Hallo,
bin durch Zufall im Netz auf deinen Hinweis mit den Streichhölzern gestoßen und wollte mal nachfragen. Ich bräuche welche für meine 4. Klasse zwecks Matheunterricht (diese bekannten Streichholz-Spielchen). Wäre das möglich?
Ich vermute mal, er meint diesen Hinweis. Aber wie heißt es so schön? Messer, Gabel, Schere, Licht...
Rotbäckchen ist wieder als eigenständige Marke da. Zumindest steht das in der Werbung, die mit der Post bekommen habe.
In der Werbung steht auch, dass man sich diesen Umsatzbringer nicht entgehen lassen soll, da ihn viele kennen und kaufen würden.
Ich glaube nicht so ganz daran. Dafür ist die Marke einfach zu alt, bzw. zu lange durch den Vertrieb durch die Firma Rabenhorst nur Reformhaus-Kunden zugänglich gewesen. Ich kenne Rotbäckchen zwar namentlich, kann mich aber nicht daran erinnern, jemals auch nur einen Schluck davon getrunken zu haben.
Ob ich dafür einen Platz in meinen sowieso viel zu engen Regalen freischaufle, werde ich mir sehr gründlich überlegen.
Fußballer Mario Gomez wollte einen Kopfball landen, erwischte das Leder aber zu tief und beförderte es so durch einen Schwung mit seiner Lendengegend ins Tor.
Die heutige BILD-Schlagzeile dazu ist der Hit: "1. Tor mit Penis geschossen".
Im ersten Moment stellte ich mir die Situation etwas baseballähnlich vor.
Vor zwei Stunden der erste und eben der zweite: Zwei unserer "Stamm-Flaschensammler" haben heute Nacht den Automaten mit weit über hundert PET-Flaschen und Dosen gefüttert.
Ich find's gut, dass sie das in der Nacht machen. Dadurch haben die Sammler einerseits genug Ruhe, den Automaten relativ lange benutzen zu können, ohne dass hinter ihrem Rücken jemand drängelt, andererseits wird kein Kunde genötigt, extrem lange zu warten.
Nachtrag: Und kaum war dieser Blogeintrag online, baute sich Leergutsammler Nummer drei, Gerd, mit zwei großen Säcken vor dem Automaten auf.
Der Kollege, mit dem ich gerade die Nacht verbringe, äußerte folgende Vermutung: Dass viele Leser die Kameras am Leergutautomaten als "Überwachungswahnsinn" kritisieren liegt daran, dass sie glauben, dass die Leergut abgebenden Personen aufgenommen werden sollen.
Dem ist natürlich nicht so. Es geht ausschließlich um die Technik und die Abläufe im Inneren des Automaten. Eben den Teil, den Ottonormalkunde und Emmanormalkundin normalerweise nicht zu sehen bekommen.
Ich habe die Ruhe der Nachtstunden eben mal unterbrochen und ein 28mm-Loch in eines der Blechteile des Leergutautomaten gebohrt. Die erste Kamera steckt nun im Gehäuse und wartet nun erstmal darauf, angeschlossen zu werden.
Innenansicht des Zuführungsschachtes zum Cruncher für Einweggebinde. Die Kamera guckt durch das obere Blech des Schachtes:
Im Waschmittelregal hat eine Kundin vorhin einen Hammer gefunden. Der Hammer stammt nicht aus der hauseigenen Werkzeugkiste und ich frage mich, wie er da wohl hingekommen sein mag.
Natürlich könnte ich jetzt die neu erstandene Technik nutzen und wer weiß wie weit die Aufzeichnung rückwärts ansehen, aber dazu fehlt es mir derzeit an Kraft und Motivation.
Bleibt die Frage? Wer schleppt einen Hammer mit sich herum und legt ihn irgendwo ins Regal? Oder hatte jemand mit dem Werkzeug Böses vor? Oder ist das gar ein Zeichen?
Dieser 16-Kanal-Rekorder arbeitet hier ab sofort im Büro und nimmt die Ereignisse sämtlicher Kameras im Laden rund um die Uhr auf. Dank der eingebauten Festplatte braucht sich niemand mit dem Wechseln von Videobändern oder der gezielten Löschung von Aufzeichnungen zu kümmern. Nach einer fest einstellbaren Zeitspanne werden die Daten auf der Platte einfach wieder überschrieben.
Da kommt einem gleich der Gedanke, (bemerkenswerte) Videosequenzen von Ladendieben in Aktion hier zu veröffentlichen. Mit entsprechender Unkenntlichmachung dürfte das doch eigentlich kein Problem sein. Man sieht ja nun genug entsprechendes Material auch im Fernsehen.
Vorsichtshalber hänge ich gleich noch dieses Schild neben die Eingangstür. Soll ja niemand herumjammern können, er hätte nicht gewusst, dass hier überwacht wird.
Die kleinen Kameras für den Leergutautomaten sind heute hier angekommen. Die Dinger machen einen ganz vernünftigen Eindruck und befinden sich jeweils in einem kleinen, spritzwasserdichten Aluminiumgehäuse. Sogar die passenden Bohrer wurden pro Kamera mitgeliefert.
Jetzt fehlen mir nur noch ein Netzteil und ein paar Cinch-BNC-Adapter. Die werde ich wohl morgen besorgen und dann brauche ich nur noch einen passenden Monitor. Da wird wohl ein günstiger LCD-Fernseher herhalten müssen.
Eigentlich sollte ja heute der Container für die Entsorgung entwerteter Einweggebinde geliefert werden.
Bis jetzt ist er jedenfalls noch nicht da. Und selbst, wenn: Bei dem Wetter stelle ich mich bestimmt nicht draußen hin und kippe die 25 Säcke in den Behälter hinein.
Dieser Käse lag heute Morgen in unserem Mülleimer neben dem Leergutautomaten. Geöffnet, aber nicht angebissen. Von den anwesenden Mitarbeitern wusste niemand etwas davon.
Nur zur Info: Auch wenn der Käse "ekelig" aussieht: Der ist nicht verdorben, sondern diese französische Spezialität ist mit einer Rinde aus Weißschimmel umhüllt, die in Pflanzenasche gewälzt wurde.
Ich spekuliere mal: Irgendjemand wollte den Käse anfressen, dachte dann, dass er ungenießbar ist und hat ihn gleich in den Müll geworfen.
Dies wird in etwa die Ansicht sein, die eine der Kameras im Leergutautomaten liefern wird. Die Einweggebinde (Dosen und PET-Flaschen) fallen durch diesen Schacht und werden schließlich von den rotierenden Paddeln vorverdichtet und dann dem eigentlichen Cruncher zugeführt.
Die Kamera wird weiter oben sitzen und senkrecht auf den Schacht gucken. Dieses Bild hier ist entstanden, als der Automat aufgestellt wurde und zeigt die Ansicht durch den Schacht.
Momentan ist übrigens ein Techniker an meinem Leergutautomaten zugange und beseitigt die letzten großen Problembereiche. Der Flaschenaufrichter bekommt eine stärkere Feder, damit nicht mehr so viele Flaschen liegend auf den Tisch "gestellt" werden und für die Getränkekisten gab's eine komplett neue Software.
Noch habe ich das Gerät nicht wieder im Betrieb erlebt, aber ich bin zuversichtlich. Nach anfänglichem Frust hat sich der Hersteller redlich bemüht, die Probleme in den Griff zu bekommen und ich muss zugeben, dass bislang in der letzten Woche (von den o.g. Dingen mal abgesehen) die Flaschenannahme auch reibungslos funktionierte.
Ich bin begeistert!