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Was wollt ihr denn?

Im Juni startet die Fußball-WM, überall werden Produkte passend zu diesem Thema ausgerollt. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan mehr von derart thematisierten Artikeln, zumal die bei uns erfahrungsgemäß nicht nennenswert besser, wenn nicht sogar schlechter, als die unfußballisierten, regulären Produkte laufen.

Nur bei den Maoam-Krachern musste ich einfach zuschlagen. Die laufen bei uns wirklich immer – und in den schwarz-rot-gelb gestalteten Tüten ist sogar eine Sorte drin, die man ansonsten nicht findet: Schwarze Johannisbeere.

Und NOTFALLS verleibe ich mir die nach und nach selber ein. Dauert natürlich eine Weile, aber ich würde sie früher oder später schaffen. Also falls sie zum Ladenhüter werden sollen, würde ich es nicht zugeben. ;-)


Die Kundin, die keine Kundin wurde – aber ja!

Eine Frau sprach einen Kollegin an, weil sie schon eine weile nach unseren vermeintlichen Eigenmarken-Produkten suchte: "Entschuldigung, ich finde überhaupt keine ja!-Produkte, können Sie mir weiterhelfen?"

Er konnte und klärte sie darüber auf, dass wir kein REWE-Markt sind und daher mit der hauseigenen Eigenmarke der REWE auch nicht dienen können. Und er erklärte ihr, dass wir die "gut & günstig"-Produkte der EDEKA hier in den Regalen stehen haben.
Damit wurde sie jedoch nicht glücklich, da sie ein paar ganz bestimmte Artikel suchte, die es in der Form wohl nur von "ja!" gibt. Ja, dann eben nicht.

Der ahnungslose Chef

Ich weiß aus anderen Betrieben (egal in welcher Branche), dass die Mitarbeiter so reden und auch wir hier hatten schon Kollegen im Team, die diese Ansicht vertreten haben: Der Chef macht nie was, der Chef hockt immer nur im Büro, der Chef telefoniert lieber statt zu arbeiten, der Chef kümmert sich um nix und sowieso hat der Chef keine Ahnung was im Betrieb läuft.

Darüber braucht man mit den Leuten aber auch nicht zu diskutieren. Wer ernsthaft dieser Meinung ist, wird sich davon nicht abbringen lassen. Dass der Chef derjenige ist, der den Laden seit Jahren oder Jahrzehnten am Laufen hält, wird dabei nämlich gerne unter den Teppich gekehrt. Dass der Chef auch derjenige ist, der nicht nach seinem Nine-to-Five-Job pünktlich nach Hause fährt und sich dann bis zum nächsten Arbeitstag um nichts mehr zu kümmern braucht, sehen viele nicht. Eine eigene Firma ist immer im Kopf präsent, es geht schließlich um die eigene Existenz und mit dem Fortbestehen der Firma natürlich auch um die Verantwortung für die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.

Was dabei nämlich oft vergessen wird: Rechnungen bezahlen sich nicht von alleine, Personalpläne schreiben sich nicht magisch über Nacht und das Finanzamt Bremen akzeptiert die Ausrede vermutlich nicht, dass ich lieber Regale einräumt habe.

Eigentlich müsste man jedem, der so redet, ein Startkapital in die Hand drücken mit den Worten: "Na, dann mach mal besser!"
Ich glaube, das würde so manchen Zeitgenossen hinsichtlich der Wahrnehmung unterschiedlicher Arbeitsleistungen schnell wieder auf Werkseinstellung zurücksetzten – und zwar schneller, als die erste Umsatzsteuervoranmeldung fällig ist. Da machen dann nämlich viele schon die ersten dicken Backen.

Keller, Vorher, Nachher, Zwischenschritt

"Maschinenraum" … Früher [tm] standen dort die vielen Kältemaschinen, noch früher war die Technik noch viel wilder. Inzwischen sind die "Maschinen" auf die Pumpenstation für unsere Vento-Kühlregale und die beiden kompakten Quader mit der Technik für die beiden Kühlregale (auf den Bildern links im Vordergrund zu erkennen) reduziert.

Eigentlich soll da auch gar nichts anderes stehen. Zum einen ist das unnötige Brandlast und zum anderen möchte auch ab und zu der eine oder andere Handwerker an die eine oder andere Technik rankommen, ohne sich durch einen Haufen Zeugs wühlen zu müssen. Dann gibt es da noch ein großes Aber: Wir. Haben. Keinen. Platz. Also nimmt man die Fläche, die man hat und stellt sie voll.

