Und dann war da noch der Klappspaten, der seinen Aushang, kommerziell dazu, nicht mit Tesafilm an unserer Wand befestigte, sondern mit einer dicken Schicht Klebstoff.
Tolle Aktion, Hirni!
(Dass die Wand ohnehin gestrichen werden muss, steht auf einem anderen Blatt und kann kein Freibrief für mutwillige Sachbeschädigung sein!)
Torsten hat diesen SPAR-Markt in
Affoltern (Zürich) entdeckt.
Vielen Dank für das Foto!
Noch ein Fundstück in einer alten Bauakte:
"Es sind alle Baustoffe anzugeben, die im Jahre 1947 benötigt werden. Solche Baustoffe, deren Zuteilung bereits genehmigt oder die bereits angefordert sind, sind dann mit aufzuführen, wenn sie bis zum Tage der Ausfertigung dieses Formblattes noch nicht zugeteilt worden sind. Nicht zu viel anfordern, denn Mißbrauch bewirtschafteter Baustoffe ist strafbar, aber auch nicht zu wenig, da Nachforderungen von Baustoffen im nächsten Jahr abgelehnt werden müssen."
Solche Zeiten sind für uns schon ganz schön schwer vorzustellen…
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Schuld hat das System!"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Aus der Bauakte dieses Grundstücks von 1946:
"Ich betreibe hier in Bremen, Gastfeldstr, 33 eine Grossschlachterei. Es werden zur Zeit noch 65 Leute beschäftigt. […]"
Die Außenwände des ehemaligen Schlachterei-Gebäudes stellen heute unseren Laden dar. Ein großer Teil der alten Gebäudeteile wurde abgebrochen, das ist jetzt unser Hof. Die Gebäude unmittelbar hinter meinem Laden gehörten wohl augenscheinlich auch dazu. Wenn die von der Moschee wüssten, dass in deren Räumlichkeiten einst Schweine geschlachtet wurden…
Gut, es war Wein, auf dem diese Amsel saß, aber so viel künstlerische Freiheit muss an dieser Stelle mal erlaubt sein.
Nachdem sich der Vogel vorhin hier in den Laden verirrt hatte, haben meine lieben Mitarbeiter es zum Glück irgendwann geschafft, das Tier unbeschadet wieder in Richtung Ausgang zu scheuchen.
Anruf der
Knappschaft: Wir hätten die Krankmeldung einer Aushilfe eingereicht und dabei für die Erstattung einen etwas unglaubwürdigen Stundenlohn in Höhe von knapp 40 Euro angegeben.
Was auch immer da passiert ist, es wird sich sicherlich aufklären lassen. Dazu habe ich einfach mal an meinen Steuerberater verwiesen, der auch die Lohnbuchhaltung für mich übernimmt…
Fundstück in einer Personalmappe: Eine (Kopie einer) Vorschuss-Quittung über 50 Euro, ausgestellt im September 2010. Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde wetten, dass da "Oktobär" steht. Ich hoffe, dass das in scherzhafter Absicht entstanden ist.
Kommentar zu unseren Umbauplänen:
"Bitte beende das Chaos und lass dir professionell helfen."
Das petze ich dem Edeka Ladenbau. Wenn die nicht professionell sind, weiß ich auch nicht weiter.
Auf der Website gibt es einen neuen Footer, der an die neue Situation hier im Markt angepasst ist. Ihr seht, es geht weiter.
Blogleser Stefan hat noch einen weiteren EUROSPAR-Martk in Norwegen entdeckt, dieser hier befindet sich in der kleinen Stadt
Bodø direkt am
Vestfjord.
Vielen Dank dafür!
In dem Laden hat Stefan eine sehr spezielle Sorte Babybrei gefunden: Labskaus. Yeah. Gleich dran gewöhnen, die Kleinen.
Das SPAR-Kind ist übrigens ohne solche Gläser und andere spezielle "Kindernahrung" (und wenn, dann bestimmt nicht von Nestlé) groß geworden. Geht auch.
Wie jedes Jahr hat mich der Vorstand der Moschee gefragt, ob ich es erlaube, dass hier im Juni wieder einmal für vier Wochen
das Zelt aufgebaut wird. Wieder einmal zögerte ich, zumal wir möglicherweise den Platz für irgendwelche Baumaßnahmen benötigen könnten – andererseits wollte ich kein Spielverderber sein und zumindest letztes Jahr gab es keinen Stress mit den (fremd-)parkenden Autos.
Wenn ich aber schon kostenlos meine Fläche zur Verfügung stelle, habe ich nun endgültig mal eine Ansage bezüglich einer anderen Problematik hier auf dem Hof gemacht:
In der Ecke hinter unserem Container stehen immer junge Männer und rauchen (und spucken dort auch hin und lassen ihren Müll liegen). Da es für viele meiner Mitarbeiter, gerade auch weibliche, unangenehm ist, sich den Weg durch diese Gruppen bahnen zu müssen, möchte ich, dass das generell (!) unterbleibt.
Man versprach mir Besserung.
Sich durch ein Dutzend halbstarker Orientalen drängen zu müssen, welche die Territorialansprüche für unsere Treppe zur Rampe bei sich sehen und entsprechend widerwillig Platz schaffen, pumpt nämlich selbst bei mir jedes Mal das Adrenalin ins Blut.
Bei einem kleineren Lieferanten hatte ich ein paar spezielle Bonrollen bestellt. Da ich keine Lust hatte, meine komplette Bankverbindung einzutragen, kreuzte ich "Zahlunsweise: Rechnung" an.
Nun rief ein Mitarbeiter des Lieferanten an und klärte mich darüber auf, dass sie doch von mir schon ein SEPA-Mandat vorliegen hätten und dass ich bei Bankeinzug auch noch zwei Prozent Skonto bekommen würde.
Na, wenn das so ist: Fröhlicher Bankeinzug.
Ich hatte mir mal eine Notiz für einen, also für genau
diesen, Blogeintrag gemacht: "
Man erkennt sogar an bestimmten Produkten Ladendiebe"
Tut man eigentlich nicht. Natürlich gibt es bestimmte Produkte, die besonders gerne geklaut werden: Alkohol, Tabak, Kaffee, Rasierklin
gen, Körperpflegeprodukte, Ernergydrinks, Süßwaren… Aber wenn jemand etwas klaut und dazu noch ein paar Dinge einkauft, kann man aus diesem Einkauf nicht unbedingt darauf schließen, dass es sich bei der Person um einen (potentiellen) Ladendieb handelt.
Worauf ich mit der Notiz hinaus wollte, ist folgendes:
Andersherum funktioniert das System nämlich ganz gut: Wenn jemand äußerlich
bestimmte LD-Merkmale trägt, ist er bei mir unter Umständen schon alleine dadurch
unverdächtig, dass er ganz bestimmte Produkte kauft. Gerade Produkte aus dem Bereich Bio (aber nicht
vegan!) und Fairtrade wären da jetzt ganz typisch. Und wenn sich jemand einen ganzen Karton H-Milch oder irgendeine Mehrweg-Getränkekiste unter den Arm klemmt, ist er pauschal schon nicht mehr so verdächtig. Mit so einem Ballast ist eine schnelle Flucht nämlich nicht mal eben mehr möglich.