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Gespräch mit "Profi"-Rennradfahrer

Auf einer Landstraße etwa 20 Kilometer südlich von Delmenhorst fuhren zwei Männer mit ihren Rennrädern auf der Straße. Obwohl ein benutzungspflichtiger und gut ausgebauter Radweg vorhanden war, pedalierten sie auf der Fahrbahn, auf der ein Tempolimit die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzte.

Ich war mit dem Auto unterwegs und nutze die Chance, mal ein vernünftiges Gespräch zu suchen. Ich überholte die beiden und hielt einfach mal vor ihnen auf der Straße an. Mit dem Arm auf dem Autofenster winkend machte ich auf mich aufmerksam.

Nachdem wir alle standen, erklärte ich, dass ich selber viel mit dem Fahrrad unterwegs bin und daher für beide Seiten gleichermaßen Verständnis habe. Dennoch sagte ich ihnen direkt ins Gesicht, dass genau so ein Verhalten ein Grund dafür ist, warum so viele Autofahrer Radfahrer hassen.

Das Gespräch blieb vernünftig und auf Augenhöhe. Wir warfen den Ball verbal mehrfach hin und her, aber die Radler erklärten mir, dass deren Räder als Sportgeräte gelten würden und sie daher ungeachtet der blauen Verkehrszeichen auf der Straßen fahren dürften. Ich soll das mal nachlesen, kann man überall im Internet finden. Wir verabschieden uns und fuhren hintereinander auf der Straße weg.

Dieser Irrglaube, dass Rennradfahrer die Straße nutzen dürfen, auch wenn blaue Schilder, die auf eine Benutzungspflicht der Radwege hinweisen, aufgestellt wurden, hält sich hartnäckig. Das ist aber nicht so.

Wer das anders sieht, soll mir das bitte mit Quellenangaben belegen!

Faszinierend aber war schon, dass das mal Leute waren, mit denen man anständig reden konnte. Ansonsten sind mir diese Lycra-Trottel bislang ausschließlich neben ihrer Ignoranz vor allem unangenehm aggressiv aufgefallen. Ich habe schon so oft einen Stinkefinger von diesen Leute zu sehen bekommen, wenn ich sie (selbst als Radfahrer unterwegs) auf die benutzungspflichtigen Radwege hingewiesen habe.

Neverending Backofenstory

Der alte Wiesheu-Backofen war übrigens letztendlich für 1 Euro verkauft worden. Der Preis war mir egal, Hauptsache er ist weg. Wäre es mir ums Geld gegangen, hätte ich das Teil nicht für ab 1 Euro Startgebot bei Ebay eingestellt.

Was aber bislang gar nicht geklappt hat: Dem Käufer, wohl des Deutschen nur bedingt mächtig, war wohl entgangen, dass das Gerät hier in Bremen abgeholt werden muss. Nun kommt er wohl aus einem kleinen Dorf aus dem Alpenvorland, München oder so ähnlich, und hat das Problem, die Strecke nicht mit seinem Ochsenfuhrwerk zu schaffen. Kurz: Der Ofen steht hier nun nach Monaten immer noch und die Kommunikation mit dem Käufer verlief bislang etwas zäh, zumal er auf meine letzte Anfrage auch gar nicht reagiert hat.

Nun hat er noch eine Nachricht von mir bekommen:

Guten Tag,
Sie haben den über eBay erworbenen Backofen bislang trotz der vereinbarten Abholung nicht abgeholt. Eine weitere Kommunikation bzw. Terminvereinbarung ist seit mehreren Wochen nicht mehr erfolgt.
Ich fordere Sie daher hiermit letztmalig auf, den Backofen bis spätestens 8. September 2026 nach vorheriger Terminabsprache bei mir in Bremen abzuholen.
Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist werde ich gemäß § 323 BGB vom Kaufvertrag zurücktreten und anschließend anderweitig über den Backofen verfügen.
Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit mir zur Vereinbarung eines Abholtermins in Verbindung.
Wenn er darauf nicht reagiert, werde ich ihm mitteilen, dass ich vom Kaufvertrag zurücktrete – und ihm seinen Euro, denn bezahlt ist der Ofen sogar schon, wieder erstatten. Keine Bearbeitungsgebühr, keine Aufwandsentschädigung, keine Lagerkosten.

Danach werde ich den alten Backofen bei nächster Gelegenheit in den großen Container für Elektroschrott werfen, in dem schon so viele andere Dinge hier aus der Firma gelandet waren …

Milchglasfolie ist auch nicht DIE Lösung

Dieser hübsche Anblick herrscht seit einer Weile schon.

