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Gute Reise, Uli

Unsäglich traurig stimmt mich gerade die Nachricht vom Tode Uli Steins.

Er hatte sich irgendwann mal bei mir als Shopblogger-Fan geoutet und so hatten wir unregelmäßigen Kontakt. Ich kenne seine Cartoons seit Jahrzehnten, mit ihm persönlich habe ich nur einmal telefoniert und sonst häufiger E-Mails geschrieben. Mit dem persönlichen Treffen hatte es dann doch nie geklappt, man ist eben immer zu sehr beschäftigt. Das hat man dann davon.

Unser extra für mich von ihm gezeichnetes Picas-Logo hängt als großer Ausdruck bei uns im Haus und wird nun eine neue Bedeutung für uns bekommen.


Verkauft: T1100

Der T1100 ist nun übrigens verkauft. Das funktionslose Teil ging soeben für beeindruckende 7,50 Euro bei Ebay weg. Ich habe dem Käufer auch schon ganz herzlich zum Erwerb von fast zwei Zentnern Elektroschrott (oder auch nicht, je nach Standpunkt) gratuliert. :-)


"Herbstgebäck" 2020

So früh im Jahr natürlich noch vollkommen ohne Dekoration, aber seit gestern Abend steht die erste Lieferung unserer "Herbstgebäcke" (immer nur in Anführungsstrichen, ich mag das Wort nicht und nutze es nur als Alternative zu allen Begriffen mit Weihnacht am Anfang) hier im Laden: Dominosteine, Lebkuchen, Kekse, Zimtsterne und natürlich Spekulatius.

Sind so erstmal "nur" 13 Aufsteller (da kommt in den nächsten Wochen und Monaten noch deutlich mehr), aber wir stehen ja auch noch ganz am Anfang vom Jahresendgeschäft. :-)


Metallteile in der Soße

Vor einer Weile haben wir ihm Rahmen eines öffentlichen Warenrückrufs Artikel aus dem Verkauf genommen, weil sich möglicherweise Metallteile darin befunden haben könnten. Die Ware sollte nicht zurückgesendet, sondern von den Märkten vor Ort entsorgt werden.

Wir hatten auch noch ein paar Teile der betroffenen Ware hier im Markt. Ein Kollege wollte die Packungen gerade draußen in den Müllcontainer werfen, als er von einem älteren Mitarbeiter gestoppt wurde. Er sorgte dann dafür, dass die zu entsorgende Ware in einem Müllsack unter anderem Abfall versteckt wurde, damit Containerer, die nichts von den Metallteilen wissen, dadurch nicht gefährdet werden.

Im Geiste verdrehte ich die Augen, ließ ihn aber gewähren. Wer (laut aufgedrucktem MHD) noch wochenlang haltbare und augenscheinlich einwandfreie Ware in einem Müllcontainer findet, sollte sich denken können, dass diese Sachen nicht einfach nur aus reiner Verschwendungssucht im Müll gelandet sind, oder weil das Regal gerade voll war und diese paar Teile nicht mehr passten. Wer diese Sachen dann verzehrt, tut das doch definitiv auf eigenes Risiko.

Die erste Weihnachtsware 2020

Noch steht die Ware zwar im Lager, aber heute wurden "endlich" auch zu uns die ersten Artikel geliefert, die das Jahresende einläuten: Lebkuchen, Spekulatius, Dominosteine …

Damit sind wir wie üblich relativ spät dran. Wenn alles klappt, wird sich unsere Spätschicht darum kümmern, dass die Sachen heute noch auf die Fläche kommen. Ansonsten wird's morgen was.

Apropos "das wird immer früher" – mit dem ersten September liegen wir tatsächlich mal rund eine Woche vor unserem durchschnittlichen ersten Liefertag für diese Artikel.


Circa-Termin für Rampenerweiterung

Die geplante Erweiterung unserer Rampe zum Innenhof wird auch bald Realität: Die Metallbauer brauchen für die Erstellung der verzinkten Rammschutzeisen und des Geländers etwa drei Wochen. Eine Woche vorher werden die Maurer mit dem Erstellen der Fundamente und des Mauerwerks anfangen, also etwa Anfang übernächster Woche.

Bin froh, dass es da endlich weitergeht.

Alufolie um Sicherungsetiketten

Ein Dieb wollte zwei Flaschen Ballantines klauen und hatte dazu versucht, die beiden an ihnen angebrachten Sicherungsetiketten mit Alufolie abzuschirmen. Gebracht hat es ihm jedoch nichts, da er dabei von uns beobachtet wurde.

Wie die Sache ausgegangen ist?

