Friday, February 8. 2008Ökostrom in aller MundeTrackbacks
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Aus dem Süden? Ich weiß ja nicht ob das so umweltfreundlich ist, wenn die ganzen Elektronen erst durch die halbe Republik transportiert werden müssen.
#1
on
2008-02-08 17:54
Es ist egal woher der Strom kommt weil er selber nicht durch das Lang geschleust wird sondern dem regionalen Stromanbieter sein Strom dann zurückgegeben wird.
Lieber ein paar mehr saubere Atomkraftwerke anstatt umweltverpestende Kohlekraftwerke oder, noch schlimmer, landschaftsverschandelnde, ökosystemzerstörende und hochsubventionierte Windkraftmasten und Wasserkraftwerke.
#2
on
2008-02-08 18:12
cool. Dann weißt Du ja auch bestimmt, wo auf dieser Erde ein Plätzchen ist, dass sich in den nächsten 100.000 Jahren nicht verändern wird und damit geeignet für ein Atommüllendlager ist. An Deiner Stelle würde ich gleich mal bei E.ON anrufen. Die würden Dich reich belohnen.
#2.1
on
2008-02-08 18:28
Und wieviele Tonnen CO² produziert die Gewinnung von Brennstäben? Das wird von der Atom-Lobby gern vergessen!
Der Staat sollte die Kosten für die Polizeieinsätze von den Stromproduzenten zurückfordern und schon wird der Atomstrom viel teurer. Außerdem sollten Atombefürworter verpflichtet werden im 1-km-Umkreis von Atomkraftwerken zu wohnen.
Dann sollten Atomkraftgegner in 1km Umkreis eines Kohlekraftwerks wohnen. Da kommt nämlich immernoch der Großteil unseres Stroms her, und hier wird die Umwelt viel zeitnäher zerstört als durch radioaktiven Müll.
#2.2.1
on
2008-02-08 20:10
"Anonymous"????? Traust Du Dich nicht?
Gegen die Gefahren eines Kohlekraftwerks kann man Filter einbauen; aber ...... willst Du mit Bleiplatten verkleidet in der Gegend rumlaufen?
Ein sehr schöner Beitrag aus dem ZDF zum Thema:
http://de.youtube.com/watch?v=jxB55-XNL0o
#2.2.1.1.1
on
2008-02-08 21:40
Dir scheint eine Bleiplatte auf den Kopf gefallen zu sein.
#2.2.1.1.2
on
2008-02-08 22:11
Danke für die Freundlichkeit.
Aber wenn Du so weitermachst musst Du wohl wieder ins Heim .....
Jo, so´n schönes Ferienheim würde mal wieder gut tun.
#2.2.1.1.2.1.1
on
2008-02-09 00:16
Nö, genausowenig wie du mit Atemschutzmasken rumlaufen willst. Die Bleiplatten baut man natürlich um den Reaktor rum, genauso wie man den Filter an die Schlote baut.
Und was heißt hier überhaupt trauen? Ist ja nicht so, dass du hier deinen wahren Namen angeben würdest, Herr Kiter. Mein Vorname würde dir eh nichts bringen, da er alles andere als einmalig ist und du ohnehin nicht von seiner Echtheit ausgehen kannst. Davon abgesehen sind Argumente unabhängig von der aussprechenden Person.
#2.2.1.1.3
on
2008-02-10 00:31
Sh... ich wohne ca. 800m von dem (bald) größten KKW in Europa entfernt und - jetzt kommt´s - ich lebe noch! Andere (meine Familie) kennen Zeiten ohne das Kraftwerk hier. Die Anfangsjahre waren alles andere als rosig hier. Staub und Dreck war manchmal ziemlich dick auf den Autos und Häusern. Wenn sie es damals mit heute vergleichen, wäre das ein Unterschied von Schwarz und Weiß! Oh - ehe ich es vergesse - in ca. 4 km steht das erste (Versuchs-)Atomkraftwerk in Deutschland (Kahl am Main). Läuft zwar nicht mehr, strahlt aber immer noch (kann ich in meinem Garten messen). Und das auch noch in ein paar tausend Jahren.
Ökostrom - schön und gut. Nur sollte man nicht vergessen, mal zu überlegen, wo man denn zuhause Strom sparen kann. Das vermisse ich in den Diskussionen heutzutage immer wieder...
Das erhitzte Kühlwasser aus Atomkraftwerken wird m.W.n. in die Flüsse geleitet, heizen diese auf und das dadurch erhitzte Wasser verdunstet und beschleunigt den Klimawandel dadurch auch.
#2.3
on
2008-02-08 19:59
lol. das ist... ach egal.