Weil es so ein Aufwand war und auch irgendwie nicht so richtig geschmeidig funktioniert hat, haben wir die zweite Folie nie angebracht. Nachdem sie ewig lange herumlag, war sie ohnehin völlig zerknickt, so dass wir sie entsorgt hatten.

Die Idee mit der Folie ist hiermit offiziell verworfen. Aber es muss zwingend ein Sichtschutz vor das Fenster, da wir in dem Raum auch mit Geld herumhantieren und die Leute aus den umliegenden Häusern einen Platz in der ersten Reihe für das Abrechnen der Kassen hätten.

Plissees sind viel zu empfindlich für den täglichen Gebrauch durch ein paar Dutzend Mitarbeiter, Rollos halten auch nicht länger, da nur ein einiger grobmotorisch veranlagter Kollege ausreicht, um auch dieses nach wenigen Tagen zu zerstören.

Ich denke, ich werde dort Vorhänge anbringen, die man einfach und ohne jegliche Mechanik zuziehen kann. Eine massive Stange, mit mehreren dicken Bolzen in der Wand befestigt und ein Vorhangstoff aus doppellagigem Segeltuch sollten für eine gewisse Haltbarkeit sorgen.

Die zunichte gemachte Freude über den Saucenverkauf

Wir haben einen Aufsteller mit neuen Würzsaucen von Kühne bekommen. Die Kollegen haben das Display am Nachmittag aufgebaut und als ich am Morgen zur Firma kam, freute ich mich darüber, dass bereits eine Flasche verkauft ist.

Die Ernüchterung kam, als ich die Freude darüber gleich mit dem Kollegen vom Vortag teilen wollte: "Nee, die ist nicht verkauft, die war uns runtergefallen."

Kurzer Halt in der Pfütze

Die große Hitze ist nun wohl vorbei, aber hier ist mal wieder zu sehen, warum ich in den letzten Wochen immer etwas Wasser in den Schlaglöchern hier auf dem Hof stehen hatte: Es ist ein beliebter Zwischenstopp für die Vögel, die kurz etwas trinken oder auch mal zwischendurch ein kleines Bad nehmen.

Das müsste man noch mal optimieren (Vogeltränke, Brunnen, was weiß ich …), zumal die Löcher sowieso mittelfristig dringend mal aufgefüllt werden müssen, damit nicht noch mehr kaputt geht.


Scannerkunst 04

Teil vier: Reispackungen. Es gibt zwar Reflexionen an den Plastikverpackungen, aber im Großen und Ganzen ist die Qualität der Bilder auch mit der Folie nicht schlecht:


Spam-Mail als Bild

Spam-Filter sondieren den Inhalt einer Mail nach bestimmten Auffälligkeiten. Viel Großschreibung, verdächtige Links, Schlagwörter wie Money, Casino, Viagra etc. und noch vielen anderen Merkmalen.

Sei schlau und mach es wie dieser Spammer, der seinen Text einfach als Bilddatei in die Mail eingefügt hat. Da hat der Spamfilter natürlich immer noch ein paar Merkmale (Absendeadresse, kein Text, nur Dateianhang), aber viele Filtermöglichkeiten sind auf diese Weise gleich ausgeschlossen.

Dieser angebliche Erpressungsversuch kam auf diese Weise hier an und wurde von Google Mail auch zunächst nicht als Spam erkannt.
Nice Try, aber auch das lässt mich vollkommen kalt. :-D

Spam-Mail als Bild

Neuer Cruncher für den Sivario 360

Der neue Cruncher, den wir im April 2024 in unseren Leergutautomaten eingebaut bekommen haben, sah nun etwas weniger neu als vor gut zwei Jahren aus. Rund 1,2 Millionen Gebinde (PET-Flaschen und Dosen) mitsamt ihrer restlichen Inhalte hinterlassen ihre Spuren und so war nun wieder einmal ein Austausch fällig.

Ich hatte mich im verlinkten Beitrag ja auch schon über die erstaunliche kurze Zeit gewundert, die damals zum Tausch des Crunchers nötig war. Das war diesmal nicht anders. Ich glaube, die beiden Monteure waren keine halbe Stunde hier. Deckel abschrauben, Cruncher unten mit Scherenlift abstützen, Kabel und Schrauben lösen, ablassen, neuen Cruncher einsetzen, befestigen, anschließen, Deckel drauf – fertig.

