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Ladenschluss in Bremen

Seit dem ersten April dürfen die Geschäfte in Bremen von Montag bis Samstag von 0-24 Uhr öffnen. Sofern keine andere Regelung getroffen wird, hat dieses Gesetz eine Geltungsdauer bis zum 31. März 2012.

Noch habe ich hier wie gewohnt an allen Tagen von 7-20 Uhr geöffnet. Der Discounter Penny ist wieder einmal Vorreiter: Bis 22 Uhr haben sie seit dem 2. April geöffnet. Zumindest am ersten Abend haben sich die Mitarbeiter in der Filiale hier an der Ecke extrem gelangweilt.

Ich stehe dem ganzen mit gemischten Gefühlen gegenüber: Einerseits hat man endlich die Freiheit, sein Geschäft so zu betreiben, wie man möchte - andererseits stehen die Selbstständigen, die nicht 24 Stunden arbeiten können, im direkten Wettbewerb mit den Filialisten, die einfach ihre Mitarbeiter in mehreren Schichten einsetzen.

24 Stunden wird's bei mir wohl nicht oder nie geben, aber in einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Während der Sommermonate möchte ich hier auf jeden Fall bis 22 Uhr oder sogar noch länger öffnen.

Sonntags darf übrigens, bis auf wenige fest definierte Tage, die sogar in einzelnen Stadtteilen unterschiedlich sind, weiterhin nicht geöffnet werden.

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Kommentare

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theo am :

Mal ehrlich. Wer kauft denn schon Nachts um 22 Uhr ein? Für diverse "Notfalleinkäufe" in der Art: "Ups, jetzt haben wir vergessen Gummibärchen zu kaufen" gibt es immer noch die Tankstelle. 24h gut und schön, aber wer wird das nutzen?

fwolf am :

ich, du nase. im gegensatz zu anderen leuten arbeite ich nämlich tagsüber. und bis ich abends nach hause komme, ists meist viel zu spät zum einkaufen (20h).

cu, w0lf.

ps: @björn: das CAPTCHA hier wird immer unlesbarer ...

Jens am :

Ich! 22 Uhr ist für dich "nachts"?

Ich arbeite mindestens bis 20 Uhr und bin froh über die verlängerten Öffnungszeiten. Endlich kann ich nach der Arbeit in Ruhe einkaufen und muss nicht "mal eben zwischendurch" in den Supermarkt.

Es steht halt nicht jeder morgens vor 7 Uhr auf und hat um 16 Uhr Feierabend!

André am :

Der Countdown läuft dann mal, bis sich die Ersten hier beschweren und die armen Angestellten in Schutz nehmen.

LordJaxom am :

Obwohl ich die Lockerung des LSG grundsätzlich befürworte, bezweifle ich ob sich die Deutschen schnell an das Einkaufen nach 20 Uhr gewöhnen werden.

Hier in NRW haben die großen EDEKA-Märkte nach der Lockerung des LSG geschlossen eine Verlängerung der Ladenöffnung bis 22 Uhr beschlossen, nur um diese Entscheidung gerade mal zwei Monate später wieder zu kippen. Jetzt haben diese Märkte wieder wie früher geöffnet, ausgenommen Freitags. Denn Freitags abends um 21 Uhr kommt dann doch wohl öfter noch jemand Bier kaufen ;-)

marianderl am :

Also ich finde das schon gut, wenn man mit dem Einkaufen nicht so an Ladenschlusszeiten gebunden ist. Vorallem wenn man den ganzen Tag lernt/arbeitet/was auch immer und einem dann um 5 vor 8 einfällt: Ups, wir haben nichts mehr zu Essen. Ist meinem Bruder und mir letztens passiert...
Zur WM war es ja auch erlaubt, dass Geschäfte 24h in der Woche offen haben. In ganz Bayern war es nur eines, und das war zufällig in meiner Stadt. In der Lokalzeitung stand ein Bericht darüber. Die Marktleitung meinte, es hätte sich gelohnt und sie würden es sofort wieder machen. Die Mitarbeiter waren froh - die, die nicht Nachtschicht machen wollten, mussten nicht. Die anderen haben sich gefreut, dass nachts nicht so viel los war, wie tagsüber. Ich habe es auch genossen, um 23h einkaufen zu gehen und nicht den Trubel zu haben, der dort sonst immer herrscht...

