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Dachdämmung Halle?!

Das Dach meiner Lagerhalle ist in Ganzmetall (Stahlträger mit dünnen Alublechen) ausgeführt. Die Bleche sind nicht dick, bewegen sich irgendwo im 1mm-Bereich. Man hört jeden Regentropfen, Starkregen oder Hagel klingen wie Weltuntergang, im Sommer hat man eine Sauna und im Winter (Das ist das aktuelle Stichwort!) ist es, mal vorsichtig ausgedrückt, arschkalt.

Die Halle frisst kein Brot, wie man so schön sagt (von Gehwegreinigung, Winterdienst, Gartendienst, Grundsteuern und laufenden Kosten für Strom, Gas und Wasser mal abgesehen…) und dient bislang vor allem nur als Abstellplatz für Dinge aus dem Laden, die hier im ohnehin schon viel zu kleinen Lager unnötig Platz wegnehmen würden. Langfristig soll daraus natürlich schon etwas werden, vor allem soll der Onlineshop ja mal wieder in Schwung kommen.

Und genau in die Richtung arbeite ich ständig, wenn auch nicht mit vollem Eifer. Aktuell bin ich dabei, eine Möglichkeit zu suchen, dem Dach eine Wärmedämmung zu verpassen. Habe nun auch mal eine Fachfirma angeschrieben, die auf den Bau von Trapezblechdächern spezialisiert ist. Wenn DIE nichts wissen, wer dann..?

Gibt es eine Möglichkeit, diese Konstruktion nachträglich mit einer Wärmedämmung auszustatten? Vielleicht hat von euch ja jemand eine Idee (bitte reelle Vorschläge und keine Bastellösungen.) und mag sie mir mitteilen. Gerne auch einfach nur Links zu Leuten, die es wissen könnten. Ich habe ja auch schon an Lösungen wie aufklebbare Dämmplatten gedacht. Oder vielleicht sogar Ortschaum, den ich erst seit kurzer Zeit kenne und derzeit fast als Lösung Nummer eins ansehen würde.


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Kommentare

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hugo am :

Klassischerweise als Aufdachdämmung. Ob man die Sicken mit dämmt, muss man vorher überlegen . ungedämmt habe ich damit noch eine Hinterlüftungsmöglichkeit.
Dein Ansprechpartner ist ein Dachdecker-Betrieb. Die haben da Erfahrung. Auf jeden Fall die Statik mit betrachten, kommt ja etwas mehr Last dazu.
Von Indach-Lösungen rate ich ab - Schwitzwasser ist vorprogrammiert, da ist der Schaden fast unausweichlich.

jakob am :

Haltec hat gedämmte Innenplane: https://www.haltec.de/basic/lagerzelte-und-leichtbauhallen/ausstattung/#dach-und-wandverkleidung

Markus am :

Ganz ehrlich... das einfachste wäre wohl:
Austausch der alten Trapezbleche gegen Sandwich-Platten. Das ist auf jeden Fall die elegantere Lösung als schäumen und hoffen dass du keine Probleme mit der Feuchtigkeit bekommst. Einmal richtig machen...

Jan am :

Ganz ehrlich?
Ich kann nur abreten einfach nur irgendwelche ausführende Firmen oder womöglich Vertreter von Dämmstoffherstellern anzufragen. Die werden Dir immer nur Ihre Lösung als die einzig wahre verkaufen. Ob sie es dann ist oder nicht.
Sowas gehört vernüftig und fachgerecht geplant. Sonst holt man sich nur Probleme ins Haus (Stichworte Gewährleistung, Wärmebrücken, Tauwasser, Schimmelbildung...).
Unabhängigen Planer beauftragen, der sich das ganze anschaut und ggf. alternative Lösungen vorschlagen kann. Auch hinsichtlich des finanziellen Aufwands den man betreiben möchte.
Allein hinsichtlich eines besseren Wärmeschutzes gehört das Gesamtgebäude betrachtet.

kleiner_Geist am :

Alle Unternehmen die ich kenne und solche Decken in den Werkhallen haben, benutzen eine Art Styropor, welcher mit Spezialschrauben befestigt werden. Diese sind sehr dünn (M3 oder M4) haben eine quadratische oder runde Blechscheibe direkt unter dem Kopf verschweißt und werden so durch das Styropor hindurch befestigt.

