Ich habe den Stuhl behalten. Auf eine Art und Weise, die ich nicht richtig beschreiben kann, finde ich ihn genial. Ich finde es zwar hin und wieder auch sehr entspannend, mich in einen gewöhnlichen Lehnstuhl zu werfen, aber der Swopper ist irgendwie "unkomplizierter" – draufsetzen und passt. Die Sitzhaltung reguliert sich dann von selbst.
Da hätte ich doch fast die "Start Right"-Aktion von HP vergessen. Beim Kauf eines neuen Großformatdruckers bekommt man noch bis zum 30. April auf original HP-Druckmedien eine Gutschrift in, je nach gekauftem Drucker, unterschiedlicher Höhe. Bei einem T1100 sind es immerhin stattliche 300 Euro.
Ich hab mir jetzt einfach mal eine Auswahl an (vor allem) speziellen Fotopapieren bestellt. Bin mal gespannt, wie die Drucke darauf aussehen werden.
Tataaa: Ab sofort sind wir eine offizielle Verteilerstelle für die "Gelben Säcke" des DSD. Da es davon nichtmal allzu viele gibt, dürften sich nun mit etwas Glück sogar noch ein paar Neukunden hierher verirren.
Allerdings ist die Ausgabe der Rollen auch mit etwas Aufwand verbunden: Um die Abgabe, die ausschließlich gegen Wertcoupons erfolgt, kontrollieren zu können, müssen die "Gelben Säcke" unter Verschluss lagern. Alles in allem schon etwas mehr Aufwand als früher, aber okay.
Endlich ist dr Drucker aufgebaut und angeschlossen. HP hatte freundlicherweise statt des USB-Kabels ein zweites Netzkabel eingepackt, was die Installation etwas verzögerte. Schließlich lief aber alles fehlerfrei und wunderschön.
Ich bin immer noch von der Größe des Gerätes überwältigt. Die 1-Liter-Colaflasche wirkt winzig dagegen...
Voll bestückt mit Blechen voller frisch gebackener Brötchen habe ich unseren Etagenwagen eben durch den Laden gefahren. An einer Kurve scheiterte es, so dass ich recht lautstark gegen eine Kühltruhe stieß.
Ich weiß nicht, ob sich am Wagen eine oder mehrere Schweißnaht/-nähte gelöst haben oder was sonst für die Instabilität des Wagens verantwortlich war. Auf jeden Fall löste sich die Verbindung zwischen Seitenteil und Boden. Dumm nur, dass die Seite gleichzeitig als Einschub für die Brötchenbleche dient.
Zum Glück sind die Brötchen nur ein wenig durcheinandergepurzelt und haben sich bei der Aktion nicht auf dem Fußboden verteilt. Nun werde ich mich mal darum kümmern, dass wir ganz schnell einen neuen Wagen bekommen.
Hurrah: Wir werden Verteilerstelle für Gelbe Säcke. Zu Zeiten, als die Bremer Entsorgungsbetriebe die Säcke noch verwaltet haben, hieß es immer, dass es "genug Verteilerstellen" gäbe. Die Kunden sahen das anders und ich war froh, dass ich zeitweise Säcke aus einem anderen Bundesland "importieren" konnte.
Nun kümmert sich der Entsorgungsbetrieb Nehlsen um die Verwaltung und Ausgabe der Säcke. Bei einem Beratungsgespräch habe ich das Thema Verteilerstelle angesprochen und dass viele Kunden gar nicht wüssten, wo sie sich mit Wertstoffsäcken eindecken könnten.
Gerade eben habe ich den Vertrag unterschrieben und zurückgeschickt. Die Ausgabe der Wertstoffsäcke erfolgt streng limitiert nach Wertcoupons, aber daran werden wir (und die Kunden) uns schon gewöhnen (müssen).
