Skip to content

Aufgebohrte Spendenbox

Seit Ende November ist der Schlüssel unserer Elepfandspendenbox verschwunden. Nachdem die Box irgendwann so voll war, dass man kaum noch Bons hineinstopfen konnte, hatte ich den Behälter zugeklebt und auf die digitale Spendenfunktion verwiesen.

Da wir aber immer wieder Kunden haben, die etwas verloren mit dem Bon in der Hand dastehen und das Geld gerne spenden würden, habe ich die Box nun auf die harte Tour wieder aktiviert, Mit Akkuschrauber und Metallbohrer habe ich kurzerhand das alte Schloss aufgebohrt und die Box geleert, etwas über 53 Euro waren dort noch in Bons drin gefangen.
In weiser Voraussicht hatte ich damals das Schloss unserer alten (zerstörten) Acryl-Box aufbewahrt und das passte ganz prima auch in die rote Box rein, so dass sie ab sofort wieder voll funktionsfähig.

So, und jetzt werden noch Wetten angenommen, wie lange es dauern wird, bis ich den verlorengegangenen Schlüssel, der zum eben aufgebohrten Schloss passt, wiederfinden werde. :-P


Links 793

Darum werden im Supermarkt die Eier knapp

Maßnahme gegen Elektroschrott: Recht auf Reparatur kommt

Forscher bestreitet Schädlichkeit aller hochverarbeiteten Lebensmittel

Warum ich lieber im Winter Fahrrad fahre als im Sommer

Bremen: Mutter übergießt sich und Kinder mit brennbarer Flüssigkeit

Der Nutri-Score verschwindet von immer mehr Verpackungen – warum?

Beyond Meat im freien Fall: Fleischersatz-Spezialist unter Betrugsverdacht

Molkereiunternehmen im Visier: Milchbauern sauer über Tiefpreise bei Butter

Lebensmittelpreise steigen spürbar

Zoo Duisburg trennt sich von seinen Elefanten

"Geänderte Rezeptur"

Auf den kleinen Kuchen-Snacks von Bahlsen, die auf dem Konferenztisch bei unserem Steuerbüro standen, befand sich ein kleiner Hinweis auf die geänderte Rezeptur. Nicht "verbessert", wie man es ansonsten schon so oft gelesen hat.

"Geändert" ist weniger euphemistisch als "verbessert", aber lässt dafür Platz in beide Richtungen. Niemand wird enttäuscht sein, weil er sich auf einen noch besseren Geschmack freut.

Ich habe sie trotzdem nicht probiert. :-P


Der lange, steinige Weg zur Kasse

Ein offenbar reichlich alkoholisierter Mann hatte Leergut abgegeben und war dann mit einem Zwischenstopp am Bierkühlschrank zur Kasse gegangen gewankt.

Der Weg hätte weniger lange gedauert, wenn er nicht schwankend die doppelte Wegstrecke hätte laufen und sich dabei ständig an den Regalen festhalten müssen. Aber immerhin hat er die Kasse ohne Sach- und Personenschäden erfolgreich erreicht. :-P

Südervorstadt bei Sonnenaufgang

Das nikolausgeprüfte Baugerüst wurde heute abgebaut. Dabei ist dieses Foto entstanden, das ich hier im Blog verewigen durfte. Ihr seht die Gastfeldstraße, genau in der Bildmitte am rechten Rand (auf der Höhe, wo sich gerade die beiden Autos begegnen) ist unser Laden, gerade nicht mehr zu erkennen.


In der nächsten Stunde

Wegen eines Ladendiebs ohne Papiere rief ich die Polizei an und bat um Unterstützung. So weit war alles klar, nur die Verabschiedung durch den Beamten war etwas irritierend: "Wir versuchen, in der nächsten Stunde da zu sein."

Weil gerade Packtag war und wir eigentlich gar keine Zeit hatten, um eine Stunde herumzustehen und auf die Cops zu warten, gab es eine Planänderung. Ich rief wieder an und sagte den Einsatz ab. Da unser Dieb ganz am unteren Ende angekommen war, hatte er ohnehin nicht viel zu befürchten.

