Und plötzlich war das Licht aus, als bei den Bauarbeiten für mein neues Büro ein herabfallendes Stück Mauerwerk eine Aufputz-Verteilerdose mit in die Tiefe riß.
Es war eigentlich auch nur eine Frage der Zeit, bis der Kurzschluß erfolgte. Die Kabel hingen einfach so, abisoliert und ohne Klemmen, in der Dose. Deutsche Wertarbeit aus den frühen Sechzigern...
Das Deko-Dach über dem Regal des Spezialitäten-Importeurs Rila, das wir schon Anfang Dezember nach wochenlanger monatelanger Pauseendlich montiert hatten, bekam nun zum Glück auch die lange fällige Beleuchtung wieder.
Auf dem Foto fällt leider kaum auf, dass hinter jedem der Kästen eine Leuchtstoffröhre sitzt, die sowohl die Ware von oben als auch das Bild in der Front beleuchtet.
Der nächste Schritt wird sein, dass gesamte Regal einen guten halben Meter weiter nach rechts zu verschieben, damit es wieder genau bündig unter dem Überbau steht. Durch diese Aktion bekommen wir am linken Ende (im Bild nicht zu sehen) genügend Platz, um das Kaffee/Tee/Kakao/Kondensmilch-Regal um rund 15% Fläche zu erweitern.
Nachtrag:
Ja, die Weihnachtsgirlande ist inzwischen verschwunden.
Am Wochenende gingen die Arbeiten im Kühlhaus weiter. Die Fliesen sind zur Hälfte von den Wänden runter, in der Mitte des Raumes türmen sich die Styropor-Platten auf. Bevor dort weitergearbeitet werden kann, muß erstmal der Schutt weggeräumt werden.
Vor einigen Wochen habe ich zufällig in der Filiale eines bekannten Elektronikversandhandels, der so ähnlich heißt wie ein bekanntes Kind aus einer Konservendose, entdeckt, dass deren Regale anstatt eines nutzlosen Sockels eine praktische Schublade haben.
Das Regalsystem bei denen ist von Tegometall, genau wie bei mir. Da nützlicher Lagerplatz gerade bei mir hier knapp und teuer ist, war ich natürlich sehr interessiert und wollte mehr über die Schubladen wissen.
Es gibt sie tatsächlich als Originalteil vom Hersteller und so habe ich mir eine einzelne als Muster bestellt. Als Höhe hatte ich mir die 16cm-Variante ausgesucht. Ich ging nämlich davon aus, daß zu der Nutzhöhe noch die Rollen und evtl. eine Blende mit Griff kommen, so dass die Schubladen genau unter den gut 20cm hohen Sockel passen.
Fehlanzeige. Die Höhenangabe bezeichnete das Nennmaß - und ich frage mich, was sich Tegometall unter "Toleranz" vorstellt. Die Gesamthöhe der Lade, inkl. Rollen, beträgt gerade mal rund 13cm.
Glück im Unglück: Eine der Rollen hat es unterwegs zerschlagen und so kann ich die gelieferte Schublade problemlos umtauschen. In eine höhere, versteht sich.
Die Entwicklung läßt sich nicht aufhalten: Nachdem der Penny hier an der Ecke schon seit Anfang an Samstags bis 20 Uhr geöffnet hatte und auch der Comet-Markt auf der anderen Seite der Hauptstraße seit einigen Wochen ebenfalls erfolgreich bis 20 Uhr aufläßt, habe ich nun schweren Herzens nachgezogen.
Schweren Herzens insofern, als dass damit erstmal der Samstag Abend runiert ist. Essen gehen, Kino (Von Spätvorstellungen mal abgesehen) und sonstige Aktivitäten fallen damit vorerst flach. Ein Dauerzustand darf das natürlich nicht bleiben. Ich habe zwar kein Problem damit, von morgens bis abends für meine Firma da zu sein - aber diesen Schritt, Samstags von 18-20 Uhr zusätzlich zu öffnen, habe ich sehr lange überlegt und vor mir hergeschoben. Auch wenn es schon weh tat, seine Kunden nach 18 Uhr mit Penny-Tüten nach Hause gehen zu sehen.
Gestern Abend hat Andreas hier im neuen Büro alten Kühlhaus noch zwei Stunden geschuftet und eine Wand fast vollständig vom Dämmmaterial und den darüber befindlichen Fliesen befreit. Dabei war schon etwas Vorsicht geboten: An der Wand, direkt unter der Decke, verlaufen die Rohre und Kabel für den Verdampfer, den wir vor längerer Zeit schon vom (stillgelegten) Kühlraum in unsere Backstube verlegt haben.
