Skip to content

Heute ist der große Tag...

Heute wird der Leergutautomat aufgebaut. Ich freue mich, wie als kleines Kind zu Weihnachten oder am Geburtstag. Bin völlig aufgedreht und kann es nicht erwarten, dass das Teil endlich steht. :-)

Eigentlich hatte ich ja vor, ein Zeitrafferfilmchen vom Aufbau zu machen, aber ich traue mich nicht, meine gute Kamera den ganzen Tag mehr oder weniger unbeaufsichtigt irgendwo in eine Ecke des Lagers zu stellen. Also werden ein paar Momentaufnahmen vom Aufbau reichen müssen.

Heute Nacht hat Johnny ganz fleißig den zukünftigen Stellplatz für den Automaten freigeräumt und ein großes Stahlregal abgebaut, in dem wir bis jetzt Leergut stehen hatten. Er hat sich für die Übergangszeit eine komplett neue Leergutlogistik hier im Lager ausgedacht. Hoffentlich kam meine Info auf den Kassenbons an und die Kunden bringen wirklich heute und morgen weniger Leergut her. Es wäre sehr hilfreich, aber wenn nicht, sind wir durch die gute Vorplanung trotzdem für alles gewappnet. :-)

Hier stehen die Teile des Leergutautomaten noch eingepackt hintereinander. Vorner der eigentliche Automat, dahinter der Kompaktor für die Einweggebinde, der allerdings nicht hinter, sondern seitlich des Automaten stehen wird. Auf der langen Palette befindet sich der Tisch für die Flaschen und die Rollbahnen für die Getränkekisten.


Dingdongjaul

Ich glaub's nicht: Die Batterie der Leergutklingel ist leer.

Warum ausgerechnet heute und nicht einen Tag später?!? :-|

Angebot für die Wand

Man soll's nicht glauben: Ich habe doch tatsächlich heute noch das Angebot der Firma bekommen, die vorhin feststellen musste, dass sie mich irgendwie vergessen haben. Es handelt sich dabei übrigens nicht um einen selbsternannten "Trockenbauer", sondern um eine erfahrene Innenausbau-Firma.

Gut 3000 Euro netto soll der Spaß kosten. Aber ich habe auch ein paar besondere Anforderungen: Die Tür muss 1,25m breit sein und die Wand so stabil, dass sie auch nicht gleich zusammenbricht, wenn man sie mit einer vollen Palette oder einem Rollcontainer touchiert.

Ich werde jetzt mal 'ne Nacht darüber schlafen und morgen eventuell den Auftrag erteilen. Der Geschäftsführer der Firma hatte mir vorhin zugesagt, dass sie das nächste Woche bauen könnten. Würde mich natürlich sehr freuen, denn sobald der Automat steht, wird es hier im Lager noch sehr improvisiert aussehen.

Die Planung für die Trockenbauwand

Da ich die Wand brauche, telefoniere ich nun doch notgedrungen quer durch's Branchenbuch, zumal ich mich nicht mehr daran erinnern konnte, welche Firmen nun hier zum angucken vor Ort waren. Eintrag Nummer zwei:
Ja, mein Kollege war doch bei Ihnen. Ich erinnere mich, sie hatten mich doch vor knapp drei Wochen auf meinem Handy angerufen.
"Genau", sagte ich. "Nur ein Angebot habe ich nie bekommen."
Der Herr am Telefon war davon gar nicht so begeistert und versprach, sich darum umgehend zu kümmern. Ich bin gespannt...

Handwerkersorgen

Mein "Hauselektriker", die Firma Louis Saemann, hat hier in den letzten Tagen wunderbare Arbeit geleistet. Lampen installiert und versetzt, Stromkabel verlegt, Steckdosen und einen ISDN-Anschluss montiert. Letztendlich (und von der Lampenreihe über der Getränkeabteilung mal abgesehen) waren das alles zwingend notwendige Vorbereitungen für den Leergutautomaten.

