Die Schritte mit Linux werden etwas flüssiger. Schmunzeln musste ich, als wir dem GNOME ein Update über die Konsole verpasst haben. Mit einer Jugend in den 80ern bin ich mit Heimcomputern aufgewachsen und eigentlich sind Konsoleneingaben irgendwie auch ein Stück Kindheitserinnerung.
Die Soundeffekte sind nicht ganz original, das muss ich zugeben.
Anruf eines Mitarbeiters einer Zeitarbeitsfirma, von der ich noch nie gehört habe. Kurzer Monolog des Anrufers über die Firma und dass man deutschlandweit Partner der Edeka sei mit der abschließenden Frage: "… und jetzt möchte ich wissen, warum arbeiten wir noch nicht zusammen?"
"Das kann ich Ihnen sagen, ich brauche Sie nicht."
Die Antwort kam wohl im Frage-Antwort-Portfolie des Anrufers nicht vor und er stutzte einen Augenblick, besann sich dann aber doch wieder: "Man weiß ja nie, Urlaubszeit, Krankheitswelle oder einfach nur für Inventuren. Wir bieten Lösungen für jeden Bedarf und können beim Packteam oder an der Kasse mit fachkundigen, ausgebildeten Mitarbeitern helfen, die auch mit der Edeka-Welt vertraut sind."
Aber es half alles nichts. Ich erklärte ihm, dass ich das hier seit über 25 Jahren mache und in der ganzen Zeit wirklich noch nie die Notwendig bestanden hat, die Dienste einer Zeitarbeitsfirma in Anspruch zu nehmen. Bislang sind wir immer so klargekommen und ich glaube auch nicht, dass sich das in nächster Zeit ändern wird.
Mehrere Krankheitsfälle gleichzeitig während der Urlaubszeit hatten wir hier auch schon und, ich gebe es zu, das war streckenweise schon ausgesprochen stressig. Dennoch haben wir es immer mit eigenem Personal geschafft und das wird auch noch in den nächsten Jahren so klappen, davon bin ich überzeugt.
Per E-Mail kam von einem kleinen Lieferanten eine ganz dezente Zahlungserinnerung. Mehr so der Hinweis, dass noch kein Zahlungseingang zu einer Rechnung aus September 2025 verbucht werden konnte.
Ich hab schon oft einen Spruch im Sinne von "wie kann man das so lange vergessen?" gehört. Habe ich noch nie verstanden. Wenn etwas in Vergessenheit geraten ist, ist es in Vergessenheit geraten. Ob man dieses Vergessen ein paar Tage oder auch erst ein paar Jahrzehnte später feststellt, spielt eigentlich keine Rolle mehr. Die Aussage, dass man etwas für einen besonders langen Zeitraum vergisst, hat in meinem Kopf überhaupt keinen Sinn. Vergessen ist vergessen.
Dass der fehlende Zahlungseingang also erst Monate später moniert wird, ist eher eine Sache in der Buchhaltung des Lieferanten als bei mir. Aber natürlich habe ich meine Schulden sofort beglichen, ist ja klar.
Witzigerweise habe ich seitdem schon wieder mehrere Lieferungen bekommen und diese auch wie immer sofort bezahlt, also spätestens an der Stelle hätte jemand merken können, dass da noch ein kleiner Betrag (wir reden von unter 200 Euro) offen ist.
Einfach mal die Sau rauslassen. Einfach erledigt mit diesem Spielzeug in praktischer Blisterpackung. Da fängt das mit dem Rauslassen schon beim Auspacken an.
Auf einer Tüte "Fudge Milk Soft Caramels"-Kaubonbons der Marke "Sweet Corner" hatte Honza diesen Strichcode mit einer Milchkanne entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung.
"Hi, Eddie!" – schleck, schleck.
Der kleine PC mit seiner 500GB-Festplatte kommt ab und zu mal wortwörtlich an seine Grenzen. Aus irgendeinem Grund schreibt die Software, mit der ich auf die Kameras zugreifen kann und die das Life-Bild aus allen Kameras darstellt, ununterbrochen ein Logfile. Diese Datei wächst und wächst und wächst, auf meinem Hauptrechner hier ist sie derzeit "nur" 146 GB groß, aber hier läuft diese Anwendung auch nicht mehr ganz so oft, als auf dem kleinen PC, der in der Woche im Grunde sechs Tage ununterbrochen seinen Job erledigt. Nacht schalte ich immer nur den Bildschirm aus.
Alle paar Wochen gibt es dann mal die folgende Fehlermeldung. Anwendung beenden, im Dateimanager das Logfile löschen und weiter geht es. Ist kein Hexenwerk, aber war beim ersten Erscheinung des Fensters schon irritierend:
Ein Kunde hatte zu Weihnachten einen
Gutscheingold-Geschenkgutschein im Wert von 100 Euro bekommen. Gekauft wurde er von dem Schenkenden vor Weihnachten bei uns, der mitgebrachte Kassenbon verriet das Datum, die Summe und um welches Produkt es sich handelt.
Nur wo er den Gutschein einlösen kann, steht nicht auf dem Bon drauf. Den Ausdruck aus unserem Kassensystem hatte er ordentlich gefaltet in einem kleinen Briefumschlag bekommen.
Aber um in Erfahrung zu bringen, wo er damit einkaufen konnte, war er hergekommen. Als ich ihm erklärte, dass das auf der kleinen Karte steht, guckte mich der Mann mit großen Augen an und zuckte irritiert mit den Schultern: "
Ich habe keine Karte, nur diesen Bon."
Das war der Punkt, an dem wir auch nicht weiterhelfen konnten. Ich zeigte ihm zwar noch an den noch bei uns im Verkauf befindlichen Karten, bei welchen Einlösepartnern er damit bezahlen könnte, aber ohne die Karte mit der PIN wird das nichts.