Wie so oft passiert das mal eben schnell zwischendurch und die Dinge, die abstellen möchte, werden dann auch wortwörtlich nur abgestellt. Da wo es gerade passt und wenn es ohnehin keine Grundordnung gibt, macht es das nicht besser. Schon lange nicht mehr, aber noch während ich angefangen hatte, die beiden Lüftungsöffnungen zuzumauern, sah es da unten ziemlich wild aus:



Ein Regal steht auf beiden Bildern schon an der Wand hinter der Pumpenstation, ein weiteres soll noch folgen. Dort hinein kommen dann Kleinteile und Behälter. Unnötiges Material kommt weg, eine Werkbank als kleinen Arbeitsplatz möchte ich dort unten noch aufstellen und wenn ich irgendwann mal die Lüftungsöffnungen vollständig verputzt habe und die Wände weiß gestrichen sind, dann kommt an die Wand auch noch ein Regalsystem.

Bis dahin müssen aber noch alte Leitungen und Rohre demontiert werden, die aus Wänden und Decke gucken, alles irgendwie parallel zum Tagesgeschäft und mit dem Motivations-Damoklesschwert, dass das alles nicht zwingend notwendig für unseren Geschäftsbetrieb hier ist.

Aber, ja, es soll und muss gemacht werden, auch wenn es so schon deutlich besser aussieht. In einem nächsten Schritt kommt das Regal hinter der Pumpenstation erst einmal wieder weg, da dort die Zuleitung für die "Wall-Box" gelegt werden muss.


Lustige Strichcodes – 800

Diesen Strichcode hat Honza auf einer Packung Weizenmehl der Marke Babiccina volba ("Omas Wahl") entdeckt. Passenderweise sind Getreideähren darauf abgebildet, die sich, ganz ungewöhnlich für einen Strichcode, im inneren der Striche verstecken und nicht oben herauswachsen …

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Links 805

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Leichter Regen und die Außenkamera

Praktisch: Ich brauche keine Wetter-App und auch keinen Blick aus dem Fenster mehr, um herauszufinden, wie es draußen gerade aussieht.

Leichter Regen macht sich zum Beispiel, bei Dunkelheit, durch dünne helle Streifen bemerkbar, die schnell durch das Bild huschen:


Nistkästen-Aufsteller

Ich weiß nicht so recht, was mich geritten hatte, diesen Aufsteller mit insgesamt 24 verschieden gestalteten Vogelhäuschen / Nistkästen für 9,99 € pro Stück zu bestellen.

Derartige Artikel laufen bei uns eigentlich eher schlecht, aber ich wollte dem Produkt eine Chance gebe – und natürlich vor allen den Singvögeln, die es immer schwerer haben …


Aufsteller Snyder's Pretzel Pieces

Nach diesem Erfolgserlebnis sind die Bretznstüggn doch leider irgendwann wieder ausgelistet worden und so haben wir sie seit Ewigkeiten schon nicht mehr im Sortiment.

Nun hatte ich aber die Gelegenheit, einen Aufsteller mit vier verschiedenen Sorten via Vorbestellung über unsere Großhandlung zu bekommen und musste natürlich zuschlagen. Statt 1,89 € für 125 Gramm liegt der Kurs jetzt bei 2,29 für eine Tüte mit nur noch 110 Gramm Inhalt, was immerhin einer Preissteigerung von knapp 38 % entspricht. Aber gut, da sind nun auch schon neun Jahre dazwischen, das relativiert wohl einiges, wenn man Inflation und Lohnentwicklungen in der Zeit berücksichtigt.

Probiert habe ich sie jetzt noch nicht wieder, wenngleich eine Tüte "Jalapeno" schon bei uns zu Hause liegt. Wenn der Geschmack noch so gut wie eh und je ist, ist das mit dem Preis wohl noch verzeihlich.


Suchspiel: Wo ist das Produktbild? :)

Die Plakate für unsere Wochenwerbung bekommen wir nicht mehr direkt über die Edeka, sondern über die Plattform eines externen Dienstleisters. Daran, dass sich da immer wieder Fehler in Form von falschen Artikelbildern einschleichen, werde ich mich wohl nie gewöhnen.

In diesem Fall war das Bild zwar grundsätzlich richtig, nur etwas winzig geraten. Irgendwie verloren sich die abgebildeten Käsetwister etwas auf dem großen Plakat. :-P

(Rennt damit jetzt in die Läden, das ist nicht die aktuelle Werbung!)


Polizeitraining in der kommenden Woche

Vor ein paar Tagen war ein Student der Polizeischule Bremen bei uns und hat ganz vorsichtig angefragt, ob sie bei uns wohl in der nächsten Woche mal ein paar Stunden lang in einer realen Umgebung Ladendieb-Trainings durchführen dürften.

