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Fotocommunity-Bilder (32)

Dass der Mensch in der Lage ist, in jeder noch seltsamen Anordnung von Farben und Flächen, Gesichter zu erkennen, ist ja bekannt. Aber ich finde, für dieses Krokodil aus einem alten Stück Holz braucht man nicht allzu viel Fantasie. :-)


Hinweis auf Kiri-Aufsteller

Wir haben einen Aufsteller mit "Kiri" (Schmelzkäse aus Frischkäse) in den Laden gestellt. ich hatte mich bei der Bestellung schon etwas gewundert, da die Ware ja eigentlich gekühlt werden muss, aber es gibt da einen Workaround, der auf einem großen Aufkleber an dem Display erklärt wird.

Gestern haben wir den Aufsteller in den Laden gestellt, 21 Tage oben drauf ist der 1. April. Dieses Datum steht auch nun handschriftlich eingetragen im vorgesehenen Feld auf der Rückseite des Aufstellers. Ob wir die 120 Packungen bis dahin verkauft haben werden? Ich bezweifle es, aber den Rest können wir dann ja noch bis Anfang Juni über das Kühlregal abverkaufen.

Ich gebe zu, dass ich so eine Technik bislang auch noch nie erlebt habe …


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Überraschende Ehrlichkeit bei Jacobs

Hinweis auf den Espresso-Tassenportionen von Jacobs: Statt 25 sind nun nur noch 20 Sticks in einer Schachtel. Überall wird ja heimlich verkleinert und getäuscht, da wollte man hier wohl mal ganz klar ein Zeichen in die andere Richtung setzen. Find ich gut. :-)


SPAR-Markt in Epen, Niederlande

Diesen SPAR-Markt hatte Mark im Örtchen Epen in den Niederlanden entdeckt. Epen befindet sich nur gute zwei Kilometer von der südlichsten Landesgrenze der Niederlande entfernt und ist damit eine der südlichsten Ortschaften des ganzen Landes.

Vielen Dank für die Zusendung des Fotos. :-)

Wie so oft gibt es auch diesen Markt bei Google Street View zu begucken.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Eine Kerze für Thomas

Seit ein paar Jahren, wie lange genau, kann ich nicht mehr sagen, gehörte er inzwischen irgendwie zum Straßenbild vor unserem Markt. Ein älterer (?) Mann im Rollstuhl, meist mit ein paar Dosen Bier in Reichweite, der seinen Platz auf dem Gehweg irgendwo im Bereich unserer Ladentür hatte und die Passanten um Kleingeld bat. Wer hier öfter einkauft, hat ihn sicherlich im Laufe der Zeit schon einmal gesehen.

Wir kannten ihn nicht wirklich. Unsere Begegnungen beschränkten sich auf kurze, funktionale Momente – wenn er Leergut abgab, sich Nachschub holte oder draußen saß und das Geschehen beobachtete. Gespräche gab es kaum. Er war keiner von denen, die schnell ein Lächeln parat hatten oder mit interessanten Geschichten oder guter Laune auffielen. Eher das Gegenteil, ich erlebte ihn als einen grantigen Mitmenschen, der vor allem wohl mit seiner eigenen Situation (Drogenabhängig, bein- und mittellos) unzufrieden war. Wir haben noch so viel Menschlichkeit gezeigt, dass wir immer wieder mal gestattet haben, dass er bei Frost hier in den Laden gerollt war und teilweise mit seinem Rollstuhl in einem der Gänge stand und geschlafen hat.

Trotzdem gehörte er in den letzten Jahren doch zu den Figuren, die man unweigerlich mit diesem Ort verbindet. Gestern ist er verstorben. Das wäre mir oder einigen oder sogar den meisten Kollegen auf die Schnelle sicherlich nie aufgefallen. Irgendwann mal wäre bestimmt mal die Frage aufgekommen, ob man Thomas, so hieß er, in letzter Zeit mal wieder gesehen hätte – und niemand hätte sie mit Sicherheit beantworten können.

Heute früh hat mich ein Kunde auf die Kerze und Wachsreste auf dem Gehweg vor unserem Schaufenster angesprochen. In dem Zusammenhang erwähnte er, dass da wohl gestern Abend die Leute, die dort immer stehen und trinken, den Verlust des Mannes im Rollstuhl beklagt hatten. Auch wenn er ziemlich weit unten im Leben angekommen war, so hatte er doch Leute um sich, denen er etwas bedeutet hat und die ihm gedenken.

