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Der Preis am Regal und in der Kasse

Ein Kunde hat in der Vergangenheit mehrmals moniert, dass der Preis eines bestimmten Artikels nicht mit dem Preis auf dem Regaletikett übereinstimmt. Einmal auch in meiner Anwesenheit. Ich hatte mich auch darum gekümmert, aber offenbar ohne Erfolg. Der Kunde hat mich nämlich nun via E-Mail angeschrieben und mir seinen (verständlichen) Frust mitgeteilt.

Ich habe die Angelegenheit für längst erledigt gehalten und habe vorhin mal intensiver überprüft, wo das Problem liegt.

Nun: Kleine Ursache, große Wirkung.
Ich hatte immer nur das Regaletikett mit ins Büro genommen und anhand dessen den Preis in unserem Warenwirtschaftssystem überprüft. In diesem Fall habe ich wohl schlichtweg versäumt, die Artikelnummer auf den im Regal platzierten Produkten mit der auf dem Preisetikett abzugleichen. Die hatte sich nämlich geändert und so war der Preis des Artikels, der zu der auf dem Etikett abgedruckten Nummer gehörte zwar noch richtig im Warenwirtschaftssystem eingepflegt, der eigentliche Artikel mit der geänderten Nummer aber eben nicht.

Nun sollte aber alles endgültig wieder stimmen.

Grünes Licht hinter dem Defekt-Schild

Der Leergutautomat ist derzeit defekt. Zumindest teilweise, die Mehrweg-Annahme ist ausgefallen und eingeworfene Flaschen würden die ganze Mechanik blockieren. Einwegflaschen nimmt und cruncht die Maschine problemlos.

Aber den Unterschied kann man leider nur den wenigsten Kunden klarmachen. Bevor ich ein Schild mit langem Text aufhänge, auf dem beschrieben wird, woran man eine Einwegflasche erkennt ("Ich habe keine Einwegflaschen! Die sind alle mit Pfand!"), mache ich es lieber so wie jetzt:


Altpapierpreise

Post vom Entsorgungsunternehmen, das hier regelmäßig mein Altpapier abholt. Bislang war der Deal, dass mich die Abholung nichts kostet, aber ich auch nichts für das Material bekomme. In dem Schreiben heißt es:
"...der Aufwärtstrend auf dem Altpapiermarkt hat sich weiter fortgesetzt. Dementsprechend können wir Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass wir Ihr Altpapier mit netto 25 Euro pro Tonne vergüten werden..."
Keinen Einwand. :-)

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Die Antworten 16-21 zu den Fragen

