Moderne Faxgeräte mit großem Speicher können mitunter zu erstaunlichen Überraschungsmomenten führen: Der Papiervorrat war aufgebraucht und so hatten sich in der letzten Stunde einige Dokumente, u.a. auch mehrseitige, angesammelt.
So eine Serie ausgedruckt zu bekommen ist genauso spannend, wie auf den Briefträger zu warten.
Der erste Tag im zweiten Laden ist geschafft. Dazu werde ich, allerdings erst morgen, einen ausführlichen Bericht mit Bildern verfassen.
Noch spannender als die Neueröffnung war der erste Tag für den alten Laden ohne Chef. Meine Auszubildende hat sich tapfer geschlagen und hatte auf Grund des Dauerregens und der Urlaubszeit glücklicherweise auch nicht übermäßig viel zu tun.
Allerdings war das normale Tagesgeschäft ohne mich für sie schon aufregend genug...
Ich werde jetzt zum Matratzenhorchdienst antreten. Das habe ich mir wohl verdient. Gute Nacht.
Immer wieder kann ich nur über die Preise staunen, die manche Verlage für Anzeigen in ihren Printmedien verlangen.
In einem kleinformatigen Stadtmagazin erscheint demnächst ein Artikel über regionale Produkte. Innerhalb dieses Berichts könnte ich kontextbezogen erwähnt werden - sofern ich denn mindestens eine 1/6 Seite als Anzeige in dem Heft kaufe. Durch die rot/grün-Gestaltung meines Firmenlogos brauche ich also mindestens eine zweifarbige Anzeige, die mich in dem Magazin über 300 Euro kosten würde.
Mein Gefühl sagt mir, daß ich das lassen sollte.
Damit die Kunden sich nach unserer Neuplazierung besser zurechtfinden, haben wir unsere gesamten Kühlregale nun endlich mit "Wegweisern" beschriftet. Ob die Schilder wirklich beachtet werden, kann ich nicht sagen - aber auf jeden Fall ist der gute Wille unsererseits zu erkennen.
Neben "Joghurt" und "Diät" haben natürlich auch alle anderen Bereiche eine Beschriftung bekommen. Von "Bio" und "Vegetarisch" über "Käse" bis "Milch" ist alles dabei.
Nachdem der alte Mikrowellenherd bei uns im Aufenthaltsraum vor ein paar Wochen quasi in Flammen aufgegangen ist, habe ich gestern Abend eine neue gekauft und das Leihgerät wieder an meine Mutter zurückgeführt.
Eine neue Mikrowelle... Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Schönes Teil, derzeit für 99,- Euro bei Fegro im Angebot.
Interessant ist der Zettel, der mit im Karton lag: Sehr geehrter Kunde,
ca. 95% aller Reklamationen sind leider auf Bedienungsfehler zurück zu führen und könnten ohne Probleme behoben werden, wenn Sie sich telefonisch oder über Email mit unserer für Sie eingerichteten Service-Hotline in Verbindung setzen.
Anruf einer Firma aus Bremen, die "Wirtschaftsauskünfte" erteilt. Ob ich etwas Zeit hätte, um ein paar Fragen zu beantworten.
Wirtschaftsauskünfte... Für wen?
Zum Beispiel für Banken, Kreditunternehmen und Zulieferer.
Aha. Warum?
Anhand der Daten können diese Firmen sehen, mit was für einem Geschäftspartner sie es mit Ihnen zu tun haben und wie kreditwürdig Sie z.B. sind. Und darum würden wir gerne unseren Datenbestand über sie aktualisieren.
Davon habe ich doch nichts.
Doch, in gewisser Weise schon.
Zahlen Sie denn etwas für die Informationen, die ich ihnen gebe?
Nein.
Na, dann lassen wir das Ganze doch einfach...
[Klick]
Für seriöse Auskünfte gibt es die Schufa, sie wird von Banken, Versicherern und ebay genutzt.
Daß ich kein Interesse habe, irgendwelchen dubiosen Firmen intime Firmendetails preiszugeben, war mir schon beim Wort "Wirtschaftsauskunft" klar. Aber ein bißchen provozieren macht doch Spaß.