Franky am :

Mal eine Frage bzgl der Sommermonate. Meinst du das wird wirklich so leicht? Gerade wenn du viel mit Studenten / Aushilfskräften arbeitest, die werden um diese Uhrzeit sicherlich fast durchweg lieber etwas anderes unternehmen, als bei dir zu arbeiten...
Helfen würde da wohl nur ein finanzieller Ausgleich in Form eines höheren Gehaltes. Nur ich schätze mal, dass du dir das auch nicht leisten kannst.

Phil am :

Also bei Penny an der Ecke Friedrich-Ebert-Str. war ich Donnerstag gegen neun, das war voller als tagsüber!!

Sascha am :

das wird doch wieder genauso wie damals ablaufen, als es noch die öffnungszeiten bis 18 uhr gab: da haben auch alle gesagt "was soll ich zwischen 18 und 20 uhr einkaufen gehen?" oder "wer kauft denn schon bis 20 uhr ein?". und nun? mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt und möchten es auch nicht mehr anders haben... und genauso wird das auch mit den öffnungszeiten bis 22 uhr laufen. erst sagen alle wieder, dass sie es nicht nutzen werden und dann sind die läden doch voll!

p.s.: und billiger als an der tankstelle ist es allemal! die werden dann wohl eher die probleme bekommen... wer geht denn dann noch zur tankstelle um vergessene kleinigkeiten zu kaufen?!?

smack am :

"und dann sind die läden doch voll!"

jap. Genialerweise sind se aber zwischen 14 und 17 Uhr aber so gut wie leer.

Die Kosten für 3 bis 6 Leute während dieser Zeit fallen aber auch so an.

SilverSurfer am :

Das mach den Tankstellen komischerweise nix !

Ich jobbe selbst an einer und bei uns dürfen ein paar Läden auch während der doch sehr großzügig verlängerten ( Januar - November ) Badesaison am Sonntag öffnen.

Davon merkt man aber an der Tankstelle umsatztechnisch nichts; da werden trotzdem die dringend benötigten Waren für fast das doppelte gekauft... Muss ne Art von Masochismus sein.

Senderin am :

Ich finde, es reicht bis 20 Uhr zu öffnen. Viele Verkäuferinnen haben Familie und wollen auch mal ihren Feierabend haben.

anisa am :

dann müssen die sich halt nen anderen job suchen.
andere berufszweige arbeiten auc feiertags, nachts, abends, zcikt da jemand rum?

ja ja die ARMEN ARMEN verkäuferinnen, wer so lange net arbeiten will (wozu gibts schichten?) soll sich halt beim arbeitsamt anstellen, andere machen den job gern.hauptsache raus aus der arbeitslosigkeit!!

Sebastian am :

Der Stüssgen hier hat - mit Erfolg - seine Ladenöffnungszeiten auf 22:00 ausgedehnt. Anfangs war es tatsächlich nach 20 Uhr sehr leer im Laden, inzwischen ist er aber so gut besucht, das man (wie auch sonst den ganzen Tag über) ewig an der Kasse stehen muß.

Der Laden hat übrigens 2 neue Mitarbeiter eingestellt um das alles abwickeln zu können.

*kinT am :

Also auf der Reeperbahn ist 'n Penny, da kaufen auch nach 22Uhr noch Leute ein. Aber ich weiß nicht, ob man das nun so unbedingt als Vergleich sehen kann :-D

Sven am :

24 Stunden halte ich auch für total unnötig. Was ich mich nur immer frage ist, warum nicht auch Sonntags öffnen? Ich schätze mal, das würde mehr bringen als jeden Tag bis 24h.

Aber bei Sonntags-Öffnungen schreit ja die Kirche wieder...

Maxi am :

Es muss ja nicht mal der ganze Sonntag sein!

Zwischen 9h und 10h würde mir genügen.

SCNR

Speedy am :

Der Aldi auf Sylt hat auch sonntags auf und da ist es brechend voll, besonders wenn gerade ein Autozug angekommen ist.

Sönke am :

In Bremerhaven hat ein Aktiv Makt von Montag 6.00 Uhr bis Samstag 24 Uhr durchgehend geöffnet. Die haben zurzeit ein Umsatzplus von 60%. DerLaden liegt aber auch Zentral und zusätzlich in der nähe des Hafens. Um 22 Uhr ist es jetzt voller als zur Mittagszeit.

