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Der Stand der Dinge

Ein Mitarbeiter von ADT Deutschland rief mich an und wollte wissen, wie es denn jetzt bei mir mit der Neuinstallation einer Warensicherung aussehen würde. Es sei ja nun doch schon einige Zeit her, daß wir ein Angebot für eine Warensicherungsanlage bekommen hätten und als möglicher Installationstermin wäre damals immerhin "Anfang 2006" angegeben worden.

Ich stutzte, staunte und hakte nach, wie er das wohl meinen würde, von wegen "Neuinstallation".

Er gab dann zu, daß dann wohl meine komplette Akte verschwunden wäre und der einzige Hinweis auf eine Geschäftsbeziehung zwischen mir und ADT wohl ein altes Angebot sei.

Ich erklärte ihm daraufhin, daß ich seit rund 1,5 Jahren bei mir hier im Markt eine ADT-Warensicherungsanlage, Typ Maxcalibur, im Einsatz habe.
Er war spürbar irritiert, verabschiedete sich freundlich von mir mit der Frage, ob ich denn irgendwelche Probleme mit meiner Anlage hätte und ob er noch etwas für mich tun könne. Ich konnte ihn aber aber beruhigen: Keine Probleme, alles super! :-)

Für Deckenhänger

Heute Morgen bekam ich per E-Mail eine Anfrage, ob ich bereit wäre, mal "Flexsigns" zu testen. "Flexsigns" ist ein kompaktes System, an dem Deckenhänger oder andere Dekomaterialen befestigt werden können. Man braucht keine Leiter, sondern kann sich einfach mit einer Verlängerung das an einem Seilzug hängende Unterteil des Systems auf Arbeitshöhe ziehen.

Die Idee ist eigentlich gar nicht mal so schlecht. Nur habe ich dafür nun gerade gar keine Verwendung, denn abgesehen davon, daß ich bekanntermaßen kein Freund von Deckenhängern bin, ist bei der Raumhöhe meines Ladens noch bequem die Decke mit einer Leiter zu erreichen.
Selbst in Märkten mit höheren Decken fallen mir kaum Anwendungen für Flexsigns ein. Die Schilder sollen schließlich in Sichthöhe hängen - und sind somit auch wieder mit einer Leiter erreichbar. Höchstens lange Banner könnte man sinnvoll an dem System aufhängen - aber wer solche hohen Decken hat, verfügt normalerweise auch über eine Bühne zum bequemen arbeiten.



(Bild: Ausschnitt aus dem Flexsign-Demo-Video)

Sparschwein-Preis!

Diese Hinweisschilder werden dann wohl auch so nach und nach mit unseren Eigenmarken verschwinden. Aber für "gut & günstig" werden sicherlich ähnliche Werbematerialien existieren.


Brief ohne Absender und Briefmarke

Hmm... Der Postbote hat mir gerade einen relativ dicken C5-Umschlag in die Hand gedrückt, auf dem weder ein Absender noch eine Briefmarke zu entdecken sind. Wenn ich den Brief haben möchte, kostet mich das 1,96€ Nach-/Strafporto.

Die Neugierde hat übrigens gesiegt.

Im Umschlag lag ein Stapel Bestellformulare einer Handelsagentur, von der wir in den letzten Jahren immer wieder sporadisch Ware bezogen haben. Bin mal gespannt, was mir der Vertreter von denen zu erzählen hat...

Handelsstatistik

In einem Schreiben vom Statistischen Landesamt Bremen werde ich aufgefordert, die "Jahreserhebung im Handel für das Geschäftsjahr 2004" auszufüllen.
Dieser Fragebogen besteht aus acht A4-Seiten und fast keine Frage könnte ich ohne jeglichen Aufwand beantworten. Das Land Bremen möchte z.B. wissen
· Gesamtumsatz des Unternehmens ohne Umsatzsteuer im Geschäftsjahr.
· Sonstige betriebliche Erträge im Geschäftsjahr.
· Gesetzliche und übrige Sozialaufwendungen für Arbeitnehmer.
· Betriebliche Steuern und Abgaben
· Einzelhandelsumsatz prozentual in verschiedene Warengruppen aufgeschlüsselt.
Ich glaube, ich leite den kompletten Fragebogen einfach mal direkt an meinen Steuerberater weiter... ;-)

