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Container 2

Wie angekündigt habe ich heute meinen neuen Container für die entwertetem PET- und Metallgebinde bekommen. Der Behälter reicht bis zum Geländer unserer Rampe, hat eine einheitliche Höhe und Schiebedeckel. Dadurch ist er superbequem zu befüllen. Wir brauchen die Kiste aus dem Leergutautomaten nur rauszutragen und über das Geländer zu kippen. Sehr praktisch. :-)

Dieser Behälter ist knapp doppelt so groß wie der alte, durch die steilen Wände allerdings deutlich effektiver zu befüllen. Geschätzt dürfte es nun vier Wochen dauern, bis er voll ist...




Container voll

Gestern, und damit exakt zwei Wochen nach der Anlieferung, wurde der Deckelcontainer abgeholt. Knapp zehn Kubikmeter entwertete Dosen und Flaschen liegen dort drin. Wegen des recht flachen Schüttkegels ließen sich der Platz leider nicht 100%ig nutzen, so dass wir am Ende doch noch mit Säcken arbeiten mussten.

Und heute kommt ein neuer, größerer Container.


Explosiver Streich

Blogleser Michael hat mir folgendens geschickt:
Hi Björn,

ich hab ja gelesen, dass die Leute bei Dir im Prinzip so viel Pause machen können, wie sie wollen (wird ja von der Arbeitszeit abgezogen), aber als ich gerade diesen Artikel las, musste ich dann doch unweigerlich an Deine rauchende Dauerpäuslerin denken :-)
ESSEN Das Opfer erlitt schwere Verbrennungen: Nach einem folgenschweren "Streich" aus Ärger über häufige und ausgedehnte Toilettenbesuche eines Mitarbeiters hat die Staatsanwaltschaft Essen Anklage gegen einen früheren stellvertretenden Supermarkt-Leiter erhoben.

Okay, das war jetzt etwas arg übertrieben. Aber auch sicherlich nicht so geplant... :-O

Piepende DVD

Ein Kunde stand eben an der Kasse und hat seinen recht üppigen Einkauf bezahlt. In seinem Rucksack befand sich irgendetwas, das den Alarm der Warensicherungsanlage auslöste.
Nicht weil ich annahm, dass er etwas geklaut hätte, sondern um ihn von dem vermutlich irgenwann mal vergessenen Sicherungsetikett zu berfreien, schnappte ich mir gewohnheitsgemäß den Handchecker und der Kunde und ich begannen, seinen Rucksack zu untersuchen. Mittendrin lag ein Stapel älterer DVDs, von denen tatsächlich (mindestens) eine gesichert war. Das Übel war also schnell gefunden.

Aber den obersten Film im Stapel hätte ich am liebsten einbehalten. Es war der mir zwar bekannte, aber bislang noch nie gesehene Originalfilm (von 1960) von "The Little Shop of Horrors", von dem ich 1986 das Frank-Oz-Remake im Kino gesehen habe. Das war sogar der erste Film, den ich im Kino mehr als einmal angeguckt habe, und zudem hat sich "Der kleine Horrorladen" damals sofort auf Platz eins meiner Lieblingsfilme katapultiert und steht dort bis heute.

Mittag

Würstchen und Kartoffelsalat aus dem Kühlregal, freifliegend auf den Knien im Büro gegessen. So sieht eine entspannte Einzelhändler-Mittagspause aus. :-)


Dunja

Beim sporadischen Durchblättern alter Personaleinsatzpläne ist mir eben wieder der Name einer Kassiererin aufgefallen, die hier schon vor einigen Jahren für kurze Zeit gearbeitet hat. Dunja war Raucherin, was hier im Betrieb prinzipiell kein Problem ist. Da wir hier Chipkarten zur Arbeitszeiterfasung haben und Zigarettenpausen wie alle anderen Pausen auch ausgestempelt werden müssen, habe ich es lange Zeit so gehalten, dass jeder rauchen kann, "so viel er will". Natürlich in Maßen aber schon mit dem Hintergedanken, den Leuten nicht eine bestimmte Anzahl Zigarettenpausen vorschreiben zu müssen.

Dunja hat nicht gerade wenig geraucht. Sie hat durchaus mehrere Zigaretten hintereinander "durchgezogen" und wenn mehrere Kollegen sich an der Lagertür abgewechselt haben, blieb sie teilweise durchgängig stehen und hat mit jedem zusammen geraucht. Immer, wenn einer rauchen wollte und die Frage "Kommst du mit?" kam, ließ sie sich die Gelegenheit nicht entgehen.