Nun: Bein und Fuß auf dem Foto gehören einem Polizisten: :-P


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Entsorgte Waterdrops

Nachdem von den ekeligen Waterdrop-Würfeln hier noch knapp zwei Dutzend der Muster im Büro herumlagen, wollte ich sie gerade entsorgen, was mir übrigens völlig emotionsfrei von der Hand gegangen wäre, als mir einfiel, dass ein Kollege als einzige Person in meinem Umfeld beim Verkosten nicht angeekelt das Gesicht verzogen hatten. "Willst du die haben?", fragte ich ihn und bekam sogar von ihm als Antwort ein entschiedenes: "Entsorg!"

Ist damit geschehen.

(Was mit an den Dingern übrigens insgesamt unangenehm auffiel: Sie haben durch die "Sprudelzutaten" dieses typische Brausetabletten-Aroma, das ich persönlich überhaupt nicht mag. Aber jetzt will ich auch nicht mehr weiter lästern.)

Wurzelballen im Übergabeschacht

Bei mir an der Halle ist mitten auf dem kleinen Garagenhof ein Gully, ein massives gusseisernes Einlaufgitter für Regenwasser. In dem Gully war mir vor einer Weile mal beim Reinigen ein massiver Dreck- und Wurzelballen ins Rohr gerutscht, was zur Folge hatte, dass ich bei starkem Regen immer meinen eigenen kleinen See hatte.

Darum wollte ich mich nun endlich kümmern und so hatte ich für gestern einen Termin mit einer Firma vereinbart, die auf Rohr- und Kanalreinigung spezialisiert ist. Zuerst fädelte der gute Mann die massive Rohrreinigungsspirale in den Kanal ein, was jedoch keinen Erfolg brachte. Er tippte auf einen gallertartigen Propfen, durch den die Spirale zwar hindurchgeht, in dem sich hinterher das Loch jedoch wieder verschließt.
Zweiter Versuch: Die Hochdruckspülung. Der Schlauch verschwand im Kanal, irgendwann ging es nicht weiter. Alles Spülen und Rütteln brachte keinen Erfolg und so zog er den Schlauch wieder raus.
Dritter Versuch: Wieder die Reinigungsspirale, diesmal mit mehreren angekoppelten Verlängerungen. Er hatte 15 Meter davon im Rohr verschwinden lassen, was aber ebenfalls nicht dazu führte, dass das Wasser ablief. Zu allem Überfluss bekam er das Teil hinterher nicht mehr raus. Der Monteur meinte, dass sie entweder an einer Wurzel festhängt oder das Rohr gebrochen ist und sich der Reinigungskopf der Spirale an der durch den Bruch entstandenen Kante verhakt hat.

Er forderte Verstärkung an, ein zweiter Wagen mit zwei Mann Besatzung kam angefahren. Erste Amtshandlung: Durch die Revisionsklappe der Regenfallrohre am Gebäude wurde eine Kamera in die Rohre heruntergelassen, mit der zuerst die Spirale ausfindig gemacht wurde und später die Erkenntnis folgte, dass diese in dickem Wurzelgeflecht festhing. Zweite Amtshandlung: Mit Hilfe eines Peilsenders wurde der unter 20cm Erde und Tannennadeln versteckte Übergabeschacht ausfindig gemacht, in dem alle Probleme entstanden waren und in der Folge erledigt werden konnten.

Durch den Deckel waren zwei massive und etliche kleinere Wurzeln der umstehenden Bäume in den Schacht gekrabbelt, deren Ausläufer nun einen großen Teil des Schachts ausfüllten: Der gesamte untere Bereich war ca. 20 cm hoch mit einem dichten Geflecht aus Wurzeln gefüllt. Darunter hing die vermisste Spirale fest. Nachdem wir mit vereinten Kräften und einem zu einer reellen Klinge geschärften Spaten alles Wurzelwerk beseitigt hatten, wurden sämtliche Rohre gespült und alles war wieder in einwandfreiem Zustand. Zum Glück haben die Wurzeln keinen bleibenden Schaden verursacht.




Zutritt nur mit Maske

Aufgrund der Gefahr einer zweiten Welle und der gefühlt wieder größer werdenden Zahl an Maskenverweigerern haben wir heute die Beschilderung aktualisiert und werden nun deutlich härter als in der Vergangenheit durchgreifen. Bislang haben wir Kunden ohne Maske zwar gewähren lassen, aber ab heute bleibt denen der Zutritt zu diesem Geschäft verwehrt.

Eine ältere Frau hatte ein Attest dabei, da habe ich dann ein Auge zugedrückt und direkt die eigene neue Anweisung missachtet – aber ansonsten werden wir das rigoros umsetzen.


Wasser für Kinder

Eine Kundin suchte Mineralwasser für Kinder, aber das musste zwingend von Firma Hipp sein. Haben wir nicht im Sortiment und so verließ sie den Laden unverrichteter Dinge wieder.

Wie konnten Kinder bislang nur mit gewöhnlichem Dihydrogenmonoxid überleben?