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Glück im Unglück: Schraube im Reifen

Auf dem Weg zur Firma gab es plötzlich ein ganz hässliches Geräusch, das sich mit jeder Umdrehung des Hinterrades an Ines' Fahrrad wiederholte. Viele Wiederholungen gab es nicht, denn wir hielten sofort an. "WAS WAR DAS?!", guckten wir uns irritiert an. Von außen war spontan nichts zu sehen.

Als ich das Hinterrad drehen wollte, gab es ein lautes, kratzendes Geräusch. Ich stoppte sofort, suchte einen Fremdkörper, der irgendwie zwischen Schutzblech und Reifen oder in den Speichen oder der Kette hing – nichts zu sehen.

Ich drehte weiter und förderte dieses Stillleben zutage.

ZUM GLÜCK ließ sich die Schraube entfernen und es ist auch nur der Mantel äußerlich beschädigt, so dass wir die Fahrt nicht nur fortsetzen konnten, sondern auch kein dringender Handlungsbedarf besteht. Aber SO hat man einen Fremdkörper auch selten im Reifen stecken.

(Da hätte mich mal das WIE interessiert. Wie sich so eine Schraube durch reines Überfahren so in das Material bohren kann, würde ich gerne mal in Zeitlupe sehen.)


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