ganze Einsatz zwar noch sehr fest, aber unangenehm wackelig war.



Da muss jetzt eine Schraube in der Mitte ausreichen. Hält, ich kann mich da sogar draufsetzen. Ist natürlich keine Dauerlösung, aber der neue Kassentisch wird ja kommen…


Visitenkarten "Kauf dich satt!"

Nächste Woche steht ein für mich sehr wichtiger Messebesuch an. Dafür wollte ich unbedingt noch Visitenkarten haben, damit man nicht an jedem Stand seine ganzen Daten aufsagen oder selber notieren muss.

Diese Gestaltung ist nun vielleicht nicht das designerische Meisterwerk, aber sie werden auf jeden Fall ihren Zweck erfüllen.

Visitenkarten "Kauf dich satt!" (Entwurf v. 04.03.2017)

Milch im Getränkekühlschrank

Es ist zwar lästig, wenn Kunden einen Artikel spontan nicht mehr haben wollen und irgendwo abstellen, aber es ist in dem Zusammenhang auch Immer wieder erfreulich, wenn Leute dann zumindest so weit mitdenken, zu kühlende Produkte wenigstens noch in einen der Kühlschränke zu stellen. So wie die Frischmilch hier neben der Club Mate:


SPAR-Werbung am Flughafen Graz

Vielen Dank an Jakob, der dieses Werbeschild am Tower vom Flughafen Graz entdeckt hat. Ist ja auch schwer, diese Tanne zu übersehen. Ich glaube, das dürfte eine der größten SPAR-Einzelwerbungen überhaupt sein. :-)


Wir puzzeln uns einen Supermarkt

Kleine (relativ maßstabsgetreue) Skizze vom neuen Ladenlayout. Da fehlt zwar noch eine ganze Menge, aber so langsam formt es sich… :-)

(Grün: Kühlregale, Gelb: Eierregal, Orange: Tiefkühltruhen (Sydney!), Rosa: Regalgondeln, Rosa-auf-Violett: Komplette Getränkeabteilung, Magenta: Kühlregale für Getränke & Salate / Convenience)


Gondelbreite

Bei uns im "Mittelfeld" des Ladens muss ich irgendwie 50 Regalmeter Platzierungsfläche unterbringen. 50 Meter – das sind hier planmäßig fünf Regale mit jeweils 10 Metern Stellfäche. Das sind die fünf kurzen Stücke aus dem untersten Bild in diesem Beitrag. Jedes Regal ist 4 Meter lang und hat vorne und hinten noch einen 40cm tiefen Gondelkopf, die wir aber auch als normale Platzierungsfläche verwenden werden, wodurch sich eine Gesamtlänge von 4,80m Ergibt.

Durch die schräge Anordnung der Regalgondeln ist die pragmatische Planung durch "Bodenfliesen zählen" nicht mehr so ganz einfach möglich und so habe ich mir einfach mal eine maßstabsgerechte Vorlage ausgedruckt. Die blaue Fläche ist der Platz, den wir für die Regale verwenden können, die schwarzen Rechtecke sind die Pfeiler hier im Laden, um die wir irgendwie herumbauen müssen.

Auf dem oberen Bild sind die Regale pro Fachboden nur 40cm tief (Gesamtbreite 80cm), unten 50cm, wodurch die Regale ca. 1m breit sind. Durch die schräg gestellte Anordnung ist die Breite ein natürlich nicht zu verachtender Punkt. 40er Tiefe ist eigentlich zu wenig. Viele Kartons sind etwas länger, so dass sie vorne mehrere Zentimeter überstehen würden, was absolut hässlich aussieht. Daher hätte ich eigentlich lieber die tiefen Regale, aber auf dem unteren Bild ist deutlich zu sehen, dass das überhaupt nicht passt. Keine Chance. Die Gänge dazwischen sind ohnehin nur mit ca. 1,20m Breite berechnet.





Und nachdem ich mich da nun rund zwei Stunden gequält habe und mich wunderte, dass meine bislang in der Theorie zumindest halbwegs funktionierende Planung überhaupt nicht so passen wollte, fiel es mir plötzlich wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen: Im Eifer des Gefechts mit den "Puzzleteilen" habe ich zu den "ca. 5 Meter Gesamtlänge" pro Regal noch die Kopfregale hinzugerechnet, so dass auf den beiden oberen Bildern die Regalgondeln jeweils einen vollen Meter zu lang sind.

Noch mal richtig ausgedruckt und schon passt alles genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. 50 laufende Meter in 50cm Tiefe! Ich freue mich, wie sich der neue Laden in meinem Geiste form. :-)


Planmäßige Notausgangsverschiebung

Da seht ihr bei uns auf dem Hof die Ecke mit dem zweiten Eingang und der zweiten Rampe. "Eingang" ist etwas hochgestochen, eigentlich kann man da nicht rein, die Tür ist nämlich mit vier massiven Riegeln von innen verschlossen. Das ist eines der großen Probleme an dieser Tür, denn eigentlich sollte sie auch als Ausgang dienen, nämlich als Notausgang. Das ist aber in dieser Form überhaupt nicht möglich.
Wenn wir diese Tür nun aber baulich verändern, müsste sie gleich entsprechend angepasst werden: Wir benötigen eine Durchgangsbreite von einem Meter, aber das lässt sich an der alten Stelle überhaupt nicht sinnvoll realisieren. Links ist das Trafohäuschen, rechts das (Glasbaustein-)Fenster.

