Erste Meinung einer Mitarbeiterin zu den Überlegungen, die hohen Kassentische anzuschaffen: "
Bloß nicht!!! An sowas habe ich schon gearbeitet. Fürchterlich!"
Zur Kenntnis genommen.
Ein paar Leute haben nach einem leeren Ladenplan gefragt. Das Bild hier kann ich euch mal eben spontan um die Ohren werfen. Ist noch etwas krumm und ohne genaue Maße – aber vielleicht reicht's für die erste Inspiration. Rechts ist die Gastfeldstraße und die maximale Breite (also im Bild von oben nach unten) beträgt ziemlich genau 24 Meter.
Eine verbesserte Zeichnung mit detaillierten Maßen gibt es später. Ob ich das aber heute noch schaffe, weiß ich nicht…
Was meint ihr? Ich stehe vor der Überlegung, ob es wieder eine klassische Bauform, bei der die Kassierer auf gewöhnlichen Bürostühlen sitzen. Die Alternative wäre nämlich ein Stehtisch, bei dem man als Mitarbeiter entweder stehen (ohne einen krummen Rücken zu bekommen) oder sich ggf. auf einem Stehhocker abstützen kann.
Ich finde letztes eigentlich zeitgemäßer. Aber ich bin mir nicht sicher, ob so ein Stehtisch auch dann sinnvoll ist, wenn man dreistellige Kundenzahlen in einer Schicht abarbeiten muss.
Gerade wurde ich inspiriert, die Tiefkühlung wieder komplett auf flache Truhen umzustellen (und die geplanten Schränke wegzulassen) und diese dann im Bereich vor den großen Wandkühlregalen unterzubringen. Etwa so wie auf der kleinen Skizze, die ich gerade eigentlich nur für private Zwecke gebastelt hatte. Ob es nun drei Tiefkühlinseln werden oder nur zwei oder mehr oder ob sie anders angeordnet wären, ist gerade nicht so relevant.
Der Vorteil wäre, dass man über die Tiefkühltruhen direkt in die Wandregale gucken würde, was einen großen "Frischeblock" hier im Laden ergeben würde. Auf der Fläche vor den Truhen (im Bild rechts davon) könnten hervorragend Brot, "Frühstückssortimente" (H-Molkereiprodukte, Wurst, Müsli, Brotaufstrich) und Feinkost untergebracht werden.
Ich finde die Idee auf jeden Fall sehr spannend.
Dass sich manche Dinge hier über Woche, Monate oder eben auch mal Jahre hinziehen, hat durchaus Vorteile. Man hat Gelegenheit, seine Planungen und Ideen nochmal ausführlich zu reflektieren und manchmal entwickeln sich die Dinge dann entweder ganz anders oder es verbessern sich nur kleine Details.
Nun kam mir der Gedanke, ob wir die Elektroinstallation nicht der Einfachheit halber etwas dezentralisieren sollten. Im Keller (nach dem aktuellen Stand der Planungen der Aufstellort für den neuen Sicherungskasten) statt eines großen Schrankes nur einen relativ kleinen Verteiler, von dem aus mittels entsprechender Leitungen kleinere dezentrale Unterverteilungen gespeist werden. Das würde durchaus Material sparen, da man nicht mit jeder einzelnen abzusichernden Leitung (Was alleine bei der Marktbeleuchtung mal locker 15 Leitungen (5x2,5mm²) wären, also ein stattliches Kabelbündel…) durch das komplette Gebäude runter in den Keller gezogen werden müssten.
Ich finde den Gedanken gut und werde das mal gründlich sacken lassen.
An unserer "Ben&Jerry's"-Eistruhe hängt ein ausgedrucktes Foto, auf dem zu erkennen ist, wie die Platzierung der Eisbecher innerhalb der Truhe aussehen sollte. Keine Ahnung, welcher Mitarbeiter das da rangepappt hat – und genauso rätsele ich nun schon die ganze Zeit, ob auf dem Bild
unsere Truhe zu sehen ist oder irgendeine andere des gleichen Typs…
Erinnert ihr auch an
dieses Bild vom 19. November 2015?
