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Angebot neue Westen

Der Außendienstler von der Firma für Mitbekleidung, der am Donnerstag hier war, hatte uns übrigens ein durchaus beeindruckendes Angebot dagelassen.

Es geht (natürlich) auch wieder um Westen, die ich aber noch für eine finale Entscheidung mal in der Praxis erleben muss. Ein reiner Blick auf einen Bildschirm reicht da nicht aus. Wenn uns die Westen gefallen, wird es interessant, denn das Angebot liegt rund ein Drittel unter dem unseres jetzigen Anbieters. Ein Drittel bedeutet in diesem Fall, dass wir von rund 2000 Euro netto pro Jahr reden. DAFÜR gewöhnte ich mich auch an neue Westen.

Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu denen, die für ein paar Euro weniger gleich bestehende Geschäftsbeziehungen abbrechen, aber bei so viel Kohle wird es dann schon interessant.

Ausgelistet: Vaseline

Seit Samstag ist bei uns die klassische Vaseline ausgelistet. Nicht von uns selber, sondern zentralseitig durch unser Großlager.

Der Artikel hat möglicherweise in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung verloren, da immer weniger Leute Vaseline kennen – aber doch gehört gehört sie irgendwie zu den "Basics" in einem Supermarkt. Fand ich zumindest immer. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, davon mal einen Topf mit nach Hause genommen zu haben, aber irgendwie finde ich sie doch mehr oder wichtig für unser Sortiment.

Ich habe keine Beziehung zu Vaseline, aber das fühlt sich jetzt irgendwie komisch an.

"FH"-Kugelschreiber von pens.com

Seltsames Zusammentreffen der Firmen hier im Block: Mit der Post kam bei uns ein Muster-Kugelschreiber von pens.com an. Unsere Triton-Kugelschreiber sind ebenfalls von denen und über Qualität und Preis kann man ganz sicher nicht meckern. Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Firma ist super, aber darauf wollte ich gerade gar nicht hinaus.

Aber irgendwie muss bei denen etwas in den Datensätzen durcheinandergekommen sein. An die Anschrift von Triton-Reisen (auch hier Gastfeldstr. 29-33) wurde ein Muster-Kugelschreiber für die in der Gastfeldstr. 25 ansässige Fahrschule geschickt. Die haben sich über das Muster gefreut, aber den Bestellbogen haben sie gleich entsorgt.

WIR haben aber auch erst einmal genügend von den handbetriebenen Ein-Nadel-Matrixdruckern. Nachdem sie mir mal Werbung für eine Art Version 2.0 unserer ersten Kugelschreiber geschickt hatten, musste ich einfach (unvernünftigerweise) noch ein paar hundert Stück davon ordern. :-)


Kefir und Pfand in die Tonne

Als ich kurz draußen zum Frischluft tanken auf der Rampe zum Hof stand, fiel mein Blick wie üblich auch in den großen, schwarzen Müllbehälter.

Darin lag eine Flache Müller Kefir, die aus unterschiedlichen Gründen meine Aufmerksamkeit erregte: Zum Einen war die Flasche augenscheinlich ungeöffnet. Warum liegt die im Müll? Zum Anderen sind diese Flaschen seit über zweieinhalb Jahren bepfandet, so dass ungeachtet des Zustand des Inhalts der Flasche dort zumindest 25 Cent im Müll lagen.

Natürlich angelte ich die Flasche aus dem Container, auch wenn der Inhalt natürlich nicht mehr appetitlich war. Man wirft doch keine 25 Cent in den Abfall.

Nach kurzer Suche fand ich die Kollegin, welche die Flasche entsorgt hatte und mir ganz selbstsicher erklärte, dass sie die warm gewordene Flasche außerhalb des Kühlregals entdeckt und sofort erkannt hatte, dass diese nicht mehr verkaufsfähig ist. Daher flog sie ohne weitere Rückfragen in die Tonne.

Ein kurzes, aufklärendes Gespräch später wusste sie dann auch, dass nur weil ein Produkt nicht mehr verkauft werden darf, seine Verpackung noch lange kein Restmüll sein muss.

Treppenwitz: Es war Müller-Kefir. :-P

Nichtzuhörende Anruferin

Werbeanruf von Firma Kaffeepartner, die mir (vermutlich) eine Kaffeemaschine nach deren üblichem Abrechnungssystem anbieten wollten. Da ich kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit denen habe, versuchte ich es mit einer pauschalen Antwort, die eigentlich alles regeln sollte: "Wir trinken keinen Kaffee."

Darauf stellte die Mitarbeiterin die wichtige Frage: "Haben Sie eine Kaffeemaschine?"

