Dieser hübsche Anblick herrscht seit einer Weile schon.
Weil es so ein Aufwand war und auch irgendwie nicht so richtig geschmeidig funktioniert hat, haben wir die zweite Folie nie angebracht. Nachdem sie ewig lange herumlag, war sie ohnehin völlig zerknickt, so dass wir sie entsorgt hatten.
Die Idee mit der Folie ist hiermit offiziell verworfen. Aber es muss zwingend ein Sichtschutz vor das Fenster, da wir in dem Raum auch mit Geld herumhantieren und die Leute aus den umliegenden Häusern einen Platz in der ersten Reihe für das Abrechnen der Kassen hätten.
Plissees sind viel zu empfindlich für den täglichen Gebrauch durch ein paar Dutzend Mitarbeiter, Rollos halten auch nicht länger, da nur ein einiger grobmotorisch veranlagter Kollege ausreicht, um auch dieses nach wenigen Tagen zu zerstören.
Ich denke, ich werde dort Vorhänge anbringen, die man einfach und ohne jegliche Mechanik zuziehen kann. Eine massive Stange, mit mehreren dicken Bolzen in der Wand befestigt und ein Vorhangstoff aus doppellagigem Segeltuch sollten für eine gewisse Haltbarkeit sorgen.
Wir haben einen Aufsteller mit neuen Würzsaucen von Kühne bekommen. Die Kollegen haben das Display am Nachmittag aufgebaut und als ich am Morgen zur Firma kam, freute ich mich darüber, dass bereits eine Flasche verkauft ist.
Die Ernüchterung kam, als ich die Freude darüber gleich mit dem Kollegen vom Vortag teilen wollte: "Nee, die ist nicht verkauft, die war uns runtergefallen."
Die große Hitze ist nun wohl vorbei, aber hier ist mal wieder zu sehen, warum ich in den letzten Wochen immer etwas Wasser in den Schlaglöchern hier auf dem Hof stehen hatte: Es ist ein
beliebter Zwischenstopp für die Vögel, die kurz etwas trinken oder auch mal zwischendurch ein kleines Bad nehmen.
Das müsste man noch mal optimieren (Vogeltränke, Brunnen, was weiß ich …), zumal die Löcher sowieso mittelfristig dringend mal aufgefüllt werden müssen, damit nicht noch mehr kaputt geht.
Teil vier: Reispackungen. Es gibt zwar Reflexionen an den Plastikverpackungen, aber im Großen und Ganzen ist die Qualität der Bilder auch mit der Folie nicht schlecht:
Der neue Cruncher, den wir im April 2024 in unseren Leergutautomaten
eingebaut bekommen haben, sah nun etwas weniger neu als vor gut zwei Jahren aus. Rund 1,2 Millionen Gebinde (PET-Flaschen und Dosen) mitsamt ihrer restlichen Inhalte hinterlassen ihre Spuren und so war nun wieder einmal ein Austausch fällig.
Ich hatte mich im verlinkten Beitrag ja auch schon über die erstaunliche kurze Zeit gewundert, die damals zum Tausch des Crunchers nötig war. Das war diesmal nicht anders. Ich glaube, die beiden Monteure waren keine halbe Stunde hier. Deckel abschrauben, Cruncher unten mit Scherenlift abstützen, Kabel und Schrauben lösen, ablassen, neuen Cruncher einsetzen, befestigen, anschließen, Deckel drauf – fertig.
Das kannten wir von den Trautwein-Geräten ganz anders. Das war immer ein Akt, der den Automaten immer für viele Stunden außer Betrieb gesetzt hat. So ist es natürlich super, denn je kürzer so ein Automat nicht läuft, desto besser ist es logischerweise für alle Beteiligten.
Damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Auf dem Bild ist der alte Cruncher vor dem Ausbau zu sehen. Zu sehen sind auch die Spuren, die weit über eine Million zerdengelte Gebinde hinterlassen haben …
Ein kompletter Karton Pralinen der Marke "Schwarze Herren Schokolade" ist hier im Regal abgelaufen. Abgesehen davon, dass wir ohnehin nicht eine einzige Packung davon verkauft haben, hat auch nie jemand bemerkt (oder sich gar darüber beschwert), dass die Dinger inzwischen seit mehreren Monaten abgelaufen waren.
Einigen wir uns darauf, dass wir auf diesen Artikel komplett verzichten können …
Oh. Ohoh. Oh, ohhhohooooo. Bei einem Pfeiler an der Außenwand im Bereich der Getränkeabteilung ist mir ein Setzungsriss aufgefallen. Aufgefallen vor allem deshalb, weil er sich durch die graue Farbe zieht, die wir "erst" beim Umbau und der Renovierung 2018 aufgebracht haben. Es ist also kein uralter Riss.
Andererseits ist die Stelle in der Vergangenheit bereits bearbeitet und mit Gewebeband geflickt worden, insofern hält sich die Panik noch in Grenzen. Von dem "Granit 30" (
Caparol-Farbton) haben wir aber keinen Vorrat mehr, da müsste man mal einen kleinen Eimer neu anmischen lassen, wenn man den Riss flicken möchte. Das könnte man dann als Anlass nehmen, den Rest der Abteilung neu zu streichen …
Bake-Off-Abteilungen gibt es auch in anderen Ländern, in Norwegen findet man diese Produkte ebenfalls in fast jedem Supermarkt. Oftmals werden auch ganze Brote und nicht nur süße und herzhafte Snacks angeboten und damit die Kunden die Brote in Scheiben schneiden können, stehen auch meistens SB-Schneidemaschinen in den Märkten. (Wobei die Frage durchaus gestellt werden darf, ob es im ganzen Land nur einen Typ Schneidemaschine für diesen Zweck gibt, der handelskettenübergreifend eingesetzt wird …)
Interessant ist, dass die Norweger offenbar keine
Knüste (Kanten, [1 Oktillion unterschiedlicher Bezeichnungen einfügen], Endstücke der Brotlaibe) zu mögen scheinen. Auf etlichen dieser Schneidemaschinen findet man die zurückgelassenen Endstücke liegen, teilweise stehen auch Abfalleimer vor den Geräten, die mit Brotendstücken gut gefüllt sind.
Offenbar sehen aber nicht alle Norweger die Knüste (Ihr Nicht-Norddeutschen müsst jetzt mit dem Begriff leben, den ich seit meiner Kindheit kenne und alternativlos verwende) als Abfall an, wie man in diesem norwegischen Reddit-Post sehen kann:
https://www.reddit.com/r/norge/comments/1gm1hz1/br%C3%B8dskalk/
Hvorfor er det mange som er motstander av å spise skalken av brødet, men likevel veldig mange som spiser rundstykker? I teorien er jo et rundstykke en dobbel-skalk. Takk for meg.
Auf Deutsch: "Warum gibt es so viele Menschen, die sich weigern, die Brotrinde zu essen, aber dennoch Brötchen essen? Theoretisch besteht ein Brötchen doch aus doppelter Kruste. Danke fürs Zuhören."
Offenbar verschmähen also nicht alle Norweger die Endstücke, im Gegenteil, mache halten sie für den besten Teil eines Brotes.
Mein mir unbekannter Urgroßvater war zwar Norweger, aber ich bin da raus und habe keine Ahnung von der Kultur dort. Lesen hier Norweger mit? Kann mal jemand fundierte Infos zu den Knüsten liefern? Werden die dort wirklich so gehasst?
Vier Fotos aus vier unterschiedlichen Läden:
Unsere
alte Warensicherungsanlage, die wir im Rahmen des Umbaus und mit dem neuen Kassentisch Anfang 2018 ausgemustert hatten, lag seitdem neben vielen, vielen anderen Dingen bei uns in der Halle herum. Die alte Anlage habe ich geliebt. Die kleinen Antennen, das System von Sensormatic hieß nicht ganz grundlos "Maxcalibur" (oder ähnlich geschrieben), habe ich geliebt, da sie so schön dezent waren. Sowas wird aber nicht mehr gebaut, denn, so der Außendienstler der Firma, die abschreckende Wirkung durch die Sichtbarkeit der großen Antennen sollte man nicht unterschätzen und bei den kleinen war sie nicht gegeben.