Aber was hatte es damit genau auf sich? Hier die Auflösung:
Teileigentum 11 ("TE11") beschreibt hier an der Adresse Gastfeldstraße 29-33 meinen Laden mit allen dazugehörenden Neben- und Kellerräumen und dem alleinigen Nutzungsrecht an dem hier im Blog schon so oft erwähnten Hof.
Nachdem ich heute die letzte fehlende Unterschrift unter den Darlehensertrag bei meiner Hausbank gesetzt habe, wird in den nächsten Tagen die Knechtschaft der Miete beendet sein. Damit kann ich im Grunde ab sofort tun und lassen, was ich möchte – von wesentlichen und alle anderen Miteigentümer des Gebäudes betreffenden Dingen natürlich mal abgesehen. (Also abreißen und neubauen ist nicht drin.

)
Das ist auch der Grund, warum ich hier so weit über den Supermarktalltag hinaus plane und über so tiefgründige Dinge wie eine komplett neue Elektroinstallation oder sogar tatsächlich den Erwerb des kleinen
Grundstücks mit der Trafostation nachdenke.
Der Kauf dieser Immobile ist auch im Grunde das Finale dieser jahrelang angekündigten und immer wieder verschobenen Umbau- und Renovierungspläne. Es war eine sehr anstrengende Zeit, die mich teilweise viel Kraft gekostet und mir viele schlaflose Nächte beschert hat. Wir hatten hier faktisch schon eine Kündigung für den Mietvertrag vorliegen und damit habe ich schon das Ende meiner gesamten Geschäftstätigkeit hier nicht nur vor Augen, sondern schon in greifbarer Nähe gehabt. Es waren ein paar sehr anstrengende Jahre, die sich daraus ergebende fehlende Motivation war ja vor allem in 2014 hier im Blog deutlich zu spüren. Es waren ein paar Jahre, in denen ich Investitionen hier in die Firma auf die allerallernotwendigsten Dinge (neue
Kassen, reparierte Beleuchtung, neuer Leergutautomat (war schon langfristiger geplant)) beschränkt habe. Sogar viele Kunden haben mittlerweile zwangsläufig den Modernisierungsstau
bemerkt, aber alle habe ich damit vertröstet, dass es irgendwann wieder besser wird.
Den Anfang dieses "irgendwann" haben wir nun erreicht!
"
Ohmann, immer wieder Ärger mit den Kühlregalen!", stöhnte ich. Von unserem großen Coca-Cola-Kühlregal hatte sich das manuell zu betätigende Rollo auf halber Höhe komplett verklemmt. Es ging nicht mehr rauf und auch nicht runter und so lag es eben umgeschlagen oben drauf.
War diesmal zum Glück weniger dramatisch. Der Inhaber des SPAR-Marktes hier in der Gastfeldstraße hatte ein Regalteil oben auf den Kühler gelegt. Das wäre nicht weiter problematisch gewesen, wenn sich damit nicht die Rolle des Vorhangs verklemmt hätte.
Nun geht's wieder.
Beim Packen der Spirituosen-Flaschen ist mir plötzlich dieses Flaschensicherungsetikett ("Bottle Tag") aufgefallen, das irgendwie anders aussah.
Bei genauerer Betrachtung erkannte ich, dass der Verschluss vollständig und funktionsfähig war. Allerdings fehlte der Resonator, was das Teil komplett nutzlos machte. Zu meiner Verwunderung erkannte ich, dass das fehlende Stück
abgesägt wurde.
Ganz großes Rätselraten.
Dann fiel es mir plötzlich ein: Um
diesen Ladendieb zu überführen, hatte ich diesen kleinen Plastikzylinder mit in eine der "Crunchy Nut"-Packungen gelegt. Fiel kaum auf und hätte den Dieb auf jeden Fall überführt – aber als ob er es gerochen hätte, kam er von dem Tag an nicht mehr wieder. Das auseinandergesägte Hartetikett muss dann irgendwie den Weg in unseren großen Vorrat gefunden haben und ist in den letzten Jahren bestimmt schon unzählige Male zum Sichern von Flaschen verwendet worden.
Heute war also der lange geplante Termin für die weiteren Planungen unserer gesamten Kühlanlagen hier im Markt.
