Anruf eines Callcenters: Kunden der Sparkasse Bremen werden gebeten, an einer kleinen Umfrage teilzunehmen, um die Kundenzufriedenheit zu ermitteln und den Service zu verbessern.
Ich bin seit acht Jahren Kunde der Sparkasse und helfe natürlich gerne mit. Etwas gewurmt hat mich zwar der avisierte Zeitaufwand von 10 Minuten, aber einem Unternehmen, mit dem man in regem Geschäftskontakt steht, hilft man ja gerne.
Die Anruferin fing also an: "Frage 1: Wie zufrieden sind Sie im Allgemeinen mit den Leistungen der Sparkasse Bremen? Sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden oder nicht zufrieden?"
Ja, meine Kontodaten. Was gäbe es denn noch für Möglichkeiten, was ich für ein Konto haben könnte, wenn kein Girex?
Ich bin nicht befugt, Ihnen das zu sagen.
Aber wenn ich ein Girex-Girokonto hätte, dann wüsste ich das, oder? Also sage ich mal, das ich kein Girex habe.
Dann sind Sie leider nicht zur Teilnahme an dieser Umfrage geeignet. Trotzdem vielen Dank, auf Wiederhören.
Klar: Ich habe ganz offizielle Geschäftskonten bei der Sparkasse, die mit den Girex-Privatkundenkonten nichts zu tun haben. Irgendwie regt's mich gerade auf, dass pauschal einfach mal alle Kunden mit dem Anruf belästigt werden. Die sollen mich jetzt mal nach meiner Zufriedenheit fragen...
Als eben eine der ausgeliehenen Bierzeltgarnituren zurückgebracht wurde (allerdings von jemandem, der sie in seinem Kleintransporter transportierte), fiel mir auf, dass an einer der Stirnseiten dicht an dicht kleinere und größere tote Fluginsekten klebten.
Ganz offensichtlich hat sich jemand die Klappmöbel auf den Dachgepäckträger seines Wagens geschnallt und ist mit nicht unerheblicher Geschwindigkeit auf der Autobahn gefahren.
Der PC hier im Büro, auf dem die Warenwirtschaftssoftware läuft, ist über ein Netzwerk mit den drei Kassen verbunden. Neben dem Rechner habe ich hier zwei Masterkasse und eine, die "dumm" ist und als "Slave" im Netz hängt.
Schön öfter habe ich mich darüber geärgert, dass ich die Systemzeit am Rechner zwar umstellen kann, dies aber offenbar nie von langer Dauer ist – warum auch immer. Ich habe das aber nie für so wichtig gehalten, dass ich bei unserer Hotline nachgefragt habe, warum das nun so ist.
Vorhin habe ich mit der Hotline telefoniert, weil die Software mit dem Datum verrutscht war und dabei wurde ich an eine Tatsache erinnert, die ich völlig vergessen hatte und die auf den ersten Blick alles andere als logisch erscheint: Der PC hängt auch nur als Slave-Gerät im Netz, ist sozusagen nur ein Werkzeug zum leichteren abrechnen und zur einfacheren Artikelpflege. Die beiden Hauptkassen sind entscheidend und prinzipiell könnte man all dies auch über das kleine Textdisplay und die spezielle Tastatur der Kassen erledigen – wenngleich um ein Vielfaches mühsamer.
Sonntag Morgen Samstag Abend haben wir hier den Fußboden vor dem Leergutautomaten noch einmal angestrichen. Der neue Anstrich sah bis heute Morgen richtig gut aus. Dann kamen Rollcontainer, tropfendes Leergut, Schuhsolen und Einkaufswagen und...
Mich beschleicht das Gefühl, dass die "Combined" (Vereinigte Versicherungsgesellschaft von Deutschland) doch immer nur ins Blog will. Nach einigen Höhen und Tiefen in der Vergangenheit habe ich heute folgendes Schreiben bekommen:
Guten Tag Herr Harste,
herzlich willkommen bei der Vereinigten Versicherungsgesellschaft von Deutschland. Wir bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen.
Sie haben sich für eine Versicherung entschieden, bei der Sie optimalen Schutz für Ihren beitrag erhalten. [...]
Die wichtigsten Vertragsdaten haben wir für Sie umseitig aufgeführt.
Die fälligen Folgeprämien werden wir zu gegebener Zeit bei Ihnen anfordern. [...]
Wir freuen uns auf eine angenehme Geschäftsverbindung und verbleiben
Ihre ...
Entsetzen. Wie, bitte??? Ich habe doch keine Unfallversicherung abgeschlossen. Ersten habe ich schon eine und zweitens bestimmt nicht bei der Combined. Ich rief also dort an.
Ein von mir unterschriebener Antrag lag dort genauso wenig vor, wie bei mir eine passende Police. Als mich die Dame am Telefon nach meinem Geburtsdatum fragte, staunte sie: "Also hier ist der erste Januar 2000 eingetragen.". Lachend bestätigte ich ihr, dass ich definitiv älter als achteinhalb bin und sie sah ein, dass irgendetwas nicht stimmen konnte.
Nach kurzer Überprüfung meinte sie, dass da wohl irgendwie meine Adresse reingerutscht sei (Nur: Von wo?) und dass ich das Schreiben ruhig wegwerfen soll, da ich ja ganz offensichtlich keine Versicherung abgeschlossen habe.
Ich bewahre den Brief lieber auf. Man weiß ja nie.