Das kannten wir von den Trautwein-Geräten ganz anders. Das war immer ein Akt, der den Automaten immer für viele Stunden außer Betrieb gesetzt hat. So ist es natürlich super, denn je kürzer so ein Automat nicht läuft, desto besser ist es logischerweise für alle Beteiligten.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Auf dem Bild ist der alte Cruncher vor dem Ausbau zu sehen. Zu sehen sind auch die Spuren, die weit über eine Million zerdengelte Gebinde hinterlassen haben … :-)


Vier Königinnen auf den Weltmeeren

Es gibt Kreuzfahrtschiffe – und es gibt Schiffe, bei denen schon der Name ein bisschen nach großer weiter Welt klingt: Queen Mary 2, Queen Victoria, Queen Elizabeth und Queen Anne. Gemeinsam bilden sie die aktuelle Flotte der traditionsreichen Cunard Line.

Cunard gibt es bereits seit 1840. Damals begann mit der Britannia der regelmäßige Verkehr über den Atlantik; heute gehört die Reederei zu den großen Namen der Passagierschifffahrt. Und während sich die Kreuzfahrtwelt in den vergangenen Jahrzehnten kräftig verändert hat, pflegt Cunard weiterhin ganz bewusst seinen eigenen Stil: klassische Eleganz, britische Tradition und eine Atmosphäre, bei der eine Reise eben nicht nur daraus besteht, möglichst viele Wasserrutschen auf möglichst viele Decks zu verteilen.

Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Queen Mary 2. Sie ist nicht einfach nur ein Kreuzfahrtschiff, sondern der letzte echte Ocean Liner im regulären Passagierdienst – gebaut unter anderem für die klassische Atlantikroute zwischen Europa und New York.

Aber auch mit Queen Anne, Queen Victoria und Queen Elizabeth geht es natürlich weit über den Atlantik hinaus: von Nordeuropa über das Mittelmeer bis zu langen Reisen rund um den Globus.

Kurz gesagt: Tradition · Eleganz · Vier Königinnen.

Wir haben Cunard deshalb nun auch bei Triton-Reisen einen eigenen Bereich gewidmet. Wer einmal etwas anderes als die klassische moderne Kreuzfahrt ausprobieren möchte, darf dort gerne stöbern.

Vielleicht wartet ja irgendwo schon die passende Queen. :-)


Oasen im Atlantik / Kanarische Inseln und Madeira auf der Costa Smeralda

Warum den Sommer verabschieden, wenn ihr einfach der Sonne hinterherreisen könnt?

Wenn zu Hause die Tage grauer, kälter und kürzer werden, wartet im Atlantik ein ziemlich überzeugendes Gegenargument: Die Kanarischen Inseln.
Von November 2026 bis März 2027 nimmt euch die Costa Smeralda mit dorthin, wo eindrucksvolle Vulkanlandschaften auf weite Strände treffen, lebendige Küstenorte am tiefblauen Atlantik liegen und kanarische Lebensfreude auf italienisches Lebensgefühl trifft.
Und gerade jetzt gibt es noch einen Grund mehr, die Kanaren zu besuchen: Mit den aktuellen Bella Vita Deals sichert ihr euch bei Buchung bis zum 27.10.2026 noch bis zu 300 € Rabatt pro Kabine.

Mit Fly & Cruise inklusive Flug, Rail & Fly Ticket und organisierten Transfers beginnt die Auszeit außerdem schon bei der Anreise ganz entspannt. :-)


FEINSTE DUNKLE PRALINÉS

Ein kompletter Karton Pralinen der Marke "Schwarze Herren Schokolade" ist hier im Regal abgelaufen. Abgesehen davon, dass wir ohnehin nicht eine einzige Packung davon verkauft haben, hat auch nie jemand bemerkt (oder sich gar darüber beschwert), dass die Dinger inzwischen seit mehreren Monaten abgelaufen waren.

Einigen wir uns darauf, dass wir auf diesen Artikel komplett verzichten können …


Riss im Pfeiler beim Saft

Oh. Ohoh. Oh, ohhhohooooo. Bei einem Pfeiler an der Außenwand im Bereich der Getränkeabteilung ist mir ein Setzungsriss aufgefallen. Aufgefallen vor allem deshalb, weil er sich durch die graue Farbe zieht, die wir "erst" beim Umbau und der Renovierung 2018 aufgebracht haben. Es ist also kein uralter Riss.

