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Lampen hängen

Die neuen Lampen hängen schon an der Decke. Es fehlt nur noch die Stromversorgung und die Montage der Reflektoren, schon leuchtet's wieder in der Getränkeabteilung.

Naja, und dann fehlt noch etwas Spachtelmasse und Farbe, um den hässlichen Streifen zu beseitigen, den die alten Lampenkästen hinterlassen haben...

PS: Links oberhalb des "Leergut-Annahme"-Schildes hängt die Leergutklingel an der Dekoschiene. Sobald der Leergutautomat läuft, wird die olle Klingel feierlich verbrannt demontiert.


Demontage der alten Lampen

Ich hab mal ein Foto von den beiden Elektrikern gemacht, wie sie gerade die auszutauschende Lampenreihe demontieren. Die drei in dieser Reihe noch verbliebenen, funktionsfähigen Innenleben werden in andere defekte Lampen im Rest des Marktes (unter anderem diese und diese) eingebaut werden.
Anstelle der alten Reihe wird ein 8,40m langes Stück komplett neu installiert werden. Damit ist heute im Laufe des Tages hoffentlich die komplette Beleuchtung im Markt wieder lückenlos im Betrieb. Das ist immerhin eine Premiere, denn (mindestens) eine der Lampen war schon seit Mai 2000 nicht zu gebrauchen.


Elektriker-Großauftrag, 2. Runde

Ich schrieb ja, dass der Elektriker noch (mindestens) einmal wiederkommen muss, um meinen "Großauftrag" (für meine Verhältnisse und die dieses Ladens) auszuführen.

Eben gerade sind sie wiedergekommen und werden sich, wenn ich das eben richtig verstanden habe, zuerst um die defekten Deckenlampen kümmern.

Krachbummpeng

Nein, nicht schon wieder Airsoft-Spielereien. :-)

Irgendjemand ist mit einem Rollcontainer oder einer Palette so an einem Regal langgefahren, dass die auf die Holz-Dekoleisten Preisschiene abgerissen ist. Da werde ich mir nun erstmal ein paar neue Klebeschienen besorgen müssen, um den Schaden zu beseitigen.
Inzwischen ist das Dingen übrigens ganz ab.


Gewerbeanmeldung vom Shopblogger

"Schön umschrieben" natte Udo Vetter die Tätigkeitsbeschreibung in einer Gewerbeanmeldung. In den Kommentaren wird spekuliert, um welche Art Gewerbe es sich wohl handelt.

Beim Lesen ist mir meine eigene Gewerbeanmeldung eingefallen. Und das Theater, was ich am 17. Mai 2000 hier in der Behörde hatte.

Ich beantwortete alle Fragen brav, bis es um die anzumeldende Tätigkeit ging. Wie umschreibt man einen Supermarkt mit seinem umfassenden Sortiment? Ich überlegte und antwortete, stolz, das alles in wenige Worte zusammengefasst zu haben: Einzelhandel mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs.

Das reichte der Frau auf der anderen Seite des Schreibtischs allerdings nicht. Nach langem und wirklich zähem Hin und Her entstand schließlich die folgende Aufzählung, Punkt "15. Angemeldete Tätigkeit", gerade von meinem meinem Gewerbeschein abgetippt:
Einzelhandel mit Lebensmitteln, Haushaltswaren, Hygieneartikeln, Körperpflegeprodukten, Zeitungen, Zeit- und Druckschriften, Spielwaren, Süß- und Tabakwaren, Textilien, Elektrogeräten, Unterhaltungselektronik, Blumen, Obst, Gemüse, alkoholischen und alkoholfreien Getränken, Spirituosen, Kaffee, frischen Wurst- und Fleischwaren, Molkereiprodukten, Käse, freiverkäuflichen Arzneimitteln, Tiefkühlkost, Backwaren und Schreibwaren.
Beamte eben... :-|

Die Entscheidung wird bedauert

Noch mehr Post, diesmal von Einzelhandelsverband:
Sehr geehrter Herr Harste,

wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens vom 10. Oktober 2007 und damit die Kündigung Ihrer Mitgliedschaft.