Was kostet der Sprung vom Angestellten zum Unternehmer, und wie hast Du den finanziert?
Der Sprung kostet unheimlich viele Nerven und vor allem den Mut, aus einem sicheren Angestelltenverhältnis in ein riesiges schwarzes Loch unbekannter Tiefe zu springen.
Es mag nicht jedem so gehen, aber die Aussicht darauf, ohne Vorgesetzte arbeiten zu können, hat mir mächtig viel Kraft gegeben.
Wie hoch war Dein Eigenkapital, und wieviel mußtest Du insgesamt (fremd und eigen) finanzieren?
Eigenkaptial war nicht vorhanden. Wie denn auch mit gerade mal 26 Jahren? Der gesamte Laden wurde duch die Bank finanziert, die als Sicherheit natürlich alles haben wollte, was hier drin steht.
Wie kamst Du überhaupt darauf, diesen Sprung zu machen - war es der Frust als Angestellter oder die Herausforderung des Unternehmertums? ("push" oder "pull"?)
Es war eine Mischung aus dem sowieso vorhandenen langjährigen Wunsch, mich selbstständig zu machen und dem Frust bei meinem alten Arbeitgeber. Die letzten zwei Jahre vor meiner Selbstständigkeit habe ich bei Plus als Marktleiter gearbeitet und hatte irgendwann keine Lust mehr auf das konsequente Gängeln von oben.
Die Übergangsphase, vom Angestelltendasein über die Kündigung bis zum ersten Öffnungstag - Pulsfrequenz? Blutdruck? Anspannung? Schlafrhythmus? (Gab es Schlaf in dieser Phase?)
Die Phase war nur kurz. Am 1. Mai konnten wir hier rein und an dem Tag haben auch gleich schon die Handwerker losgelegt. Ich hatte meinen alten Job zum 30. Mai gekündigt und noch zwei Wochen Urlaub gehabt, so dass ich erst ab Mitte Mai hier in meinem neuen Laden richtig zur Verfügung stand. Davor habe ich jeweils abends nach meinem Feierabend beim alten Arbeitgeber hier noch ein paar Stunden gearbeitet. Ab dem Moment, in dem ich nicht mehr täglich in die Discounter-Filiale musste, habe ich hier täglich von morgen bis spät abends gearbeitet, geplant und die Arbeiten der Handwerker (soweit möglich) überwacht und gesteuert.
Privatleben - vorher halbwegs geregelte Arbeitszeiten, seitdem Freiwild der Kunden und des Unternehmens - wie hast Du das erlebt und verarbeitet?
Ich habe das gut verarbeiten können. Kaum Schlaf, schmerzende Füße, Stress – aber die Gewissheit, zukünftig mein eigener Herr zu sein. Das hat mir viel Kraft gegeben.
Wieso überhaupt selbständig? Reichtum? Ruhm? Ziele?
Definitiv die Ziele und den Wunsch, eigene Ideen verwirklichen zu können, ohne ständig unter dem Druck von oben Leiden zu müssen.
Muss ein sonderbares Gefühl sein der erste Tag als eigener Chef, wenn die Kunden kommen und bei einem einkaufen und das Geld in die eigene Kasse fließt und man plötzlich für ein paar Angestellte verantwortlich ist.
Es war ein sonderbares Gefühl, ja. Aber auch ein unwahrscheinlich gutes, das jetzt noch kaum zu beschreiben ist. Ich glaube, das können nur diejenigen nachvollziehen, die den Schritt irgendwann mal selber gewagt haben. Vielleicht mag ja der eine oder anderen in den Kommentaren versuchen, den Zustand zu beschreiben. :-)

Ab Montag neue Öffnungszeiten

Wenn wir heute Abend die Türen abschließen, hat Bremen vorerst keinen "24-Stunden-Supermarkt" mehr.

Ich habe lange, sehr lange, mit mir gerungen und mir seit rund einem dreiviertel Jahr schon das Hirn darüber zermatert, ob ich die Öffnungszeiten zurückschrauben sollte oder lieber nicht.
Nun habe ich es erstmal getan. Vielleicht nicht verbindlich für alle Zeiten, aber ich kann die Öffnungszeiten natürlich auch nicht hüh-hott-hüh wochenweise wechseln. Sollten die Auswirkungen zu gravierend sein, werde ich wieder eingreifen.

Andererseits denke ich, dass ein Großteil der nicht nokturnen Kundschaft den Unterschied gar nicht bemerken wird. Die meisten glauben nämlich nach wie vor, wir haben "bis 24 Uhr" auf und nicht 24 Stunden.

Der Hauptgrund für die Änderung ist übrigens recht profan: Keine wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründe. Nein, ich möchte nur einfach nicht mehr von Personal abhängig sein. So kann ich im schlimmsten Fall den Laden abends abschließen und nach einer kurzen (aber doch ausreichend erholsamen) Nacht am nächsten Morgen wieder aufschließen.

Ich gebe zu: Die Aussage "Wir sind DER 24-Stunden-Supermarkt im Großraum Bremen!" ist verdammt gut für's eigene Ego und darum fiel mir der Schritt sehr schwer. Aber wollen wir das doch ab Montag mal probieren. Dann ist der Laden hier erstmal täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnet.

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Die Antworten 11-15 zu den Fragen

Wie ist die Organisation bei dir? Cheffe > Schichtleiter > Angestellter > Minijob?
Cheffe > Meine Vertretungen > Der Rest.