Andererseits ist die Stelle in der Vergangenheit bereits bearbeitet und mit Gewebeband geflickt worden, insofern hält sich die Panik noch in Grenzen. Von dem "Granit 30" (Caparol-Farbton) haben wir aber keinen Vorrat mehr, da müsste man mal einen kleinen Eimer neu anmischen lassen, wenn man den Riss flicken möchte. Das könnte man dann als Anlass nehmen, den Rest der Abteilung neu zu streichen …


Andere Länder, andere Läden – 011

Bake-Off-Abteilungen gibt es auch in anderen Ländern, in Norwegen findet man diese Produkte ebenfalls in fast jedem Supermarkt. Oftmals werden auch ganze Brote und nicht nur süße und herzhafte Snacks angeboten und damit die Kunden die Brote in Scheiben schneiden können, stehen auch meistens SB-Schneidemaschinen in den Märkten. (Wobei die Frage durchaus gestellt werden darf, ob es im ganzen Land nur einen Typ Schneidemaschine für diesen Zweck gibt, der handelskettenübergreifend eingesetzt wird …)

Interessant ist, dass die Norweger offenbar keine Knüste (Kanten, [1 Oktillion unterschiedlicher Bezeichnungen einfügen], Endstücke der Brotlaibe) zu mögen scheinen. Auf etlichen dieser Schneidemaschinen findet man die zurückgelassenen Endstücke liegen, teilweise stehen auch Abfalleimer vor den Geräten, die mit Brotendstücken gut gefüllt sind.

Offenbar sehen aber nicht alle Norweger die Knüste (Ihr Nicht-Norddeutschen müsst jetzt mit dem Begriff leben, den ich seit meiner Kindheit kenne und alternativlos verwende) als Abfall an, wie man in diesem norwegischen Reddit-Post sehen kann: https://www.reddit.com/r/norge/comments/1gm1hz1/br%C3%B8dskalk/

Hvorfor er det mange som er motstander av å spise skalken av brødet, men likevel veldig mange som spiser rundstykker? I teorien er jo et rundstykke en dobbel-skalk. Takk for meg.

Auf Deutsch: "Warum gibt es so viele Menschen, die sich weigern, die Brotrinde zu essen, aber dennoch Brötchen essen? Theoretisch besteht ein Brötchen doch aus doppelter Kruste. Danke fürs Zuhören."
Offenbar verschmähen also nicht alle Norweger die Endstücke, im Gegenteil, mache halten sie für den besten Teil eines Brotes.

Mein mir unbekannter Urgroßvater war zwar Norweger, aber ich bin da raus und habe keine Ahnung von der Kultur dort. Lesen hier Norweger mit? Kann mal jemand fundierte Infos zu den Knüsten liefern? Werden die dort wirklich so gehasst?

Vier Fotos aus vier unterschiedlichen Läden:








Ex-Calibur

Unsere alte Warensicherungsanlage, die wir im Rahmen des Umbaus und mit dem neuen Kassentisch Anfang 2018 ausgemustert hatten, lag seitdem neben vielen, vielen anderen Dingen bei uns in der Halle herum. Die alte Anlage habe ich geliebt. Die kleinen Antennen, das System von Sensormatic hieß nicht ganz grundlos "Maxcalibur" (oder ähnlich geschrieben), habe ich geliebt, da sie so schön dezent waren. Sowas wird aber nicht mehr gebaut, denn, so der Außendienstler der Firma, die abschreckende Wirkung durch die Sichtbarkeit der großen Antennen sollte man nicht unterschätzen und bei den kleinen war sie nicht gegeben.

Irgendwas zwischen "zu schade zum Wegwerfen" und "kann man vielleicht noch mal gebrauchen" und vielleicht auch eine Prise "das ist Elektronikkram, damit kann man bestimmt noch irgendwas machen" war der Auslöser, die Teile erst einmal zwischenzulagern. Ein bisschen sentimental war ich schon, denn sie waren zum einen optisch wirklich einzigartig, andererseits haben sie in den vielen Jahren, ich glaube, wir hatten die Anlage 2002 bekommen, immer brav ihren Job verrichtet und viele, viele Diebstähle verhindert.

So lagen und lagen und lagen sie herum, bis ich mit meinem großen Aufräumwahn kam und sie nebst vielen anderen Dingen in den Elektroschrott geworfen habe. Hier noch ein letztes Bild von ihnen im Container beim Recyclinghof, Kudos!