Alte Wischmaschine bei Ebay

Ein weiteres Opfer meiner Aufräumwut: Seit gestern Abend biete ich bei Ebay meine alte, überholungsbedürftige Wischmaschine an. Haltet euch bitte mit den Geboten zurück! Das Ding wiegt ein paar Zentner und ist kein Fanartikel! ;-)

Den notwendigen Kauf der neuen Maschine vor einigen Monaten hatte ich hier gar nicht weiter erwähnt. Eigentlich müßte ich das unbedingt nachholen, denn der neue Automat hat ein lustiges Feature - einen integrierten Getränkehalter. ;-)


Probebohrungen

Das geplante neue Büro soll im ehemaligen Kühlhaus entstehen. Ein Kühlraum ist von allen Seiten mit einer nicht unerheblichen Wärmedämmung ausgestattet. Wenn man durch die Tür tritt hat man mitunter das Gefühl, als würde einem die Wahrnehmung einen Streich spielen: Erst ist der Raum noch breit, dann wird er deutlich kleiner - und das, obwohl die alles umfassenden Außenwände sich nicht verändert haben.
Tatsächlich ist es so, daß der nachträglich eingezogene Fußboden über 20cm dick ist und die Außenwände auch auf jeder Seite jeweils 15cm Platz benötigen. Insgesamt sind auf diese Weise rund 6 Kubikmeter Rauminhalt mit Dämmmaterial vergeudet - ein guter Grund für umfangreichere Bauarbeiten.

Natürlich wollten wir wissen, was uns überhaupt erwartet. Die Wände sind einfach mit dicken Styropor-Platten verkleidet, welche mit einer Putzschicht versehen wurden, auf der die Fliesen kleben. Ein gezielter Angriff mit dem Bohrhammer brachte folgendes an den Tag:



Der Fußboden besteht dagegen aus völlig anderem Material. Nach den Anti-Rutsch-Fliesen stößt man auf eine ziemlich mürbe Estrich-Schicht, die auf einem sehr seltsamen Dämm-Material lagert: Das schwarze, krümelige Zeugs halten wir für geteerte Korkkrümel. Merkwürdig, was so alles vor Jahren verbaut wurde...


Codeschloß

Das Codeschloß funktioniert übrigens prima! Vor allem ist es total cool, einfach ein paar Zahlen einzutippen und dann die Tür zuzuziehen... :-)

Dem Untergrund fehlt zugegebenermaßen noch etwas weiße Farbe, aber prinzipiell wird der Lagerraum so langsam fertig.
Bis Anfang Mai ist's nicht mehr lange hin und mir rennt doch langsam die Zeit für den Bau des neuen Büros weg...


Mit Augenmaß

Schon doof, wenn man eine Borte im Lager montiert und dabei als grobes Längenmaß für die Abstände der drei Konsolen eine 1m lange Wasserwaage verwendet, die in Wirklichkeit leider nur 80cm lang war. Auf diese Weise sind die Halterungen viel zu weit nach rechts gerutscht.

Gut nur, daß das bislang keinem aufgefallen ist. Und anhand dieses Fotos sowieso nicht... :-)


Zahlenschloß

Endlich wird es was mit dem elektronischen Zahlenschloß, das ich für den neuen Lagerraum geplant habe. Nachdem die beiden ELV-Modelle von Conrad nicht so funktionierten, wie sie sollten, habe ich mir nun eines von Farfisa organisiert.

Markenqualität, deren gebürstete Frontplatte für sich schon einen ziemlich soliden Eindruck macht. Diesmal werde ich hoffentlich nicht enttäuscht.


Aus der Fassung

Bittere Erkenntnis: Für die Lampenkästen der Marktbeleuchtung gibt es keine passenden Innenleben mehr. Nun haben wir aber dummerweise einige Lampen, bei denen die Fassungen für die Leuchtstoffröhren völlig beschädigt und teilweise sogar zerbrochen sind.

Dennoch muß schnellstens Ersatz her. Es macht einfach keinen guten Eindruck, daß ich hier so viele Lampen habe, die nicht leuchten. :-(