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Unser Feuerwerk

Mit den großen Sonderpostenmärkten kann ich hier nicht nicht mithalten, muss auch gar nicht sein. Eine Art Grundausstattung an Feuerwerksartikeln haben wir hier im Angebot, ein paar Raketen, Batterien, Knallkörper und Sortimente auf den beiden zusammenstehenden Tischen, aber auch jugendfreies Feuerwerk, Luftschlangen, Tischbomben und Partyartikel gibt es bei uns zu kaufen. Jetzt müssten eigentlich noch Sekt und Chips da mit in der Nähe untergebracht werden, dann wäre es perfekt. :-)

(Und Deko, aber die fällt dieses Jahr generell hier flach …)


Glücksklee und Schornsteinfeger

Auch die Findorffer haben zum Jahresende die üblichen Glücksbringer im Sortiment: Klee und Schornsteinfeger-Figürchen. Diese Artikel laufen zumindest bei uns im Markt in der Neustadt eher so mittelprächtig, eigentlich könnte man auch ganz drauf verzichten, aber ich habe immer wieder das Gefühl, dass dann irgendwas im Sortiment fehlen würde.

Also ziehen wir diese Artikel weiter durch, auch wenn dann regelmäßig zum Jahresanfang die Hälfte davon reduziert verkauft wird …


Replikierter Fünfer

Ein Kollege hatte von einem Kunden diesen ziemlich zerfetzten, unvollständigen, aber dafür komplett mit Tesafilm zusammengekleisterten, bzw. eingewickelten Geldschein angenommen. Das soll jetzt aber eine einmalige Ausnahme gewesen sein, denn zukünftig müssen die Leute sowas zur Bank bringen oder versuchen, die Scheine woanders abzugeben.

Nicht, dass der Fünfer auf diese Weise keinen Wert mehr hat – aber alleine schon alle normalerweise fühlbaren Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten waren durch die Beklebung gänzlich unbrauchbar. Wie soll man da noch richtig überprüfen können, ob die Banknote echt ist?


Die Reste vom Feste (verdichtet)

Inzwischen haben wir den kompletten Weihnachtsaufbau aufgelöst und die gesamte restliche Ware reduziert auf die beiden Tische gestapelt. Vor allem, dass so viele Spekulatius übrig geblieben sind (rechts vorne auf dem rechten Tisch) ist erstaunlich. Aber wer kann schon in die Köpfe der Kunden gucken?

Ist jedenfalls ein stattlicher Haufen, der diesmal übrig geblieben ist … :-|


Exotisches Leergut (201)

Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Eine leere Mineralwasserflasche der Marke "Acqua Panna" aus Italien.

Offenbar ist das Produkt jedoch weniger exotisch, als ich zunächst annahm: Die Flasche ist einerseits auch auf Deutsch beschriftet, andererseits ist der Artikel sogar bei uns im Warenwirtschaftssystem hinterlegt. Herausgefunden durch "anpiepen" mit unserem Bestellgerät. Diesmal habe ich den Artikel jedoch wieder aus dem Gerät gelöscht, zwei der Hacker-Pschorr-Flaschen, zu denen ich auch auf diese Weise gekommen war, stehen ja immer noch hier im Laden herum.

(Für diesen Beitrag hatte ich mir mal was Neues ausgedacht: Die Flasche in voller Länge quer mit einem klickbaren Link zur hochauflösenden Version des Bildes. Ist das besser oder schlechter als meine ansonsten beschnittenen Bilder?)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

1/4 weniger Zählblätter?!

In den letzten Tagen hatte ich mich mal an die Planungen für die anstehende Inventur gemacht. Durch den kompletten Umbau des Marktes haben sich im Grunde sämtliche Inventurzonen verändert, einige Bereiche sind größer geworden, andere kleiner, neue hinzugekommen, alte verschwunden.