Der Anteil an (mineralischem) Schutt hält sich eigentlich in Grenzen. Das meiste Volumen nehmen die dicken Styroporplatten ein.
Da habe ich doch vorhin tatsächlich noch ein altes Regaletikett mit aufgedrucktem DM-Preis entdeckt. Immerhin aber schon aus einer Zeit, zu der die Auszeichnung in Euro langsam populär wurde. Das Etikett wurde hier am 20. Oktober 2001 gedruckt.
Unsere "Backstube" war früher mal der Fleisch-Vorbereitungsraum und hat als solcher, für die separate Warenanlieferung, eine eigene Tür. Diese Tür wurde vor Jahrmillionen Jahren mit vier massiven Riegeln versehen und wahrscheinlich genauso lange gar nicht geöffnet. Der helle Streifen oben in der Mitte der Zarge ist übrigens durch das durch Rostfraß entstandene Loch durchscheinendes Licht...
Leider ließ sich die Tür nicht ganz problemlos öffnen:
Das eigentliche Schloß hatte sich im Laufe der Zeit völlig festgesetzt. Nachdem wir mit viel Mühe den kompletten Schließzylinder entfernt hatten, eine Arbeit, die bei einer geschlossenen Tür nicht gerade einfach ist, mußten wir feststellen, dass auch ein neuer Zylinder keinen Erfolg brachte. Der Schließer saß schlicht und einfach fest. Den Rest erledigte ein Winkelschleifer...
Und wofür nun die ganze Arbeit? Nun, wenn auf dem oberen Foto die Wände nicht da wären, könnten man direkt in mein zukünftiges Büro sehen und genau dort sind in den nächsten Wochen einige Stemmarbeiten notwendig. Die Entscheidung, ob man den Schutt nach zwei Metern Strecke oder nach 40 Metern quer durch den Laden nach draußen transportieren möchte, war keine schwierige...
Per Einschreiben kam Post von Wincor-Nixdorf: Mein Wartungsvertrag für den Rechner meines Warenwirtschaftssystems wurde zum Jahresende gekündigt. Mitte letzten Jahres hieß es ja noch, daß zum 30. September 2005 Schluß sei. Aber nun ist der Vertrag defintiv gekündigt. Der entsprechende Brief kam nämlich eben per Einschreiben ins Haus.
Die befürchtete große Investition fällt auch weg. Habe ich jedenfalls eben beschlossen. Ich brauche doch keinen Wartungsvertrag für einen PC, ohne den die Kassen zur Not auch eine gewisse Zeit funktionieren können.
Diesen DIN-A1-Deckenhänger habe ich von unserem Fachberater bekommen. Erwähnte ich schonmal, daß ich quasi grundsätzlich allergisch auf Schilder reagiere, die von der Decke hängen?
Ob ich diesmal eine Ausnahme machen werde, weiß ich noch nicht. Ich habe absolut nichts gegen FRoSTA (Im Gegenteil! FRoSTA ist einer der sympathischsten Lebensmittelproduzenten überhaupt!), aber von dieser Brigitte-Diät halte ich ungefähr... nix.
Noch rede ich von "Kühlraum", wenn ich mein zukünftiges Büro meine. Aber der Umbau ist in vollem Gange... An/Auf den Bahnen hingen früher mal Würste und Fleischteile. Nun liegen die Teile erstmal auf dem Boden und warten auf weitere Verwendung.
Eigentlich wollte ich gestern den ganzen Tag hier in der Firma arbeiten und einiges Liegengebliebenes aufholen und vor allem endlich mit den Bauarbeiten für mein neues Büro anfangen. Doch irgendwie mangelte es an Motivation und so war ich erst am späten Nachmittag hier. Nachdem ich mit meine eigentlichen Büroarbeiten fertig hatte, war noch bis nach 21:30 Uhr der alte Fleischkühlraum fällig. Es standen noch altes Dekomaterial, Fleischereiausstattung, private Unterlagen, Werkzeug und viel Kleinkram auf dem Boden. Das alles ließ sich zum Glück relativ kompakt an anderer Stelle unterbringen. Nun hängen nur noch die Stangen an den Wänden und der Decke.
Ja, das soll in ein paar Wochen ein schickes Büro sein: