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Titelauswahl

Der Schuhversand Comfortschuh bietet auf seiner Website für Anfragen ein spezielles Kontaktformular an. Außer den Standardeingaben gibt es auch noch die Möglichkeit, einen Titel festzulegen.

Ich glaube, dass mir in der Vergangenheit in anderen Kontaktformularen schon öfter die Auswahl zwischen "kein Titel / Dr. / Prof." begegnet ist.

Ob da ein Webdesigner den Auftrag "Eingabemöglichkeit des (akademischen) Titels" etwas zu genau genommen hat?



"Blogger" fehlt. :-)

Post

Oh, wie schön. Jemand hat mir eine Postkarte aus dem Urlaub oder seines Wohnortes geschickt. Wer genau, kann ich leider nicht sagen. Es steht ja nichts auf der Karte drauf. Nichtmal irgendein vestecktes Rätsel oder andere kryptische Dinge.

Sehr schlau, wirklich... :-)

Grrrr!

SPAR-Markt Harste, guten Tag.

[Es meldet sich eine Frau, deren Namen ich nicht kenne.]

Sie hatten bei mir angerufen?

Öhm. Nein, eigentlich nicht.

Aber ich sehe ihre Nummer hier auf dem Display.

usw...

Ach, ich reg' mich jetzt nicht weiter auf.
Ihr kennt ja meine Meinung zu solchen Anrufen... :-)

Porree-Hack-Auflauf

(für 4 Portionen)

4 Stangen Porree in Butter andünsten. 500g Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
0,25 Liter Sahne mit 6 Eiern verquirlen und mit Salz und Pfeffer verfeinern. Den angedünsteten Porree und das Hack mischen und in eine Auflaufform geben, die Soße darübergießen und den Auflauf für ca. 30-40 bei ca. 175 Grad backen.

Dazu können z.B. Bratkartoffeln serviert werden.

Zur Entlastung zurück

Mit unserer heutigen Zeitschriftenlieferung kam ein einzelnes Magazin zurück, dem folgende Notiz beilag:
Nachstehende Objekte erhalten Sie zu unserer Entlastung zurück, da diese nicht von uns geliefert wurden.
Okay... Wenn das Heft also nicht von unserem Pressegrossisten geliefert wurde, wie kam das Magazin dann in meine Remission?
Die einzig logisch nachvollziehbare Möglicheit ist, dass es jemand (Mitarbeiter? Kunden?) einfach in meinen Einkaufswagen, in dem ich immer die alten Zeitschriften sammle, gelegt oder vielleicht sogar direkt ins Zeitschriftenregal gestellt hat. Aber wieso?

Die Option mit dem Blog schließe ich jetzt einfach mal aus. :-)

Sonnenschirm übergeben

Der Jägermeister-Sonnenschirm, den es hier im Markt in den letzten Wochen zu gewinnen gab, ist übrigens heute abgeholt worden.

Bis Montag hätte ich noch gewartet, dann hätte ich die ausbleibende Reaktion als Desinteresse verbucht und eine neue Karte gezogen. Nun - die Kundin war im Urlaub und hat auch nicht wirklich damit gerechnet, dass ausgerechnet sie gezogen werden würde. Da die Verlosung aber nur ausschließlich hier im Markt unter Kunden stattfand, war die Chance nun nicht sonderlich klein.

Also (noch einmal): Herzlichen Glückwunsch!

Dann kann der Schirm ab sofort ja ausgiebig auf seine Tauglichkeit als Regenschirm getestet werden. :-)


Aufgeräumt

Ich hab mal etwas die Seitenleiste überarbeitet. Die (lange) Kategorienübersicht musste meiner Meinung nach nicht wirklich sein und auch den Blogcounter habe ich verbannt. Trotz des fast zweifachen Millionärs hab' ich mich nun einfach von ihm getrennt - und es hat gar nicht wehgetan. Es gibt keinen besonderen Grund dafür. Ich hatte ihn letztendlich eigentlich nur noch aus Gewohnheit drin.

Die Blogroll habe ich ebenfalls etwas zusammengestaucht, dabei einiges ausgemistet, z.B. wenn die Blogs seit fast zwei Monaten nicht mehr aktualisiert wurden.