Auch notwendig für den Automaten ist eine sogenannte Einhausung. Vor allem das "Frontend", sprich: das Teil des Automaten, in das die Kunden ihre Flaschen und Kisten schieben, sollte ringsherum eingepackt sein, so dass man nicht an schon abgegebene Flaschen kommt oder gar ein Kunde an der Maschinerie herumspielen kann.
Dazu kommt, dass der Automat hier bei mir im Lager stehen wird. Die Kunden werden also knapp drei Meter durch die Tür gehen müssen und stehen dann dort, wo momentan noch unser Leergut steht. Um eine saubere Abtrennung zu schaffen, hatte ich die Idee, diesen Teil des Lagers mit einer Trockenbau- oder Holzwand vom Rest des Raumes abzutrennen.
Vor drei Wochen habe ich diverse Trockenbau- und Innenausbau-Firmen angerufen und um einen Besichtigungstermin gebeten. Von diesen Firmen waren sage und schreibe drei hier.
Einer von denen begrüßte mich sehr arrogant mit den Worten: "Und wer sind Sie?". Ich habe darauf verzichtet, ihm meine Meinung dazu zu sagen und bin mit ihm durchgegangen, was hier an Arbeiten anliegen würde. Die anderen beiden waren bedeutend freundlicher.
Ein einziges Angebot habe ich daraufhin bekommen, und zwar ausgerechnet von dem unfreundlichen Typen. Die anderen haben sich nicht wieder gemeldet.

Ich bin völlig genervt. Den, der sich gemeldet hat, will ich persönlich nicht. Ich konnte ihn einfach nicht ausstehen und gönne ihm den Auftrag nicht, zumal das nicht irgendein unbedarfter Mitarbeiter, sondern der Firmenchef selber war.

Irgendwie habe ich keine Lust, noch einmal das Telefonbuch durchzutelefonieren. :-(

Firmenkundencenter zieht um

Post von "meiner" Bank. Das sogenannte "Firmenkundencenter" zieht um. In "neue Räume mit angenehmerer Gesprächssituation und verbesserter Parkplatzsituation".

Die neuen Räume sind rund 1,5km von hier entfernt. Für mich ist das ein nicht so praktischer Umzug, denn bislang bin ich nämlich immer in zwei Minuten zu Fuß dort hingelaufen, wenn es etwas zu regeln gab.

Wie ich mir eine Getränkeabteilung vorstelle

Ich arbeite ja nun bekanntlich derzeit am Umbau und der damit verbundenen Vergrößerung meiner Getränkeabteilung. Das dauert zwar alles etwas, aber dafür mache ich beständig weiter. Rund zwei Monate ist es immerhin schon wieder her, dass ich im Rahmen des Umbaus ein Regal verschoben habe.

Wenn alles irgendwann fertig ist, möchte ich meine Abteilung mit sogenannten Vierpunkttraversen (sowas) dekorieren. Säulen als Begrenzung, Überbauten, an denen Lampen und Preisschilder hängen.
Wer sich das nun nicht so recht vorstellen kann, muss einfach weiter abwarten. Ich habe da ein paar schöne Ideen im Kopf und denke, dass sie in die Tat umgesetzt auch weiterhin schön sind. ;-)

Es dreht sich :-)

Kommentator "Mixer W" schrieb zu diesem Foto:
Es gibt übrigens auch 3-fach Steckdosen in einem Stück. Da braucht man nur ein Kabel. So ein Quatsch mit 3 Leitungen.
Preisfrage (auch wenn's nichts zu gewinnen gibt): Welcher Sinn steckt wohl hinter der gewählten Verkabelung?

Elektroarbeiten (fast) beendet

Der Elektriker ist inzwischen fertig mit seinen Arbeiten. Im Lager hat er neue Lampen installiert und eine alte um ein paar Meter versetzt. Die Steckdosen für den Leergutautomaten sind angeschlossen und auch die ISDN-Dose ist mittlerweile (also nachdem das Bild entstanden ist) verkabelt, auch wenn es auf dem Foto noch anders aussieht. Die Vorbereitungen für den Automaten sind damit abgeschlossen.