Ich stehe hier natürlich ganz oben in der Hierarchie. Dann folgen die Mitarbeiter, denen ich meinen Laden bei meiner Abwesenheit anvertraue. Das sind derzeit vier Personen. Unter denen sind prinzipiell erstmal alle gleichberechtigt. Längjährige Vollzeitkräfte werden natürlich nicht plötzlich einer neuen Aushilfe gegenüber stehen und Anweisungen entgegen nehmen müssen. Die Reihenfolge ergibt sich aber aus Aufgaben und Zugehörigkeit meistens von alleine.
Wieviele Lebensmittel sind im Lauf der Jahre im Müll gelandet? Wie wird sowas einkalkuliert?
Einkalkuliert ist sowas natürlich schon, wenngleich ich die Menge jetzt weder als Zahl noch als Prozentsatz angeben kann.
Wieviel insgesamt im Müll gelandet ist, kann ich genausowenig sagen. Darüber möchte ich auch besser nicht nachdenken, denn auf zehn Jahre hochgerechnet ist es einiges. (Wobei man bedenken muss, dass hier eben auch tatsächlich vor allem verdorbene Waren im Müll laden, der "Frevel" hält sich somit eigentlich in Grenzen.)
Mich interessiert ja die Eröffnungsanzeige mit den Angeboten und Preisen.
Nein, tut sie nicht. Wirklich.

Aus heutiger wie damliger Sicht grottig. Die Zeit hat nicht mehr hergegeben und so nahm ich eben das, was die Werbeabteilung der SPAR präsentierte.
Was mich wirklich interessieren würde: Wie finanziert man so einen Laden eingentlich? Mit einem Bankkredit?
Bankkredit, Ware und Einrichtung als Sicherheit.
Der Haken ist, dass man nicht so einfach an das Geld kommt. Dafür waren schon einige konkrete Gespräche bei der Bank inklusive ausführlichen Rentabilitätsberechnungen notwendig.
Mich würde mal interessieren wieviel Cent von jeden eingenommenen Euro an Personal, Miete usw. abgehen.
Etwa 80 Cent. Der Rest muss noch versteuert werden und was dann überbleibt, ist das Gehalt des Firmeninhabers.

Temporäre Mobilkälte

Mit aller Regelmäßigkeit bekomme ich Werbung von einer Firma, die "Mietkälte", also "temporäre Kälte- und Klimalösungen" anbietet.

Brauche ich nicht, selbst wenn hier mal eine Kühltruhe ausfällt, kann ich mir mit den verbleibenen Reserven selber helfen. Ich frage mich sowieso, wie ich in deren Verteiler hereingerutscht sein könnte. Supermärkte dürften doch eher weniger zu deren Kunden gehören.

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Die Antworten 6-10 zu den Fragen

Mich würde interessieren ob du was dazu erzählen kannst wieso die Vorgänger nicht durchgehalten haben. War es nur wegen der Schrecklichen Obstabteilung, Fleischtheke und den Endlosregalen, und daraus resultierender Kundenmangel? Weißt du da überhaupt was drüber?
Nein, leider fast gar nichts. Kundenmeinungen aus der Anfangszeit gingen von "schlechte Ware in der Bedienungsabteilung" bis "Unsauberkeit". Konkreter weiß ich es leider nicht.
Was habt ihr relativ schnell ganz anders gemacht als ihr euch das noch vor Eröffnung vorgestellt hattet? (Beispiel Käse und Wurst Tresen.)
Schwer zu beantworten. Wir hatten uns viel vorgenommen, was dann auf der Strecke geblieben ist. Regelmäßige Handzettelwerbung zum Beispiel habe ich nie gemacht. Die Wurst- und Käsetheke ist nach einem halben Jahr verschwunden. Nach einem dreiviertel Jahr habe ich zum ersten Mal aufgerüstet und hier das Warenwirtschaftssystem mit den Scannerkassen installiert. Das war ein sehr wichtiger Schritt, denn die Auszeichnerei mit all ihren Nachteilen wollte ich nicht länger hinnehmen.
An mehr Punkte kann ich mich gerade nicht erinnern.
Mich würde ja mal interessieren, ob du von Anfang deiner Gedanken an die Selbstständigkeit an einen Spar-Markt gedacht hast oder ob du auch die andere(n) Alternative(n) im Kopf hattest, wie z. B. einen "E"-Markt?
Ob SPAR oder REWE oder komplett neutral war mir damals relativ egal. Fakt war, dass ich micht selbstständig machen wollte und dass die SPAR damals von sich aus auf mich zugegangen war und wir auf diese Weise zueinandergefunden haben.
Wann hast du deinen ersten Ladendieb erwischt und was wollte dieser klauen?
Wann und was weiß ich nicht mehr. Die Chance, dass es eine Flasche mit Alkohol war, ist aber nicht klein.
Interessant wäre es doch mal zu erfahren, was aus der Bäckerei geworden ist bzw. wieso sie nur so kurze Zeit existierte, genau wie die Fleischtheke.
Die Bäckerei lief einfach nicht gut. Die Umsätze haben sich nicht so entwickelt, wie sie sollten und darum ist die Bäckerei nach rund zwei Jahren ausgezogen. Ob es an der Qualität der Ware, dem Personal im Shop oder einfach nur daran lag, dass es noch nie an der Stelle eine Bäckerei gab, wissen wir nicht.
Heutzutage, mit täglich deutlich mehr Kunden, müsste man das eigentlich noch einmal probieren, aber mittlerweile brauche ich den Platz für meine eigene Verkaufsfläche.
Zur Wurst- und Käsetheke sagte ich ja schon mehrfach, dass es vermutlich daran lag, dass wir den selben Tresen an der selben Stelle wie bei unserem Vorgänger benutzt haben. Unsere Ware war topp, aber das den Kunden zu vermitteln, die in Gedanken vor der selben Abteilung standen, war unglaublich schwierig.