Post von der Staatsanwaltschaft: Es geht um den Typen, der am 27. Februar fünf Kisten Leergut aus dem Lager genommen hat und anschließend versuchte, sie am Leergutautomaten wieder zu versilbern.
Von der Erhebung einer öffentlichen Klage wird abgesehen, weil dem Beschuldigten wegen anderer Straftaten bereits ein Verfahren anhängt. Neben der in jener Sache zu erwartenden Strafe fällt die Strafe, zu der die Verfolgung der von mir angezeigten Tat führen kann, nicht beträchtlich ins Gewicht, zumal im Falle einer weiteren Verurteilung eine nicht oder nur unwesentlich höhere Gesamtstrafe zu bilden wäre.
Die etwas zu laut geratene Kühltruhe machte nun doch einen Technikereinsatz nötig. Beide Motoren für den Verflüssiger hatten einen Lagerschaden und mussten ausgetauscht werden. Das sollte zwar nach drei Jahren eigentlich noch nicht passieren, war diesmal aber leider so.
Der Monteur hat mich noch darauf hingewiesen, dass an einigen meiner Tiefkühltruhen die Deckeldichtungen beschädigt sind, weshalb sie schneller vereisen, als sie eigentlich sollten. Im ersten Moment dachte ich, er wollte mir nur irgendwelchen Kram aufschwatzen. Allerdings sind die Dichtungen einfache Gummistreifen und der Einbau dauerte nur ein paar Minuten. Warum mir das der Fachmann, von dem ich die Truhen einst (mit defekten Dichtungen) gekauft hatte, mir davon nichts gesagt hat, ist mir ein Rätsel. Meine Frage nach dem Grund des Vereisens hatte er mit einem "Das ist eben so." beantwortet.
Zur Sache mit den vermissten Startern: Ich habe den Monteur natürlich gefragt, ob er eine Ahnung hat, wo denn die Starter für die Leuchtstoffröhren in den Tiefkühlschränken sitzen. Nun: Die Schränke haben vorne eine leicht abnehmbare Blende, die nur eingesteckt ist. Dahinter verstecken sich die Vorschaltgeräte und ein paar Verkabelungen. Dinge, die Ottonormalanwender niemals erreichen muss. Die Starter, die doch relativ häufig ausgetauscht werden müssen, sind nicht so leicht zu erreichen. Dazu muss man den Wagenabweiser (langer Kunststoffbalken ganz unten vor den Schränken) abschrauben und kann dann unter den Schränken die Starter erreichen. Wer denkt sich so einen Unfug aus???
Sollte jemand über den Link zur MDE-Gerät-Auktion zuerst bei Ebay, dann auf meinen anderen Auktionen und darüber dann bei den angebotenen HP-Tintenpatronen gelandet sein: Ja, der DesignJet 450c, den ich mir im Dezember 2006 zugelegt habe, kommt wieder weg.
Der Drucker ist nunmal nicht das neueste Modell. Treiber, Datenübertragung, Drucktechnik - alles ist bis zu deutlich über zehn Jahre alt und stand hier im letzten halben Jahr nur noch mit einer Fehlermeldung blinkend herum. Ich vermute, der Drucker hat irgendeinen Bug gehabt und hat deshalb immer und immer wieder einen Fehler bei den Tintenpatronen gemeldet. Doch was genau dort los war, habe ich nie herausfinden können.
Eigentlich wollte ich ihn nutzen, um Plakate zu drucken, die auf Besonderheiten in meinem Sortiment hinweisen. Tatsächlich kann ich mich an fast jeden einzelnen Ausdruck erinnern. Besonders an den riesigen Hinweis auf meine 24-Stunden-Öffnung, der einer der letzten Ausdrucke mit dem Gerät war. Mindestens zehn mal habe ich den Ausdruck neu beginnen müssen und habe mich groteskerweise sehr gefreut, wenn er ein Teilstück fehlerfrei und ohne abzubrechen gedruckt hatte.