In einigen unserer Tiefkühltruhen hatte sich an der Stelle, an der die beiden Deckel zusammenstoßen, eine dicke Eisschicht gebildet. Das ist für die Ware nicht weiter schlimm, da die Temperatur im Inneren der Truhe dennoch eingehalten wird, jedoch steigt bekanntermaßen der Energieverbrauch an. Teilweise bildeten sich die Schichten innerhalb weniger Wochen...
Kältemonteur 1, von dem ich die Truhen ursprünglich gekauft habe: "Das ist einfach so, weil die keine Abtaufunktion haben.
Kältemonteur 2, nachdem er sich die Truhen angesehen hatte: "Ist doch klar, warum das so passiert. Die Dichtungen sind im Laufe der Jahre abgenutzt, so dass die ganze Luftfeuchtigkeit da reinzieht. Ich mach dir da neue Dichtungen ran, kosten 4 Euro pro Truhe, und dann hast du Ruhe..."
Hmm... Ich bin mir ziemlich sicher, dass heute der Maler vorbeikommen wollte, um mit mir den Farbton zu besprechen, den die Wände nach dem Wasserschaden nun bekommen sollen.
Im Aufenthaltsraum haben wir seit ein paar Jahren eine alte Kühl-/Gefrier-Kombi stehen. Den Tiefkühlbereich kann man nicht abschalten, aber benutzt hat ihn hier seit Ewigkeiten auch schon niemand mehr. Und so passierte es irgendwann, dass sich eine -öhm- kleine Eisschicht bildete, die sich im Grunde vollflächig vor allen vier Schubladen ausbreitete.
Das Wunder ist vollbracht: Nach nur knapp einem Monat hat es tatsächlich ein Maurer geschafft, nicht nur herzukommen, sondern sogar auch noch die beiden Löcher in der Decke zu verspachteln.
Morgen kommt der Maler, damit ich mir eine Farbe für die Wände aussuchen kann und dann wird hoffentlich in dieser Woche die Wand noch gestrichen und dann endlich können wir das Cornflakes-Regal wieder aufbauen...
Heute Nachmittag sollte eigentlich noch der Maurer kommen, der nun nach fast einem Monat endlich mal das Loch in der Decke wieder abdichtet. Zumindest hat mir das Sanitärunternehmen, das die kompletten Arbeiten koordiniert, dieses zugesagt.
"Nachmittag" ist nun ein sehr dehnbarer Begriff und ich hätte persönlich kein Problem damit, wenn der gute Mann um 17 Uhr hier reinschneien und dann bis in die Abendstunden arbeiten würde. Aber die Rede ist ja von einem Handwerksbetrieb. Und da es bereits 14:19 Uhr ist, sehe ich die Hoffnung auf eine (heute noch) abgedichtete Decke gewaltig schwinden...
Dieser Wärmetauscher (Verdampfer) hing hier in der Firma ursprünglich im alten Fleischkühlraum. Nachdem irgendwann abzusehen war, dass ich den Kühlraum nicht mehr weiter als solchen nutzen werde und möchte, hatte ich den Verdampfer umhängen lassen: Ein paar Meter weiter in den Nebenraum, in dem wir unere Brötchen backen. Nun war die Arbeit in dem klimatisierten Raum zwar sehr angenehm, aber da er in keiner Weise wärmegedämmt war, dürften in dem Jahr (ich denke, es war 2004) die Energiekosten deutlich höher gewesen sein.
Seit dem hing das Gerät dort ungenutzt und im Frühjahr 2006 sind im Rahmen meiner Büroumbauarbeiten auch die alten Versorgungsleitungen zum Verdampfer verschwunden.
Aus irgendeinem Grund stört mich der Kasten oben in der Zimmerdecke. Er verbraucht weder Platz noch Energie, aber trotzdem stört er mich dort.
Ihr glaubt, dieses Bild habe ich schon einmal gezeigt?
Falsch.
Das Loch prangt da immer noch in der Decke und die Cornflakes und ähnliche Artikel stehen immer noch eher schlecht als recht auf einem Tisch platziert.
Am Freitag habe ich mal herumtelefoniert und versucht, etwas herauszufinden...
Der Hausverwalter: Der Maurer war doch oben schon im Haus. Dann müsste der sich jetzt um euch kümmern.
Der Klempner (der den Maurer beauftragt hatte): Wie? Der war noch nicht da? Das geht ja gar nicht. Ich kümmere mich gleich am Montag Morgen darum.
Falls jemand das dringende Gefühl verspürt, sein Statement zu Fairem Handel im Radio zu verkünden, möge er sich bitte unverzüglich hier im Laden einfinden.
Ich weiß nicht, wie lange der Reporter von Radio Bremen noch hierbleiben möchte, aber er sucht Kunden, die sich zu eben jenem Thema befragen lassen.
Falls es jemanden interessiert, was aus "Safe Pay" geworden ist:
Der Vertreter war da und hat mir das System kurz vorgestellt. Die Technik erfordert natürlich eine enge Anbindung an das Kassensystem und da er nicht wusste, ob man "Safe Pay" an meinem System installieren kann, wollte er dies noch klären und mir Bescheid sagen.
Er hat sich nicht wieder gemeldet. Könnte sein, dass er meinen Gesichtsausdruck, den ich hatte, als er mir den Preis von 11.500€für ein Terminal nannte, richtig gedeutet hat.
Der alte Großformatdrucker, den ich mir im Dezember 2006 gebraucht angeschafft hatte, wurde im Rahmen des HP "TradeIn"-Programms zurückgenommen und ist eben durch die beauftragte Spedition abgeholt worden.