Nun müssen nur noch meine Gemüselampen repariert werden. Da dort mehr kaputt ist als nur die Leuchtmittel, hat der Monteur sie eben abgebaut, damit er sich die Strahler morgen in der Werkstatt mal genauer ansehen kann.
Insgesamt waren die Monteuere nun fast vier Tage dabei. Bin mal auf die Rechnung gespannt... :-|


Alte Lampenkästen

Die alten Lampenkästen sind nun ein Fall für den Schrott. Die Innenleben (Vorschaltgeräte, Fassungen etc.) sind defekt oder ausgebaut.


Anlieferung des Leergutautomaten

Heute Mittag kam Kollege Moritz zu mir ins Büro: "Der Leergutautomat ist da!" Was? Wie? Wieso denn heute schon? Der sollte doch erst am Mittwoch kommen, hier steht doch heute alles mit Ware und Rollcontainern voll. Egal. Rein damit. Wegschicken werde ich den Spediteur bestimmt nicht. Wer weiß, wann dann der nächste mögliche Liefertermin wäre.
Ich ging also erstmal mit raus zum LKW, um mir anzusehen, wie groß der Automat denn nun in transportierbare Teile zerlegt aussieht.



Und da stand er. Hinten links der eigentliche Automat mit der Flaschenerkennung. Im Vordergrund links steht der Kompaktor mit dem Container. Rechts und knapp vier Meter lang sind der Sammeltisch und die Rollbahnen, auf denen später die Kisten entlanglaufen werden. Ich fragte den Fahrer, wie man sowas mit einem Hubwagen tranportieren soll. Er zuckte mit den Schultern, äußerte etwas von "mit wedelnden Bewegungen entlangziehen" und ich witzelte, dass sie ihm das Paket wohl mit einem Gabelstapler von der Seite dorthin gestellt hätten. Das bestätigte er nur.



Durch den Hautpeingang hätten wir die Teile nicht reinbekommen. Jedenfalls nicht in der Form, wie sie auf dem LKW standen. Ich überlegte noch kurz, ob man die sperrigen Teile abpacken und mit mehreren Leuten ins Lager tragen könnte, da fiel mir ein, dass der Spediteur ja auch bis an die Lagertür fahren könnte. Da stand zwar inzwischen seit Jahren kein LKW mehr, aber machbar müsste es trotzdem sein. Der Zwölftonner war ja nicht so groß. In einer recht aufwändigen Aktion fuhr er dann Rückwärts hier in die Seitenstraße rein, maneuvrierte in die Einfahrt, an meinen Blumenkübeln vorbei und schaffte es schließlich sogar, ohne den Jaguar unseres Verwalters zu touchieren, meine Rampe zu erreichen. Und siehe da: Schon war das Abladen eine Sache von wenigen Minuten. :-)


Steckdosen

Der nächste Arbeitsschritt für die Elektriker: Für den Leergutautomaten brauchen wir zwei Steckdosen, allerdings lasse ich derer gleich drei installieren, denn Steckdosen kann man nie genug haben. Dazu kommt noch die ISDN-Dose für die Datenversorgung.

Diese Installation wird heute noch fertig, allerdings werden die beiden Strippenzieher Monteure noch einmal wiederkommen müssen. Meine Gemüsebeleuchtung ist auch noch teilweise defekt. Da man die Bauteile für die Gehäuse der Entladungslampen aber nicht mal eben beim Baumarkt holen kann, wird sich das vermutlich noch etwas verzögern...


Die neuen Lampen sind dran

Ist das nicht wieder schön? Das neue Lichtband über der Getränkeabteilung strahlt und leuchtet in voller Länge und nicht wie sein Vorgänger mit drei Lücken.

Mit den von der alten Reihe übriggeblieben Lampen werden nun noch die defekten im Markt ersetzt und schon strahlt hier die Deckenbeleuchtung wieder mit 100% Leistung. :-)

War zwar teuer genug, aber musste einfach sein.