Die große Baustelle Elektroinstallation ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Arbeiten sind zwar (für mich) überschaubar, aber in der Summe eben doch eine ganze Menge. Vor allem tauchen immer mal wieder Dinge auf, die wir ursprünglich nicht bedacht hatten, die aber irgendwie Strom bekommen müssen.
Zum Beispiel die beiden großen Wärmetauscher, die hier an der Decke hängen und Drehstrom benötigen. Die Zuleitungen sind irgendwo in den Wänden oder in der Decke versteckt und so muss auch da jetzt eine neue Leitung hin. Von unserem Verteiler im Keller bis zum Kleinverteiler für die Wärmetauscher sind es rund 50 Meter, die unser Elektriker derzeit mit in unsere glücklicherweise und vorausschauend großzügig dimensionierten Brüstungskanäle frickelt …
Das war eben im Park Links der Weser, zwischen Huchting und Grolland. Steht man mitten drin, wirkt der Sonnenaufgang mit dem morgendlichen Nebel recht beeindruckend. Fotografisch festhalten lässt sich so eine Szene leider immer nur sehr schwer. Aber dies ist zu jeder Jahreszeit die schönste Tageszeit, um mit dem Fahrrad zu fahren …
Unser Regal mit Werkzeug, das wir nun schon seit Ende April hier stehen haben, läuft nach wie vor super. Wir haben gerade eine große Nachbestellung getätigt, ich nutze dieses Ereignis mal für ein paar Zahlen.
Der absolute Renner sind die Kabelbinder, von denen wir seit dem 93 Packungen verkauft haben. Das Gewebeklebeband steht mit 71 Rollen auf Platz zwei und der drittstärkste Artikel mit insgesamt 40 verkauften (von auch nur 40 georderten und gerade wieder nachbestellten) Einheiten sind die kleinen Abflussspiralen. Damit hätte ich nicht gerechnet.
31 Fläschchen Holzleim, 22 ZollstöckeGliedermaßstäbe und 19 LED-Taschenlampen. Platz 7 machen die Sets mit Handbohrern, von denen wir 19 von 20 bestellten Packungen verkauft haben. Die fehlende liegt bei uns zu Hause, denn auch unsere Kleine bohrt damit Löcher in Kastanien und Eicheln. 18 Packungen Abdeckplane sind auf Platz 8. Zu meinem Erstaunen haben wir 18 Bohrersets (richtige Bohrer für 6,99 € pro Packung) komplett verkauft. Sind natürlich nicht die supergeilen Profi-Bohrer, aber es sind welche und wenn ich da dringend was bräuchte, würde ich mich darüber freuen.
Diesen Beitrag mit einem Foto von einem Sonntag-Nachmittag hatte "John P" folgenden Kommentar geschrieben:
Mal ne blöde Frage:
Wie ist das wenn Mitarbeiter oder wie hier der Chef sich Waren aus dem Supermarkt nehmen? Müssen die das bezahlen?
Sehe beim Einkaufen ganz unterschiedliche Dinge: Getränke-Flaschen der Mitarbeiter haben immer einen Kassenzettel mit Gekrakel (Kürzel des Mitarbeiters?). Backwaren hingegen werden einfach so aus dem Brötchenknast geholt und so gegessen.
Lasst mich bei den Mitarbeitern beginnen: Wie das mit dem Eigenverzehr geregelt ist, dürfte von Markt zu Markt unterschiedlich geregelt sein. Die einen werden es strenger sehen, die anderen etwas laxer. In den Filialbetrieben ist es, zumindest meiner Erfahrung nach, strenger geregelt, bei den Selbstständigen mit sinkender Marktgröße immer lockerer.
Bei Plus habe ich mal eine Abmahnung bekommen, weil der Bon am Eigenverzehr (Die Ware war also bezahlt!) nicht von der Kollegin abgezeichnet war.
In den Filialbetrieben sind auch die Marktleiter "nur" Mitarbeiter, für die natürlich (in welchem Umfang auch immer) die selben Vorgaben gelten. Die Ware, die man vor Ort verzehrt oder mit nach Hause nimmt, muss bezahlt und (normalerweise) gegengezeichnet sein.
Bei kleineren (selbstständigen) Läden ist es teilweise so, dass bestimmte Sachen pauschal freigegeben sind. "Nehmt euch Brötchen" (wie auch von John P beobachtet) oder "nehmt euch Obst" kommt durchaus mal vor. Da ist natürlich immer das Risiko gegeben, dass sowas ausgenutzt wird.
Für uns Betreiber gibt es zwei Möglichkeiten: Pauschale oder artikelgenaue Besteuerung. Die Pauschale ist zwar finanziell meistens nicht so vorteilhaft, dafür spart sie viel, viel Arbeit. Ich möchte etwas haben, gehe in den Laden und nehme es mir. Punkt. Ich muss die Flasche Cola oder die Brötchen zum Frühstück nicht irgendwo aufführen und den Großeinkauf für zu Hause ebenfalls nicht.
Diese war die erste von drei aufeinanderfolgenden Wochen, an denen ich krankgeschrieben war. Warum ich nicht arbeiten konnte, weiß ich nicht mehr ganz genau. Ich vermute, dass es eine Meniskus-OP war, in deren Folge ich die nächste Zeit auf vier Beinen laufen musste …
Bei Krankheit und Urlaub gab es natürlich keine Einträge bei der betrieblichen Tätigkeit und auch die Fachberichte mussten in der Zeit nicht geschrieben werden. Also geht ihr auch in dieser Woche wieder leer aus. Der zweite Teil der Milch-Fachberichte folgt in der überübernächsten Woche.
(Ich habe ja keine Schmerzen damit, dass deren Besucher unseren Hof als Stellfläche nutzen. Aber so viel Rücksicht, andere Autos nicht vollkommen zuzuparken, sollte man auch beim allergrößten Gebetsdruck noch nehmen können.)
Meine Anordnung mit den beiden eingeklappten Monitoren ist ein sehr effizientes Werkzeug für mich. Aus alter Tradition habe ich auch auf meinem neu installierten Windows wieder den Matrix-Bildschirmschoner aktiviert. Ich mag ihn einfach. Nicht nur irritierend, sondern geradezu schwindelerregend ist er allerdings, wenn man sich genau vor dem 3er-Set Displays befindet und das grüne Heruntergeriesel von allen Seiten zu sehen ist. Aber tendenziell sitzt man ja meistens nicht vor dem Rechner, wenn der Bildschirmschoner losgeht.
Ein Kunde vermisste eine Sorte H-Milch, die wir, nachdem sie zum wiederholten Male abgelaufen war, irgendwann (vor Wochen oder sogar schon ein paar Monaten) mal endgültig aus unserem Sortiment verbannt hatten.
"Och, schade", erklärte er ganz enttäuscht. "Meine Oma hat die immer mal gekauft."
Tja, das "immer mal" hat leider nicht gereicht. Außer den paar Packungen, die Oma "immer mal" gekauft hat, gab es wohl nur wenige andere Kunden für dieses Produkt. Er trug's mit Fassung. Muss Oma eben eine andere Milch nehmen.
Ein Bewerber, 1999 geboren, hat laut seines Lebenslaufs von 1993-1998 ein Studium an einer internationalen Hochschule absolviert. Dazu habe ich Fragen, die ich ihm persönlich stellen werde.
Mit etwas Humor betrachtet ist das jedoch ein durchaus interessanter Ansatz. Immerhin könnte so ein pränatales Studium der richtige Weg sein, wie maximal 25 Jahre alte Bewerber auf mindestens 20 Jahre Berufserfahrung kommen können.