Auf einer
Jamie Oliver Meersalzmühle hat
Fräulein M. diesen Strichcode entdeckt. Der Code selber ist
nicht sonderlich überhaupt nicht originell gestaltet, der Hinweis an den/die Kassierer/in dafür umso eindringlicher.
Vielen Dank für die Zusendung!
Danke für die Nachfragen, mir geht's gut. Momentan habe ich privat sehr viel zu erledigen, so dass ich hier die Arbeit in der Firma auf das Notwendige begrenze. Daraus resultiert direkt, dass mir viel Bloggenswertes schlicht und einfach entgeht.
Der Laden steht aber noch.
Vor knapp zwei Jahren
wurde ich hier im Laden von einem Libanesen aus unmittelbarer Nähe mit Pfefferspray angegriffen.
Inzwischen ist die Sache erledigt.
Der Typ sitzt für 5,5 Jahre im Knast, unter anderem (oder vielleicht nur möglicherweise) auch wegen der Geschichte hier bei mir. Auf meinen Anwaltskosten in Höhe von mehreren hundert Euro bleibe ich selber sitzen, sowas wie Schmerzensgeld gibt es natürlich sowieso nicht.
Irgendetwas läuft hier mächtig falsch.
Die Eierverpackungen vom Bioland-Bauernhof waren bislang immer schlicht grau. Seit wenigen Wochen tragen sie einen bunten Aufkleber mit Foto und sehen richtig hübsch aus. Und seit dem, zumindest fühlt es sich für mich so an, laufen sie auch schlechter. Halten die Kunden die Eier jetzt für "weniger authentisch", weniger ökologisch?
Eine Ecke unserer Fleischtruhe ist beschädigt. Vermutlich ist dort mal ein Rollbehälter gegengeschlagen oder einer unserer Getränkelieferanten hat die Truhe mit seinem Elektrohubwagen touchiert. Wie auch immer: Das Ding ist kaputt und hat einige extrem scharfe Zacken. So scharf, dass ich mir im Vorbeigehen meine eigene Hose zerrissen habe…
Irgendein Kollege hat sich erbarmt und die Ecke, wenngleich es so auch nicht besser aussieht, mit etwas Gewebeklebeband entschärft.
Ist auch egal. Die Truhe muss (nur) noch ein paar Monate durchhalten und daher spare ich mir die Reparatur.
Dieser Moment, wenn du im Supermarkt nichts kaufst, an der Kasse vorbei läufst und denkst: "Jetzt bloß nicht kriminell aussehen."
Der DPD-Fahrer drängelt in letzter Zeit häufiger, dass ich ihm eine "Abstellgenehmigung" unterschreibe, die ihn berechtigt, Pakete ohne Empfangsbestätigung hier einfach abzustellen. Gleichzeitig ginge das "Risiko für Verlust und Beschädigung" auf mich über.
Kann ja sein, dass das für ihn als Fahrer ganz praktisch und vor allem auch eine Zeitersparnis ist. Dennoch hätte ich dabei ein schlechtes Gefühl und deshalb: Nein, danke.
Samstag Morgen, Viertel vor Sieben: Die "Elite" vom Kiosk am nahegelegenen See diskutiert bei uns in der Getränkeabteilung darüber, welche Variation unseres Billigbieres
das kleinere Übel die bessere Wahl sei.
Höhepunkte im Leben eines Einzelhändlers.
Warum haben eigentlich
sämtliche Bio-Lieferanten die selben Probleme, die sich knapp mit "chaotischer Warenwirtschaft" zusammenfassen lassen?
Von einem Lieferanten sollte ich ein A1-Fensterplakat bekommen, auf dem für eine bestimmte Produktreihe geworben wird.
Nachdem durch den Regen die gelieferten Kartons und auch die Rolle mit dem zusammengerollten Plakat ein "klein wenig" feucht geworden waren, hat zu allem Überfluss der Fahrer auch noch die Kartons mit der Ware auf die Rolle gestellt und alles zerdrückt.
Bei Gelegenheit mal nach einem neuen Plakat fragen…
Ich habe an dieser Stelle schon häufiger erklärt, dass und warum ich keine Praktikanten mehr nehme. Ende Januar hatte ich mich dann nach langer Zeit doch mal wieder breitschlagen lassen, denn zum einen war die Praktikantin eine sporadische Kundin von uns und zum anderen war sie vom Fach und suchte eine Stelle mit mehr Stunden, was zufällig gerade zu meiner eigenen Personalsituation hier passte. Dieses Praktikum wäre also ein ideales Sprungbrett für zumindest schonmal eine Teilzeitstelle gewesen.
Ich hätte auf mein Gefühl und meine Erfahrung hören sollen: Sie hat tatsächlich ein Drittel der Zeit hier verbracht, die restlichen Tage fehlte sie entweder komplett unentschuldigt oder war krankgeschrieben.
Das war dann der allerallerletzte Praktikant hier.