Also entweder hat ihm da sein Bekannter einen gemeinen Streich gespielt oder der hat (im schlimmsten Fall) die Karte einfach entsorgt, weil er dachte, dass die Seriennummer derselben, die auch auf dem Kassenbon steht, ausreichend ist. Das wäre bei einer so hohen Summe echt bitter.
Man kann die beiden Kartons mit Spaghetti natürlich auch einfach hintereinander ins Regal stellen, statt sie übereinander zu stapeln. Dann gucken die Nudeln eben vorn noch 10 cm raus. Wird schon keiner dran hängenbleiben und blöd aussehen tut es ja ohnehin nicht. Wir sind schließlich Freigeister, da bricht man mal mit den Konventionen.
Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit stach mir diese Szene ins Auge. Mit dem Gewerbegebiet hinterm Flughafen und dem See auf der Fläche des ehemaligen (und zur Bebauung freigegebenen) Kleingartengebiets bot sich nicht wirklich ein herausragend idyllischer Anblick – aber dennoch faszinierte mich die Spiegelung der vielen Lichter.
Der Bildgenerator von ChatGPT durfte das Bild noch etwas eskalieren lassen. Find ich gut geworden und obwohl ich nie die Nähe zum Flughafen erwähnt hatte, hat die KI sogar ein UFO mit eingebaut. Immerhin.
Die massiven Faxe-Dosen sind eine Herausforderung für Leergutautomaten. Unsere alten Kompaktoren bei den Trautwein-Geräten kamen bei den Dosen regelmäßig ins Schwitzen, der Cruncher in unserem Sivario (der nun übrigens auch schon
fast 5 Jahre alt ist!) steckt die massiven Döschen etwas besser weg, aber auch dem hört man die Belastung an.
Dass sich so eine Dose hochkant in den Cruncher keilt, hatten wir aber auch noch nicht. Die saß so fest zwischen den Bauteilen eingeklemmt, dass ich sie nur mit Hilfe einer Wasserpumpenzange und erheblichem Kraftaufwand wieder herausoperieren konnte.
Den Rest hat dann der Cruncher erledigt.
… und da wir schon bei aktuellen Aufstellern hier im Laden sind: Seit
Ende November steht hier ein großes Display ("groß" deshalb, weil wir die beiden bestellten Aufsteller zu einem großen zusammengestapelt haben) im Laden, der irgendwie zum Ladenhüter mutiert.
Sonst haben wir derartige Produkte hier wirklich massenhaft verkauft.
Hier zum Beispiel standen unterschiedliche Produkte aufstellerweise parallel im Markt, aus den Nissin Cup Noodles haben wir den
Tower of Ramen und
hier berichtete ich über die Produkte von Shim Ramyun, die wir fast schneller ver- als einkaufen konnten.
Aufgrund dieser Vorgeschichten hatte ich von den MAMA-Nudelsuppen gleich zwei Aufsteller in der Vorbestellung geordert. Warum die nun überhaupt nicht laufen wollen, erschließt sich mir gar nicht, denn auch MAMA haben wir in der Vergangenheit schon immer gut verkauft.
Die wunderbare Welt des LEH: Was man macht, man macht es falsch …
Einen Teil der neuen Eigenmarken-Schokoladen der Edeka haben wir bereits seit ein paar Wochen im Sortiment, nun haben wir vor ein paar Tagen gleich ein komplettes Display mit den unterschiedlichen Sorten bekommen.
Ähnlichkeiten mit bekannten Markenartikeln sind nicht nur zufällig vorhanden.
Fundstück von uns auf einem kleinen Tütchen Lay's "Naturel" Chips aus den Niederlanden: Ein Strichcode mit zwei
Kartoffeln Aardappelen.
Mit der Post bekam ich den den Kraftfahrzeugsteuerbescheid für den Tesla. Die Steuer wurde bis 31.12.2030 auf 0,00 € festgesetzt. Darunter stand die Zahlungsaufforderung:
"
Bitte zahlen Sie spätestens am 01.01.2031 ....... 72,00 €"
Zahlungsaufforderung für in fünf Jahren. Läuft. Bekommt man da noch eine Erinnerung oder muss man sich selber den Termin irgendwo vermerken, fragte ich mich zunächst.
Dann fiel mir ein, dass aber doch die Befreiung gerade erst neu auf bis zu maximal zehn Jahre für bis zum 31.12.2025 zugelassene E-Autos
beschlossen wurde. Da passt doch was nicht?!
Auf der
entsprechenden Seite beim Zoll steht es noch einmal im Klartext: Bis zum 31. Dezember 2025 erstmals zugelassene oder umgerüstete Fahrzeuge erhalten die volle zehnjährige Steuerbefreiung. Die betroffenen Halterinnen und Halter, bei denen die für ihr Fahrzeug gewährte Steuerbefreiung durch die bisherige zeitliche Befristung bis zum 31. Dezember 2030 nicht die vollen zehn Jahre umfasst erhalten im Laufe des Jahres 2026 automatisch einen geänderten Steuerbescheid. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich.
Dann werde ich den aktuellen Bescheid einfach mal ignorieren und mich auf volle zehn steuerfreie Jahre freuen.
Die Kfz-Steuer macht zwar nun beim ganzen Thema Autofahren kein Vermögen aus, aber die Ersparnis ist trotzdem nett. Der Benz kostete bislang 416 Euro im Jahr, der Tesla (in zehn Jahren) nach dem derzeitigen Stand nur 72, resp. 74 Euro. Das sind immerhin rund dreieinhalbtausend Euro, die wir alleine dadurch einsparen werden. Auch nett.