Eine Ecke unserer Fleischtruhe ist beschädigt. Vermutlich ist dort mal ein Rollbehälter gegengeschlagen oder einer unserer Getränkelieferanten hat die Truhe mit seinem Elektrohubwagen touchiert. Wie auch immer: Das Ding ist kaputt und hat einige extrem scharfe Zacken. So scharf, dass ich mir im Vorbeigehen meine eigene Hose zerrissen habe…
Irgendein Kollege hat sich erbarmt und die Ecke, wenngleich es so auch nicht besser aussieht, mit etwas Gewebeklebeband entschärft.
Ist auch egal. Die Truhe muss (nur) noch ein paar Monate durchhalten und daher spare ich mir die Reparatur.
Na, ob der Termin geklappt hat und wir heute endlich die Windows-Version der Edeka-Warenwirtschaft bekommen haben? Während ich diese Zeilen schreibe, wünsche ich es mir auf jeden Fall sehr, denn meine
ersten Erfahrungen mit der Software waren schon sehr, sehr vielversprechend!
Urlaub. Hoffentlich. Im Idealfall schweben wir gerade im Flugzeug irgendwo über dem Westen der USA oder möglicherweise sogar schon über dem Pazifik. Die zehn Tage Erholung am Waikiki Beach seien uns gegönnt.
(Bis dahin passiert hier im Blog von meiner Seite aus einfach mal nichts.)
Nach den neuen Kassen (von denen ich zugegebenermaßen immer noch ein Foto schulde) haben wir nun auch endlich die neue Warenwirtschaft bekommen: "Ebus Win", das aktuelle Edeka-System. Endlich mal wieder eine Warenwirtschaft, die sich relativ intuitiv bedienen lässt.
Aktuell wird bei uns noch ein PC konfiguriert, auf dem die neue Warenwirtschaft laufen wird. Trotzdem haben wir in den nächsten Monaten eine recht üppige Installation hier im kleinen Büro stehen. Eigentlich müsste ich mir einen größeren KVM-Umschalter besorgen, aber so sieht's wenigstens wichtig aus.
"Du, ich glaube, unsere Musik hat sich aufgehängt…"
Ach, Quark. Das ist House!
Und ich schalte mal eben so lange auf einen regionalen Sender um, bis POS-Radio seinem System einen Reset verpasst hat.
Hab den Technikpark mal wieder etwas aufgestockt und eine (einfache) Maschine zum Kleingeldsortieren angeschafft. Aus verschiedenen Gründen haben wir immer relativ viele lose Münzen im Tresor liegen gehabt, vor allem durch unrunde Summen aus den Kassenabrechnungen, und alle paar Tage habe ich mich meistens selber rangesetzt und den Haufen wegsortiert.
Jetzt braucht man das ganze Klimperzeugs immer nur oben reinzuwerfen und alle paar Tage mal für ein paar Sekunden die Maschine laufen lassen. Sortiert, gezählt, fertig.
Der Vorteil moderner Geräte besteht darin, dass sie meistens über ein großzügig dimensioniertes Display verfügen, auf dem u.a. Fehlermeldungen ausführlich und im Klartext angezeigt werden. So z.B. bei meinem Lexmark C544, der mir hier mitteilen wollte, dass, ähm, also…
Ja, hier ist alles in Ordnung. Die Installation der neuen Kassen hat problemlos geklappt, aber dennoch ist hier alles momentan sehr aufreibend: Selbst erfahrene Kassierer/innen fühlen sich in den ersten Stunden wie komplette Neulinge und (wie erwartet) tauchen an der Kasse in einer Tour nicht scanbare Artikel und natürlich auch Preisdifferenzen auf. Das war zu erwarten, denn zwei Kassensysteme mit mehr als 10000 Artikeln im laufenden Betrieb komplett abzugleichen, ist schon eine Herausforderung und war im Grunde nicht zu 100% zu schaffen. Es besteht vielleicht bei 5% aller Artikel Korrekturbedarf, aber sowas parallel zum normalen Geschäftsbetrieb zu machen, fordert natürlich etwas Zeit.
Wenn nichts dazwischengekommen ist (oder die neuen Kassen möglicherweise noch im alten Jahr installiert wurden), sind hier gerade die Techniker im Haus und tauschen unsere alten Siemens-Nixdorf "Beetle 50"-Kassen gegen ein modernes Kassensystem von NCR aus, das dann auch nach der Umflaggung auf Edeka hier bestehen bleibt.
Um eine neue Kasse aufbauen zu können, muss man natürlich erstmal die alte Hardware entfernen. So leer hat man den Platz hier an der Kasse seit zwölf Jahren nicht mehr gesehen. Kasse weg, Tastatur weg, Kundenanzeigen weg, Waage weg, Scanner weg, Geldeinsatz weg.
Noch bin ich sehr optimistisch…
Momentan ist noch niemand von den Leuten in Sicht, die hier heute die Kassen installieren sollen.
Diese Verzögerung könnte natürlich auch mit diesem Weißen Zeugs zu tun haben, das hier seit gestern Abend vom Himmel rieselt. Abwarten. Irgendwie fühle ich mich gerade wie ein Kind am Tag vor Weihnachten.
Neue Kassen. Heute. Daumen drücken!
Schönen Gruß vom 19. Dezember 2012. Im Idealfall sitze ich gerade im Büro und atme etwas durch, denn erfahrungsgemäß ist die Inventur um diese Zeit erledigt.