Rinderteufel am :

Oh, ich glaub den kenn ich.
Ist quasi gleich beim alten Zollhaus "Roter Sand", oder.
(bzw. von da aus richtung Columbuscenter)

Bin ich immer mitm Buss vorbeigefahren wenn ich als Bremer GHB Mitarbeiter zum Autoverladen nach Bremerhaven musste.

Rinderteufel am :

Wahrscheinlich niemanden.
Aber wen interessiert es schon das es niemanden interessiert?

Bin übrigens eben selber noch um ca. 20:30 Uhr
zu Penny gegangen weil ich noch was zu essen brauchte.
Der laden in Gröpelingen ist doof, aber die Öffnungszeiten find ich gut.
(Auch wenn es niemanden interessiert *g*)

Rinderteufel am :

Also bis 22:00 Uhr einkaufen finde ich einen guten Kompromiss. Gerade im Sommer.
(Da kann ich vor 2 Uhr sowieso nie schlafen in meiner Dachwohnung.)

Traditionell kaufe ich meist sowieso immer um 19:55 ein. :-)
Schön das ich dann dämnächst mehr zeit habe.
(Spätestens wenn der Penny hier in Oslebshausen eröffnet.)

Philipp Krebs am :

Denke auch, dass es Sinn macht, das Saisonabhängig zu regeln. Mitten im Winter wüsste ich auch nicht, was ich nachts um 22.00 Uhr noch aus dem Supermarkt brauchen könnte, aber im Sommer spielt sich das Leben ja eher in den Abendstunden ab und da bringt so ein Angebot auch etwas.
Und zu den "armen Angestellten": Im Restaurant, in der Kneipe und im Museum sind die Leute auch ganz selbstverständlich Abends, Nachts und Sonntags beschäftigt. Obwohl das auch nicht unbedingt notwendig wäre. Von Sozialberufen wie Krankenschwester, Altenpfleger, etc. mal abgesehen, da kann man die Leute ja auch nicht einfach über's Wochenende einfrieren...

Hife am :

Bei uns gilt das neue Ladenschlussgesetz ja schon nen Weilchen und auch hier war Penny direkt mit 22 Uhr dabei, jedoch nur von Montag bis Donnerstag. Natürlich ist die Praktisch, denn schließlich hat es mich dazu gebracht, dass erste mal dort einzukaufen. Es war jedoch ziemlich leer!

Real hat es da schon besser gemacht und seine Öffnungszeiten nur am Wochenende (Fr+Sa) auf 22 Uhr erweitert (da wo Penny nicht geöffnet hatte). Das Angebot wird dort auch meiner Meinung nach sehr gut angenommen und auch ich war zu diesen späten Zeiten auch schon des öfteren da, denn so spart man sich am Wochenende zur später Stunde den Gang zur Tanke, wenn man spontan z.B. zum Grillen geht.

Friesenjung am :

Ich bin ja sowieso gegen gesetzliche Bestimmungen, die jemandem vorschreiben wann er sein Geld verdienen darf.

Wenn ich mit dem Lkw im Ausland unterwegs war habe ich es oft genossen, auch spät am Abend noch meine Vorräte auffüllen zu können.

Und wenn das Personal die Zeiten, in denen weniger Kundschaft zum auffüllen der Regale nutzt und nicht zu Stoßzeiten die Gänge versperrt ist das doch auch positiv ;-)

Tobias am :

Der Sonntag soll mal schön arbeitsfrei bleiben für all diejenigen, die von der Gesellschaft nicht jeden der sieben Wochentage dringend gebraucht werden.

Unter der Woche begrüße ich die neue liberale Regelung bei uns in NRW... ich bezweifle, dass es zu 24 Stunden-Malls führen wird. 22 Uhr ist okay. Alles darüber prinzipiell auch, wird sich aber in den meisten Fällen kaum lohnen.

ToWi am :

Ja, lohnen wird es sich auf jeden Fall für Leute wie mich, die (bei mir zum Glück nur vorübergehend) von 7 Uhr bis nach 20 Uhr arbeiten müssen. Da bleibt höchstens noch der Samstag zum einkaufen. Oder eben Läden mit längeren Öffnungszeiten, wenns auch mal zur Abwechslung was halbwegs frisches sein soll.