Ihre Kündigung haben wir satzungsgemäß mit einer Frist von einem Jahr zum Ende eines Kalenderjahres zum 31. Dezember 2008 vorgemerkt.

Wir bedauern Ihre Entscheidung sehr und stehen Ihnen gerne für Fragen und Problemlösungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Prima, das ging ja problemlos. :-)

Leergutautomatenverzögerung

Aufgrund einiger kleiner technischen Probleme auf meiner Seite verschiebt sich der Aufbau des Leergutautomaten nun um zwei Tage. Erst am Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche werden wir in den Genuss des neuen Mitarbeiters kommen.

Also noch exakt eine Woche.

30 neue Körbe

Es wurde mal wieder Zeit, neue Einkaufskörbe zu bestellen. Gleich 30 Stück habe ich diesmal bekommen, um den Bestand hier im Laden wieder aufzufüllen.

Auch wenn wir die roten Körbchen hier an der Kasse so oft wie möglich einsammeln, lässt es sich leider nicht vermeiden, dass immer mal wieder der eine oder andere Kunde einen mitnimmt. Mal gucken, wann ich das nächste Mal nachbestellen muss...


Kündigung meiner Mitgliedschaft

In einer ländlichen Gegend würde ich wahrscheinlich gar nicht überleben können. Nicht, weil mir die Ruhe nicht gefallen würde, sondern weil ich einfach den "gemeinschaftlichen Verpflichtungen" nicht nachkommen könnte. Ich bin nicht dafür gemacht, in Schützen- und Kegelvereineinen lustig zu sein, an Skatabenden mitzumachen und was es sonst noch alles gibt. Außerhalb der Firma liebe ich meine Ruhe und die Einsamkeit.

Auch hier in der Stadt halte ich mich von vielen Aktivitäten fern, selbst wenn sie zum Beispiel mit dem Stadtteil zu tun haben. Nach einiger Zeit bin ich sogar Anfang letzten Jahres aus dem Verein der Stadtteilwerbegemeinschaft ausgetreten.

Und jetzt gerade habe ich meine Kündigung für den Einzelhandelsverband in den Briefkasten gesteckt. Ist leider mit einer einjährigen Kündigungsfrist verbunden, so dass ich erst zum Ende 2008 nicht mehr in dem Verein bin - allerdings spare ich dadurch zukünftig knapp neunhundert Euro jährlich.

Eintrag ins Branchenverzeichnis

Heute Nacht kam ein Webefax ohne Absender: "Kostenloser - Eintrag ins Branchenverzeichnis nur für Firmen keine Privatkunden"

Auch an anderer Stelle steht auf dem Zettel fett "Eintragung ins Branchenverzeichnis"

Im Kleingedruckten steht folgendes: "Die einmalige Aufnahme ihrer Firmendatzen ins Online-B.v. beträgt dreihundert Euro, ist aber bis zum u.a. Datum [11.10.2007, Anm.d.Red.] kostenlos. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die damit verbundene Laufzeitgebühr beträgt jährlich siebenhundert Euro zzgl. MwSt. Die Laufzeitgebühr ist für ein Jahr im Voraus nach Rechnungsstellung zur Bezahlung fällig."

Die übliche Abzocke also. Interessanterweise ist diesmal gar kein Absender angegeben und auch nicht, wo man die Daten hinterher überhaupt wieder abfragen kann...

--> Abtl. Altpapier. :-)

Nachtrag: Der Versuch, mein Standardantwortfax gegen Faxwerbung an die angegebene Nummer zu senden, scheiterte übrigens. Die aufgedruckte Faxnummer ist nicht gültig.

V PAY

V PAY ist eine neue - von Visa Europe entwickelte - europäische Chip- und PIN-basierte Debitlösung.