Er gab zu, obdachlos und Alkoholiker zu sein, war aber kooperativ und überhaupt nicht aggressiv und hat (und das wirkte wirklich sogar ehrlich auf mich) für seine Tat um Entschuldigung gebeten. Für die Abschreckung wollte ich trotzdem seine Daten aufnehmen. Als ich mit Stift und Klemmbrett aus dem Büro kam, bat er darum, dass ich ihm die Schreibutensilien gebe. In einer erstaunlich schönen Schrift notierte er daraufhin brav alle seine persönlichen Daten und auf Wunsch auch die Stelle, wo er postalisch zu erreichen ist. Das Hausverbot bekam er zwar von uns, aber den Aufwand für die Anzeige erspare ich allen Beteiligten …

NVR-Absturz

Ich wollte "mal eben schnell" was im Livebild unserer Videoanlage nachsehen und öffnete die NVR-Anwendung hier auf meinem PC im Büro. Die Software startete, aber auf die Kamerabilder wartete ich vergeblich. Ich wollte unbedingt wissen, ob ein Kunde an der Kasse einen bestimmten Artikel bezahlt, aber die Sekunden verstrichen und die Ansicht blieb grau. Plötzlich poppte die Fehlermeldung von Windows mit dem Hinweis auf, dass NVR nicht reagiert. Danke, das habe ich auch selber gemerkt.

Da es jetzt auch egal war und der Kunde (war ehrlich, wie ich später in der Aufzeichnung am Rekorder überprüft habe) ohnehin weg war, witterte ich zumindest noch einen Blogeintrag und machte einen Screenshot von der Fehlermeldung. So hat der Absturz wenigstens noch einen positiven Nebeneffekt gehabt … :-P


Einstecken beim Rausgehen

Während meine Kassiererin kurz im Umfeld der Kasse aufgeräumt und in genau diesem Moment die Einkaufswagen zusammenschob, kam ein junger Mann mit ein paar Produkten in der Hand zur Kasse.

Da er bis zum Erreichen des Kassentischs die Sachen offen getragen hat, war er wohl ursprünglich darauf eingestellt gewesen, diese zu bezahlen. Die Klauentscheidung muss bei ihm sehr spontan im letzten Moment gefallen sein und so steckte er sich, während er an der Kasse vorbeiging, die Waren in einem Sekundenbruchteil unter die Jacke und verließ unser Geschäft.

Hat man so auch noch nicht gesehen …


Links 792

In Europa einzigartig: Hier ist Elefanten-Kuh Kariba nicht länger allein

Ist KI im Kinderzimmer sinnvoll oder gefährlich?

Ladendiebstahl: Säugling vorm Bauch und Diebesgut dazwischen

Markenrechte von X aufgegeben: Neues soziales Netzwerk soll „Twitter“ heißen

Ladendiebstähle auf Rekordniveau: "Am Ende zahlen die Ehrlichen"

EU-Verbot für Veggie-Wurst? Kompromiss scheitert im Parlament

Empfängerüberprüfung: IBAN eingeben, Klarnamen bekommen

Recht auf Reparatur kommt – Ersatzteile für Jahre gesichert

Warum Kunden Nestlé-Produkte im Regal liegen lassen

Schokoladen-Check: Eigenmarken punkten

Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken

Eine Frau rief an und wollte wissen, ob wir "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" im Sortiment hätten. Unter dem Namen nicht. "Von welchem Hersteller sind die denn?", wollte ich wissen.

Das konnte sie mir leider nicht sagen. Sie hatte nur noch ein Fragment der Vorderseite der Verpackung und außer der Beschreibung des Produkts waren keine weiteren Informationen vorhanden.

Eigentlich kenne ich unser Sortiment ganz gut, aber vorsichtshalber ging ich dann doch mit dem Telefon am Ohr in die Abteilung und guckte genauer hin. Wir haben einige Sorten Hafergebäck im Keksregal und dass keiner davon "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" hieß, hatte ich zumindest richtig in Erinnerung und auch meine Überprüfung brachte diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse.

Ohne einen Hersteller / Importeur, einen Markennamen vielleicht oder im Idealfall den Strichcode auf der Verpackung konnte ich ihr leider auch nicht weiterhelfen. Sie hatte die Kekse bei einem anderen Edeka-Markt hier im Großraum gekauft und da hat man die ausgelistet und konnte oder wollte sie auch nicht mehr nachbestellen.

