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Preisempfehlung

Sehr nerviger Aufdruck auf Verpackungen: Ein Verkaufspreis mit dem Hinweis "unverbindliche Preisempfehlung" - das Wort "unverbindlich" rutscht bekanntlich bei den meisten Kunden durch, so dass einem, um Diskussionen zu vermeiden, nur übrig bleibt, den Preis entsprechend anzupassen...


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Kommentare

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Aka am :

.. nach unten?

Preisy am :

QUOTE:
so dass einem,[...] nur übrig bleibt, den Preis entsprechend anzupassen...


Dann also günstiger machen, um die UVP zu halten?

Holger Krupp am :

das ist ja Preisdikatur der Hersteller.... Da bleibt ja nur entweder mitzumachen oder das Produkt aus dem Sortiment zu nehmen, oder?

Jan am :

Also mehr als die UVP möchte ich auch nicht zahlen.

Alex am :

Das Problem kann ich als Kunde absolut nachvollziehen. Viele Läden kleben keine eigenen Preisetiketten drauf, da ja die UVP schon draufsteht (besonders bei Schokolade/Pralinen erlebt).

Und wenn auf einer Packung groß und deutlich auf der Vorderseite eine UVP abgedruckt ist, die unter dem reellen Preis liegt, würde ich das als Irreführung sehen, da die falsche UVP i.A. mehr ins Auge fällt als der reale Preis. Und wenn ich merke, dass es über UVP verkauft wird, dann nimmt mein Kaufwille eh schlagartig ab.

Also bleibt dem Händler imho nur:
- UVP einhalten (oder unterbieten :-) )
- UVP überkleben (mit den früheren Preisetiketten ging das noch)
- Produkte mit möglicherweise irreführender (UV-)Preisangabe nach dem Abverkauf nicht mehr ordern

Joern am :

Ja, mehr als die UVP sehe ich auch nicht ein zu zahlen. Ich weiss nicht wie's bei Lebensmitteln ist, aber bei Elektroartikel (Fenrsheer, DVD-Player...) ist die unverbindliche Preisempfehlung ein Witz und der Straßenpreis ist wesentlich geringer. Da hat man oft den Eindruck dass es einen (viel zu hohen) UVP nur deswegen gibt, damit große Elektromarktketten diesen preis durchstreichen können um zu zeigen wie günstig sie sind - obwohl sie das gar nicht sind, da der UVP nie verlangt wurde....

streitberg am :

Generell richtig, aber ich habe gerade das unrühmliche Gegenbeispiel erlebt. Ein Kunde wollte bei mir ein Laptop kaufen, dass ich selbst beim Distributor nur für mehr bekommen hätte, als der Hersteller es selbst über seinen eigenen Webshop angeboten hat.

Gernot am :

Nicht immer entspricht der im Elektrogroßmarkt durchgestrichene Preis der (aktuellen) Preisempfehlung des Herstellers.

Mir ist diesbezüglich mal ein recht krasser Fall aufgefallen: laut Preisliste des Herstellers, die man im Internet einsehen konnte, sollte eine bestimmte Kompaktanlage bei 300 € liegen. In einem dieser Elektromärkte wurde die Anlage mit 300 € angeboten - mit einer durchgestrichenen UVP von 350 €.

Ich will nichts dagegen sagen, dass der Laden die reale UVP des Herstellers nicht unterboten hat, auch ein höherer Preis könnte in manchen Fällen gerechtfertigt sein (exzellenter Service, Verfügbarkeit), aber den Eindruck günstiger Preise durch Phantasieauspreisungen zu erwecken, ist nicht die feine englische Art.

Tobias am :

Das ist nicht nur "nicht die feine englische Art" sondern auch wettbewerbsrechtlich verboten. Leider kommen Blöd- und Geizmärkte meist damit durch, dass die Aktualisierung der UVPen nach unten "vergessen" wurde.

Petra am :

Naja, stimmt schon, bei einem derart großen Aufdruck ist wie Wortwahl "unverbindlich" schon eine Frechheit... "erzwungene Preisvorschrift" wäre schon näher an der Wahrheit. Ganz abgesehen davon, dass ich natürlich auch nicht mehr als die Preisempfehlung zu zahlen bereit wäre. Aber das steht ja auch einem anderen Blatt...

Hgulf am :

Mmmh...

Aus Marketingsicht ein womöglich riskantes Posting; Apothekenpreise beim Shopbloggershop? Dass die Kiste Cola neulich teurer war als bei Real ist ja OK, aber dass ich das durchgängig befürchten muss ist schon weniger schön.

Anders: Hey, Du hast doch marktübliche Preise, oder? ;-)

Oder war Dein Anliegen uns mitzuteilen, dass solche Produkte nicht die übliche Marge bringen? Dann allerdings wäre es ein Unding, aber ein schlecht zu kommunizierendes, da den meisten Kunden die Marge (leider) völlig egal ist.

Grüße

Hgulf

Peter am :

Ich hab das jetzt so verstanden, dass Björn den Artikel z.B. für 0,59 EUR anbieten würde, es aber doch bei 0,69 EUR belässt um sich Diskussionen mit Kunden zu ersparen, die das einfach nicht verstehen können bzw. der Ablauf an der Kasse aufgehalten wird weil die Kunden den Laden ja nicht "bescheissen" wollen und auf den vermeintlichen Fehler hinweisen.

chef am :

er wollte es teurer verkaufen

momo am :

Der Beitrag macht doch nur Sinn, wenn B.H. eigentlich mehr verlangen will.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Diskussionen über einen niedrigeren Preis geben soll.

