Unsere alte Warensicherungsanlage, die wir im Rahmen des Umbaus und mit dem neuen Kassentisch Anfang 2018 ausgemustert hatten, lag seitdem neben vielen, vielen anderen Dingen bei uns in der Halle herum. Die alte Anlage habe ich geliebt. Die kleinen Antennen, das System von Sensormatic hieß nicht ganz grundlos "Maxcalibur" (oder ähnlich geschrieben), habe ich geliebt, da sie so schön dezent waren. Sowas wird aber nicht mehr gebaut, denn, so der Außendienstler der Firma, die abschreckende Wirkung durch die Sichtbarkeit der großen Antennen sollte man nicht unterschätzen und bei den kleinen war sie nicht gegeben.
Irgendwas zwischen "zu schade zum Wegwerfen" und "kann man vielleicht noch mal gebrauchen" und vielleicht auch eine Prise "das ist Elektronikkram, damit kann man bestimmt noch irgendwas machen" war der Auslöser, die Teile erst einmal zwischenzulagern. Ein bisschen sentimental war ich schon, denn sie waren zum einen optisch wirklich einzigartig, andererseits haben sie in den vielen Jahren, ich glaube, wir hatten die Anlage 2002 bekommen, immer brav ihren Job verrichtet und viele, viele Diebstähle verhindert.
So lagen und lagen und lagen sie herum, bis ich mit meinem großen Aufräumwahn kam und sie nebst vielen anderen Dingen in den Elektroschrott geworfen habe. Hier noch ein letztes Bild von ihnen im Container beim Recyclinghof, Kudos!
Nach Solare noch ein neues Produkt aus der Fernsehwerbung: Jim Beam mit Ananas.
Dieses gewagte Whiskey-Experiment (Mit Bourbon kann man es ja machen …) steht nun aber ganz frisch hier bei uns im Laden. Jetzt kauft gefälligst, kauft. Ist bei uns auch für 15,99 Euro zum Discount-Dauerpreis zu bekommen.
Karambolen / Sternfrüchte kommen normalerweise leuchtend gelb in den Handel. Dann sind sie schön reif und sind (bedingt) auch zum Verzehr geeignet. Diese Sammlung an Früchten, die wir vor einer Weile bekommen hatten, war dagegen wohl eher für geduldige Konsumenten gedacht, welche diese mit etwas Zeitaufwand in den kommenden Wochen sorgsam lagern und darauf hoffen konnten, dass sie nachreifen.
Da man diese Früchte aber fast nur als Deko für Cocktails und auf Buffets verwendet, spielt die Farbe im Grunde gar keine Rolle, da ohnehin niemand die Sterne mitisst …
Aktuell findet man bei Aldi einige Fertiggerichte von FRoSTA im Angebot. Das erinnerte mich an eine Werbung (B2B), die FRoSTA mal in Fachmagazinen geschaltet hatte. Ist schon ein paar Jahre her, da waren die Produktverpackungen noch sehr viel bunter, aber der erste Satz des blauen Texts unter der Kernaussage lautete "Unser Name steht für Qualität und Markenwert!"
Ich glaube, die Anzeige (links im Bild) hatte ich 2017 mal entdeckt, es ist also schon ein paar Jahre her und man kann und darf seine Meinung natürlich ändern. Gerade auch im hart umkämpften Lebensmittelmarkt hier in Deutschland …
Rechts im Bild ist ein Screenshot der oben verlinkten Seite zu sehen:
Auf einer Packung Kabanossi der polnischen Marke Berliniki hatte Jonas diesen Strichcode mit Würstchen entdeckt. Die ganze Aufmachung erinnert stark an Elemente aus dem Film Sausage Party.
Ich hatte nie aufgeklärt, was mit der Tiefkühltruhe war, die eines Morgens kein Licht mehr hatte. Am selben Tag hatte ich noch einen Techniker beauftragt, aber da das keine Priorität hatte, konnte es "ein paar Tage" dauern. War auch kein Problem für mich.
Am nächsten Morgen funktionierte das Licht wieder, also sagte ich den Auftrag wieder ab. Seitdem, es ist nun schon rund zwei Monate wieder her, funktioniert die Beleuchtung in dieser Sydney-Truhe wieder tadellos.
Was auch immer die an dem einen Tag hatte, werden wir wohl nie erfahren …
Shura vom Voodooschaaf, aus dem Blog hier kennt man Hannes auch schon, war über das Produkt Finn Crisp gestolpert. Nicht wortwörtlich (hoffe ich), aber ihr war aufgefallen, dass es offenbar zwei verschiedene Ausführungen dieser Knäcke-Scheiben gibt. Mit Löchern (rechts im Bild) und ohne Löcher, links zu sehen:
Ich esse Finn Crisp nun auch nicht unentwegt, alle paar Monate bis Jahre nehme ich mal eine Packung mit nach Hause. In dem Turnus ist mir zugegebenermaßen noch nie aufgefallen, dass es offenbar unterschiedliche Sorten gibt, wenngleich sie sich wohl nur in der Optik unterscheiden.