Den Rest hörte ich nicht mehr, da ich das Gespräch entnervt beendete.

Kiosktüten endgültig wieder ausgelistet!

Nachdem übrigens nach meiner Bitte um Nachschub vor einigen Wochen nie eine Reaktion vom Lieferanten kam und wir auch nie wieder einen Vertreter gesehen haben, sind die Tüten nun bei uns wieder aus dem Sortiment verschwunden.

Das war dann ein klassisches One-Off Wonder oder so ähnlich. :-P

(Macht jetzt aber auch nichts. Wir sind ohnehin dabei, das gesamte Regal zu optimieren, um hinterher mal ein paar neue Sachen auszuprobieren …)

Repost: Paywall-Artikel in den Linksammlungen

Ich hatte vor ein paar Jahren schon einmal etwas dazu geschrieben, aber da das Phänomen mit Artikeln hinter Bezahlschranken hier in den Linksammlungen in letzter Zeit wieder vermehrt aufgetreten ist, möchte ich es an dieser Stelle einfach noch einmal sagen:

Artikel hinter Bezahlschranken nehme ich nicht in die Linksammlungen auf. Jeder Artikel, den ich hier verlinke, ist aus meinem Standpunkt öffentlich lesbar.

Wenn bei euch eine Bezahlschranke angezeigt wird, wurde diese entweder nachträglich eingefügt oder es gibt irgendeinen anderen Grund dafür, dass der Artikel nicht mehr oder zumindest für euch nicht mehr frei zu lesen ist.

Aber ich mache das nicht mutwillig und ich habe auch keine Abos für die entsprechenden Onlinemedien und kann sie lesen und ihr nicht, ätsch.

Brotchipskrümel

Ich habe die "Bake Rolls"-Brotchips immer gerne gegessen. Die Sorte mit Knoblauch ist schon ziemlich cool und mit einem Dip oder würzigem Frischkäse oder auch mit einer kleinen Scheibe scharfer Wurst oder gutem Käse sind sie echt genial.

Abgesehen davon, dass sie mit dem Verkauf an TUC deutlich teurer geworden sind, scheint die Produktion der Brotchips wohl auf unbrauchbaren Kleinkram optimiert worden zu sein. Äquivalent zum Stipp- und Suppenzwieback von Brandt bekommt man bei TUC nun eine Zwischenstufe zum Paniermehl. Echt ärgerlich.

Vielleicht hatten wir auch nur Pech und genau diese eine Tüte war mehrmals heruntergefallen, aber das wäre bei so viel Krümelkram schon großes Pech. :-|


Verworfener Aprilscherz (Werbung, Werbung, Werbung …)

Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Idee für einen Aprilscherz hier im Blog: Für einen Tag, mutmaßlich der erste Tag in einem April, wollte ich die komplette Website hier mit Werbung zupflastern. Links in den Blogeinträgen, Banner zwischen den Blogeinträgen, Banner in der Seitenleiste und sogar der blaue Hintergrund wäre in einem perfekten Szenario in Werbung verwandelt worden.

Abgesehen von neuerdings ab und zu mal Hinweise auf unser Projekt Triton-Reisen gibt es und gab es hier ja noch nie wirklich Werbung (Außer den mit einem neuen Gerät belohnten Beitrag über das Alienboard, die Firma gibt es inzwischen auch schon nicht mehr ...) und so dachte ich, dass dieser Kulturschock für euch Irren da draußen genau richtig gewesen wäre.

Aber …

Technisch scheiterte es einfach daran, dass ich für diesen Gag intensiv in die Datein der Blogsoftware hätte eingreifen müssen. Skripte und vor allem Style Sheets hätten verändert werden müssen. Alleine der Aufwand, da die richtigen Dateien und Angriffspunkte zu finden, wäre in keinem Verhältnis gewesen. Abgesehen davon habe ich quasi keine Ahnung von CSS und um da zu einem Ergebnis zu kommen, hätte es viel Mühe und viel Hilfe benötigt.

Überhaupt hatte ich mir anfangs auch überhaupt keine Gedanken gemacht, WOFÜR diese Werbung überhaupt hätte sein können. Reale Firmen und Produkte? Keine gute Idee. Irgendwelche Fantasiemarken? Das hätte ja NOCH MEHR Arbeit bedeutet.

Daher war es nie zu diesem Aprilscherz gekommen und jetzt wisst ihr auch, dass ihr ihn nie zu sehen bekommen werdet.