Jemand am :

Dich versteht hier offensichtlich keiner...

Boludo Alegre am :

Da der Einzelhändler das wirtschaftliche Risiko trägt, sollte auch er es sein, der den Preis für die Waren festlegt. Nicht der Produzent derselben.

Denn der Einzelhändler hat ja auch nicht wenige von der Ware unabhängige Kosten, die er wieder erwirtschaften muss, wie z.B. Ladenmiete, Gehälter, Werbekosten etc.

Ein vom Produzenten aufgezwungener Preis wäre auch eine kartellrechtlich relevante Vertikalabsprache. Das mit der "unverbindlichen Preisempfehlung" hat zwar faktisch die gleiche Wirkung, ist aber wohl rechtlich noch geradeso zulässig.

Tim am :

Der Milchpreis hat ja ziemlich angezogen in den letzten Monaten. Das wurde sicher auch auf den Einkaufspreis zugeschlagen. Wenn die der UVP dann nicht angepasst wird, kommt schnell der Fall, wo es eigentlich sich nicht lohnt zum UVP zu verkaufen.

joe am :

Also da würde ich doch ganz nostalgisch ein Preisettikett drüberpflastern :-).

Schlesier am :

Die Eigenmarke der EDEKA (Gut & Günstig) wird ja in allen Filialen zum gleichen Preis angeboten, dann ist der Preisaufdruck auch in Ordnung. Dumm nur, wenn man auch die Selbständigen beliefert und diesen dann künstlich die Discountpreise aufzwingt! Den Aufdruck habe ich mittlerweile schon auf vielen EDEKA Gut-&-Günstig-Produkten gesehen, so auch der Discountschnittkäse für UVP 0,99.
Wieso schreibt man bei der EDEKA eigentlich einen Punkt anstelle des Kommas beim Preis?

Jochen am :

Die Eigenmarken der Edeka sollten meiner Meinung nach aber auch bei jedem Selbstständigen zum gleichen Preis angeboten werden. Wozu macht denn sonst Edeka Discountmarken auf Aldi-Preisniveau? Wenn nicht, braucht Edeka keine Eigenmarke und man kann sich gleich davon verabschieden, Aldikäufer anzulocken. Der normale Handel kann nur überleben, wenn er mehr bietet als der Discount. Das bedeutet aber auch, daß das Aldiangebot mindestens enthalten ist.
Ich habe beispielsweise Verständnis, wenn normale Markenprodukte bei kleineren Läden halt etwas teurer sind (wobei das ja auch nicht immer so ist). Kein Verständnis hab ich für teurere Eigenmarken. Diese Produkte sind zum absoluten Preisminimum produziert und eingekauft worden, wieso soll ich dafür auch noch mehr zahlen?

patrick am :

mhhh die neuen großen red bull dosen haben auch eine UVP auf der Dose... also habe ich Sie gar nicht erst geordert... Ich lasse mir von KEINER Firma vorschreiben, für welchen Preis ich die Ware verkaufen soll (mal abgesehen von Tabakwaren). Wieso sollte ich das denn mit mir machen lassen? Ich weiß welche Marge ich brauche und ich weiß bei welchem Preis ich natürlich auch etwas mehr verdienen kann und ich denke das ist mein gutes Recht! Also raus mit Artikeln die eine UVP abgedruckt haben und dafür dann entsprechendes Konkurrenzprodukt in das Regal!

pp am :

Wenn Du Dir angeblich von "KEINER" Firma die Preise vorschreiben lässt, dann solltest Du Tabakwaren auch nicht verkaufen. Und natürlich auch keine Presseartikel.
Deine Aussage ist vollkommen für den Ar***

Dirk am :

Schönes Aha-Erlebnis. Jetzt klärt sich auf, warum auf dem Schokopudding von gestern ein offensichtlich mit Edding fabrizierter schwarzer Fleck war. :-)

Allerdings weder in einem Edeka noch in einem Spar gekauft....

MCXSC am :

Rausnehmen geht bei diesen Artikeln (meistens) nicht, da es eben die Discount-Artikel der EDEKA sind und meist auf ner ganzen Seite im Flugblatt beworben werden...

Mit dem Aufdrucken der Preise versucht die EDEKA halt den Discountern etwas Kunden wegzulocken, da so für einige Kunden der Preis wesentlich ersichtlicher ist... Obs funktioniert ist eine andere Sache...

Eric am :

Interessant ist im vergleich zum deutschen UVP der Aufdruck auf vielen Produkten mit einem "Maximum Retail Price"

big ed am :

mit dem evp wäre das nicht passiert & damit war das noch ganz einfach, denn man mußte noch nicht mal preise vergleichen! ;-)

Lars am :

Das ist halt ein Eigenmarken-Artikel der Edeka - somit ist der Preis nicht vom Hersteller definiert worden, sondern von der Edeka selbst. Da musst du dich also wohl bei deinem Großhändler beschweren. ;-) Oder am besten direkt in Hamburg. ;-)

Grundsätzlich gilt, dass solche Produkte in der Regel kalkulatorisch auf den Ladenpreis ausgerichtet sind, d.h. der Hersteller produziert auf diesen Preis hin (somit definiert hier der Preis die mögliche Qualität) und der Großhändler kauft und verkauft den Artikel entsprechend weiter. Da es sich um einen Preiseinstiegs-Artikel handelt, kann deine Spanne wohl kaum so gut sein wie bei einem Markenartikel. Aber du musst die "Gut und Günstig"-Artikel als selbständiger Einzelhändler ja nicht führen. Wenn du deinen Kunden also keine Preiseinstiegsstufe anbieten willst, dann lass es halt...

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