Verflix. Mein altes Photoshop 6.0 (alt, aber original) läuft nicht so richtig auf meinem 64-Bit-Rechner. Es funktioniert zwar, aber speicherintensive Projekte verkommen zum Glücksspiel. Oft ist es nämlich so, dass sich essentielle Funktionen wie "Speichern" oder "Drucken" gar nicht mehr ausführen lassen und schon war die Arbeit für die Katz.
So wie jetzt gerade mein Plakatentwurf für die Feuerwerks-Artikel. Inspiriert durch einen Prospekt eines Mitbewerbers sogar mit QR-Codes, über die sich ein Video der jeweiligen Effekte aufrufen lässt.
Immerhin konnte ich mir noch den Screenshot speichern. So muss ich mir über das WIE schonmal keine Gedanken mehr machen…
Unser Leergutautomat ist inzwischen
über sieben Jahre alt! Wie die Zeit vergeht…
Diese E-Mail habe ich eben an Firma Trautwein geschrieben:
Nach inzwischen über sieben Jahren und rund 5 Millionen Gebinden ist unser Rücknahmeautomat zumindest rechnerisch am Ende.
Seit einer Weile schon überlege ich, einen neuen anzuschaffen. Welches Modell (ob wieder von Ihnen oder diesmal WN oder Tomra) stand dabei noch gar nicht ernsthaft zur Diskussion.
Alternativ könnte man nämlich auch den alten Automaten durch einige Reperaturen zu einem Bruchteil des Neupreises wieder relativ fit bekommen... Nachdem die Idee nun seit ein paar Wochen gärt, kam von einem meiner Mitarbeiter das absolute Argument für diese Möglichkeit: Ich kenne den Automaten inzwischen so gut, dass ich oft schon per telefonischer Ferndiagnose meinen Mitarbeiten mitteilen kann, wo bei Störungen der Fehler zu finden ist. Diesen Luxus hätten wir bei einem neuen Gerät natürlich nicht mehr. Und gerade bei vielen mechanischen Problemen habe ich den Fehler oft selber beheben können.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte, dass Sie unseren alten UniCycle wieder fit machen!
Konkret bedeutet das vor allem, dass wir einen neuen Cruncher und eine neue DPG-Kamera benötigen!
In dem Zusammenhang könnten/sollten auch ein paar weitere Dinge erledigt werden, die sich detailliert aber besser hier vor Ort besprechen und aufnehmen ließen.
Mal gucken, wie es weitergeht…
Ein Opfer gab es am Samstag aber doch zu beklagen: Vom aufklappbaren Oberlicht unserer Eingangstür habe ich das Scharnier zerlegt, als ich die Kabeltrommel für unseren Stand durch das Fenster bugsiert habe. Scheint zwar im ersten Moment ärgerlich, aber
dieser Schaden lässt mich ausnahmsweise mal relativ kalt, denn etwa Anfang 2015 bekommen wir eine komplett neue Eingangstür.
(Nein, ich habe keine Angst, dass da jetzt nachts jemand durchkrabbelt, auch nicht nach diesem Beitrag. Einerseits halten die verbliebenen Elemente die Scheibe fest an ihrem Platz und andererseits hängt gleich schräg darüber ein Bewegungsmelder. Nach ein paar Zentimetern wäre da Schluss mit Lustig…)
Ein Kunde hat gerade ganz optimistisch den Anschaffungspreis für einen großen Leergutautomaten (also ein Kombigerät für Einweg, Mehrweg und Kisten) auf "So vier bis fünf Tausend." geschätzt.
Wenn's so wäre, hätte ich hier zwei komplette Geräte als Redundanz im Lager stehen. Leider hat man mit einem vernünftigen Automaten gleich den Gegenwert einer Mercedes C-Klasse im Laden stehen.
Immer wieder wollen mir hier Vertreter Waren oder Serviceleistungen verkaufen, mit denen man sich vom normalen Angebot eines durchschnittlichen Supermarktes abheben kann oder soll. Oft sind entweder die (von mir zu entrichtenden) Gebühren in solchen Fällen sehr hoch, bzw. die zu erreichenden Gewinnspannen sehr niedrig oder man heftet sich großen Aufwand oder hohes Warenrisiko an die Backe. (gebloggte Beispiele aus meiner Vergangenheit: Die
Kundenkarten, die
Economy-Card und die
Lotto-Annahme)
Normalerweise würde man sich als klar denkener Kaufmann bei einem solchen Angebot dezent mit dem ausgestreckten Zeigefinger gegen die eigene Stirn tippen – aber dann folgt das ultimative Totschlargument:
Kundenbindung. Und natürlich Kundenzuwachs. Und Mehrumsatz. Und sowieso.