Später mehr.
Ich hab' ein Paket bekommen. :-)

Stundenlange Abstinenz

Der (technische) Wechsel von einem Telefonabieter zum anderen, ging leider nicht so problemlos über die Bühne, wie ich mir es vorgestellt hatte.
Heute Nachmittag unterbrach plötzlich ein Telefongespräch, ebenso die DSL-Anbindung. Rund 10 Minuten später konnten wir wieder telefonieren, aber ins Internet konnten wir hier immer noch nicht. Nach anfänglicher Panik kam die Erkenntnis, dass ein neuer Anbieter evtl. andere Zugangsdaten für seine Kunden haben könnte. Dummerweise funktionierte die Eingabe des richtigen Benutzernamens und Paßwortes nicht richtig. Streng genommen funktionierte es sogar gar nicht. In der Annahme, einen selbst verursachten Fehler finden zu können, wurde in den folgenden Stunden mal hier etwas ausprobiert um mal da etwas umgestöpselt, Router wurden reseted und Netzwerke konfiguriert - erfolglos.

Irgendwann später, nachdem kein Fehler zu finden war, probierten wir ein neues DSL-Modem aus (Danke, Ingo!) - und siehe da, alles lief wieder. Weiß der Geier, warum, aber irgendwie hat das Umklemmen der Leitung mein altes Modem zerhauen. Minuten zuvor lief ja noch alles einwandfrei.

In so einem Moment merkt man aber, wie sehr man doch abhängig ist von der großen, digitalen Welt da draussen... :-)

Bitter

Da ruft man nach Monaten mal wieder bei der Handelskammer an und erkundigt sich nach dem zuständigen Betreuer, der sich jahrelang um mich und meine Auszubildenden gekümmert hat - und erfährt, dass er ganz plötzlich verstorben ist. :-(

Traurig, aber wahr.

Diese, ich mag den Begriff kaum verwenden, Bewerbung, wurde vor ein paar Tagen meiner Marktleitung in Findorff in die Hand gedrückt.

Wer es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, mag könnte sich am letzten Satz und anderen Kuriositäten in diesem Schreiben ergötzen hier eine leichte Belustigung empfinden. Man kann sicherlich darüber schmunzeln, aber eigentlich ist es nur sehr, sehr traurig. Ich kann jedenfalls immer wieder nur den Kopf schütteln, wenn vom Arbeitsamt von der Agentur für Arbeit immer mehr Bewerbungstrainings gekürzt und gestrichen werden.

Jemand, der vielleicht weniger intelligent ist als der Durchschnitt der Bevölkerung, kann durchaus mit offenen Augen durchs Leben gehen und seinen Job 100% richtig machen. Aber wie soll man, wenn man als Personaler einen derartigen Murks auf den Schreibtisch bekommt, sich überhaupt dazu durchringen, die Zeit für ein Bewerbungsgespräch zu investieren?
Leider kenne ich auch niemanden, der einen Job für diesen jungen Mann hätte. :-(

Nachtrag a: Wer einen Job für den jungen Mann hat, möge sich melden! Und das meine ich durchaus ernst.



Nachtrag b: Der linierte Zettel (und sonst nichts!) wurde von dem jungen Mann persönlich in der Filiale Findorff abgegeben. Die dortige Filialleiterin hat ein kurzes Gespräch geführt und mir den jungen Mann beschrieben. Den persönlichen Eindruck, den dieser Bewerber gemacht hat, hatte ich bewußt nicht geschildert, denn es ging nicht um seine Person, sondern um seine Bewerbung, die stellvertretend für viele steht, die hier in den letzten Jahren abgegeben wurden.
Ich hatte mich entschlossen, diese Bewerbung zu veröffentlichen, weil ich mich darüber aufgeregt habe, daß Menschen mit deutlich geringerer Bildung derart allein gelassen werden. Da aus den Daten kein Rückschluß auf die Person möglich ist, sah ich ursprünglich auch keine datenschutzrechtlichen Probleme. Den Scan der handschriftlichen Bewerbung habe ich nun durch eine andere Version ersetzt, die einen groben Eindruck der abgegebenen Bewerbung vermittelt.
Dass so eine Bewerbung kaum eine Chance hat und dass die Agentur für Arbeit bessere Arbeit leisten sollte, ist tatsächlich die einzige Intention dieses Blogeintrages gewesen. Hier sollte niemand an den Pranger gestellt werden.
Da mich offenbar einige Mitmenschen mißverstanden haben, war dieser Beitrag heute Nacht offline. Löschen werde ich ihn nicht, denn dann gibt es für die Leser nicht die Möglichkeit, die nachfolgenden Diskussionen auch in anderen Blogs zu verstehen. Wenn man nämlich Teilsätze aus dem Zusammenhang reißt, kann ein sehr böses Bild entstehen und das finde ich unfair.
Die Formulierungen, die offenbar für Menschen, die mich nicht kennen, mißverständlich waren, habe ich durchgestrichen und dort neue Formulierungen eingesetzt. Teilsätze, die in den Kritiken völlig unter den Tisch gefallen sind, habe ich fett dargestellt.
Mit ein wenig Humor lassen sich übrigens gewisse Ungerechtigkeiten des Lebens besser verdauen und nicht jedes Lächeln ist mit Herablassung und Zynismus verbunden. ;-)