[NWW] - Nix Wie Weg

Guiselle am :

Also ich finde es ehrlich gesagt spitze wenn man so lange einkaufen kann. Man muss sich nicht nach der Arbeit so hetzen und kann total relaxed am späten Abend ne Runde shoppen gehen. Das ist doch viel entspannter und man kann vorher noch viele andere Sachen machen.
Für die Leute die arbeiten müssen ist das natürlich nicht so berauschend, aber mann könnte dann ja auch eine Art Siesta wie in Spanien einführen :-)

Ja was denn am :

die Läden haben in fast allen anderen Ländern rund um die Uhr geöffnet. Nur in D birgt es wieder eine blödsinnige Diskussion die nur Leute ohne oder mit wenig Arbeit negativ führen. Wann soll denn ein normal arbeitender Mensch in Ruhe einkaufen gehen ? Ich gehe in Berlin fast nur noch Abends und Nachts, weil: das Leben findet auch Abdends und Nachts statt ! Nur weil einige es nicht wahrhaben wollen, wird sich daran nichs ändern.

Wenn es nach den Gewerkschaften und/ oder Verkäufern geht, sollte der Kunde sich gefälligst an einem Wochentag zwischen 10 und 11 Uhr anstellen. Das Argument ist immer : Der Umsatz verteilt sich nur. Ja und: Ist das schlimm ? Das es zu enormen Umsatzsteigerungen kommt, interressiert natürlich einen Verkäufer nicht. Der Lohn ist ja sicher, da stören doch nur mehr Kunden. Es gibt genug, die den Job besser machen würden, also falschen Beruf gewählt und nicht bei anderen beschweren.

Holger Schupp am :

Also ich sehe das mit sehr gemischten Gefühlen.
Hier in RLP dürfen bisher die Geschäfte, glaub ich, bis 22 Uhr geöffnet sein. Einige Supermärkte machen dies auch schon. Wie dort die Resonanz ist, kann ich nicht sagen.
Bei Atelco (Computer) ist Einkaufen bis 21 Uhr möglich. Vor einigen Monaten war ich mal gegen 20.45 dort. Es war gähnende Leere. 3 Verkäufer drängelten sich, um mich als einzigen Kunden zu bedienen. Zu dem Zeitpunkt war Atelco das einzige Geschäft in einem riesen Gewerbepark die länger als 20 Uhr auf haben.


Auf der anderen Seite sehe ich das Problem, das in Tankstellen der Nahrungsmittelbereich drastisch zurückgefahren wird. Wer dann am Sonntag noch bestimmte Dinge braucht hat dann eben Pech. So wie die ganzen Griller am Sonntag. Grillwürstchen etc führen wir schon lange nicht mehr. Daran wird sich wohl auch nix mehr ändern. Wer eben bis Samstag Abend nicht an sein Grillfleisch gedacht hat, wird dann wohl sonntags nix mehr zu Grillen finden.

Gruß Holger

PS: Zotter-Schokolade führen wir immer noch nicht :-) Hab meinen Chef noch nicht überzeugen können. :-)

Chris am :

Also ich liebe das hier in Amerika rund um die Uhr einzukaufen. Nachts um drei ist zwar kaum jemand da, aber dafür werden die Regale fleißig um diese Uhrzeit aufgestockt. Und für die Kasse braucht man auch nur eine Aufsichtsperson, da sich hier SB-Kassen etabliert haben (tagsüber gibt es natürlich bemannte Kassen). Ich denke, das scheint sich zu lohnen hier.

Grinsebacke am :

Ich denke Ladenöfffnung bis 20.00 uhr ist völlig ausreichend. Wer arbeitet denn bitte so lang, dass er sich beeilen muss, um vor 20.00 Uhr einkaufen zu gehen? Die Verkäufer! ;-)
Andererseits fanden die Mitarbeiter des Pennys hier um die Ecke die längeren Öffnungszeiten gut, weil in dem Laden eine Menge los ist, und sich das Ganze ein Wenig entspannt hat.
Aber in den Abendstunden kommen kommen häufig unangenehm alkoholisierte Kunden. Desswegen gehe ich lieber früher einkaufen.
Tip für Björn: ab 20.00 Uhr einen Ladendetktiv einstellen.