Die Schrauben sehen so ähnlich aus:
http://m.meva.de/meva-media/img/produktlisten/3000-22.jpg (hab auf die Schnelle nichts besseres gefunden)

Bernd am :

Ich würde auch zwei Arten als Erstes ins Auge fassen:

- Aufdachdämmung (altes Blechdach bleibt drunter)
- Blech runter, gedämmtes Blechdach drauf

Wobei ich Möglichkeit 2 eher bevorzugen würde (Stichwort Dachlast).

AMK am :

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Professionelle Planung ist hier empfohlen, sonst holt man sich einen Berg von Feuchtigkeitsproblemen "unters Dach".

Ansonsten gab Tante Gugl die Firma Puren als Hersteller von speziellen Hallendachdämmungen preis:
http://www.puren.com/bau/agrar-und-hallenbau/

Jürgen am :

Wenn ich mir das Dach so anschaue, könnte man zwar irgendeine Lösung finden, die eine Dämmung von unten beinhaltet. Aber, ist die Statik des Daches dafür ausgelegt? Und was passiert, wenn man dann mal an die Außenhaut des Daches ran muss. Muss man dann die Innendämmung wieder entfernen? Oder wäre es besser, das komplette Dach der Halle zu erneuern und dabei eine entsprechende Innendämmung einzuplanen? Oder macht es Sinn, innerhalb der Halle quasi ein zweites Dach zu installieren, dass unabhängig von dem dann Außendach funktioniert?
Alles wahrscheinlich eine Kostenfrage, wie lange wird die Halle wohl noch genutzt und muss man mögliche erforderlichen Baugenehmigungen berücksichtigen?

Tim Landscheidt am :

Willst Du wirklich diese Halle *komplett* (!) heizen bzw. kühlen? Wenn nicht, würde ich sie als das verwenden, für das sie gedacht war: Ein trockener, aber anscheinend nicht temperierter Lagerplatz. In dem Sommer lässt man dann das Tor offen, in dem Winter zieht man sich eine Jacke an.

Rumpel am :

Du hast schon das mit dem Onlineshop gelesen?
Dass da also vermutlich auch Lebensmittel am Ende gelagert werden?

Tim Landscheidt am :

Ich habe nirgendwo gelesen, dass dort Lebensmittel gelagert werden sollen, aber falls dem so wäre, würde ich es halten wie Zigarren-, Wein- oder Tiefkühlkostliebhaber: Statt das gesamte Haus mit viel Aufwand auf x °C und y % Luftfeuchtigkeit zu regeln, richten diese sich nur einen Schrank, eine Truhe oder einen Raum mit dem passenden Klima ein.

Engywuck am :

wie hoch ist denn die Halle? Evtl. wäre es eine Überlegung wert, eine Art Zwischendecke in z.B. 3m Höhe einzuziehen, um damit den zu beheizenden Raum gering zu halten. Das dürfte von der Statik her auch einfacher sein. Paletten werden ja transportbedingt eher selten höher als 3 Meter - und eventuell kann man irgendwann "oben" immer noch eine Dämmung anbringen - oder unempfindliches Material lagern

Sebastian am :

Für die meisten Trapezbleche gibt es Dämmlösungen die an die Sicken angepasst sind. Diese würde ich verlegen lassen und dann eine Dachfolie auflegen und abdichten. Sollte jeder etwas größere Dachdecker können.

Martin am :

Aufdachdämmung wegen Schwitzwasser. Soll denn die ganze Halle gedämmt werden? Wenn Du nur einen warmen/leiseren Bereich brauchst, dann lass Dir doch einen gedämmten Raum in die Halle einbauen. So als Haus in einer Halle Lösung -) Entweder als Trockenbau oder tatsächlich gemauert. Und das "Dach" dieses Raums wird gleich wieder zu Lagerfläche.

Errata am :

Das Zauberwort heißt "Kingspan".
Damit wurden in den letzten Jahren alle unsere Hallen neu gemacht (Vorher innengedämmtes Etonit). Feine Sache und es tropft nicht mehr.
https://www.kingspan.com/de/de-de/produktgruppen/isolierte-dach-und-wandsysteme/isolierte-dachsysteme

OxKing am :

Wenn es nur um die Lagerung von temperaturempfindlicher Ware geht wäre ja vielleicht ein gedämmter Aufbau IN der Halle günstiger. Haus im Haus quasi.

Björn Harste am :

Ja, das hatte ja noch jemand vorgeschlagen. Den Gedanken hatte ich selber auch schon, die Halle hat Platz für zwei Ebenen. Da ich ohnehin eine Werkstatt in einem separaten Raum bauen wollte, könnte man das Konzept tatsächlich auf die ganze Fläche (oder zumindest einen großen Teil davon) erweitern.

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