Nach dem ich mir alle neuen Zonen ausgedacht hatte, überlegte ich mir, wie viele Zählblätter wir wohl pro Bereich benötigen würden. Die Vorlage für den "alten" Laden bestand aus 344 Zählblättern, aber nach dem ich alle Zahlen in die neue Datei eingegeben hatte, zeigte mir die Tabelle unten nur eine Summe von rund 260 Blättern an. Konnte das denn angehen?

Irgendwie nicht und so habe ich einfach pauschal sämtlichen Bereichen noch jeweils ein bis drei weitere Blätter hinzugefügt, so dass in der Summe doch wieder 344 dabei herauskam. Ich habe hinterher lieber ein paar ungenutzte Seiten, notfalls auch 80 Stück, als dass ich irgendwelche zusätzlichen Blätter da in die Inventur reinfummeln muss.

Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie genau meine neue Zettelwirtschaft ist. Das wird sich alles am 12. Januar im Laufe des Tages zeigen.

(Und weil die Anmerkungen ohnehin folgen werden: Ich bleibe bei der schriftlichen Inventur. Der Löwenanteil der Arbeit, nämlich die Zählerei, bleibt ohnehin. Mit den Listen erkenne ich aber buchstäblich im Vorbeigehen, ob jemand seine Arbeit ordentlich macht und überhaupt verstanden hat, was ich wollte. Das Auswerten dauert zwar länger, aber so kann/muss man sich mit den Zahlen noch einmal beschäftigen und kann Merkwürdigkeiten direkt überprüfen.)

Öffnungszeiten Silvester

Auch an Silvester gibt es wieder spezielle Öffnungszeiten. Während in anderen Bundesländern der Tag nicht besonders geregelt ist und wie ein normaler Werktag behandelt wird, wurde der 31. Dezember hier in Bremen mit der Einführung der 24-Stunden-Öffnungszeit vor elf Jahren auf 14 Uhr begrenzt.

Das wird ein kurzer, aber intensiver Tag …


Schöne Feiertage

Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Heiligabend und ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. Nach der Aufregung der
letzten Monate werden ein paar Tage Ruhe gut tun.

Ein Video möchte ich euch aber mit auf den Weg geben, das Alexander Gerst Ende November an Bord der ISS aufgenommen hat und das es verdient hat, beachtet zu werden. Da mir die Worte beim Betrachten fehlten, möchte ich hier jetzt auch nicht viele verlieren:


Die Reste vom Feste

Die Zeit nach Feierabend haben wir noch genutzt, schon mal die restlichen Weihnachtsartikel zu reduzieren. So müssen wir das nicht mehr am Donnerstag machen und können uns da voll drauf konzentrieren, schon mal die Feuerwerksartikel auf die Aktionstische zu stapeln. Ab Freitag geht ja auch der Pyro-Verkauf schon wieder los.



Übrigens: Jetzt wisst ihr, warum ich diesen Asbach-Aufsteller ausdrücklich nicht haben wollte. Mehr als die Hälfte der Produkte ist übrig geblieben – und das sogar, obwohl der Aufsteller wochenlang an recht prominenter Stelle im Hauptgang stand. Schade eigentlich, denn die Produkte sind wirklich gut.


Zeitungsverkäufer

Im Laufe der Zeit hatten wir schon sehr viele Leute, die hier vor dem Laden gebettelt oder sich auf andere Art und Weise hier vor dem Haus niedergelassen haben. Die meisten waren irgendwie unangenehm. Haben entweder die Kunden / Passanten aktiv angebettelt, unseren Eingangsbereich oder sogar die Türen blockiert oder haben sich mit ihrem gesamten Hab und Gut auf dem Gehweg ausgebreitet oder letzteren mit irgendwelchen Flüssigkeiten oder sonstigen Ausscheidungen besudelt.

Bis auf einen.

Seit einer Weile taucht immer wieder ein jüngerer Mann auf, der kaum Deutsch spricht und einfach nur seine Obdachlosenzeitungen anbietet. Er steht hier neben der Tür, ist noch nie durch seine Erscheinung unangenehm aufgefallen und hat noch nie jemanden belästigt. Im Gegenteil sogar: Leuten mit Rollator oder Kinderwagen hält er die Tür auf, sammelt herumliegenden Müll ein und schnappt sich manchmal sogar unseren Besen, um den Gehweg oder sogar mal bei uns im Eingang grob durchzufegen.