Ich tue das an dieser Stelle auch, wenngleich deutlich weniger emotionsreich. Hier ist eine kleine Konstante verschwunden, auf ihre Art. Manche Menschen hinterlassen ihrer Nachwelt keine großen Spuren – aber wenn man ihnen jahrelang zumindest indirekt immer wieder begegnet, hinterlassen sie zumindest eine kleine Lücke im Alltag.


Sonnenaufgang an der alten Ochtum

Men denkt immer, die Sonne bewegt sich so langsam über den Himmel, dass man es kaum wahrnehmen kann. Aber wenn man Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge fotografieren möchte, zählt jede Sekunde. Innerhalb von Augenblicken ändert sich die gesamte Lichtstimmung.

Zwischen diesen beiden Fotos liegen keine anderthalb Minuten. Abgesehen von der Skalierung sind sie übrigens gänzlich unbearbeitet und so 1:1 aus meinem Pixel-Handy.





Mit welchen Wurstfingern auch immer welche Tasten mit meinem Bildbetrachtungsprogramm ThumbsPlus betätigt habe, dabei kam diese farbreduzierte Version des unteren Bildes heraus. Ich konnte den Weg nicht reproduzieren, aber zum Glück konnte ich dieses Bild noch speichern. Ich finde diese Version, die leicht an einen Sepia-Effekt erinnert, aber nicht uninteressant:


Lustige Strichcodes – 791

Diesen Strichcode mit einem Traktor auf einem hügeligen Feld hat Honza auf einer Packung tiefgefrorenem Rahmspinat der Globus-Eigenmarke entdeckt.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Die total liebe Klau-Stammkundin

Eine junge Frau war nach eigener Aussage erst relativ frisch nach Bremen gezogen. Aber sie würde hier total gerne einkaufen, da unser Laden so schön wäre und die Mitarbeiter immer so nett sind. Das bekräftigte sie damit, indem sie immer das Gespräch (Smalltalk und noch etwas darüber hinaus) mit meinen Mitarbeitern suchte und vor allem auch immer Süßigkeiten ("Nervennahrung") an die Kassiererinnen und Kassierer verteilte.
Dass sie uns beklaut, hatten wir gar nicht auf dem Schirm. Auch ich habe nie Verdacht geschöpft – und dann hatte ich mir wegen eines anderen Ladendiebs einen Bereich unserer Videoaufzeichnung im Schnelldurchlauf angesehen. Plötzlich tauchte die neu hinzugezogene Kundin blitzschnell im Bild auf, breitete in Windeseile einige Waren und ihre Tasche auf der Ware eines Aufstellers aus, räumte im Zeitraffertempo alles irgendwie hin und her und rein und raus und war so schnell wieder aus dem Bild verschwunden, wie sie gekommen war.

"WAS WAR DAS DENN?"

Ich sah mir diese Sequenz später noch einmal genauer an, wobei sich herausstellte, dass sie tatsächlich die eingesteckten Dinge hatte unbezahlt mitgehen lassen.
Da die Frau im Grunde täglich kam und die Aufzeichnung drei Tage zurückreicht, guckten wir uns auch noch ihre vorhergehenden Besuche bei uns an. Sie war nicht nur eine Stammkundin, sondern auch noch eine Stammdiebin.
Um den Erfolg richtig zelebrieren zu können, griffen wir sie bei ihrem nächsten "Einkauf" nicht einfach ab, Beweismaterial hätten wir genügend gehabt, sondern ließen sie in Ruhe alles einpacken, Einkauf wie Einklauf, und fingen sie schließlich am Ausgang ab, nachdem sie noch Bonbons ans Kassenpersonal verteilt hatte. So schnell kommt man zu einem Hausverbot und in diesem Fall sogar gleich mehreren Anzeigen wegen mehrerer Ladendiebstähle …


SPAR-Markt in Zeebrugge (FINAL)

Zuerst an dieser Stelle in 2009, damals noch als "Martine & Dirk", dann ein paar Jahre später auf einem Bild von Andreas und dann zuletzt 2024 habt ihr den kleinen SPAR in Zeebrugge hier zu sehen bekommen.

Dies sind relativ aktuelle Bilder und nur ein paar Wochen alt, abgesehen von der Schaufensterbeklebung, dazu unten mehr, hat sich nicht viel verändert:

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Diesmal lüften wir endlich das Geheimnis, wie der kleine Laden von innen aussieht. Er ist recht kompakt, hat eine Grundfläche von vielleicht 15 x 15 Metern und war einerseits sehr aufgeräumt und ordentlich, aber anderseits doch sehr in die Jahre gekommen. Alles wirkte irgendwie alt und abgenutzt, wenn man genauer hinsah. Aber es war definitiv zu spüren, dass der Laden liebevoll betrieben und akkurat gepflegt wird.