Das alte Alkohol-ab-18-Schild

Über dem Tiernahrungsregal klebte noch das alte Schild, das darauf hinwies, dass der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren verboten ist. Umgebaut hatten wir die Abteilung im Jahr 2002, mit den Spirituosen ist der Aufkleber an der Wand aber nicht mit umgezogen. Komisch, dass einem so ein leuchtend roter Aufkleber jahrelang nicht auffällt. Oder erstaunlich, wie sehr man sich an den Anblick gewöhnen kann, ohne sich gestört zu fühlen... :-)


Keine Werbefax, echt nicht!!!

Mit aller Regelmäßigkeit bekomme ich übrigens dieses Fax zugeschickt. Übrigens völlig "legal", wie in der Fußnote dargestellt wird:
"Dieses Fax stellt kein Webefax lt. BGB dar. Es handelt sich um eine Kaufanfrage. Ihre Fax-Nummer wurde aus dem aktuellen Klicktel 2007 Verzeichnis legal erworben."
Vielleicht nehmen die ja meine Antwort zur Kenntnis. :-)


Überteuerte Radiowerbung

Eine Agentur rief an und wollte meine Begeisterung für "erfolgreiche Radiowerbung im Rahmen einer moderierten Sendung" wecken. Ob es die selbe Agentur wie im vergangenen September war, weiß ich nicht – aber die Masche war auf jeden Fall gleich.

Im Rahmen einer "Sendung", die aber aus Sicht des Senders natürlich ebenfalls nur als Werbung einzustufen ist, werden Firmen aus der Region vorgestellt". Für das Produzieren der Sendung um die Spots lässt sich die Agentur großzügig von den Werbern entlohnen.

Ich sagte der Anruferin jedenfalls, dass ich kein Interesse daran habe. Für das Geld bekäme ich alleine nämlich ein vielfaches an Sendezeit.

Einfach mal nicht rangehen

Ist es gemein, morgens um halb fünf Uhr einfach mal nicht ans Telefon zu gehen? Keine Ahnung, wer das gewesen sein könnte – ich hatte aber nunmal keine Lust, mit jemandem zu sprechen.

Kann aber eigentlich nicht ernsthaft wichtig gewesen sein.

Juhu, ein neues "Kasse geschlossen"-Schild

Ein Provisorium hält meistens am längsten...

