Skip to content

Neue Bierplatzierung und die Folgen

War klar... Kaum steht das Bier auf der gegenüberliegenden Seite im Gang, aber dennoch immer noch so, dass man unweigerlich daran vorbeikommt, fragen einen die Kunden, ob man denn jetzt gar kein Bier mehr hätte.

Seufz... :-O

Grillen

Panik. Der Laden riecht nach Brandrauch. Und zwar unangenehm. So, als wenn sich Schlimmeres anbahnen würde.
Mein erster Blick fiel natürlich in den Innenhof, denn von dort hat man eine gute Rundumsicht auf die Nachbarschaft. Und tatsächlich: An unseren Parkplatz grenzende Nachbarn grillen im Garten.

Ich frage mich, was dort auf dem Grill liegt. Altreifen? :-O

Ich will ins Blog!

"Ich will ins Blog!", rief Kollege Stephan, als ich gerade vorbeiging, während er die Platzierung im Getränkeregal neu baute.

Na, wenn's weiter nichts ist... :-)


Diätgetränke werden pfandpflichtig

Red Bull mit Zucker ist schon lange pfandpflichtig. Die als "diätetisches Lebensmittel" ausgewiesene Light-Variante dagegen nicht. Mit dem Irrsinn ist bald Schluss, denn dann werden auch sämtliche Diät-Getränke in "ökologisch unvorteilhafen Einwegverpackungen" pfandpflichtig werden. Gilt natürlich nicht nur für das Getränk, das Flügel verleiht.

So wird der Pfanddschungel wieder etwas lichter...

Alkohol kann und Alkohol führt...

Wir haben heute doch tatsächlich 80 leere Halbliter-Bierkästen bekommen. Das für sich wäre ja schon fast hier bemerkenswert genug gewesen.
Und dann war da ein leerer Rahmen auf einer der beiden Paletten, auf dem zwei Aufkleber in dem von Zigarettenschachtelb bekannten Design pappten...




Taschendiebstahl – Teil 2

Während ich den letzten Blogeintrag schrieb, tat sich etwas. Eine Kollegin war gerade privat im Stadtteil unterwegs, als sie vor einem bekannten Discounter eine interessante Entdeckung machte. Bei einem beliebten Treffpunkt für Junks aller Art stand das Pärchen, das wir heute Morgen auf unserer Videoanlage gesehen haben. Zuerst informierte sie mich und ich rief daraufhin die Polizei an, mit der ich schließlich insgesamt 20 Minuten telefonierte.

Das Pärchen setzte sich plötzlich auf die Rückbank eines Autos, das sich langsam durch die Neustadt bewegte. Langsam genug, um jeweils den aktuellen Standort der Polizei zu übermitteln und schließlich wurde der Wagen vor einem Café geparkt. Diese Gelegenheit nutzte die Polizei für einen blitzschnellen Zugriff. Im Auto wurden massenhaft Waren gefunden, die nicht ehrlich gekauft wirkten und das Pärchen sitzt gerade im Polizeirevier und wartet auf den Haftrichter – dessen Entscheidung durch das Video, das ich gerade auf eine CD brenne, deutlich beeinflusst werden dürfte.

Ist das hier alles aufregend. :-)

Taschendiebstahl – Teil 1

Vorhin war eine sehr alte Kundin mit ihrer Tochter hier im Laden. Sie sprachen mich an und erzählten mir, dass gestern der alten Dame hier im Laden das Portemonnaie geklaut worden ist. Die beiden haben mich nun darum gebeten, doch mal die Videoaufzeichnung durchzusehen, ob man da nicht irgendetwas oder vor allem irgendwen darauf erkennen könne.

Wir ließen die Aufzeichnung im fraglichen Zeitraum durchlaufen und suchten vor allem erstmal die alte Dame. Plötzlich fiel mir im Schnelldurchlauf ein Pärchen auf, dass sich hinter der an der Kasse wartenden Schlange vobeidrückte und in mir spontan dieses komische Kribbeln auslöste. Ich stoppte den Rekorder und fragte, ob das diese Frau gewesen wäre, die sie abgelenkt hätte. Meine Kundin verneinte. Sekunden später sahen wir, wie sie vor einem Regal stand und von einer Frau in ein Gespräch verwickelt wurde, während ein Mann ihr in mehreren Versuchen die Tasche vom Einkaufswagen hängte und das Portemonnaie herausnahm. Bei der Frau und dem Mann handelte es sich – wer hätte es gedacht – um das Pärchen, das mir zuvor schon aufgefallen war.

