Brötchen auf den Boden
Wenn mir hier mal ein gebackenes Brötchen runterfällt, lege ich es (natürlich!) nicht wieder in die Auslage zurück, aber normalerweise hindert das weder mich noch jemanden aus dem Kollegenkreis daran, es zu essen.
Viele Kunden handhaben das genauso. Wenn ihnen, meistens beim Hantieren mit den zugegebenermaßen etwas unpraktischen Zangen, ein Brötchen auf den Fußboden fällt, packen die meisten Kunden es einfach in ihre Tüte. Einige Kunden legen das Brötchen dann auch irgendwo ins Brotregal (nur eben nicht in die Brötchenschütten zurück) oder geben es einem meiner Mitarbeiter.
Und dann war da noch dieser Kunde:
Angelte sich mehrere Brötchen mit der Zange aus der Box und stellte irgendwann fest, dass der Appetit größer als die Hände war. Um sich eine Tüte zu holen, legte er seine Brötchen einfach kurzerhand vor dem Brotregal in einer Reihe auf den Boden und sammelte sie dort nach ein paar Augenblicken wieder ein.
Brötchen auf dem Fußboden. Da hätten die meisten anderen Leute schon ziemlich schwer Panik geschoben.
Viele Kunden handhaben das genauso. Wenn ihnen, meistens beim Hantieren mit den zugegebenermaßen etwas unpraktischen Zangen, ein Brötchen auf den Fußboden fällt, packen die meisten Kunden es einfach in ihre Tüte. Einige Kunden legen das Brötchen dann auch irgendwo ins Brotregal (nur eben nicht in die Brötchenschütten zurück) oder geben es einem meiner Mitarbeiter.
Und dann war da noch dieser Kunde:
Angelte sich mehrere Brötchen mit der Zange aus der Box und stellte irgendwann fest, dass der Appetit größer als die Hände war. Um sich eine Tüte zu holen, legte er seine Brötchen einfach kurzerhand vor dem Brotregal in einer Reihe auf den Boden und sammelte sie dort nach ein paar Augenblicken wieder ein.
Brötchen auf dem Fußboden. Da hätten die meisten anderen Leute schon ziemlich schwer Panik geschoben.
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Comments
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Avarion on :
Das landet im Müll.
In dem Supermarkt hier werden die Brötchen eh nurnoch mit der Hand rausgeholt. Die Zangen hängen an zu kurzen Ketten mit denen man nur 2/3 der Auslade erreicht. Und von der Form her flitschen sie die Brötchen eh mehr durch die Gegend als sie festzuhalten. Plus die Klappe ist so geformt das sie automatisch zufällt. Und Zange, Tüte und Klappe zu halten ist echt unpraktisch.
Aber es geht auch anders: Ein anderer Laden hier hat hingegen sehr gut geformte Zangen mit ausreichend Band. Damit nimmt man gerne die Brötchen auf. Und die Klappe kann man so weit öffnen das sie offen bleibt. Obendrein liegen Handschuhe aus, wenn man die Brötchen partout mit der Hand nehmen möchte. Vorbildlich!
Avarion on :
Schlechte Zange:
http://www.ak-colonia.eu/WebRoot/Store6/Shops/63164889/4E17/5A15/64E9/6BBC/9FF6/C0A8/2936/5349/157822_k.jpg
Gute Zange:
http://shop.makuka.de/media/images/popup/I1036_Grillzange_verchromt_3.jpg
Die schlechte Zange hat kaum Profil und ist gerade.
Die gute Zange, obwohl als Grillzange angeboten, funktioniert in dem Laden wunderbar. Ich weiss allerdings nicht ob sie immer weit genug auf gehen für Brötchen oder ob das nur das von denen verwendete Modell ist.
Luara on :
Sehe gute Zangen, schlechte Zangen,
ein Leben, das neu beginnt.
Dr. von Putzkammer on :
Immer an den Leitspruch der Chirurgen denken:
"Steril ist steril, auch wenn es auf den Boden fiel."
Georg on :
Klodeckel on :
Ich kenne da auch keine Gnade. Letztens wieder eine junge Dame im Bäckerladen dabei ertappt, wie sie die Semmeln ohne Schutzhandschuhe in die Tüte getan hat. Hab ich direkt dem Chef gepetzt, als ich ihn eine Woche später zufällig traf. Er dankte für den Hinweis und erzählte mir, dass das ein Abmahnungsgrund sei. Vielleicht ist es Zufall, aber seitdem hab ich diese Verkäuferin da nicht mehr gesehen. Nun ja, wer die einfachsten Hygienevorschriften nicht umsetzen kann oder will, ist in so einem Job auch definitiv fehl am Platze.
Eule on :
"Das Tragen von Einmalhandschuhen bei Tätigkeiten an Frischetheken bietet keinen hygienischen Vorteil", lautet das ernüchternde Fazit eines Forschungsprojekts des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Ob ein Verkäufer beim Hantieren mit Wurst oder Käse Handschuhe trägt, spielt demnach keine Rolle: Nach fünf Minuten finden sich an Händen oder Handschuhen sowie an den Geräten etwa gleich viele Bakterien, wie sich bei der Versuchsreihe zeigte.
http://www.ksta.de/ratgeber/hygiene-die-handschuh-luege,15189524,16216106.html
Nicht der andere on :
dr. pop on :
Martin B. on :
Zwischen 1933 und 1945 hätte es ihm bestimmt mehr Spaß gemacht.
Anja on :
Eine ganz simple Hygiene- und Mikrobiologievorlesung für einen medizinischen, medizintechnischen, biotechnischen oder ähnlich gearteten Studiengang macht echt entspannt im Umgang mit Keimen. Kann ich jedem Phobiker empfehlen. Und da das immer keine Sau lesen will, machen das meist so Bürohengste vom Seuchenschutz, die oft sogar Ärzte sind. Da blühen die richtig auf. Ist ganz witzig.
Hermann on :
Das beste Beispiel ist der Klodeckel, der hampelt hier in dem Land ja immer noch herum.
Aurich02 on :
Riesenpony on :
Hein on :
Riesenpony on :
Auch wer mehr Geburtstage nicht feiert lebt länger.
Raoul on :
Roger on :
Horst Björnte on :
Isst man erstmal Brötchen vom Boden (Straßenschuhe... An denen ist ALLES, einfach alles was es an Ekel gibt.)...dann ist man auch soweit, Labskaus zu probieren.
Horst on :
Früher, da haben wir noch ganz andere Sachen gegessen, nur um zu überleben.
Horst Björnte on :
Das ist ja der Jammer: Sieht man das, ist der Hunger futsch.
HDMI on :
Aber auch nur wenn sie ihren Hund vor der Tür angebunden haben. Sonst jault er und warnt sein Herrchen.
Labskauskönig on :
HDMI on :
Auf dieses Kompostmus kann man gut verzichten.
Horst-Kevin on :
Nachbarin on :
Canne on :