Oftmals hatte ich mich in der Vergangenheit auf solche Dinge eingelassen, aber man lernt ja.
Die Akzeptanz einer neuen Essensmarke (ähnlich Restaurant-Check) habe ich einfach mal abgelehnt. Mindestens 35 Cent pro Transaktion fand ich schon recht üppig. Wenn ein Kunde damit seine Tageszeitung oder die beiden Frühstücksbrötchen bezahlt, lege ich glatt noch Geld dazu.
Auf dem Foto sieht man nur einen kleinen Ausschnitt, aber wir haben den Laden heute mit etlichen Kürbis- und Blättergirlanden und anderen Dekoelementen etwas herbstlich gestaltet.
Einstimmen auf Halloween.
Da es lästig, aber leider auch unvermeidlich ist, habe ich eben der Vorlage für mein Briefpapier ein Update verpasst. Nun stehen auch dort in der Fußzeile die IBAN- und BIC-Nummern.
Nach mehr als 10 Jahren hat unsere Langnese-Kleineistruhe vor ein paar Tagen endgültig ihr Lebenslicht ausgehaucht. Da sie insgesamt schon recht verschlissen ist, wird sie nicht mehr repariert, sondern gegen eine neue Truhe ausgetauscht werden. Der Termin dafür steht eigentlich heute noch an. Mal gucken, was da kommt. Buchstäblich.
Natürlich passiert sowas immer ausgerechnet dann, wenn das Kühlmöbel bis oben hin mit Ware vollgestopft ist. Ich
hasse es, Lebensmittel wegzuwerfen. Aber aufgetautes Speiseis, das dazu noch bei den aktuellen Temperaturen eine unbestimmte Zeit herumlag, möchte niemand mehr essen. Blieb nur der Weg in den Restmüll…
Ein Termin mit dem Chef eines Ladenausstatters wurde von seiner Mitarbeiterin telefonisch verschoben: "
8 Uhr schafft er nicht. Passt es eine Stunde später?"
Kein Thema. Ich bin 100% sicher, dass wir 10 Uhr vereinbart hatten.
Das Teil steht übrigens
immer noch hier im Lager, also deutlich weiter als ein Jahr
nach dieser Erinnerung daran.
Wenn es nicht dieses Jahr noch verwendet wird, versteigere ich es für einen guten Zweck. Ist noch nicht amtlich, aber vielleicht hat ja der eine oder andere eine kreative Idee, was man mit dem Regalstück anfangen könnte…
Los, ihr Leergutautomatenhersteller. Tomra, Wincor/Nixdorf, Sielaff, Repant, Trautwein

und wer sich da draußen noch alles tummelt – wer macht mir ein Angebot für einen neuen Rücknahmeautomaten (Aus Platzgründen Einweg, Mehrweg und Kisten in einem Gerät) und ist mutig genug, das Ding wieder einem öffentlichen Härtetest zu unterziehen?
Die ersten 3,5 Millionen Gebinde muss er so schaffen, danach können wir über Reparaturen reden. Kinderkrankheiten toleriere ich gar nicht, das Gerät muss erprobt sein und darf nicht erst beim Kunden reifen. Ist ja schließlich keine Avocado.
Nach langer Zeit mal wieder ein paar Zahlen aus unserem Leergutautomaten. Knapp 5 Millionen Flaschen/Dosen hat die Maschine schon angenommen. Das ist schon 'ne Hausnummer.
Im Geiste ist der UniCycle übrigens schon todgeweiht. Ich denke, dass ich ihn dieses Jahr noch gegen einen neuen Automaten austauschen werde. Das Gerät ist einfach verbraucht und der Frust (sowohl bei den Kunden als auch bei uns) wird immer größer. Inzwischen kann ich zwar viele Dinge selber reparieren (welcher Einzelhändler kann das schon über seinen Rücknahmeautomaten sagen), aber das ist ja eigentlich nicht mein Job…
Auch die Airwaves-Kaugummis gab es mit Alternativaufdrucken. Weiß gar nicht, ob die Aktion noch läuft. Die Packungen lagen noch bei uns im Büro, versehen mit einem kleinen Notizzettel: "Was für dein Blog?"
Auf jeden Fall erwähnenswert, wenngleich sich auch wie bei Cola und Nogger hier vermutlich nicht gleich der Absatz erhöhen wird.
Abgestürzt – und daran hatte diesmal ausnahmsweise nicht das installierte Microsoft Windows CE die Schuld. In dem Fall hätte man das Problem aber auch einfach via Neustart beheben können.
Leider war das Gerät aber nicht mehr zu benutzen, so dass wir auf die Zusendung eines neuen warten mussten und in der Zwischenzeit das gerät aus dem Markt in Findorff mitunter zweimal Täglich hin und her gefahren haben. Waren zum Glück nur zwei Tage…