Ich versprach, dass ich Bilder aus der Aufzeichnung ziehen werde, damit die Kundin eine Anzeige bei der Polizei machen kann.

To be continued...

Die langen Kettenenden schneide ich noch ab

Die neue Schiene für die Preisschilder hängt. Dank der entsprechenden Dübel lässt sich sowas inzwischen relativ problemlos und fest hier in der ollen Strohputzdecke befestigen.

Nun müssen wir nur noch die Schilder umhängen und die Platzierung neu bauen – aber das ist eine Arbeit, mit der wir hier zum Glück und berufsmäßig Routine haben. :-)


Leergeräumte Getränkeabteilung

Endlich mal wieder Live-Blogging. :-)

Momentan warte ich noch auf einen Kollegen, der mir gleich dabei helfen soll, die Schienen für die neuen Preisschilder an der Decke zu befestigen und hinterher die neue Getränkeplatzierung wieder aufzubauen.

Inzwischen habe ich die ABteilung relativ weit leergeräumt, so dass wir gleich problemlos mit Leitern herumhantieren und hinterher alles wieder ordentlich neu aufbauen können...

Da sich garantiert jemand zum Fußboden äußern wird: Wenn monatelang etwas in einem Supermarkt steht, ist es nicht zu vermeiden, dass sich dort Dreck ansammelt und dass Flüssigkeiten darunter laufen. Das wird natürlich gewischt. :-)


Endlich: Neue Getränkepreisschilder

Im Februar hatten wir die groben Arbeiten für die Neugestaltung der Getränkeabteilung abgeschlossen. Seit dem stand die in der Mitte der Abteilung aufgebaute Ware ohne vernünftige Preisschilder da, was für die Kunden zum einen ausgesprochen lästig und zum anderen mir persönlich ein großer Dorn im Auge war.



Gerade eben wurde viel Material geliefert. Rote Schienen, ordentliche Preiskassetten und viel Montagematerial.

Ich bin dann mal weg. Basteln. :-)


Frosch-Attacke im SPAR-Markt!

Der Radiosender Bremen Vier veranstaltet gerade ein Gewinnspiel. Dabei werden Plüschfrösche überall im Bremen-Vier-Land verteilt. Wer sie findet, kann mit der anhängenden Nummer am Gewinnspiel teilnehmen.

Insgesamt sechs dieser Frösche sind gestern hier im Laden aufgetaucht. Drei davon haben zwei Mitarbeiterinnen entdeckt und die anderen drei habe ich selber registriert. Wer weiß, ob sich hier nicht noch mehr Plüschfrösche irgendwo zwischen der Ware verstecken... :-)




(Beiseitigte) Alarmanlagenprobleme

In den letzten Tagen hatten wir ein technisches Problem mit der Alarmanlage in Findorff. Nicht, dass sie keinen Alarm ausgelöst hätte – nein, sie hat sogar ständig einen Grund gefunden, um Alarm auszulösen. Irgendwann hatte ich kapituliert und das rote Blinklicht am Laden einfach angelassen.

Vielen Dank an die vielen besorgten Nachbarn, die mich auf mein Handy angerufen haben, um mich zu informieren. Schön, dass es noch Leute gibt, die sich auch um die Probleme anderer kümmern. :-)

Das Uck Nuc

Ich habe ein Uck Nuc bekommen. Steht zumindest in dem Brief, der hier heute mit der Post ankam und dem ein kleines, praktisches Uck Nuc beiliegen sollte. Sollte, wie gesagt.

Ich würde ja jetzt gerne mit dem magnetischen Helferlein, mit dem man "alles viel schneller verbinden kann", herumspielen. Aber da ich ja sowieso niemandem sagen soll, dass ich jetzt ein Uck Nuc habe, ist's eigentlich auch egal...

Und wer sich jetzt fragt, was ein Uck Nuc denn jetzt genau ist – tzja, darüber kann ich leider auch nur spekulieren.