Kai am :

Also ich finde die aufgebrochenen Ladenschlußzeiten ganz wunderbar - bin ich nun seit jeher halt einfach ein absoluter Nacht(oder wenigstens Abend)mensch und entsprechend ist 20 Uhr manchmal doch ein wenig blöd gewesen, da gabs dann immer nur noch die Metro und die ist von mir aus immerhin ein kleines Stück weit weg.
Wenn ich nun bei Grillabend sitze und die Würstchen ausgehen kaufe ich halt neue, auf den Trichter diese nun bei der Tanke zu kaufen bin ich nie gekommen (zu teuer und passt halt einfach irgendwie nicht). Dann war die Grillparty halt würstchenlos.

Davon abgesehen schließe ich mich auch voll und ganz meinen Vorschreibern an, in echt vielen Länern haben die Läden ziemlich lange offen (siehe Spanien) und dafür gibs da um die Mittagszeit nichts (siehe Frankreich)...und wie schon geschrieben wurde, zwischen 14 und 17 (oder wie ich denken würde 13 und 17) ist in den Läden nichts los -> wer sagt das man dann keine Betriebspause machen kann wie anderswo auch?

ABDMU - Alle Bananen Deutschlands Müssen Ungesprotzt (sein) ^^

Angpe am :

> wer sagt das man dann keine Betriebspause machen kann wie anderswo auch?

Antwort: das deutsche Gewohnheitstier, welches das

a) nicht nachvollziehen könnte
b) den Laden zukünftig komplett mit Nichtbeachtung bestrafen würde.

Gerade wegen letzteres kann es sich kein Ladeninhaber auf verdammt lange Sicht erlauben, seinen Laden erst ab dem späten Nachmittag oder sonstwie zu öffnen. Und auch wenn manche User gerne mit Umsatzsprüngen um sich schmeißen (wo ich mich dann frage, wo sie diese Zahlen her haben) - der Hauptumsatz wird nachwievor bis 18:00 Uhr, 18:30 Uhr eingefahren.

LG,
Angpe

Simon Columbus am :

Ich bin ein 22-Uhr-Einkäufer und stehe dazu! Ich genieße es einfach, auch dann noch schnell Sachen besorgen zu können (hier im Kaufland...). Besonders im Sommer ist 22 Uhr für mich keine Zeit...

Das Sonntags immer noch nicht verkauft werden darf, ist Schwachsinn und nervt. Wenn man mal Backen will (mach ich gerne...), was zu trinken braucht oder die Butter alle ist... dann wünsche ich mir immer wieder, Sonntags einkaufen zu können...

Jonathan Hillebrand am :

Also ich will die langen Öffnungszeiten nicht mehr missen. Ich geh grundsätzlich nur noch nach 20:00 einkaufen.

Zu den zwei Hauptargumenten:
1) Da geht eh keiner Einkaufen:
Im Toom-Markt hier in Hamburg ist es brechend voll um die Uhrzeit, seit der Einführung. Während der WM gabs schonmal ne Testphase, da war nix los.

2) Die ach so armen Verkäufer (Haben doch wenigstens nen Job, bei dem sie sich nicht körperlich kaputt schuften müssen):
Bei den meisten Supermärkten habe ich gesehen, dass Studenten und Zusatzkräfte für die Abendstunden gesucht wurden. Hab in meinem Toom-Markt auch noch keine Stammkassierer nach 20:00 gesichtet. Die freuen sich über nen relativ üppiges Gehalt und Arbeitszeiten abseits des Uni-Stresses.

Angpe am :

Die ach so armen Verkäufer (Haben doch wenigstens nen Job, bei dem sie sich nicht körperlich kaputt schuften müssen):


Da spricht ja mal wieder jemand mit einer Höllenahnung. Ich möchte dich in der Getränkeabteilung eines durchschnittlichen Supermarkts sehen - am besten noch im Sommer! -. du wirst es dir danach dreimal überlegen, so einen Satz zu äußern/schreiben.

LG,
Angpe

Jens am :

Der Handelshof bei mir um die Ecke hat seit einigen Wochen auch bis 22 Uhr auf. An den ersten Tagen war noch relativ tote Hose, bis auf einige Halbwüchsige die auf dem Kundenparkplatz gleich die Bierkisten wieder leergemacht haben die sie eingekauft hatten. Inzwischen ist nach 20 Uhr ziemlich viel Betrieb.

Das Argument der Umsatz verteilt sich nur kann ich für mich persönlich nicht bestätigen. Das was ich mir in den Abendstunden in den letzten Wochen noch gekauft hab hätte ich mir normalerweise nicht gekauft. Hätte eben drauf verzichtet und mir ein Butterbrot geschmiert.

