Nachdem ich selber jahrelang mit den allgemein bekannten umsteckbaren Preiskassetten von Meto gearbeitet habe, bin ich nun dazu übergegangen, meine Obst- und Gemüse-Schilder selber zu drucken.
Der Arbeitsaufwand ist geringer, die Schilder sind jeweils mit einem bunten Bild versehen und dazu kleiner, was die Übersichtlichkeit in der Abteilung deutlich erhöht. Der Mehraufwand für Toner und das Ausschneiden wird durch die Zeitersparnis schnell wieder ausgeglichen. Außerdem muß man die alten Schilder nicht wegwerfen, so daß man irgendwann nur noch beschädigte oder außergewöhnliche Schilder neu zu erstellen braucht.
Die beiden neuen Regale, jeweils doppelseitig, 3m lang, 140cm hoch und auf Rollen stehen schon mitten im Laden und warten darauf, bestückt zu werden.
Die Rollen sind praktisch: Innerhalb von wenigen Sekunden kann man so ein komplettes Regal mit ein paar hundert Artikeln einfach zur Seite schieben und Platz für andere Dinge schaffen oder einfach den "Marktplatz" neu gestalten.
Nächste Wochen kommen vorraussichtlich die ersten Weihnachtsartikel (Spekulatius, Lebkuchen etc.) und bis dahin muß die Plazierung fertig sein. Dann wird auch das "wandernde H-Milch-Regal" endlich einen festen Platz bekommen. Nämlich in unmittelbarer Nähe der frischen Milch - so, wie es schon seit langer Zeit geplant ist...
Da schubst eine Mitarbeiterin versehentlich einen Rollcontainer an, der rollt bis zur Kühlhaustür und kippt über die Schwelle. Der Rest ergab sich dann von alleine.
Zum Glück war das Chaos größer als der finanzielle Schaden.
Eben wurden die beiden neuen Regale geliefert, die hoffentlich bald den freien Platz in der Ladenmitte ausfüllen sollen, damit das "Projekt Tiefkühlumbau" endlich ein Ende findet. Dann bekommen auch die nicht kühlpflichtigen Bio-Produkte, "fair" Gehandeltes und auch die türkischen Spezialitäten einen neuen Platz.
Die Regale stehen übrigens auf Rollen und sind dadurch auch komplett bestückt schnell zur Seite zu schieben. Okay, noch stehen sie in Einzelteilen auf Paletten - aber vielleicht schaffe ich den Aufbau ja sogar heute noch..
Wer auch immer sich als Hochstapler versucht hat: Wir hatten Glück, daß ein Mitarbeiter den Gläserstapel entdeckt hat, bevor dieser umfallen konnte. Das war nämlich eine höchst instabile Angelegenheit und das Tablett von "Oma" lädt förmlich dazu ein, dagegenzurempeln...
Mist: Mein Toner vom Faxgerät ist leer. Plötzlich und unerwartet druckte das Gerät nichts mehr aus. Und das Gemeinste ist: Nicht einmal schütteln und klopfen hilft etwas, um wenigstens mit den letzten Resten noch die Zeit zu überbrücken, bis Nachschub kommt. Das Ding scheint wirklich restlos leer zu sein.
Der neue Toner wird hoffentlich morgen kommen. Der Speicher im Gerät ist zum Glück groß - ich muß nur daran denken, genügend Papier einzulegen: Es kommen nämlich dauernd Faxe hier an...
Da entschloß sich ein Lieferant von Bio-Milch, der jahrlang seine Milch im Schlauchbeutel verkauft hat, plötzlich dazu, seine Produkte in Tetrapaks Kartonverpackungen abzufüllen. Die Entscheidung war nachvollziehbar: Die Schlauchbeutel hatten zum einen nur wenige Freunde und zum anderen platzen sie oft auf, so daß die Transportkisten voller Milch waren und man alle anderen Beutel abwaschen mußte.
Besser wurde es leider nicht: Die Verpackung war teurer, so daß der Preis um 10 Cent pro Packung angehoben werden mußte, was alleine schon einige Kunden vergraulte. Zu allem Überfluß gab es Probleme mit der Maschine, auf der die Milch abgefüllt wurde: Die Verklebungen an der Oberseite der Packungen waren sehr oft mangelhaft und nicht wenigen meiner Kunden lief die Milch in ihren Taschen aus. Das Problem bekam die Molkerei nicht in den Griff, so daß wir uns dazu entschlossen haben, die Milch vorerst aus dem Sortiment zu nehmen.
Da die Milch durch das verlorengegangene Vertrauen und den angehobenen Preis schlechter lief, blieben letztendlich noch ca. 40 abgelaufene Packungen übrig. Trotz bis dahin regelmäßiger Gutschrift weigerte sich der Lieferant, diese noch zurückzunehmen. Offensichtlich sah er die Geschäftsbeziehung als verloren. Aus meiner Sicht war sie es endgültig erst nach diesem letzten Telefongespräch, denn ich hatte bis dahin nie vor, diesen (regionalen) Lieferanten für alle Zeiten aus meinem Sortiment zu verbannen.