Wer von euch hat das schon einmal bemerkt?
Shura war es aufgefallen und sie war neugierig, was dahinter steckt und so gab es eine Anfrage beim Hersteller, was es mit den löchrigen und glatten Knäckescheiben auf sich hat.
Es folgte eine ausführliche Antwort:
Due to FINN CRISP baking process thin crisp slices are different in thickness. In the baking process the big dough sheet from which thin crisps are made of is torn in two – to Top of the sheet and Bottom of the sheet. As a result 50% of thin crisps are “Top thin crisps” and 50% are “Bottom thin crisps”. In one consumer package the content is always only Top thin crisps or Bottom thin crisps. They never get mixed together. One can easily differentiate Top from Bottom visually:
Top thin crisp: more airy, more curvy, thicker, with docking holes.
Bottom thin crisp: more dense, straight/flat, thinner, with floury bottom.
Der Unterschied entsteht also ganz schlicht beim Backen. Für die dünnen Finn-Crisp-Scheiben wird zunächst eine große Teigplatte gebacken, die anschließend in eine Ober- und eine Unterseite geteilt wird. Dadurch gibt es zwei optisch und haptisch unterschiedliche Varianten: Die Stücke von der Oberseite sind etwas luftiger, gewölbter und dicker und haben die typischen Löcher. Die Unterseiten sind dagegen kompakter, flacher und dünner und haben eine leicht mehlige Unterseite.
Interessant dabei: In einer Packung landet grundsätzlich immer nur eine der beiden Varianten. Ober- und Unterseiten werden also nicht miteinander gemischt ausgeliefert. Damit wäre das dann auch geklärt.
Ganz lieben Dank für die Zusendung, Shura – und entschuldige Bitte die "kleine" Verzögerung nur nur etwas über vier Jahren bis zur Veröffentlichung hier. In der Masse von all dem, um das ich mich tagtäglich kümmere und kümmern muss, rutscht immer mal was durch …
Nach meinem Blogeintrag "Geklaute Schokotröpfchen" vom 13. Dezember 2025 hatte sich Blogleser Ronny dazu berufen gefühlt, mittels KI-Musikgenerator dem Blogeintrag mit den gestohlenen Dr-Oetker-Schokotröpfchen eine musikalische Würdigung zu hinterlassen.
Ich hatte die Datei aber in einem falschen Verzeichnis gespeichert und die Mail irgendwann vollkommen vergessen gehabt. Ronny hat sich nie über die Missachtung beschwert, aber zum Glück war ich vor ein paar Tagen wieder über das MP3-File gestolpert und so gibt es nun den dazugehörigen Blogeintrag!
Künstlerisch gibt es keine Anerkennung, der Titel ist per KI generiert. Aber dafür ist er ziemlich cool geworden.
Schade: Die Frosty Pocket Slushys laufen nicht annähernd so gut, wie ich gehofft hatte. Eine bestimmte Erwartung hatte ich zugegebenermaßen nicht, ich hatte den kleinen Aufsteller nur bestellt, weil ich das Produkt lustig fand. Über die tatsächliche Beliebtheit bei den Kunden hatte ich in dem Moment gar nicht nachgedacht.
Einige der Tüten sind schon verkauft. Dass dieses (aktuelle) Bild und das aus dem Beitrag von Anfang Juli gleich aussehen, liegt nur daran, dass die obere Ebene des Aufstellers mit der restlichen Ware aus den unteren Ebenen des Displays von einer Kollegin gerade schön aufgefüllt worden war.
So interessant ich dieses Produkt auch finde, es ist auf dem Weg zum Ladenhüter. Vor allem auch, da die heißeste Phase des Jahres nun grundsätzlich vorbei ist. Eigentlich schade. Beides.
Vor einer Weile hörte ich ein Hörbuch, in dem eine junge Frau entführt und in einem Kellerverließ gefangen gehalten wurde. Gleich in den ersten Tagen überlegte sie, ob irgendjemand sie vermissen würde. "Hat mein Arbeitgeber nicht eine Fürsorgepflicht und wird mein Fehlen der Polizei melden?", überlegte sie unter anderem.
Ja, hat der Arbeitgeber denn so eine Fürsorgepflicht, die auch so weit geht?
Wir hatten das im Laufe der Zeit schon einige Male, dass Mitarbeiter/innen (vor allem Männer (nein, bislang nur Männer)) plötzlich nicht mehr zur Arbeit kamen und nicht mehr erreichbar waren. Beim ersten Mal waren wir noch besorgt und haben wirklich versucht, diese Person auf allen Kanälen zu erreichen und waren sogar an die uns bekannte Meldeadresse gefahren und haben (erfolglos) geklingelt.
Kurz: Es gibt kein Gesetz das konkret formuliert ist, nach einer Zeit x die Polizei zu kontaktieren und das Verschwinden einer Person zu melden. Als Arbeitgeber hat man dahingehend also keine Verpflichtung und wird auch nicht haften, wenn man nicht die Polizei informiert hat und dadurch Schlimmeres passiert ist.
