Vorhin sprach mich (vollkommen erfolglos) eine Frau hier im Laden an. Sie würde bei einem "internationalen Konzern" arbeiten, der jetzt auch "in Deutschland expandieren" will. Dazu würden noch "fähige und nach Erfolg strebende Mitarbeiter" gesucht werden, die sich "ein festes Standbein oder ein stattliches Zweiteinkommen" verdienen möchten.
Sowas Blödes: Der Wind hat es geschafft, aus meinem Kundenstopper ein Plakat mitsamt der Schutzfolie herauszuwehen.
Das Plakat ist rund 150 Meter bis vor ein Haus in der Seitenstraße geweht worden. Die Folie haben wir in "nur" ca. 40m Entfernung unter einem parkenden Auto gefunden. Zum Glück unversehrt.
"Wetterfest" hieß zwar, dass die Aufsteller regendicht sind, aber mit Wind haben die Teile echt Probleme. Mist.
Ich frage mich, ob ein Fan mit zu viel Geld den Laden eingereichtet hat und die Sachen alle nur so aussehen, als wenn sie essbar/echt wären oder ob man dort wirklich einkaufen kann...
Ich habe momentan extrem viel zu tun und so gut wie keine Zeit, dieses Blog zu füllen. Um euch nicht verhungern zu lassen gibt es jetzt ein Foto, das schon vor einiger Zeit bei strömendem Regen hier bei der METRO entstanden ist. Ein großer Teil des Parkplatzes ist überdacht, doch die Fallrohre führen das Wasser nur zu Boden und nicht direkt in die Kanalisation.
Diesen Einkaufswagen habe ich gestern Abend auf dem Weg nach Hause in einer Seitenstraße entdeckt. "Frisch wie KAISER'S" steht auf dem Griff, der Rest des Wagens, also Bauart und Abnutzungserscheinungen, sieht exakt so aus wie meine anderen Wagen hier im Markt.
Ich ließ den Wagen stehen und habe ihn heute Morgen mit zur Firma genommen. Bei nächster Gelegenheit werde ich einen "SPAR"-Handgriff montieren. Ich möchte nämlich wetten, dass der Wagen wahrscheinlich sowieso mir gehört.
Wie ich darauf komme? Nun: Die KAISER'S-Märkte haben sich hier aus Bremen Anfang 2000 zurückgezogen. Einer davon war in meinen jetzigen Geschäftsräumen angesiedelt und viele der Einrichtungsgegenstände, inklusive der Einkaufswagen, habe ich übernommen. Da dies der einzige KAISER'S im Umkreis von mehreren Kilometern war, kann es nicht so viele Möglichkeiten geben, woher der Wagen stammen könnte...
Ich vermute mal, dass der Wagen irgendwo in einem Schuppen oder einer Garage stand. Jetzt hat er jedenfalls wieder ein gutes Zuhause.
Zuerst dachte ich, dass das doch mal eine coole Biermarke wäre. Quasi speziell für Geeks. Doch dann fiel mir ein, dass bit defender ja eine Antivirensoftware ist und das Bier nur eine speziell etikettierte Werbeauflage ist.
Und noch bevor ich die Flasche fotografieren konnte, hat sie hier jemand vom Leerguttisch geworfen...
Sehr nerviger Aufdruck auf Verpackungen: Ein Verkaufspreis mit dem Hinweis "unverbindliche Preisempfehlung" - das Wort "unverbindlich" rutscht bekanntlich bei den meisten Kunden durch, so dass einem, um Diskussionen zu vermeiden, nur übrig bleibt, den Preis entsprechend anzupassen...
Eine Kundin, Mitte fünfzig, hat mich gerade oberlehrerhaft darüber belehrt, dass die 24-Stunden-Öffnung ein Unding wäre. Nachts hätte man zu schlafen, nur die jungen Mütter, die kein Geld hätten, müssten nachts arbeiten und würden von ihren Familien gerissen. Kinder würden im Dunkeln verschleppt werden und es müsse ja wohl generell nicht sein, dass man hier amerikanische Verhältnisse schafft.
Naja, sie will hier ab jetzt nicht mehr einkaufen, um solche Machenschaften nicht zu unterstützen. Find' ich gut. Solche Leute regen mich sowieso nur auf.
Aus irgendeinem Grund habe ich mich eben dazu hinreißen lassen, ein kleines Vermögen für eine Anzeige in einem Stadtmagazin für Bremen auszugeben.
Wenigstens kannte ich das Heft als solches schon vorher und da in der Ausgabe auch ein ganzseitiger Artikel über die zwei SPAR-Märkte in Bremen mit 24-Stunden-Öffnung erscheint, relativieren sich die Flächenkosten für die Anzeige etwas.
Hin und wieder kann man sowas ja auch machen - aber die angebotene Anzeigenreihe ("je Viertelseite für nur dreihundertirgendwas Euro") werde ich ganz bestimmt nicht schalten. Aber meine grundsätzliche Einstellung zu dieser Geldverschwndung Werbung in Zeitungen und Zeitschriften habe ich an dieser Stelle ja nun schon öfter geäußert...
Heute Morgen sprach mich plötzlich eine Frau im Laden an. Ob ich Björn Harste sei, wollte sie wissen. Ich bejahte und sie stellte sich als Gerichtsvollzieherin vor und bat mich darum, mit mir in mein Büro gehen zu können.
Da ich mir keiner Schuld bewusst war, muss ich sichtlich irritiert gewirkt haben. Sie ergänzte daher noch, dass es sich nicht um eine schlimme Sache handeln würde und wir einigten uns darauf, die Angelegenheit gleich an Ort und Stelle zu besprechen.
Was mich betraf, war der Grund für den Besuch der Beamtin tatsächlich harmlos. Es ging um die Lohnpfändung eines allerdings inzwischen schon sehr lange ausgeschiedenen Mitarbeiters, der offensichtlich gerne viel mit seinem privaten Handy telefonierte. Zumindest ließ das der eingetragene Gläubiger vermuten.
Nachdem ich hier gestern einen 21-Stunden-Tag verbracht hatte (was nicht weiter schlimm ist, wenn ich dann auch meinen verdienten Nachtschlaf bekomme), schlief ich gestern Abend recht zügig zu Hause ein.
Gegen 23:30 klingelte mein Handy und riss mich aus dem Reich der Träume. Schlaftrunken bekam ich mit, dass meine Wachgesellschaft mir mitteilte, dass aus meinem Markt in Findorff ein Einbruchalarm gemeldet worden wäre.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich noch überlegte, ob ich mich einfach wieder auf die Seite drehe und die Ereignisse sich selbst überlasse.
Mühsam quälte ich mich aus dem Bett, rief noch einen Freund an, ob er mich begleiten würde und fuhr nach Findorff. Dort empfingen uns schon vier wartende Polizisten - aber kein Einbrecher. Nicht einmal eine beschädigte Scheibe. Ein Bewegungsmelder mitten im Laden hatte ausgelöst. Warum, kann ich nicht sagen. Es ist anscheinend nichts umgefallen und ich glaube auch nicht, dass er durch ein Insekt ausgelöst wurde.
Letztendlich bin ich natürlich froh, dass nichts schlimmeres passiert ist. Andererseits ist so viel Aufregung für nichts irgendwie enttäuschend...