Wollte es aber zumindest noch mal erwähnt haben. :-)

Links 829

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Honig aus Delmenhorst

Vor knapp drei Wochen ergab es sich zufällig, dass wir einen Imker aus Delmenhorst kennengelernt haben, dessen Betrieb gar nicht mal so klein ist und der deshalb seinen Honig nicht nur in gebrauchten Konservengläsern nur privat verkauft, sondern der ganz offiziell Handel damit betreiben kann. Ich war gleich begeistert und wollte ihm zumindest die Chance geben, hier seine Produkte verkaufen zu können.

Wir haben nun erst einmal mit vier Sorten angefangen: "Sommerblütenhonig", Edelkastanienhonig, Rapshonig und Akazienhonig Robinienhonig.

Mal gucken, wie sie laufen. Die Preise sind mit sieben bis zehn Euro für ein Glas mit 500 Gramm Inhalt nun nicht gerade Discount-Niveau, kann aber mit "Premium"-Marken wie Dreyer oder Bihophar locker mithalten. Dazu habt ihr hier noch ein rein regionales Produkt, wo nicht Honig aus allen Regionen zusammengekippt wird.


KASTEN

Das Bier "BIER" kommt in Getränkekästen daher, die einfach nur mit "KASTEN" beschriftet sind. So sehr pragmatisch, dass daraus inzwischen eine eigene Marke geworden ist. Über das Bier, das keinen Namen hat, erfahrt ihr hier noch etwas mehr.

Zugegeben: Irgendwie funktioniert es. Der Kasten mit der Aufschrift "KASTEN" fiel mir im Lager zwischen all dem anderen Leergut sofort auf.

Auf der Website des Herstellers steht übrigens, warum das Bier keinen Namen hat:

Die Grundidee entstand 2008 an einem gemeinsamen Abend in der heimischen Küche. Wir hatten mehrere Biersorten vorrätig und wollten herausfinden, ob wir unser Lieblingsbier am Geschmack erkennen konnten. Das Ergebnis überraschte uns: im Blindtest konnte keiner von uns seine Lieblingssorte herausschmecken. Im Gegenteil: oft schmeckte das Lieblingsbier jetzt gar nicht mehr!

Doch warum konnte es es allein in Deutschland über 5.000 Biermarken geben, wenn (wie wir) die meisten Verbraucher noch nicht einmal ihr Lieblingsbier am Geschmack erkennen können? Und warum sagt man trotzdem, Marke XYZ sei das eigene „Lieblingsbier“?

Unsere Schlussfolgerung: Geschmack ist Einbildung! Er wird durch Werbung und Vorbilder geprägt und schließlich zur Gewohnheit – denn anders als anhand des Markenbildes kann ein Normalverbraucher die Getränke gar nicht unterscheiden.
Die Idee hinter "BIER" ist ja lustig, aber der Aussage kann ich überhaupt nicht zustimmen. Alle Produkte schmecken irgendwie mehr oder weniger unterschiedlich und ganz sicher beeinflusst der aufgedruckte Markenname auch die eigene Wahrnehmung und Erwartungen an ein Produkt.

Klar, für die einen ist es nur "Bier" und es gibt sicherlich genug Menschen, denen feine Unterschiede beim Geschmack egal sind oder die erst gar keine Unterschiede schmecken. Und vielleicht schmecken viele Marken auch (sehr) ähnlich, so dass einem mit weniger fein ausgeprägtem Geschmacksempfinden die Unterschiede gar nicht auffallen – aber pauschal zu behaupten, dass Geschmack Einbildung ist und nur durch den Markennamen im Kopf entsteht, finde ich reichlich gewagt. Und, sorry, diesen Begriff ausgerechnet von mir verwendet zu sehen, extrem arrogant.

Gerade DASS es viele unterschiedlich schmeckende Biere gibt, hat mich überhaupt erst vor knapp 20 Jahren an Bier herangeführt. Für mich war Bier immer ein "Mag ich nicht"-Produkt. Bis mir ein ehemaliger Mitarbeiter mal ein Überraschungspaket mit vielen unterschiedlichen Bieren aus ganz Europa geschenkt hatte und Ines und ich aus der Not heraus einfach vorne angefangen haben, uns durchzuprobieren. Dabei kam irgendwann die Erkenntnis, dass es durchaus interessante und leckere Sorten gibt und ich schwöre, dass die Markennamen in diesem Fall vollkommen egal waren.

Aber ausgerechnet von einem Bierbrauer den Spruch zu hören, dass Geschmack nur Einbildung ist, finde ich schon ziemlich hart. (Und würde jetzt einfach mal frech den Einwand in den Raum werfen, dass denen keine Alternative blieb, weil ihr Produkt einfach im Vergleich mit anderen Sorten nicht mithalten kann.)