Klar dürfen sie, bei der Zusammenarbeit mit der Polizei helfe ich gerne mit. Wir haben ihm schon in Aussicht gestellt, gar keine so schlechte Chance auf einen echten Ladendieb zu haben. ;-)

Andere Länder, andere Läden – 009

Eine solche Flasche in leer hatte ich an dieser Stelle hier vor ein paar Jahren schon einmal im Blog. Jetzt habe ich sie sogar selber (Neuware, also in voll) in einem Asia-Shop in den Niederlanden entdeckt.

Gekauft habe ich sie aber dennoch nicht, so dringend war mein Verlangen nach Sojasauce nicht, zumal wir ja selber etliche Sorten hier im eigenen Laden anbieten. :-)


Heute oder morgen!

Eine Frau rief bei uns im Laden an und wollte ein paar Waren nach Hause geliefert bekommen. Ich erklärte ihr wahrheitsgemäß, dass wir seit Jahren schon keinen Lieferdienst mehr hätten und wir zwar durchaus mal zwischendurch Ware in die unmittelbare Nachbarschaft bringen, aber diese nicht mehrere hundert Meter bis zu einer der nächsten Querstraßen liefern können. Vor allem deshalb nicht, weil wir das Personal dafür nicht übrig haben und nicht mal eben jemanden eine halbe bis ganze Stunde (mit zusammensuchen des Einkaufs) dafür abkommandieren könnten. Außerdem handelte es sich um Vogelfutter für Wildvögel – man soll zwar an seine gefiederten Freunde denken (bitte macht das!), aber als so dringend, dass ich nun alle Hebel dafür in Bewegung setzen würde, schien mir der Wunsch nicht zu sein.

Sie druckste herum und wirkte sehr unglücklich. Am nächsten Packtag rennen hier wieder ein Dutzend Mitarbeiter herum und so sagte ich ihr, dass wir das Freitag Vormittag schaffen müssten. Ich bin jedenfalls optimistisch, dass dann zwischendurch mal jemand die Zeit für eine Lieferung übrig haben sollte.

"Oh, das ist mir zu spät. ich dachte, sie können heute noch liefern oder morgen früh gleich", sprach die Anruferin und wirkte sehr enttäuscht dabei mit einer kleinen vorwurfsvollen Note. Zumindest bildete ich mir ein, diese rausgehört zu haben. Dabei hatte ich doch extra schon ganz am Anfang des Gesprächs erzählt, dass wir ausdrücklich keine Lieferungen mehr machen können, schon gar nicht spontan.

So kamen wir jedenfalls nicht zusammen und sie wollte dann doch spontan eine Nachbarin zu uns schicken. Auch gut.

Das kann man Thun- oder auch Lassen-Fisch

Mal abgesehen davon, dass wir hier generell alle Produkte aus den Umkartons auspacken, wenn es irgendwie möglich ist (und bei DIESEN in Pappe eingepackten Thunfischdosen IST es problemlos möglich), sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen (und vielleicht auch das eigene Endkunden-Herz), dass man die Ware mit der Vorderseite nach VORNE in die Regale stelle sollten.

Aber letzteres konnte man natürlich wegen des Kartons nicht sehen. :-P


3 x Vigour Wasserhähne

Seit MONATEN (!) haben wir versucht, den Auftrag mit den drei Wasserhähnen an den Sanitär-Fachbetrieb abzugeben, mit dem wir in der Vergangenheit schon sehr viel gemacht haben.

Handwerksbetriebe haben viel zu tun (Luxusproblem) und wenig Zeit und weil ich das auch so im Kopf hatte, habe ich nicht alle paar Tage gedrängelt. Wir haben in Wochen gedacht. Nachdem kein Angebot kam, haben wir irgendwann mal nachgefragt, nach einer Weile kam ein Angebot, aber das war falsch / unvollständig. Dann hatte ich per E-Mail geantwortet, keine Reaktion, dann haben wir angerufen, dann kam irgendwann ein neues Angebot, das aber auch noch nicht korrekt war. Der mühsame Prozess, da auf einen Nenner zu kommen, zog sich Woche für Woche und inzwischen Monat für Monat in die Länge. Seitdem läuft auch das Rinnsal aus dem Wasserhahn im Damenklo.

Fresse voll: Ich habe mir jetzt die Fachhandels-Produkte von Vigour selber besorgt. Insgesamt drei automatische Waschtischarmaturen mit IR-Sensor, eine mit Batterie, zwei mit Netzteil, eine für den Anschluss an die Hochdruckleitung, zwei für den Betrieb an drucklosen Untertisch-Speichern.

Der Anbau ist für mich grundsätzlich eine unkomplizierte Kleinigkeit, aber dauert natürlich auch ein paar Momente und ist nicht mal eben zwischendurch zu erledigen. Heute werde ich es wohl nicht mehr schaffen, aber das alles kommt nun auch einen oder zwei Tage auch nicht mehr an.