Gestern habe ich die drei neuen - langersehnten - Tiefkühltruhen bekommen. Auf dem Bild sind zwar nur zwei zu sehen, aber die dritte ist baugleich. Mit diesen Truhen ist es endlich möglich, die neue Plazierung von Pizza, Gemüse und Eis vernünftig zu planen.
Auch wenn sich der (inzwischen viel zu) lange geplante Umbau meiner Tiefkühl-Abteilung immer wieder durch viele kleine und große Probleme verzögert, sehe ich inzwischen doch tatsächlich ein Lichtlein am Horizont. Nach so langer Zeit sollte das Ding aber auch endlich mal fertig werden - aber die nächste Unterbrechung steht ja schon an...
Na, super: Nachdem erst vor kurzer Zeit mein Router gestorben ist und ich seitdem einen nervenaufreibenden Eiertanz mit Media-Markt erlebe (dazu mehr, wenn die Sache durchgestanden ist), löst sich nun mein Bürostuhl auf.
Zuerst zerbrach vor ein paar Wochen eine der Rollen und nun lösen sich die Schrauben, die die Rückenlehne halten, in Wohlgefallen auf.
Wird denn heuzutage nur noch Schrott produziert?
· Anruf einer Werkstatt für blinde Jugendliche
· Hausierer fragt nach Werbung im VHS-Katalog
· Unterstützung einer Veranstaltung in einem Kindergarten
· Tel. Angebot an Tüten mit Werbeaufdruck für kranke Kinder
Die Wünsche fallen immer anders aus: Sachspenden, Anzeigen schalten oder Produkte kaufen. Dass sowas irgendwann lästig werden könnte, scheint von den Bittstellern keiner wahrhaben zu wollen.
Die Mitarbeiterinnen sollen einen neuen Kitteltyp testen.
So sieht das dann aus, wenn einem die Mietbekleidungsfirma nicht einen "blanko"-Kittel schickt, sondern einen aus einer existierenden Kollektion entnimmt.
Naja, laufen wir heute mit Werbung für Wunsch-Fleisch...
Nachtrag: Ich habe die beiden Wurstzipfel nicht als Ü-Punkte erkannt. "wÜnsch" ist natürlich richtig.
Ein Namensschild pappt da zwar drüber, aber der Aufsticker ist so dick, daß es immer wieder abfällt.
Nachtrag vom 14. April 2019: Die Fleischerei Wünsch gibt es seit 2018 nicht mehr. Herbert Wünsch ist in den Ruhestand gegangen und hat keinen Nachfolger gefunden.
Endlich sind die Folgeschäden unseres Wasserrohrbruchs komplett beseitigt. Der Maler war gerade da und hat die entsprechenden Stellen an der Decke neu gestrichen.
Die Rubbelkarten sollten in einen oder mehrere C4-Umschla(e)g(e) gesteckt und an die Clearing-Gesellschaft zurückgeschickt werden.
Die Umschläge brauchten ausdrücklich nicht frankiert zu werden, solange der Aufdruck "Werbeantwort" im Sichtfenster zu erkennen sei. Okay, soll mir recht sein. Aber nicht, daß da jemand von mir Nachporto erstattet haben möchte. Beide Umschläge wiegen immerhin pro Stück über 1100g und sind so dick, daß ich sie nur mit Mühe in den Briefkasten bekommen habe...
Immerhin habe ich es an einem 17. Juni geschafft, das Wintervogelfutter (Meisenringe, Fettfutter, Sonnenblumenkerne etc.) aus dem Eingangsbereich zu entfernen. Langsam wurd's peinlich. Ich habe zwar seit Wochen fast jeden Morgen daran gedacht, aber dann im Laufe der Tage eben nicht mehr.
Ich glaube, das Streumittel lasse ich noch liegen... Wer weiß, was dieser Sommer noch für Überraschungen bietet...
Nachtrag:
Hey, war'n Scherz!
Das Streusalz ist natürlich auch weggeräumt.
Musik: Glenn Medeiros - "Nothing's Gonna Change My Love For You"
So sieht es aus, wenn man eine Küchenschranktür so offen stehen läßt, daß sie minutenlang genau unter einer der Halogenlampen hängt, die in den Kranz der Küchenzeile integriert sind.
Wie gut, daß ich so ein feines Näschen habe, daß ich es rieche, wenn etwas nicht stimmt.
Die verantwortliche Kollegin hat nix gemerkt. War ja klar.