Der Einsatz neuester EMV-Chiptechnologie ermöglicht eine kostengünstige Implementierung für Banken, eine effiziente Akzeptanz für Händler sowie einen sicheren Einsatz für Karteninhaber.

Kreditinstitute in ganz Europa werden in Kürze mit der Ausgabe von V PAY Karten beginnen und ihre nationalen Debitprogramme mit dem V PAY Logo ergänzen. Dadurch leisten sie einen Beitrag zu einem offeneren und einheitlicheren europäischen Debitmarkt.

Im Laufe der kommenden Jahre wird das V PAY Logo auf Millionen nationaler Debitkarten zu finden sein, die bei einer zunehmenden Zahl europäischer Akzeptanzstellen eingesetzt werden können.
Das sind die Informationen auf der V PAY-Website. Mehr weiß ich auch noch nicht. Naja, außer, dass man bei mir bereits damit auch schon zahlen kann... :-)

Biometrische Zugangskontrolle

Bis eben war ein Mitarbeiter der Firma Easydentic hier bei mir im Laden. In der Vergangenheit hatte schon öfter jemand von dem Unternehmen bei mir angerufen und versucht, mir die Produkte zu verkaufen. Bislang habe ich immer erfolgreich abgelehnt. Diesmal wollte ich den Aufwand für Easydentic erhöhen und habe den Vertreter kommen lassen - und wer weiß, vielleicht wäre ja sogar das eine oder andere für mich interessante Angebot dabei gewesen.

Rund zweieinhalb Stunden haben wir eben geredet. Darüber, wie und wer hier Zugang hat und welche Türen warum abgeschlossen und durch wen zu öffnen sind. Vor allem war in dem Zusammenhang natürlich unser neu geschaffener Lagerraum interessant, den wir bislang sehr erfolgreich mit einem Zahlenschloss gesichert haben.
Nun musste ich dem Herren in einem Punkt zustimmen: Eine Zahlenkombination ist tatsächlich nicht 100% sicher. Es können einem Neugierige über die Schulter schauen, abgenutzte Tasten verraten den Nutzungsgrad, uneherliche Mitarbeiter könnten den Code weitergeben, und ehemalige Mitarbeiter könnten die Zugangsmöglichkeit sogar selber missbrauchen.

Nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, dass eine biometrische Zugangskontrolle durch einen mit dem Türöffner kombinierten Fingerabdruckscanner in diesem Fall ganz deutlich Abhilfe schaffen würde.
Zuerst zeigte er mir das "reguläre" Angebot:
"Easytouch" Fingerabdruckleser: 4900,-€

Installation: 1500,-€

Monatliche Wartung: 260,-€
Ich lachte und freute mich über das derzeit vorhandene Codeschloss. Für das kleine Vermögen kann man sich ja wer weiß wie viele Stangen Zigaretten klauen lassen.

Aber er fuhr fort: Ich soll das System ja auch gar nicht kaufen, sondern es wäre für eine kleine Anzahl Unternehmen jeweils ein Kontingent von 15.000 Euro festgesetzt worden. Für diese Summe würde Technik installiert werden können. Ich sei auch ausgewählt worden, an diesem Programm teilzunehmen. Als Gegenleistung müsste ich mich für die Referenzliste von Easydentic zur Verfügung stellen, dazu auf meinem eigenen Briefpapier ein Empfehlungsschreiben verfassen und ein paar weitere Firmen für eine Easydentic-Anlage zu empfehlen. "Klar", dachte ich mir, "kein Problem."

Einzig die Installationkosten könnten nur zu einem Teil übernommen werden. 900,-€ würden für mich bleiben. Aber in dieser Summe wären immerhin alle Technikerstunden, Montagematerialien, Einrichtung und Einweisung inbegriffen. Ich empfand selbst das als relativ viel Geld, zumindest in Relation zu den Verhältnissen hier und dem zu sichernden Raum. Auf Flughäfen oder in Banken zum Beispiel wäre das natürlich nur eine sehr geringe Anschaffung im Verhältnis zu den zu schützenden Objekten.