Am Monatsende kam die große Überraschung: Von 6 Stunden, die sie täglich arbeiten musste, hat sie teilweise bis zu 3,5 Stunden (!) Pause gemacht und davon natürlich einen großen Teil mit einem Glimmstängel in der Hand im Raucherzimmer an der Lagertür gestanden. Sie hat einen riesen Aufstand gemacht und war geradezu beleidigt darüber, dass sie so viel nachholen sollte und dass ich sie ja "verarschen" würde. Die Konsequenz war, dass sie gekündigt hat. Zum Glück blieb ich damals nicht auf den Kosten sitzen und konnte ihr die tatsächlich gearbeiteten Stunden auszahlen.

Der Biertrinker

Ein Kunde war im Laden, der es schon einmal ins Blog schaffte. Meiner Liebsten hat er nämlich schon vor einigen Wochen sehr unanständige Angebote gemacht.

Der Mann wusste wohl nicht, dass wir inzwischen einen Leergutautomaten haben und gab mir eine leere Bierflasche, damit ich ihm einen Leergutbon ausstelle. In der Flasche befand sich noch etwas Schaum, was ein sicheres Anzeichen dafür ist, dass sie erst ganz frisch ausgeleert wurde. Der Typ befand sich aber schon relativ lange im Laden und so war seine Antwort "Die habe ich mitgebracht" auf meine Nachfrage recht unglaubwürdig.

Ich sagte ihm, dass ich mich gleich um ihn kümmern werde und ging ins Büro, um mir die Videoaufzeichung anzusehen. Wie ich vermutet hatte, trank er das Bier hier im Laden.
Als ich ihn zur Rede stellte, versuchte er zu leugnen und blieb bei seiner Aussage, dass er die Flasche mitgebracht hätte.
Wollen Sie das Video sehen?

Ihr filmt alles hier?

Ja.

Scheiße.
In der Tat, ja.

Ich ließ ihn das Bier bezahlen und warf ihn raus. Mal gucken, wie lange es diesmal dauert, bis er das Hausverbot missachtet.


PS: Mir fällt gerade ein, dass es der Typ im April schon einmal diese Masche probiert hat. Damals hatte er den Inhalt einer Flensburger-Flasche einfach ausgeschüttet und in der Getränkeabteilung verteilt.

Vom Regen in die Traufe

Liebe Trautweins, was macht ihr mit mir...

Samstag hat sich im Leergutautomaten das Einzugsband für die Flaschen festgesetzt. Dadurch wurden, wer hätte es gedacht, keine Flaschen mehr in den Automaten befördert.
Heute war der Techniker da und nun läuft das Band wieder. Dafür fährt es nicht mehr hoch genug, so dass die Flaschen auch wieder nicht in den Automaten befördert werden.

Seufz.

Leeren Rahmen

Seit Wochen schon bringt eine Kundin alle paar Tage teilweise mehr als zehn völlig leere (also auch ohne Flaschen) Getränkekisten einer bestimmten Marke als Leergut hier her.

Irgendwie ist das schon sehr merkwürdig...

Habaneros, Pralinen und scharfes Fruchtgummi

Blogleser Martin hat mir ein Paket geschickt. Er schreibt:
Hi Björn,

Nachdem ich es jetzt nach ca. 3 Wochen geschafft habe, dein komplettes Blog von aktuell bis zum ersten Eintrag zurückzuverfolgen, habe ich mir überlegt, die mal ein heißes Überraschungspaket zu schicken.

Die Packung der scharfen Bärchen dürfte ja recht selbsterklärend sein.
Infos zu den mitgeschickten Chilis findest du umseitig. (Meine Pflanzen waren entgegen der dort gemachten Angaben ca. 150cm hoch ;-) Die beiden Stöcke stehen im Moment bis auf ca. 30cm gekürzt neben mir, hoffentlich gibt's nächstes Jahr eine noch bessere Ernte.
In den Pralinen befindet sich ca. 10% Chili-Extrakt aus meiner 2003er Ernte Habaneros, haben also eine sehr angenehme Schärfe ;-)

Blog schön weiter, wenn ich selber schon keinen 24/6-Supermarkt besuchen kann (hier haben sich bisher Rewe und Kaufland am weitesten getraut mit Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr, bin mir aber auch nicht sicher, was in BaWü so alles erlaubt ist), dann möchte ich wenigstens wissen, wie's in so einem Laden zugeht. ;-)
Noch viel Glück mit deinem leergutautomaten!!!