Also werde ich nun beim Rest der Eigentümergemeinschaft den Antrag stellen, die Tür um ca. 5 Meter nach rechts zu verlegen. Damit ist auch die Ladenfläche sinnvoller nutzbar. Damit man dann nicht runterfällt, muss natürlich auch die Rampe neu gebaut werden, aber das marode Betonteil sollte ohnehin abgerissen und neu gebaut werden, zumindest war das noch die Planung des vorherigen Eigentümers des Ladens.

Ihr seht: Es geht weiter. Wenn noch nicht im Laden, dann auf jeden Fall schon mal vorbereitend am Gebäude!




Emojikaner

Ich "musste" ihn einfach bestellen: Einen kleinen Aufsteller voller Amerikaner mit Oblaten, die mit diversen Emojis bedruckt sind. Ich fand die witzig und finde immer noch, dass die Kuchen durchaus ein nettes Mitbringsel sind. Zumindest einzeln, um genau den jeweiligen Ausdruck jemandem mal persönlich zu übergeben.

Nur mein persönlicher WhatsApp-Lieblingsemoji fehlt. Das ist nämlich der kleine Kerl da oben links in diesem Beitrag, der so leicht schüchtern grinst. Ich mag den.


2 x UV weg!

Vor ein paar Wochen rief mich der Kundenbetreuer der ERGO-Versicherung an und wollte mir zu meiner bestehenden Unfallversicherung ein neues Angebot machen: Mehr Leistung für (natürlich) auch etwas mehr Beitrag. Die Versicherung hatte ich einst bei der Hamburg-Mannheimer abgeschlossen und damals rund 250€ pro Jahr bezahlt. Durch diverse Erhöhungen waren wir nun so bei knapp 500€ pro Jahr. Ich sagte am Telefon zunächst zu, so dass der Herr Versicherungsfachmann schon alles vorbereitete und nur noch für eine Unterschrift hier zu mir in den Laden kam. Unangemeldet erwischte er mich "aufm Sprung", meinte aber, dass er ja nur eine Unterschrift bräuchte und ich ihm vertrauen könne. Tat ich nicht, unterschrieb ich nicht. Ich unterschreibe nie solche Dinge zwischen Tür und Angel. Am nächsten Tag sollte er wiederkommen.

Das tat er auch und ich war etwas überrascht: Mein bestehender Vertrag hätte nämlich nicht nur angepasst werden sollen, sondern ich hätte eine komplett neue Versicherung mit neuer mehrjähriger Mindestlaufzeit abgeschlossen. Hallo? Geht's noch? ("Sie können mir vertrauen…" – höhöhö)

Ich unterschrieb das nicht und bat um ein paar Tage, um darüber nachzudenken. In diesen paar Tagen dachte ich tatsächlich viel über den Sinn und Unsinn einer Unfallversicherung nach. In vielen Fällen zahlt sie ohnehin nicht, für Unfälle während der Arbeitszeit habe ich meine Absicherung, Krankenhaustagegeld bekomme ich von meiner Krankenversicherung. Aber wenn was passiert? Meine Fresse… Das ist doch gerade das Geschäftsmodell von Versicherungen: Man kann alles gegen alles versichern lassen und verkauft wird es einem mit dem guten Gefühl der Sicherheit. Ich glaube, es wird über kaum eine Versicherung so kontrovers diskutiert, wie um den Sinn oder Unsinn einer Unfallversicherung.

Ergo (pun intended): Statt einer Unterschrift unter einer teureren Unfallversicherung bekam der Vertreter von mir die Kündigung für die bestehende. Dabei fiel mir auf, dass meine alte winzige UV bei einer anderen Versicherung, die ich längst als erledigt angesehen hatte, auch noch existierte. Die ist nun auch zum nächstmöglichen Termin gekündigt. Macht für mich etwas mehr als 500 Euro mehr im Jahr. Auch gut. :-)




Teppich Domäne Harste

Blogleser Thomas war vor einer Weile über diesen (leerstehenden) Laden in Braunschweig gestolpert und wollte scherzhaft wissen, ob es bei mir ein Leben vor der Tanne gab. Klar, kennt ihr nicht mein altes Teppich- und Heimtextilien-Imperium?

In Wirklichkeit habe ich damit natürlich nichts zu tun. Aus der Teppich-Domäne wurde Te-Do-x, kurz Tedox. Die Firma hat und hatte schon immer ihren Sitz in dem kleinen Örtchen Harste, das lustigerweise in meinem Geburtsjahr eingemeindet wurde.

Ich werde zwar nicht gleich das gelbe "Harste"-Ortsschild klauen, aber wenn ich irgendwann mal wieder in die Richtung fahre, werde ich mich ganz sicher mal mit dem Schild fotografieren lassen. :-)