Nach zähen Verhandlungen kam mir der Marketingmensch so weit entgegen, dass der monatliche Wartungsvertrag ("Rundum Sorglos Paket") mich nur 130,-€ kosten würde.
Ich überlegte: Ein paar Empfehlungen, einmalig 900,-€ und monatlich 130,-€, mindestens vier Jahre lang. Das sind ziemlich genau 8500,-€ brutto. Für das Geld könnte ich mir alle zwei Monate ein neues Codeschloss (z.B. so etwas) kaufen. Aber das sagte ich ihm nicht.

Nachdem alles aufgeführt und besprochen war, folgte das obligatorische rhetorische und nie ehrlich mit "nein" zu beantwortende "Das klingt doch gut, oder?". Natürlich klang es gut und die Sicherheit wäre ganz bestimmt 100%ig gewesen und ich bejahte diese Frage. "Dann sind wir Partner?", fragte mich der Mann, während er mir die Hand zum besiegelnden Handschlag hinhielt.

"Moooooment", sagte ich. "Ich brauche etwas Bedenkzeit dafür."

"Kein Problem. Ich gehe so lange eine Zigarette rauchen."

"Nein, nein. Ich meinte, ich muss da mal eben ein oder zwei Tage drüber nachdenken. Mal eine Nacht drüber schlafen."

Er erklärte mir, dass diese Zeit nicht da wäre und dann die 15000,-€ wieder "freigegeben" werden müssten: "Zu Beginn unseres Gespräches hatte ich gesagt, dass wir hier nur mit einer Entscheidung rausgehen. Entweder wir machen das oder nicht."

"Sie meinen, ich muss mich jetzt entscheiden. Ja oder nein? Hundert Prozent oder null Prozent?"

"Genau."

"Nein!"

Er tätigte einen Anruf in dem er jemandem mitteilte, dass das "für mich" reservierte Geld wieder freigegeben werden könne. Während des Gesprächs wiederholte er mehrfach, dass ich ein ganz interessanter und toller Referenzkunde gewesen wäre.

Bestimmt. Aber wenn ich in der Vergangenheit alle Entscheidungen in dieser Größenordnung quasi an der Haustür getroffen hätte, wäre diese Firma sicherlich kein "interessanter und toller Referenzkunde" sondern ein Pleiteunternehmen.

Kein Falschgeld

Diese Münze bekamen wir von einer Kundin als "2-Euro"-Münze. Echt ist sie bestimmt und dürfte aus Russland kommen. "Falschgeld" trifft es folglich nicht ganz. Man muss nur eben aufpassen, dass einem nicht versehentlich so ein Geldstück untergejubelt wird.

Nachtrag: Wieso ich ausgerechnet auf Russich kam: Wir haben hier eine Münze, deren Beschriftung sehr nach Kyrillisch aussieht. Die etwas größeren Zeichen sind auf beiden Münzen identisch und nachdem mir zwei Kolleginnen eingeredet haben, dass das eine russiche Münze ist, habe ich's dann hier hingeschrieben. (Ich lass' das jetzt mal so stehen und verweise auf den Dateinamen des Bildes. :-) )


Keine Gebühren

Mit der Post habe ich Werbung für eine PPC-Suchmaschine bekommen.

Auf der ersten Seite des Anschreibens prangt in Fettdruck die Aussage "keine Gebühren, kein Mindestumsatz, keine Mindestbindung".

Auf der Rückseite die "Startangebote" von 100-499€.

Ab in die Tonne.

Stromversorgung für den Leergutautomaten

Momentan ist hier gerade der Elektriker dabei, die Steckdosen und den ISDN-Anschluss für den Leergutautomaten zu installieren.

Ach, ja: Noch 10 Tage. :-)

Abgesehen davon habe ich quasi einen (für meine Verhältnisse) Großauftrag daraus gemacht: Diverse Lampen sind im Laufe der Jahre kaputt gegangen und werden nun in den folgenden Tagen auch noch ausgetauscht werden.