Ich habe vor ein bis zwei Jahren bei Schreibmayr (Der Kirchenausstatter, der mir nach wie vor ständig seine Kataloge schickt) unsere "Mühle" gekauft: Eine kleine Münzsortiermaschine, wie sie inzwischen, teilweise sogar mit Zählwerk, sehr oft angeboten werden. Das Ding war zwar nicht sehr teuer, besteht dafür auch fast nur aus Kunststoff. Die ganzen mechanischen Komponenten haben deshalb inzwischen auch sehr gelitten. Zahnräder sind kleiner geworden und fassen nicht mehr gut ineinander, weshalb sich das Gerät schon bei kleineren Beanspruchungen verkeilt und die Zahnräder ganz häßliche Geräusche von sich geben.
Aus der Diskussion über die Qualität von Musikberieselung in diversen Geschäften heraus (Kommentare zum Blog-Eintrag Wat'n Tach 2) habe ich beschlossen, einfach mal ab sofort und bis zum Ende der nächsten Woche in jedem Eintrag den in dem Moment auf POS-Radio laufenden Titel zu erwähnen. Naja, so weit es mir eben möglich ist, das Lied zu identifizieren, versteht sich. POS-Radio hat leider keine Playlist online. Zumindest habe ich keine gefunden...
Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen doch noch davon überzeugen, daß das Musikprogramm hier im Laden wirklich kein Fall für Amnesty International ist.
Gerade eben hat eine Mitarbeiterin des Maklers meiner Geschäftsversicherung angerufen und wollte sich nur erkundigen, ob alles okay ist oder ob mal wieder ein Besuch ihres Chefs nötig wäre.
Witzigerweise habe ich heute Vormittag schon vergeblich versucht, ihn zu erreichen. Alle drei mir vorliegenden Handy-Nummern waren inzwischen ungültig, so daß ich von dem Anruf - zwangsläufig - absehen mußte. Allerdings konnte sie dann doch etwas für mich tun: Nun bekomme ich nämlich eine aktuelle Visitenkarte per Post zugeschickt.
Ich kann's echt nicht ausstehen, wenn Leute, gerade im Geschäftsleben, ihre Handynummern öfter als ihre Unterwäsche wechseln.
Das war eine Heidenarbeit! Sieben Stunden lang mußte gestern fast der komplette Inhalt der drei Kühlregale auf einer Gesamtlänge von 13,75 Metern für die Aktion "neues Biokühlregal" umgewuppt werden. Gesamtlänge Kühlregal 15x1,25 Meter á 5 Böden, nur vier der insgesamt knapp 18 laufenden Regalmeter blieben unberührt. Einige Produkte wurden einfach ca. 2 Meter nach rechts verlagert, aber ein Großteil der Plazierung mußte völlig neu geplant werden. Wie gut, daß die SPAR einen sehr netten Fachberater hat, der diese Aktion durchgeführt und geleitet hat. Auf diese Puzzelei hätte ich echt keinen Nerv gehabt.
Nach vielen Diskussionen mit Veganern bauen wir nun doch ein wenig in den Kühlregalen um. Die Convenience-Produkte mit Fleisch liegen nun bei der restlichen Wurst und neben den vegetarischen Produkten steht jetzt der Bio-Joghurt.
Hauptanlaß für die Umplazierung war übrigens, daß die gesamte Anordnung innerhalb der Abteilung dadurch schlüssiger wird.
Aber wenn da ein halbes Dutzend Leute vor so einem Kühlregal herumwerkelt, erzeugt das eine gewisse Unruhe. Gut, daß ich in einer anderen Abteilung noch ein bißchen Obst&Gemüse bestellen muß.
Beim Aufräumen im Material-Lager ist mir noch ein Stapel Bodenaufkleber der SPAR-Werbe- und Image-Kampagne (SPAR-Effekt) in die Hände gefallen, die ich erstmal im ganzen Laden verteilt habe.
Ich finde Bodenkleber witzig. Jedenfalls um Längen angenehmer als die endlos vielen Schilder an der Decke, mit denen so manch anderer Laden zugehängt wird.
Außerdem ergibt sich bei den Bodenklebern ein anderes lustiges Schauspiel: Viele Kunden und sogar Mitarbeiter laufen um die Aufkleber herum, damit sie nicht beschädigt werden. Oder versuchen sogar, sie aufzuheben...
Es hat sich ein Fensterputzer vorgestellt. Nach meiner Pleite mit dem anderen (hier nachzulesen) kommt mir das natürlich sehr gelegen.
Seine Preise sind fair, er will lieber davon bescheiden leben, als von Hartz-IV abhängig sein zu müssen. Abgesehen davon möchte er gerne in Roland (siehe hier und hier) bezahlt werden. Über den Sinn und Zweck von Regionalwährungen kann man streiten - für ihn hätte es natürlich den entscheidenden Vorteil, daß er tatsächlich viele Stammkunden gewinnen könnte. Witziger Zufall, daß ich heute mittag erst über den Roland berichtete.
Mal sehen. Anfang Juli wird er mal probeweise die Scheiben reinigen. Vielleicht kommt da je mehr zutage als nur leere Versprechungen...
Vorweg: Ich habe nichts gegen kostenpflichtige Hotlines, wenn ich für mein Geld eine brauchbare Information bekomme.
Meinen D-LINK-Router hat's zerschossen. Das Netzteil liefert zwar Strom, aber am Gerät selbst tut sich gar nichts mehr. Um zu klären, ob solche Fälle von D-LINK direkt geklärt werden können, habe ich heute die Support-Hotline angerufen.