Auf der Suche nach dem perfekten Ei "Kasse geschlossen"-Schild, habe ich vor allem vor Augen gehabt, dass das Ding stabil und alltagstauglich sein soll. Ich hatte schon in Erwägung gezogen, eines aus Alu fräsen zu lassen.
Naja, vorhin ist mir hier in einem faszinierenden Großmarkt (*) in Bremen ein simpler Speisekartenhalter für unter vier Euro in die Finger gefallen. Eben das Innenleben selber gedruckt und fertig ist das Schild, mit dem man sich nicht mehr blamiert:



(*) Was an einem Großmarkt "faszinierend" sein kann, muss man selber erlebt haben. Hellweg hat irgendwie "alles und nichts". Und wenn man irgendetwas sucht und schon in der ganzen Stadt nicht fündig geworden ist, dann sollte man bei Hellweg gucken. Schwer zu beschreiben. :-)

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 80

So schnell geht es: Wir sind am letzten Abend vor der Eröffnung angekommen. Die Gemüseabteilung ist inzwischen mit der kompletten Ware bestückt und bereit für die Kunden. Fleisch, Brot und (logisch) Tageszeitungen werden erst am Morgen unmittelbar vor dem offiziellen Start folgen.



Hier die "Obstseite" der Gemüseabteilung. Im Hintergrund sieht man noch etwas Geraffel stehen. Ware, Rollcontainer. An dem Abend haben wir bis spät in die Nacht gearbeitet und noch einmal alles kontrolliert – um dann nach sehr wenig Schlaf am nächsten Morgen um fünf Uhr wieder hier zu sein...



Am Eröffnungstag hatten wir eine "Ananasmaschine" hier im Laden stehen. Diese Geräte scheiden aus einer Ananas in einem Arbeitsgang den Strunk heraus und die Schale ab. Rein in eine Feinkostschale mit Decke und fertig ist der bequeme Snack. Von den vielen Kartons ist nicht einer übrig geblieben.



Dieses waren die letzten Bilder, die in der Zeit vor der Eröffnung hier im Laden entstanden sind. Ich hoffe, ihr habt ein paar interessante Einblicke bekommen und könnt euch jetzt einige Dinge hier besser vorstellen.

Was auf den vielen Bildern im Grunde überhaupt nicht vermittelt werden konnte, war die viele organisatorische Arbeit, die zu erledigen war. Personal musste eingestellt werden und wir brauchten Arbeitsbekleidung. Welche Werbung streuen wir zur Eröffnung? Waagen und Aufschnittmaschinen für die Bedienungstheke mussten organisiert werden, die Mitarbeiter mussten in die Technik, also vor allem auch die Kassen eingewiesen werden. Wir brauchten die Möglichkeit der ec-Zahlung. So leicht vergessene Details wie Mülltonne und Telefon durften nicht vergessen werden. Parallel dazu die Bankgeschichten mit der Finanzierung. Und, und, und...

Dieses Bild ist erst nach der Eröffnung entstanden, aber das einzige Foto, das von der Bäckerei hier im Laden existiert. Darum wollte ich es euch hier nicht vorenthalten:


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 79

Der letzte Abend vor der Eröffnung. Wir hatten doch tatsächlich die Tierfutterspendenbox von Anfang an. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Oh, und der Packtisch hatte unten mal so eine Art Fußleiste. Die fehlt schon inzwischen ziemlich lange, seit sich mal jemand auf die Leiste gestellt hat.



Die Kasse. Nagelneu ohne Kratzer und Gebrauchsspuren. :-)
Dieses kleine Regal an dem dicken Pfeiler hinter der Kasse, war eine echte Besonderheit: Früchte in Schokolade zur Selbstbedienung. Wurde auch zunächst von den Kunden ganz gut angenommen, aber gehörte zu Firma Gubor und ist später gänzlich aus dem Sortiment verschwunden.



Edler Anblick: Unsere ersten beiden Vitrinen für hochwertige Spirituosen. Inzwischen haben wir sechs solcher Schränke hier direkt neben der Kasse stehen. Urspünglich dazu gedacht, die Diebstähle einzugrenzen, dienen die Vitrinen heute, im Zeitalter unserer Warensicherungsanlage, eigentlich nur noch als zusätzliche Platzierungsfläche.

Übrigens: Die Schränke heißen "Detolv" und sind, man ahnt es bei dem Namen schon fast, bei IKEA erhältlich. Trotz des recht günstiges Preises sind die Vitrinen übrigens sehr stabil. Obwohl fast vollständig aus Glas, hatten wir in den vergangenen zehn Jahren nicht einen Schaden. Trotz des harten Alltags hier im Laden. Und: In jeder Vitrine steht für einige hundert Euro Ware.