Schöne Grüße aus dem seltsamerweise nicht nebligen Ul, verbrenn' dich net! ;-)
Erstmal Danke für das Paket! :-)

Die scharfen Fruchtgummis sind der Hammer. Die Red-Hot-Chili-Pepper haben eine faszinierende Schärfe und sind mal etwas völlig anderes als die vielen süßen bis viel zu süßen Fruchtgummis, die man sonst so kennt. Ein paar Leute haben die Fruchtgummis sofort wieder nach Luft schnappend ausgespuckt, ich dagegen könnte die derzeit den ganzen Tag futtern. Und wenn ich sie nicht mögen würde, gäb's in meinem Bekannten- und Kollegenkreis inzwischen genug freiwillige Abnehmer dafür. :-)

An die kleinen, roten Schoten habe ich mich noch nicht herangetraut. Ich könnte mir natürlich eine mal am Stück inden Mund stecken. Aber das müsste unbedingt jemand filmen. Vielleicht werde ich dann ja auch bei YouTube berühmt. :-) Die Praline, die ich eben probiert habe, war jedenfalls schon ziemlich scharf.

An den Rest traue ich mich auch noch ran.

Danke nochmals für die heiße Überraschung! :-)


Söbbeke Traumpaare

Von Zotter sind wir ja nun schon allerhand selt... merk... kom... ungewöhnliche Sorten gewohnt: Ananas-Paprika, Bergkäse-Walnuss-Traube, Kaffee-Senf (r.i.p. :-( ), Preiselbeere mit Steinpilzen und etliche Kreationen mehr, die einem im ersten Moment zu "Ieh!" und "Ähhh!"-Ausrufen verleiten, doch in Wirklichkeit gar nicht so ekelig sind, wie sie den Anschein erwecken.

Nun gibt es von der Bio-Molkerei Söbbeke seit ein paar Wochen einige neue Jogurt-Sorten, die sich auf dem Flyer "Traumpaare" nennen: Pflaume-Lavendel, Aloe Vera-Rose, Ananas-Curry und Mango-Tomate gibt es dort.
Ich gebe zu: Ich traue mich kaum, sie zu probieren. Aber das ist bestimmt der gleiche Effekt wie bei der Zotter-Schokolade. Zumal die Artikel wohl kaum verkäuflich wären, wenn die Mischungen nicht schmecken würden... :-)


Ekelig

Ich schreib's mal unter "Bösewichte", da ich kaum davon ausgehe, dass die Packung mit Schweineschnitzeln, die hinter der Deko auf einem meiner Kühlregale lag, dort von alleine hingelaufen ist.

Jedenfalls habe ich diese Packung gestern Nachmittag gefunden, als ich dort oben herumgeklettert bin, um die zur Weihnachtsdeko gehörenden Tannengirlanden aufzuhängen. Außer, dass sich offenbar in den letzten Monaten einiges an Saft und Fett aus dem Fleisch gelöst hat, sahen die Schnitzel noch relativ normal aus. Die Packung war noch luftdicht und nicht aufgebläht. Ich vermute mal, dass das vom Verursacher anders erwartet wurde.

Ob das der selbe Fredi war, der auch eine offene Fischdose unter ein Regal gestellt hat? Oder die Sache mit der Nudelsauce?


Weihnachtsdekoration 2007

Wie gestern Nachmittag bereits angekündigt, haben wir die diesjährige Weihnachtsdekoration im Grunde exakt wie im vergangenen Jahr aufgebaut.





Das einzelne Rentier mit dem Schlitten steht diesmal nicht mehr im Schaufenster, weil dort ja bekanntlich seit einigen Wochen ein scheibengroßes Plakat auf meine Öffnungszeiten hinweist.
Stattdessen steht das Gespann nun auf dem großen Wandkühlregal.



Auf diesen hässlichen Lichtschlauch vor dem Laden haben wir dieses Jahr gänzlich verzichtet, aber das ist wohl kein großer Verlust.

Dafür ist diesmal wieder ein Ferrero-Weihnachtsbaum mit dabei. Doch, ich muss zugeben, dass der gar nicht mal so schlecht aussieht, auch wenn es auf dem Foto nur bedingt so wirkt.



Alles in allem waren wir diesmal jedenfalls deutlich weniger lange mit dem Aufbau beschäftigt als im vergangenen Jahr. Aber diesmal mussten wir ja die einzelnen Elemente auch nur wieder hinstellen und uns nicht alles neu ausdenken.

Es hat ja irgendwie in den Fingern gekitzelt, irgendwo noch ein paar Ostereier unterzubringen.

Weihnachtsdeko 2007 fertig

So, die Weihnachtsdeko für die diesjährige Saison ist fertig. Sie unterscheidet sich auch fast gar nicht von der aus dem letzten Jahr. :-)

Fotos gibt es morgen nachher.