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Replikierter Fünfer

Ein Kollege hatte von einem Kunden diesen ziemlich zerfetzten, unvollständigen, aber dafür komplett mit Tesafilm zusammengekleisterten, bzw. eingewickelten Geldschein angenommen. Das soll jetzt aber eine einmalige Ausnahme gewesen sein, denn zukünftig müssen die Leute sowas zur Bank bringen oder versuchen, die Scheine woanders abzugeben.

Nicht, dass der Fünfer auf diese Weise keinen Wert mehr hat – aber alleine schon alle normalerweise fühlbaren Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten waren durch die Beklebung gänzlich unbrauchbar. Wie soll man da noch richtig überprüfen können, ob die Banknote echt ist?


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Comments

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Jemand on :

Nehmt ihr durchgerissene und wieder zusammengeklebte Scheine an? Also ich meine damit quasi eine zusammengeklebte gerade Linie?

Sven on :

Ich weiß nicht, ob ich über deinen Kollegen oder den Kunden den Kopf schütteln soll.
In jedem Fall haben sich da zwei gefunden. :-P

SPages on :

Bargeld ist schon was schönes. Heute reichlich 200 Euro in Kupfer für den Verein am Automaten eingezahlt. Blöd halt das der erste Automat ein an der Waffel hatte und alles was ich gerade oben eingefüllt habe mit einem lauten "wusch" in den Ausgabeschacht beförderte. Obwohl alles stimmt nicht ganz, 5 Cent hätte er für akzeptabel gehalten, aber die wollte ich dann doch nicht Buchen (war meine letzte kostenlos Bargeldeinzahlung für dieses Jahr)

Nico on :

Ich war mal mit einem in der Mitte zerrissenen 10er in der Postbank in der Hoffnung das die den einziehen und mir einen neuen geben... was macht die Frau am Schalter? Tesafilm und zusammengeklebt... meinen Blick kann man erahnen... sie sagte es ist ja noch alles da... erst wenn Teile fehlen werden die Scheine ausgetauscht (in Delgado müssen mehr als die Hälfte mich da sein ;-)

DerBanker on :

Das muss aber schon was her sein... heutzutage muss alles, was nicht maschinenfähig ist, weg.

Nicht der Andere on :

So hat sich eine suboptimale 5000er Fälschung mittels Ausreßen immerhin in einen passablen 5er verwandelt.

Florian Gleisberg on :

Fälschung oder nicht.... hier wurde ja schon klebeband im wert von 5 euronen verwendet! ????

Georg on :

10 Rollen bei Woolworth 1 Euro

e.g. John Doe on :

Was sind euronen?

zaddels on :

was mag das sein!!1einself

Klaus on :

Leute, die "Euronen" (alternativ: "Taler") sagen, sind Dummschwätzer. Die sagen auch "telefonanieren", "herzlichen Glühstrumpf" oder "tschö mit ö".

Nicht der Andere on :

Ja, stimmt. Und die, solche Handlungszusammenhänge so messerscharf feststellen, verprügeln auch ihre Kinder und schicken ihre Eltern ins Altersheim.

Andi on :

Hätte keine Bedenken, den zu nehmen. Mehr als 50% sind vorhanden, damit ist er gültig. Wo ist das Problem? :-O

Peter on :

Ein Problem ist z.B. Das der Schein nicht mehr automatisiert bearbeitet werden kann,
Also weder durch eine Geldzählmaschine geht noch z.B. von einem Einzahlungsautomaten in der Bank erkannt wird.
Also muss Björn den Schein Persönlich bei seiner Bank vorbeibringen (zu deren Öffnungszeiten) dem Mitbarteiter am Schalter mühsam erklären wo der Schein herkommt. Ein Formular ausfüllen und hoffen das der Schein ihm in den Nächsten Tagen entsprechend gutgeschrieben wird.
Bis zu dem Zeitpunkt stimmt erst mal die Kasse nicht.

Wenn der Kunde mit den Resten ohne Tesafilm direkt zu seiner Bank gegangen wäre hätten die vermutlich den Schein direkt umgetauscht ....

DerBanker on :

Öh, wasn das für ne Bank?
So ein Zeug haben wir immer wieder mal in den Tageseinnahmen unserer Kunden (ok, der vollverklebte ist jetzt schon krass).
Wir bitten darum, dass die obenauf gelegt werden, damit sowas nicht in den Cash Recycler gerät. Das ist alles...
Jeder unserer Kassierer ist geschult, Bargeld händisch auf Echtheit überprüfen zu können. Dafür machen wir sogar ein Zertifikat, das alle zwei Jahre erneuert und eingereicht werden muss. Ich denk, das ist sogar irgendsowas Gesetzliches?

Wir nehmen das Zeug einfach an, der Master sammelt es ne Weile und liefert es dann ganz normal ab wie "gutes" Geld auch...

Michael K. on :

Man kann - selbst als Lebensmittel-Einzelhändler - dem Kunden doch auch mal aus der Patsche helfen, zumal der Schein doch nicht nur gegen einen Frischen umgetauscht wird, sondern auch Umsatz beschert. Björn muss doch, aufgrund der löblichen Annahme von D-Mark, immer mal zur Bundesbank-Filiale, da ist es doch kaum Mehraufwand, beschädigte Scheine gleich miteinzureichen. Ein Kunde, der einen so demolierten Schein loswerden möchte, soll irgendein Ausweisdokument mit Kontaktdaten zeigen, damit Rückfragen möglich sind.

Der Einzelhandel soll zunehmend als Partner mit Bankdienstleistungen betraut werden (z. B. Cash im Shop der DKB oder barzahlen.de der Cash Payment Solutions GmbH), ich habe da so meine Zweifel, ob die Branche dafür geeignet ist (von den Gebühren solcher Lösungen mal abgesehen).

Am Rande: Andere sind aber auch nicht besser: Der Fahrer von Call-a-Pizza (Offenbach) hat einen 20-€-Schein mit einer wenige Millimeter fehlenden Ecke abgelehnt. Im REWE hingegen null Problem, so unterschiedlich sind die Schmerzgrenzen.

Ich kenne es aus den 1980er-Jahren, dass labberige/in der Mitte durchgerissene Banknoten pragmatisch mit Tesa geflickt und weiterhin im Einzelhandel ganz normal angenommen wurden. Wohlgemerkt zu Zeiten, als Banken eine gute Grundversorgung garantiert haben und man den defekten Schein auch dort hätte umtauschen können (so man zu den damaligen Öffnungszeiten verfügbar war :-).

DerBanker on :

Es erstaunt mich immer wieder maßlos, dass Leute, die so viel mit Geld zu tun haben, nicht genug Sicherheitsmerkmale kennen :-D

Davon ab... ich hatte noch nie einen falschen Fünfer. Wenns welche gibt, dürten die auch noch recht selten sein. Hier in D sollen die 50er am meisten gefälscht sein, außerhalb eher 20er.

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