#2.3.1
on
2008-02-08 21:46
Jepp, man soll auch seine Frühstückseier darin kochen können.
#2.3.2
on
2008-02-08 22:14
Das erhitzte Wasser aus jeglichen Kraftwerken wird entweder in diesen schicken Kühltürmen neben den Kraftwerken abgekühlt (ja, das große Ding ist nicht der Reaktor) oder sinnvollerweise zum Heizen verwendet. Übrigens egal ob bei Kernkraft oder Kohle.
#2.3.3
on
2008-02-10 01:16
Humm. Und wie werden die Generatoren (ob Solar, Wind oder Wasser) hergestellt? Das letzte was ich mitbekommen habe ist, das die Herstellung alles, nur nicht umweltfreundlich ist.
#3
on
2008-02-08 18:23
kuckst du hier
(das ist guter alter blackforest strom!) http://fudder.de/artikel/2008/01/31/video-solar-strom-in-schoenau-und-labaroche/ und hier (mit bildern http://fudder.de/artikel/2008/01/31/das-oeko-strom-maerchen-von-schoenau-10-jahre-danach/
Hallo Björn,
wir freuen uns ja alle über jedes Wort von Dir - aber anstatt den Text in die Tastatur zu hauen, hättest Du ja auch Zeit und Browser nutzen und bei EWS bestellen können, dann wäre es jetzt geschafft. Einen Text hättest Du hinterher sowieso noch geschrieben *grins*
#5
on
2008-02-08 18:31
Bei uns klebt auch so einer auf der Biotonne! Und die Umstellung hat noch nicht einmal zu einem flackerndem Deckenlicht geführt. Hier die passende Verbindung http://www.ews-schoenau.de/um den Auftrag zu erteilen. Jetzt aber mal schnell ein bißchen was für die Energiewende tun!
Beste Grüße p.
Greenpeace Engergy ist übrigens einer der Preisstabilsten Stromanbieter auf dem Markt. Und inzwischen auch mit den Preises gut konkurrenzfähig
Also Björn, auf, 10 Minuten, länger dauert das ja auch nicht
#7
on
2008-02-08 21:35
Da ihr ja in Bremen eh bald nen neues Wasserkraftwerk bekommen werdet würde sich "lokal produzierter" Strom ja fast schon anbieten. Wenn es aber für die Firma ist muss man da sicher erstmal mit dem spitzen Bleistift rechnen - 130.000 kWh kosten ja einiges.
Wie naiv muss man eigentlich sein um zu glauben, dass Strom aus Wasserkraft exclusiv von diesem bestimmten Wasserkraftwerk aus der Steckdose fliesst.
#9
on
2008-02-08 22:56
So ist das ja nicht.
Der Kunde zahlt dafür, dass die gekaufte Menge Ökostrom ins Netz eingespeist wird. Je mehr Kunden saubere Energie kaufen um so höher ist der Ökostromanteil im Netz.
Oder auch: Wie naiv muss man sein, wenn man glaubt, dass Strom aus Wasserkraft nicht nur Strom vom nächsten Atomkraftwerk ist, den man kurz mal umdeklariert und fortan als Wasserkraft-Strom bezeichnet?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26671/1.html
Ebend. Der Saft, der da aus dem Wandloch kommt, ist am ehesten das, was im nächsten Kraftwerk produziert wird.
Also wenn man in der Nähe eines entsprechend potenten Ökokraftwerkes wohnt, kann man auch mit einen "101% Nauklearstrom, garantiert"-Vertrag schwer damit rechnen, dass seine Energie aus dieser Kiste kommt und umgekehrt. Da bringt der teuerste Greenpiss Vertrag nix, wenn man in der Gegend von einem Nuklearkraftwerk wohnt. Trotzdem mag es sein, dass mein Vorposter oben irgendwo schon recht hat, mit seiner Aussage, dass man mehr Ökokraftwerke baut, wenn mehr Leute einen Ökostromvertrag abschließen. Aber wenn man an den Kram mit den Kleiderspenden denkt, glaube ich eher nicht daran.
#10
on
2008-02-09 01:19
Super Sache! Gerade bei Rechenzentren sinnvoll. Die Verbrauchen ja teilweise so viel Strom wie eine ganze Kleinstadt!
In Deutschland ist aktuell der Bau von ganzen 23 Kohlekraftwerken geplant.
Außerdem mag ich es nicht wenn die großen vier Stromkonzerne mit solch einer Politik (und meinem Geld) auch noch irrsinnige Gewinne machen. Darum nix wie wechseln. Die Welt rettet man damit nicht, aber es tut sich was. Ich bin zufriedener Lichtblick-Kunde.
#12
on
2008-02-14 14:32
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