Harry am :

Ich finde die Penny-Öffnungszeiten für mich ideal.
Ich bin selbständig und von 09.00 bis 20.30 bzw. 21.30 in der Agentur (Werbung). Seit der Penny hier im Viertel (Ostertorsteinweg) bis 22.00 Uhr offen hat, gehe ich dort jeden 2. Tag meine paar Lebensmittel für tagsüber einkaufen.

Deak am :

Ich finde die Idee in den Sommermonaten bis 22uhr offen zu haben sehr gut, ich würde dieses Modell bei uns im Ruhrgebiet auch sehr bevorzugen :-)

Peter am :

Ich finde die Freiheit zwar positiv, aber als "anti-workoholik" würde ich mir sowas nie antun. Ich arbeite lieber etwas weniger, und hab dafür mehr freizeit.

Marko am :

Bremen hat sich ja im Ladenschlußgesetz äh Öffnungsgesetz offengehalten, sich an Niedersachsen zu orientieren. Ursprünglich sollte am Samstag die Öffnung nur bis 20 Uhr erlaubt sein, nachdem aber Niedersachsen 24 Stunden Öffnung am Samstag erlaubte, passte sich Bremen an.
Die maximal 4 verkaufsoffenen Sonntage pro Stadtteil in Bremen finden sich übrigens hier:
http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=1798164 (und alle mir bekannten verkaufsoffenen Sonntage für Deutschland auf meiner Homepage...)
Schöne Grüsse
Marko

Ben am :

Die Geschäfte werden zwar nicht mehr verdienen, da ja nur
der Einkaufszeitpunkt verlegt wird, die Idee ist aber klasse.
War selbst schon um 21:00 einkaufen - es war die Hölle los.

Die Leidtragenden sind langfristig die Tankstellen, die jetzt etwas weniger Umsatz machen werden.

harry am :

Übrigens: Die Tankstelle, die hier in Bremen angeblich den größten Umsatz macht, ist Mr. Wash in der Bismackstrasse. Die verkaufen nichts anderes als Sprit. Und Autowäschen. Aber man bekommt dort nichtmal Zigaretten. Nichts sonst. Keine Zeitschriften, keine Schokolade und schon gar keine Brötchen oder gar Kaffee.
Die haben (nur für Ihren Spritverkauf) dort 3 Kassen.

Ähm? Wesahlb schreibe ich das eigentlich?

Guten Morgen zusammen, ich muss los.

SvenS am :

Es ist schon klasse wenn das Thema aufkommt, dann kommen sofort die Gutmenschen und bedauern die armen Mitarbeiter. Die Chancen und Möglichkeiten die sich dadurch ergeben sieht aber wie üblich niemand. Schichtbetrieb hat auch für die Mitarbeiter Vorteile, z.B. Arztbesuche, Behördengänge, Handwerkerbesuche usw. alles kein großes Thema mehr wenn man immer wieder auch tagsüber Freizeit hat, bei "normalen" Arbeitszeiten muss man einen nicht Unerheblichen teil des Urlaubes anstatt für Erholung für solche Tätigkeiten verwenden.

Davon abgesehen nervt erheblich wenn wie in Baden-Würtemberg der Ladenschluß unter der Woche freigegeben wird und nach gerade mal sechs Wochen schon gesagt wird das war ein Flop. Hallo? Gehts noch, sowas dauert eine ganze Kante länger, da müssen Jahrzehntelange Gewohnheiten durchbrochen werden. Wie oben schon jemand sagte, das selbe Geschrei wie bei der Ausweitung auf 20 Uhr. Selbst bei uns auf dem Dorf ist mittlerweile der örtliche Edeka unter der Woche bis 20:00 sehr gut besucht, hat auch einige Zeit gedauert.

Jürgen am :

Ich persönlich befürworte gar nicht, dass jeder kleine Laden rund um die Uhr geöffnet hat. Aber die selbsternannte Top-Einkaufsmeile hier hat wochentags nur von 10-19 Uhr auf. Und da frage ich mich doch, wer um die Zeit bitte einkaufen gehen soll? Ich komme da nie während der Öffnungszeiten hin. Sollen doch von 14-23 Uhr aufmachen, das wäre die gleiche Arbeitszeit, aber viel besser für die Kundschaft.

rollinger am :

Zuletzt war ich um 21:30 in einem Kaufland in Mannheim und das war total voll. Ich bin mir sicher, gerade wenn es wieder so heiß werden wird, werde auch ich gerne das Angebot in Anspruch nehmen. Wenn man bis 19:00 arbeitet, ist man froh danach auch mal was einkaufen zu können.
Mal ehrlich könnte man nicht dafür Montag vormitags zumachen. Die paar Rentner kommen später auch wieder.