Stromangebot

Ich war in der letzten Zeit (und bin eigentlich schon seit Jahren) am überlegen, ob ich nicht den Stromanbieter wechseln sollte. Mein Gedanke war, nicht nur auf Ökostrom umzustellen, sondern auch noch zu einem reinen Ökostrom-Anbieter zu wechseln. Ich wäre auch bereit gewesen, mehr zu zahlen. Dieses "mehr" konnte ich nicht genau beschreiben, ordnete es aber für mich im Bereich bis zehn Prozent ein.

Ich habe hier mit dem großen Laden eine jährliche Stromrechnung in Höhe von etwa 25-30.000€. Das Ökostrom-Angebot war leider nicht nur etwas höher, sondern belief sich auf knapp 45.000€. Das war natürlich ein völliges k.o.-Kriterium. Schade. :-(

Stress mit dem (Ex-)Vermieter

Der kleine Laden "Picas Tierfutter" in Delmenhorst ist aus meiner Sicht inzwischen komplett erledigt. Wir haben die restliche Ware und Einrichtung derzeit zwischengelagert und nun möchte ich Vergangenes erstmal sacken lassen. Wenn da nicht noch eine Kleinigkeit wäre, die mir noch sehr zu schaffen macht...

An den Schaufenstern klebten großflächige Aufkleber (hier sieht man einen davon), über die uns der Vermieter anfangs gesagt hat, dass die "unbedingt dranbleiben" sollen, da das seine sind. Im Mietvertrag steht, dass das Mietobjekt am Ende der Mietzeit in einem "ordnungsgemäßen" Zustand zu übergeben sei.

Wir haben also am 30. September den Laden ausgeräumt, wohlwollend ein paar Kellerregale hängen gelassen, ausgefegt und dem Vermieter den Schlüssel gebracht. Am nächsten Morgen folgte die große Überraschung am Telefon: Wir sollen gefälligst die Aufkleber von den Scheiben entfernen. Das taten wir noch am Nachmittag und während wir mit der Arbeit beschäftigt waren, kam der Vermieter mit seiner Frau und die klärten uns erstmal darüber auf, dass der Laden in einem "bezugsfertigen Zustand" (!) zu übergeben gewesen sei. Dazu hätte angeblich auch gehört, sämtliche Dübellöcher zu stopfen und vor allem: Den Laden zu streichen.
Unser Nachmieter schlug vor, dass er die Arbeiten einen Bekannten für 250€ machen lassen könnte und der Vermieter stimmte gleich zu und schlug vor, den Betrag direkt von meiner noch offenen Kaution abzuziehen. Das wäre zwar eine für mich relativ bequeme Lösung gewesen, aber bevor ich so viel Geld für das Zuspachteln einiger Löcher und für einen Anstrich, von dem ich mir nicht einmal sicher war, ob ich ihn tatsächlich leisten müsste, bezahle, bat ich um Bedenkzeit bis zum nächsten Tag. Am Abend setzte ich mich noch mit meinem Anwalt in Verbindung: Über das Zuspachteln von Dübellöchern ist in der Vergangenheit unterschiedlich geurteilt worden, aber ein Neuanstrich fällt definitiv nicht mehr in die Definition eines "ordnungsgemäßen Zustandes". Ich rief also zuerst den Vermieter an und sagte ihm, dass ich die Löcher verspachteln aber nicht streichen werde und dann den Nachmieter, mit dem ich einen Termin am Folgetag vereinbarte. Und da standen wir dann und kamen nicht rein. Ein Elektriker verlegte Kabel und weigerte sich, uns die Tür aufzuschließen. Der Nachmieter, der im Nachbarladen erreichbar war, verwehrte uns ebenfalls den Zutritt. Angeblich hätte er keinen Schlüssel mehr. Ich rief also den Vermieter an und erkundigte mich, was das denn nun alles sollte.
Das wäre ihm alles zu albern gewesen und er würde jetzt Handwerker beauftragen, die die Wände verspachteln und anschließend streichen sollen. Das Geld für die Rechnungen würde er dann von meiner Kaution nehmen.

So geht's ja nicht. Denkt auch mein Anwalt, dem ich die Sache nun übergeben habe. Der mögliche Einzug des neuen Mieters hatte sich durch ein Missverständnis nunmal um zwei Tage verzögert, aber mir jede Chance auf Nachbesserung zu nehmen und dann noch mit meinem Geld Handwerker bezahlen zu wollen, die Arbeiten erledigen, für die ich gar nicht zuständig bin, ist doch etwas arg dreist.

Ich werde berichten.