Ich sagte der Anruferin, dass die Informationen leider nur sehr vage sind und meine hellseherischen Fähigkeiten nicht ausreichen, um ihr irgendwie helfen zu können. Ich erklärte ihr, dass wir bei der Edeka mit vielen unterschiedlichen kleineren oder auch regionalen Herstellern oder Importeuren zusammenarbeiten, die von Markt zu Markt unterschiedlich sind oder sein können und die Chance, ein Produkt nur anhand einer Beschreibung wie "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" genau
zu identifizieren, doch eher gering ist. "Vielleicht gibt es die Firma ja auch schon gar nicht mehr oder sie stellen genau dieses Produkt nicht mehr her", sagte ich. Wir versuchen ja wirklich immer, irgendwie zu helfen – aber die Batterien in meiner Glaskugel waren diesmal einfach leer.

Sie bedankte sich resigniert und wir verabschiedeten uns voneinander.

Links 791

Antinatalismus: Ist es besser, wenn niemand mehr Kinder kriegt?

Alkohol in Deutschland billiger als fast überall in Europa

Höchstmengen für Nahrungsergänzungsmittel - Das sollten Verbraucher wissen

Drei Viertel der Deutschen nutzen Supermarkt-Apps

Sind Männer benachteiligt, weil sie keine Kinder bekommen können?

Neue EU-Regel für PET-Flaschen: Das ändert sich in Zukunft

Museumswohnung in Hildesheim: Zeitreise in die 1950er

Edeka-Händler Feneberg mit 3000 Beschäftigten ist insolvent

Farmer in Kansas pumpen sich ihr letztes Grundwasser weg

AI Slop: Den Augen kann man nicht mehr trauen

7 Flaschen Alkohol in der Umhängetasche

Ein Mann steckte sich sieben Flaschen unterschiedlicher Spirituosen in seine Umhängetasche und konnte leider unerkannt den Laden verlassen.

Die Warensicherungsetiketten (Flaschenzippel) an den Flaschen lösten zwar den Alarm aus, als er rausging, jedoch war der Mann leider schneller in der Dunkelheit verschwunden, als irgendein Mitarbeiter von uns die Verfolgung aufnehmen konnte.


Plitsch, platsch!

Seit wenigstens zwei Jahrzehnten ist es hier ausdrücklich verboten, an der Kasse offene Getränke zu konsumieren. Gegen eine Flasche mit Schraubverschluss habe ich nichts, man redet viel und es tut gut, zwischendurch was zu trinken, aber Becher, Gläser oder auch To-Go-Becher haben da vorne nichts zu suchen.

Warum? Ganz einfach: Weil sie umfallen können und spätestens, wenn der klebrige Inhalt in die Technik läuft und für einen Ausfall der Kassen sorgt, ist klar, warum ich dieses Verbot einst erlassen habe.

Immer wieder gab und gibt es Kollegen, die die Regel missachten und leider bekomme ich das auch nicht immer mit und kann das Vergehen rügen. So wird es dann beim jeweiligen Mitarbeiter zur Gewohnheit.

Nun ist ein voller Kaffeebecher umgekippt. Solange sich die Kollegen damit nur gegenseitig ihre Hosen und Schuhe versauen, hat es vielleicht noch einen kleinen Lerneffekt. Und einen schadenfroh grinsenden Chef.

… und was kriegen wir?

Als wir diese Poster bekommen hatten, hieß die Firma in Verden, die Sheba, Chappi und Frolic herstellt, sogar noch Effem. Sie stammen aus den ersten beiden Jahren meiner Selbständigkeit hier und sind eigentlich keine Poster, sondern eher recht stabile Deckenhänger aus Pappe im A1-Format.

Dieses (und ein anderes mit Hundemotiv) hatten wir immer mal im Wechsel mit auf der Innenseite in den Plakatrahmen an unseren Schaufenstern drin, inzwischen (und da wir nun seit vielen Jahren schon nur noch die kleinen A3-Rahmen haben), haben wir diese "Plakate" natürlich schon lange nicht mehr aufgehängt. Dieses im Speziellen sowieso nicht mehr, da das ohnehin schon recht ausgeblichene Motiv durch die lange Zeit hier in einer Ecke im Lager verknickt und verspackt ist. Nachdem ich es nun noch in einem letzten Erinnerungsfoto mitsamt Blogeintrag vereweigt habe, hat es würdevoll als Sekundärrohstoff den Weg durch die Papppresse genommen.