Wie würde ich damit umgehen, bzw. wie gehe ich damit um?
Das ist nicht pauschal zu beurteilen, sondern ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Vor allem spielt die Einschätzung des Lebenswandels der verschwundenen Person eine Rolle. Verschwindet eine langjährige Mitarbeiterin mit Familie und geregelter Lebenssituation einfach so, würde ich mir schon Gedanken machen und zunächst alle Kontaktmöglichkeiten ausschöpfen und sogar wieder persönlich bei ihr zu Hause klingeln.
Verschwindet ein Mann, Single und mit eher lockerem Lebenswandelt außerhalb des Arbeitsplatzes, vielleicht sogar mit Auffälligkeiten in der Vergangenheit hinsichtlich Unpünktlichkeit oder Alkoholkonsum, wäre die Lunte vermutlich deutlich länger oder ich würde ein spontanes Verschwinden sogar mit einem Schulterzucken hinnehmen.
Es ist ja nicht so, dass sowas alle paar Wochen mal vorkommt. In 25 Jahren waren es nicht einmal ein halbes Dutzend Fälle, die Zahl ist also sehr überschaubar und die Personen waren so unterschiedlich, dass ein Vergleich für eine pauschale Aussage nicht möglich ist.
Natürlich nutzten wir immer die üblichen Wege und nachdem wir nichts erreichen konnten, haben wir es immer über unter Zeugen eingeworfene Abmahnungen und Kündigungen geregelt. Meistens liefen diese dann aber auch ins Leere und ich habe das Arbeitsverhältnis beendet (Abmeldung beim Lohnbüro) ohne dass noch irgendwelche Reaktionen kamen.
Dass wir echte Sorgen hatten und befürchteten, dass jemand ernsthaft in Gefahr sein könnte, hatten wir noch nie. Ich bin auch ganz sicher, dass wir, wenn wir diese Annahme begründet haben würden, selbstverständlich die Polizei informieren würden. Trotz der Erfahrungen in der Vergangenheit. Nicht wegen irgendwelcher Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, sondern rein aus Menschlichkeit und Verantwortung.
Achtung: Ich bin kein Anwalt! Das alles ist eine Einschätzung aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber, gepaart mit einer Portion gesundem Menschenverstand. Nagelt mich also nicht darauf fest, wenn ihr auch so handelt und das dann in die Hose geht.
Der deutsche Ableger der SPAR wurde 1952 gegründet, das Jubiläum "50 Jahre SPAR" fand folglich 2002 statt, zwei Jahre nach unserer damaligen Neueröffnung.
Wir konnten damals fertige (Blanko-)Einkaufsgutscheine über die SPAR bekommen, im Jubiläumsjahr waren sie mit einen entsprechenden Hinweis bedruckt. Wäre damals kaum eine Meldung hier im Blog wert gewesen (obwohl, "Belangloses aus dem Supermarkt" (die wechselnden Untertitel kommen wieder) würde es genau treffen), aber nun, 24 Jahre später, habe ich noch so einen Gutschein in unserem Schränkchen im Kassenbüro entdeckt.
Jetzt, heute, ist es definitiv erwähnenswert, wenn der Gutschein nicht sogar schon fast ein Fall für das (virtuelle) SPAR-Museum ist. Nein, der kommt nicht ins Altpapier, den bewahre ich auf.
Auf die Firma, die unsere Klimaanlage im Kassenbüro installiert hatte, war ich gekommen, weil sie beim benachbarten Moscheegebäude zwei Klimaanlagen zur Installation abgeladen hatten.
Ein paar Tage, nachdem wir unsere Anlage bekommen haben, war nun auch die Moschee dran. Ich guckte etwas blöd, als das Fahrzeug der Monteure mit geöffneter Heckklappe neben unserem Zaun stand und ich genau auf die Geräte unserer alten Anlage schaute.
Da waren sie wohl nur noch nicht dazu gekommen, sie zu entsorgen. Die Anlage ist schrott und auch von innen völlig vergammelt. Die würden sie bei niemandem wieder einbauen. (Hoffe ich jedenfalls. Für den Kunden.)
Als ich am Morgen zur Firma kam, prangte dieses Stillleben an der Magnetpinnwand (die im wahren Leben die Seitenwand unserer Schließfachschränke ist) und verursachte zur Begrüßung ein dickes Fragezeichen in meinem Kopf.
Ich dachte mir meinen Teil: Thunfisch geklaut.
Für weitere Antworten musste ich auf den Kollegen warten, der am Abend zuvor hier Dienst hatte.
Der Thunfisch war wohl tatsächlich gestohlen worden, ein anderer Kollege hatte die leeren Packungen hinten in einem Regal gefunden. Täter unbekannt.
Bei dem Seitenschneider dachte ich auch zunächst, dass ein erwischter Ladendieb diesen zurückgelassen hätte, aber dazu bekam ich ebenfalls keine konkrete Antwort. Das Werkzeug lag auf einem leeren Rollcontainer mitten im Laden. Ob den nun ein Bösewicht oder irgendjemand anders dort vergessen hat, blieb ebenfalls unklar.