Ein Problem ist, daß man nie weiß wer wie lange aufhat. Möbel Mann..steh ich18:50 vor der Tür, lässt man mich nicht rein (und zig andere Leute) weil die um 19:00 Freitags schließen. Lächerlich, ich geb dem noch zwei Jahre.

Joe am :

Hier sind die etlichen REWEs jetzt auch Mo-Sa von 7 bis 22 Uhr offen.
Naja früh um 7 wartet man 10min auf nen Kassierer da alle mit packen beschäftigt sind ;-) und am Abend ist bisher wenig los.
Im Hauptbahnhof (hauptsächlich Klamottenläden und ähnliches) ist schon seit Ewigkeiten (schätze 3 Jahre) bis 22 Uhr offen. Es ist zwar nicht voll aber ich gehe hauptsächlich um die Zeit hin - man hat eben seine Ruhe beim shoppen und muss sich nicht ewig warten bis mal die Umkleide frei ist.
Ich warte nur darauf, daß mein geliebter Plus nachzieht. Während der WM war da auch bis 22 Uhr offen und es war so voll wie sonst auch. Komme einige Tage in der Woche erst kurz vor 8 oder nach 8 heim und würde das Angebot dann auf jeden Fall nutzen.

In den Wintermonaten will ich um die Zeit auch eher ungern noch draussen rumlaufen - da sehe ich auch keinen wirklichen Sinn.

Heinzer am :

Ich freue mich auf den Tag, an dem in Deutschland die erste 7eleven filiale aufmacht. Bin da wohl ein wenig verwöhnt von meinem letzten Urlaub, aber es ist einfach toll 24 Stunden durchgehen einkaufen zu können. Wobei die Läden auch mitten in der Nacht immer besucht haren und an jeder Straßenecke einer zu finden war.

Hajo am :

Also, ich weiß nicht ob das alles so toll ist mit den erweiterten/freigegebenen Ladenschlußzeiten...
Ich bin auch so ein "in-letzter-Minute-Einkäufer".
"Früher" bin ich Samstag um 13:55 Uhr oder wochentags um 18:25 Uhr im Supermarkt meines Vertrauens aufgetaucht, jetzt erscheine ich dort oft samstags oder wochentags um 19:55 Uhr. Zukünftig dann wahrscheinlich um 21:55 Uhr.........
Jetzt ist es schon so, wenn man abends in die Stadt oder in einige Einkaufscenter geht, dann hat ein Teil der Geschäfte bis 19 Uhr geöffnet, andere bis 19:30 Uhr, manche wiederum bis 20 Uhr, es gibt unterschiedliche Öffnungszeiten in der Woche und am Wochenende.
Ich wollte schon einige Male mehrere Sachen in mehreren Geschäften auf einmal einkaufen und stand dann bei einigen vor geschlossenen Türen.
Wie soll das alles werden wenn die Zeiten völlig frei sind ?

Die Läden werden auch nicht mehr einnehmen denn ihr Geld können die Kunden nur 1x ausgeben und da ist es egal ob sie das um 19 Uhr oder um 4 Uhr nachts tun.
Wenn die Geschäfte mehr Personal einstellen würden wäre es ja ok aber unter dem Strich passiert das nicht da sie ja letztendlich nicht mehr einnehmen, es verteilt sich nur anders.

Verlieren werden dabei evt. die 24-Std-Läden wie Tankstellen etc. da die kaum noch vom Benzinverkauf leben sondern von den Food-Artikeln die die Leute dort nach dem normalen Geschäftsschluß kaufen. Ich denke daß dann doch einige kleinere Tanken irgendwann Konkurs anmelden müssen.
Vielleicht wird dann deren Umsatz doch noch auf die normalen Supermärkte verteilt ?

Kurz gesagt glaube ich daß ein paar große Supermarkt-Ketten und Einkaufs-Center die Gewinner sein werden, kleiner Geschäfte werden dabei verlieren und insgesamt wird alles unübersichticher werden.
So, das mußte ich mal loswerden :-)

Beste Grüße,
Hajo

Lars am :

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