Nun reicht's mir. Den 450er nimmt HP in Zahlung und stattdessen kommt hier ein nagelneuer T1000HP T1100 hin. Ich freue mich schon.
Eigentlich sollten die beiden Displays mit Rotwein irgendwo im Laden stehen und ihre Ware präsentieren. Nun sind sie vollkommen "am Boden zerstört". Dumm gelaufen, lieber Kollege. Und merke: Wenn man das lenkbare Rad an einem Hubwagen quer zur Laufrichtung stellt, wird das gesamte Fahrzeug extrem wackelig — und das kann bei ungleichmäßiger Beladung schnell dazu führen, dass alles zur Seite kippt.
Bei Glasflaschen mitunter mit schweren Folgen:
(Hat jemand den grammatikalisch richtigen Gedanken- anstatt des ansonsten von mir verwendeten Bindestrichs gesehen?)
Das Telefon klingelte. Ich meldete mich und eine beinahe schon übertrieben freundliche Stimme hauchte mir entgegen:
Guten Tag, mein Name ist Meiermüllerschulz von der Firma xyz. Ich habe gesehen, dass Sie in den "Gelben Seiten" Werbung geschaltet haben und ich wollte Ihnen einfach ein paar Alternativen dazu anbieten.
Meine knappe, aber ehrliche Antwort
Oh, Sie haben sich leider verwählt.
quittierte sie erst mit einer nachdenklichen Pause und der nachfolgenden Frage, ob ich nicht der SPAR-Markt Björn Harste in der Gastfeldstraße 29-33 in 28201 Bremen wäre.
Doch, bin ich. Das sagte ich ihr auch und sie freue sich:
Das ist schön. Wir würden Ihnen nämlich gerne ein paar Alternativen zeigen, wie sie noch günstiger werben können.
Wie, noch günstiger? Ich weiß ja nicht, was die gute Frau im Branchenbuch gesehen haben wird (sofern sie überhaupt selber reingesehen hat), aber das einzige, was darin zu finden sein dürfte, ist der kostenlose Standardeintrag. Und "noch günstiger" zu sein ist da fast unmöglich.
Aufgrund der Tatsache, dass wir zwar noch "SPAR" sind, aber im Hintergrund (Vor allem im Bestellwesen) viele Abläufe auf die Systeme unseres neuen Lieferanten umgestellt wurden, brauche ich mein altes MDE-Gerät nicht mehr.
Ich habe es vor einigen Jahren bei Ebay ersteigert und nun soll es auf diesem Weg auch wieder einen neuen Besitzer finden. Es hat mir einige Jahre treu gedient und ich hing sehr an dem Gerät. Viele Einzelhändler hatten kleinere Geräte ohne Barcodescanner im Einsatz und mussten sich mit dem ollen Lesestift abmühen. Da ich auf die Mühe irgendwann keine Lust mehr hatte, legte ich mir 2004 das große Gerät zu.
Blogleser Daniel aus Bremen hat sich doch tatsächlich noch an meinen Blogeintrag "Sommerzeit 2" erinnert und mir diese Mail geschrieben:
Moin moin,
denk daran, die Uhr im Computer umzustellen, so lange keiner eingeloggt ist
Selbst wenn du diese Mail vll. 50x bekommen hast…
Schönen Abend noch
Tzja - bekommen habe ich die Mail nur einmal. Und eigentlich wollte ich Samstag Abend die Uhr in unserem Zeiterfassungsgerät noch eine Stunde vorstellen. Aber genau das ist natürlich zu später Stunde durchgerutscht. Momentan bin ich nur mit einem Mitarbeiter hier. Die Uhr eine Stunde vor zu stellen ist zum kein großes Problem. Da logge ich ihn aus, stelle die Zeit ein und stempel ihn wieder ein. Auf dem Papier Auf der Stempelkarte hat er dann zwar eine Stunde Pause stehen, aber das ändert ja nichts an seiner tatsächlich geleisteten Arbeitszeit.