Nicht, daß mich die 12 Cent pro Minute ruinieren werden, aber nachdem ich mich minutenlang durch das Menü gewählt habe, endete die Ansage damit, daß man sich bei defekten Geräten an den Händler wenden soll. Das fand ich dann doch etwas enttäuschend.
Unser "Einzelhandelsberater" der SPAR-Großhandlung hat sogenannte Checklisten für SPAR-Kunden bei sich. "Kunde" bin in diesem Fall ich als Einzelhändler beim Großhändler. In diesem Bogen können so ziemlich alle für die Qualität eines Geschäftes relevanten Punkte bewertet werden: Vom Außenbereich über die Nebenräume, von den Bedienungstheken bis zum Erscheinungsbild der Mitarbeiter. Für ihn sind diese Listen ein wichtiges Arbeitsmittel, denn durch die Unterschrift des Einzelhändlers kann er belegen, daß er wirklich seinen Job im Außendienst erledigt hat.
Mir persönlich ist es immer relativ egal, was er dort einträgt. Die einzelnen Punkte sind besprochen und eventuelle Schwachstellen werden beseitigt oder bleiben so, wie sie sind. Letztenendes entscheide ich schließlich selber darüber. Ein Grund, weshalb ich diese Zettel auch grundsätzlich nicht archiviere. Inzwischen habe ich den lieben Herrn Fachberater aber gut erzogen: Meinen Durchschlag wirft er immer schon selber ins Altpapier. :biggrin:
Ein Nachmittag Tiefkühl-Plazierung kann manchmal ganz schön ernüchternd sein. Gestern abend die bittere Erkenntnis: Ich habe die Tiefkühlschränke gewaltig überschätzt.
Anstatt, daß ich die große Tiefkühltruhe verbannen kann und noch zusätzlich viele neue Artikel ins Sortiment aufnehmen kann, mache ich mir inzwischen große Sorgen, ob ich überhaupt alle bisher vorhandenen Produkte in den Schränken unterbringen kann. Ein in diesem Zusammenhang sehr großes Problem ist z.B.: In der derzeitigen Plazierung liegen die flachen Pizza- und Torten-Kartons übereinander, so daß man durchaus jeweils 2-3 Sorten pro Platz mischen kann. Diese Option fällt in den Schränken weg, denn wenn die Artikel hintereinander stehen, können die Kunden nicht mehr problemlos in die Tiefe graben. Aber auch dafür werde ich eine Lösung finden.
Das Funknetzwerk funktionierte hier schon seit ein paar Tagen nicht mehr. Des Rätsels Lösung: Der Access-Point hat sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.
Die Regalserie Wire-Tech von Wanzl haben viele wahrscheinlich unbewußt schon vor allem in Läden gesehen, die auf eine moderne Ladengestaltung setzen. Die gesamte Konstruktion ist durch Gitterböden und Acrylteile sehr transparent aufgebaut. Werden dann noch die runden Kopfregale verwendet, hat man mit diesem Regalsystem sehr schöne Gestaltungsmöglichkeiten.
Ich möchte bei mir im Markt in absehbarer Zeit drei kleine Mittelgondeln erschaffen. Aus optischen Gründen sollen diese diagonal stehen. Durch die schräg stehenden Regale hätte man aber das Problem, daß die Ecken recht unhübsch in die Gänge ragen würden, weshalb ich mich über die Wire-Tech-Serie genauer informierte, denn die runden Enden sehen in jedem Stellwinkel harmonisch aus. Inzwischen habe ich auch per Post ein schriftliches Angebot bekommen - und habe mich... ähm... sagen wir mal so... erschreckt. Für den Preis der Wanz-Regale bekommt man mehr als die doppelte Menge an gewöhnlichen Stahlregalen - die sehen dann aber auch entsprechend aus: Langweilig, schlicht, kantig.
Es ist ja nicht so, daß ich die Wire-Tech grundsätzlich wegen ihres Preises verurteile. Wer Wanzl kauft, zahlt viel und bekommt dafür auch eine sehr gute Qualität, an der man lange Freude hat. Gerade mit mir braucht man über dieses Thema sicherlich nicht zu diskutieren. Aber ich muß da trotzdem erstmal ein paar Nächte drüber schlafen, denn so viel Kohle wollte ich eigentlich gar nicht investieren...
Durch den oftmals relativ direkten Kontakt zur Industrie habe ich viele Artikel oft schon sehr früh in den Regalen stehen - oft schon Wochen und Monate, bevor überhaupt vom Hersteller Werbung für die Produkte geschaltet wird.
Das Problem, das sich dadurch ergibt: Die meisten Kunden kennen die Produkte nicht. Da helfen meistens auch die auffälligen "Neu bei SPAR"-Schilder nicht. So lange das Zeugs nicht beworben wird, kauft es keiner. Die Konsequenz daraus: Die Artikel laufen noch hier im Markt ab.
Jeder Artikel bekommt von mir mehrere Chancen, aber nachdem mehrmals fast der gesamte Bestand nicht verkauft wurde, werfe ich lieber das Produkt wieder aus dem Sortiment als noch mehr Geld aus dem Fenster. Gerade bei Frischeprodukten (Wurst, Käse, Molkereiprodukte) geht das auf Grund der relativ kurzen Restlaufzeiten recht schnell.
Zeit für Mr. Murphy: Rechtzeitig mit der Auslistung solcher Artikel laufen auf allen Fernsehsendern die Spots dafür und entsprechend kommen die Kunden und fragen danach...