Auch heute stand er wieder dort und wir konnten es uns nicht nehmen lassen, ihm auch eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit zu geben. Das wird an seiner Situation sicherlich nichts ändern, aber versüßt ihm vielleicht ein wenig die Weihnachtstage.

Kinder Cards

Seit letzter Woche neu im Sortiment haben wir die "Kinder Cards" von Ferrero, zwei dünne Waffeln, zwischen denen sich eine Füllung befindet. Uns hatten etliche Kunden gelöchert, die ganz heiß auf dieses Produkt waren und dann hatten wir zufällig mal bei einem Mitbewerber die "Cards" entdeckt, eine Packung gekauft und anhand des aufgedruckten Strichcodes erfolgreich für uns bestellt. Persönliches Fazit, sehr geschönt formuliert: Es gibt bessere Produkte.

Aber eines muss ich Ferrero lassen: Die Zutatenliste ist "für so ein Produkt" erstaunlich übersichtlich: Magermilchpulver, Zucker, Palmöl, Weizenmehl, fettarmer Kakao, Sonnenblumenöl, Emulgator Lecithine (Soja), Salz, Backtriebmittel: Natriumhydrogencarbonat, Vanillin.


Stress an Heiligabend

Ein Typ, der hier mal Alkohol mitgehen ließ und deswegen Hausverbot hat, kam mit (vermutlich) seiner Partnerin in den Laden

Er wurde von zwei Kollegen nach draußen komplementiert, was nicht ohne noch mit der Androhungen von körperlicher Gewalt um sich zu werfen vonstatten ging.

Sie wollte sich dann auch noch aufregen, wurde aber freundlich darauf hingewiesen, dass sie (noch) kein Hausverbot hätte und wenn sie friedlich bliebe, würde sich daran auch nichts ändern.

Blieb sie aber nicht. Die Olle zeterte lautstark herum und fing auf dem Weg zum Ausgang an, demonstrativ Ware aus den Regalen zu werfen.

Nun dürfen sie beide nicht mehr rein.

Zuckerstreusel

Zu einer ruhigen und besinnlichen (Vor-) Weihnachtszeit gehört traditionell für viele Menschen das Backen von Plätzchen und anderen Weihnachtsleckereien. Viele verbinden auch im Erwachsenenalter mit dem Teig anrühren, Ausstechen von Keksen, dem Dekorieren der Plätzchen und die Bleche in den Ofen schieben schöne Kindheitserinnerungen.

Die Weihnachtsbäckerei wird traditionell in vielen Familien gepflegt und ist heutzutage häufig eines der wenigen Ereignisse, zu denen alle Familienmitglieder, vor allem die Kinder, in der Küche mithelfen. Kein Wunder eigentlich – im Radio läuft weihnachtliche Musik, im Haus riecht es nach Gebäck und Gewürzen und man kann ungeniert Teig und Kekse naschen.

Gerade beim Backen kann man so viel Neues ausprobieren: Die klassischen Plätzchen nach Uromas Familenrezept sind ungeschlagen, aber auch die ungewöhnlichsten Kreationen aus aller Welt sind ebenfalls erlaubt – die Hauptsache ist, dass es schmeckt. Kipferl, Kokosmakronen, Zimtsterne und natürlich Plätzchen stehen dabei unangefochten auf den ersten Plätzen.

Letztendlich bleibt einem nur noch bei der Dekoration der Backwaren die Qual der Wahl: Streusel, Zuckerschrift, Mandeln, Krokant, Rosinen, Raspelschokolade oder Zuckerstreusel? Und vor allem: Wie viel davon?

Das SPAR-Kind hat da ganz eigene Vorstellungen. :-)

(Merke: Sieht man noch Teig, waren es zu wenig Streusel!)