Irgendwas zwischen "zu schade zum Wegwerfen" und "kann man vielleicht noch mal gebrauchen" und vielleicht auch eine Prise "das ist Elektronikkram, damit kann man bestimmt noch irgendwas machen" war der Auslöser, die Teile erst einmal zwischenzulagern. Ein bisschen sentimental war ich schon, denn sie waren zum einen optisch wirklich einzigartig, andererseits haben sie in den vielen Jahren, ich glaube, wir hatten die Anlage 2002 bekommen, immer brav ihren Job verrichtet und viele, viele Diebstähle verhindert.
So lagen und lagen und lagen sie herum, bis ich mit meinem großen Aufräumwahn kam und sie nebst vielen anderen Dingen in den Elektroschrott geworfen habe. Hier noch ein letztes Bild von ihnen im Container beim Recyclinghof, Kudos!
Nach
Solare noch ein neues Produkt aus der Fernsehwerbung: Jim Beam mit Ananas.
Dieses gewagte Whiskey-Experiment (Mit Bourbon kann man es ja machen …) steht nun aber ganz frisch hier bei uns im Laden. Jetzt kauft gefälligst, kauft. Ist bei uns auch für 15,99 Euro zum Discount-Dauerpreis zu bekommen.
Karambolen / Sternfrüchte kommen normalerweise leuchtend gelb in den Handel. Dann sind sie schön reif und sind (bedingt) auch zum Verzehr geeignet. Diese Sammlung an Früchten, die wir vor einer Weile bekommen hatten, war dagegen wohl eher für geduldige Konsumenten gedacht, welche diese mit etwas Zeitaufwand in den kommenden Wochen sorgsam lagern und darauf hoffen konnten, dass sie nachreifen.
Da man diese Früchte aber fast nur als Deko für Cocktails und auf Buffets verwendet, spielt die Farbe im Grunde gar keine Rolle, da ohnehin niemand die Sterne mitisst …
Aktuell findet man bei Aldi einige
Fertiggerichte von FRoSTA im Angebot. Das erinnerte mich an eine Werbung (B2B), die FRoSTA mal in Fachmagazinen geschaltet hatte. Ist schon ein paar Jahre her, da waren die Produktverpackungen noch sehr viel bunter, aber der erste Satz des blauen Texts unter der Kernaussage lautete "Unser Name steht für Qualität und Markenwert!"
Ich glaube, die Anzeige (links im Bild) hatte ich 2017 mal entdeckt, es ist also schon ein paar Jahre her und man kann und darf seine Meinung natürlich ändern. Gerade auch im hart umkämpften Lebensmittelmarkt hier in Deutschland …
Rechts im Bild ist ein Screenshot der oben verlinkten Seite zu sehen:
Auf einer Packung Kabanossi der polnischen Marke Berliniki hatte Jonas diesen Strichcode mit Würstchen entdeckt. Die ganze Aufmachung erinnert stark an Elemente aus dem Film
Sausage Party.
Vielen Dank für die Zusendung der Bilder.
Ich hatte nie aufgeklärt, was mit der Tiefkühltruhe war, die eines Morgens
kein Licht mehr hatte. Am selben Tag hatte ich noch einen Techniker beauftragt, aber da das keine Priorität hatte, konnte es "ein paar Tage" dauern. War auch kein Problem für mich.
Am nächsten Morgen funktionierte das Licht wieder, also sagte ich den Auftrag wieder ab. Seitdem, es ist nun schon rund zwei Monate wieder her, funktioniert die Beleuchtung in dieser Sydney-Truhe wieder tadellos.
Was auch immer die an dem einen Tag hatte, werden wir wohl nie erfahren …