Zotter mit Fisch

Booooah. Manchmal muß man sich sehr zusammenreissen, um nicht gewissen Leuten seine Meinung zu deutlich zu sagen.

Vorgeschichte: Vor ein paar Wochen waren zwei Vertreter einer Importfirma hier, die neben viel Zeugs auch ein paar Dutzend sehr interessante Fischkonserven im Sortiment hat. Da sich die regelmäßige Belieferung nur bei einer gewisen Abnahmemenge lohnen würde, müßte allerdings schon ein einigermaßen umfangreiches Sortiment im Laden stehen. Also wenigstens 15-20 verschiedene Artikel. Das konnte ich bislang allerdings aus Platzgründen nicht umsetzen, wenngleich ich die Idee und das Sortiment für sehr interessant halte.

Eben waren die beiden wieder da und bekamen von mir nur zu hören, dass ich momentan noch keine Möglichkeit sehe, die Artikel ins Sortiment aufzunehmen. Wir verabschiedeten uns und die beiden sahen sich noch etwas in meinem Markt um.

Nach ein paar Minuten sprachen sie mich wieder an. Ob die Zotter-Schokolade gut laufen würde und ob es notwendig sei, so viel Regalfläche zu verschenken. Die Zotter-Sommerpause hat nunmal für ein sehr leeres Regal gesorgt und so könnte der Gedanke der beiden im ersten Moment sicherlich nachvollziehbar sein. Was ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen konnte, waren die langen Gesichter der beiden, als ich ihnen erzählte, dass ich keine Fischkonserven in das Regal mit meinen Schokoladenspezialitäten stellen werde.
Das Argument, dass es doch auch Spezialitäten seien, lockte mich nicht und zumindest auf mich wirkten die beiden schon beinahe beleidigt, dass ich diese "tolle Idee" abgelehnt hätte. Aber mal gesehen davon, dass es sortimentsmäßig überhaupt nicht gepaßt hätte, brauche ich den Platz für Zotter. (Apropos: Es gibt viele neue Sorten, aber dazu später mehr!)

Alle Vertreter, denen ein einfaches "Nein" nicht reicht, sollten hier pauschal Hausverbot bekommen. Ich hasse es, wenn Leute versuchen, mich zu irgendetwas zu überreden. :-(

"Nazifrei einkaufen"

Nazifrei einkaufen nennt sich die Aktion und soll Onlineshops kennzeichnen, bei denen Kunden in einem "nazifreien Einkaufsparadies" shoppen können.

Darauf gekommen bin ich durch eine E-Mail mit der Anmerkung, ob das nicht auch etwas für meinen Onlineshop wäre. Ich finde, dass politische Diskussionen und Meinungen nichts in einem Onlineshop zu suchen haben (Spezielle Fanshops mal ausgenommen) und deshalb werde ich mir die Einbindung des Buttons sparen.

Vegetabil

nach anfänglicher Verwirrung ergab es sich zum Glück doch sehr schnell, dass der von dem Kunden gesuchte Artikel vegetarisch sein sollte.

Wieder was gelernt: Den Begriff "vegetabil" gibt es ja wirklich.

Das muß einem doch jemand sagen... :-)

Ins Blog

Okay, der Zettel damals war noch witzig.

Sinnentleerte Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit stammen hoffentlich von ebensolchen Anrufern und dienen nicht dazu, hier explizit erwähnt zu werden. Falls sich mit diesen Zeilen nun jemand angesprochen fühlen sollte: Geht wieder raus in den Sandkasten und spielt weiter, ihr Xylakanten.