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Die Schaufenster wurden im Laufe der letzten zwei Jahre neu beklebt. Die typischen großflächigen Lebensmittelfotos sind verschwunden, stattdessen ist jetzt eine etwas skurrile Zeichnung mit Krake und Hund am Strand zu sehen. Wichtig war wohl das Kreuzfahrtschiff, immerhin ist das Kreuzfahrtterminal in Zeebrugge nur ein paar Gehminuten von dem kleinen Laden entfernt.


Eddieday (9)

Vor ein paar Jahren hatte sich unsere Tochter, obwohl sie nun gar kein "Pferdemädchen" ist, ein Holzpferd gewünscht, auf dem sie zwar gerne sitzt, aber nie irgendwelche Figuren darauf geübt hat.

Noch lieber als sie saß unser Kater auf dem Holzgaul, hier im März 2022. Aber immerhin macht er eine gute Figur dort oben:


Die schmuddeligen Leuchtbuchstaben über der Tür

Gerade mal gut sieben Jahre ist die Außenwerbeanlage mit (unter anderem) meinem Namen in großen LED-Buchstaben alt. Im Gegensatz zu einer Technik mit Leuchtstoffröhren, die man alle paar Monate mal für den Austausch der Röhren öffnen können muss, sollte sollte es nach meiner Auffassung kein Problem sein, die Anlage mit LED-Technik vernünftig versiegeln zu können.

Man guckt da ja gar nicht so oft hin, aber die weißen Blenden habe viele dunkle Schatten, die nach meinem Verständnis von Verschmutzungen auf der Innenseite her stammen. Irgendwie stört es mich jetzt. Nun weiß ich, dass der Dreck da drin ist, nun quält es mich, dass die Leuchtbuchstaben nicht mehr strahlend weiß funkeln.

Das hauseigene Handwerker-Duo wird sich die Sache in den nächsten Tagen mal ansehen. Wenn wir die Buchstaben öffnen und reinigen können, machen wir das selber. Ansonsten werde ich die Fachfirma mal anrufen, die das Ding installiert hat. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Banknoten mit kleinen Flügelchen wegflattern …


Ein Erlebnis bei PLUS: Kinderriegel

Hier mal eine gaaaaaaaanz alte Geschichte aus einer Zeit vor meiner Selbstständigkeit mit dem eigenen SPAR-Markt. Ich war als Markleiter, was damals ja nur noch Verkaufsstellenverwalter hieß, in meiner PLUS-Filiale in der Kornstraße (heute befindet sich dort ein orientalischer Supermarkt) beschäftigt und sah, wie ein kleiner Junge mitten im Laden einen Kinderriegel aß.

Als ich den Vater des Kindes darauf ansprach und sagte, dass er da noch etwas zu bezahlen hätte, pampte er mich an und belehrte mich wie Hein Blöd mit Plüschohren darüber, dass es a) unsere Pflicht wäre, dafür zu sorgen, dass Kinder an solche Produkte nicht herankommen und dass b) er ja nicht ständig auf sein Kind aufpassen könne.

Heute in meinem eigenen Laden hätte ich ihm vermutlich meine Meinung gesagt. (Gut, es ist "nur" ein Kinderriegel gewesen, aber dennoch macht man manche Dinge einfach nicht.)

Damals habe ich das schulterzuckend hingenommen. Die Hierarchie bei Plus war knallhart im Führungsstil Radfahrer (Nach oben buckeln, nach unten treten) und als Marktleiter war man in dem Unternehmen nur der Depp vom Dienst. Hätte der Kunde sich beschwert, hätte ich mich rechtfertigen müssen oder im Idealfall sogar eine Abmahnung kassiert. Daher. Arschlecken, war ja nicht mein Geld. Und DAS ist nun knapp 30 Jahre her, Plus gibt es nicht mehr und das gönne ich der Firma.

Mal wieder ein vagabundierender Einkaufswagen vor der Tür

Es ist ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis dieser Einkaufswagen hier auf der Straße den Weg zu uns in den Laden findet. Der Wagen hat zwar nullkommanull Ähnlichkeit mit den Einkaufswagen bei uns, aber die meisten Menschen denken gar nicht so weit. Ein Einkaufswagen gehört in einen Supermarkt, Thema gegessen.

Wo ist eigentlich das Ordnungsamt, wenn man es mal braucht? Das wäre doch die Gelegenheit, mit geschwollener Brust beim rechtmäßigen Eigentümer des Wagens wegen der unerlaubten Sondernutzung des Gehwegs eine Welle zu machen.