Vom Deko-Holzdach über dem Feinkostregal sind nun die ersten beiden Elemente demontiert worden. Exakt 51cm weit muß der gesamte Überbau nach rechts versetzt werden. Eigentlich ist das gar nicht sehr viel Arbeit: 6 Spax-Schrauben, 6 Hohlraumdübel für die Decke. Anschließend noch ein Kabel für die Beleuchtung verlegen und fertig. Klingt leider schneller, als es in Wirklichkeit geht. Aber es wird schon noch werden.
Anfangs wird es sicherlich etwas seltsam aussehen, wenn die Schilder nicht mehr exakt über den Regalböden hängen, aber das wird schon bald korrigiert werden.
Okay, es ist nur einLocher. Aber trotzdem werde ich den nun in den nächsten Tagen an Leitz einschicken, denn die Esselte Leitz GmbH & Co KG gibt zumindest auf diesen Locher 5 Jahre Garantie - und die werde ich direkt in Anspruch nehmen und gar nicht erst versuchen, den defekten Locher über den Händler einzuschicken.
Nach dem Theater, das ich mit meinem D-Link-Router bei Media Markt hatte, bin ich diesbezüglich nämlich ein gebranntes Kind.
Von meinem Locher ist soeben die zweite Feder gebrochen, so daß der Griff nun völlig unmotiviert herumwackelt und man ihn jedes Mal anheben muß, wenn man Lochen möchte. Außerdem ist der Griff aus massivem Metall und damit relativ schwer, so daß einzelne Seiten auch ohne zusätzliche Krafteinwirkung durchlöchwert werden könnten. Bei unvorsichtigem Umgang sicherlich auch versehentlich mal an der falschen Stelle.
Ich werde morgen mal bei Leitz anrufen. Vielleicht geben die ja sogar eine Garantie auf ihre Geräte oder ersetzen mir das aus Kulanz. Ich finde, ein Locher für den Preis sollte schon etwas länger halten.
Ein Totalschaden ist es sowieso. Aber dann sollen die Leute das Ei gleich am Stück in die Tasche stecken und mitnehmen. Aber nein - es wird irgendwo unauffällig im Regal aufgebrochen und nur der "Dotter" entwendet.
Was bleibt ist der Ärger darüber, daß sich jemand an fremdem Eigentum vergriffen hat, ein Schaden von 50 Cent und vor allem ein völlig vollgekrümeltes Regal. Bei so einer Aktion soll sich lieber keiner von mir erwischen lassen.
Erst werden mir Tischuhren mit meinem Firmenlogo angeboten und nun Armbanduhren. Auch diesmal gibt es ein kostenloses Muster mit dem eigenen Firmenaufdruck.
Ich habe mir das kostenfreie und unverbindliche Muster mal bestellt. Die Dinger sind mit rund 13 Euro netto nicht ganz billig und selbst wenn mich die Qualität überzeugt, werde ich davon nicht dutzende bestellen.
Naja, erstmal angucken...
Kaum ist der eine Umbau fertig, naja, zumindest so weit erledigt, daß der Abschluß der Arbeiten in sehr greifbarer Nähe liegt, schon irren die Überlegungen für die nächsten Bauarbeiten in meinem Kopf umher.
Es ist ja nicht so, daß ich mir nur aus Spaß an der Freude so viel Mühe mache, denn jede Veränderung hier kostet mein Geld und vor allem die Nerven der Kunden. Aber wenn man irgendetwas verbessern kann, dann müssen solche Unannehmlichkeiten einfach mal sein.
Mein Hauptziel ist es dabei steht, eine möglichst große Warenvielfalt so übersichtlich wie möglich anzubieten. Und ich stehe zu der Aussage, daß genau dieses Ziel eher ein persönlicher Ehrgeiz und weniger reines Profitdenken ist. Daß Profit und Sortimentstiefe nicht zwingend zusammengehören, leben uns die Discounter ja nun tagtäglich vor. Aber das nur am Rande.
Die auf dem Foto abgebildete Deko-Dachkonstruktion über dem RILA-Feinkostregal muß einen knappen halben Meter nach vorne, wandern. Auf dem Bild also nach Rechts in Richtung Eingang. Das wird zwar sehr viel Arbeit werden, aber sie muß leider sein. Der Versatz der Holzkonstruktion wird nach sich ziehen, daß das darunterstehende Regal den selben Umzug macht. Dadurch ergibt sich nämlich für mich die Möglichkeit, einen kompletten Regalmeter an anderer Stelle (nicht auf dem Bild zu sehen) anzubauen. Ein Regalmeter - das klingt so wenig, aber in diesem mit 550qm Verkaufsfläche doch relativ kleinen Laden ist ein Meter Stellfläche schon sehr viel und entspricht etwa 50 plazierten Artikeln.