Kleinste Detailänderung: Keine Glastüren vor den Kühlregalen. Aufgrund der relaitv engen Gänge hier im Markt ist es nicht praktisch, wenn ständig Kunden gar nicht oder zumindest schlechter mit ihren Einkaufswagen passieren können, weil jemand gerade die Tür aufhält. Nebenbei können auch gerade Impulskaufe dadurch leiden, weil die Ware unter Umständen eben nicht mehr buchstäblich im Vorbeigehen zu greifen ist. Dazu kommt ein nicht unerheblicher finanzieller Mehraufwand bei der Installation der Möbel. Diese Türen sparen natürlich auch Energie, aber in einigen Märkten hat sich der Umsatz so stark verringert, dass die Türen teilweise nachträglich wieder abgebaut wurden.
Die neuen Kompressoren und die Steuerung werden wohl als eine komplette Anlage geliefert werden. Das ist ein recht unhandliches Gebilde von etwa 2,5m Länge und siehtt ungefähr so aus,
wie auf diesem Foto. Das Teil bekommen wir so nicht in unseren Maschinenraum im Keller. Spontane Überlegungen sind daher, eine kleine durch Leichtbauwand abgetrennte Lagerfläche hinter dem Aufenthaltsraum komplett umzugestalten oder vielleicht sogar mein großes Büro dafür zu nutzen. Das würde immerhin superkurze Wege zu den Kühlmöbeln bedeuten, da das ganz große Kühlregal z.B. unmittelbar hinter meiner Bürowand steht. Der große Vorteil wäre zudem, dass der neue Sicherungskasten auch hier oben stehen könnte, wodurch sich der Aufwand für die komplett neue Elektroinstallation auch wieder verringern würde. Aber wohin ziehe ich dann mit meinem Arbeitsplatz?
Ich habe nun mal bei den Stadtwerken Bremen angefragt, ob die
Trafostation hinter meinem Markt tatsächlich außer Betrieb ist und ob das kleine Grundstück vielleicht doch von mir übernommen werden könnte. Mal gucken, was dabei herauskommt. Das wäre natürlich der ideale Platz, um die gesamte Technik unterzubringen.
So haben sich wieder viele Dinge, über die ich nun in der nächsten Zeit wieder gründlich nachdenken darf.
Naaa, was macht der
b500 denn nun? Sowas kannte ich von unserem alten Rücknahmeautomaten, aber dass der neue mittlerweile häufiger mal Mehrwegflaschen köpft oder komplett zerlegt, finde ich gar nicht gut.
Hilfääää, Firma Trautwein!
Habe vorhin den schwarzen Toner unseres
C284 getauscht. Hat rund 10,5 Monate gedauert und das ist schon ganz beachtlich.
Kann gerade leider nicht mit konkreten Seitenzahlen dienen, aber früher bei den alten Geräten waren die Toner immer in ein paar Wochen leer.
Mal überlegen, was ich hier denn so brauche:
– ca. 25m Wandkühlregal (MoPro, Wurst, Fleisch)
– Wandkühlregal ca. 4m (Salate, Convenience)
– Wandkühlregal ca, 2m (Getränke)
– TK-Schrank ca. 7m
– 1 TK-Insel ca. 4m
– Neue Kühlaggregate in zwei Kühlräumen
– Die gesamte Infrastrukur und Technik im Hintergrund
Das wird ein ganz schöner Aufwand. Sowohl logistisch als auch finanziell. Nach Montag weiß ich mehr, wenngleich ich da natürlich noch nicht gleich ein Angebot vorliegen haben werde.
Vor einem Jahr hatte ich das Theater
schon einmal. Dutzende Kunden haben wir quasi von heute auf morgen vor den Kopf gestoßen und im Laufe der ersten Monate 2015 haben wir im Grunde alle Stamm-Lieferkunden verloren. Dann hatte sich tatsächlich
nach diesem Beitrag jemand angesprochen gefühlt und so haben wir dann ab August
wieder voll durchstarten wollen.
Tzja – und nun hat dieser Mitarbeiter aus gesundheitlichen Gründen wieder gekündigt und schon stehen wir wieder da und haben keinen Lieferdienst mehr.
Gerade jetzt, wo wir mit ganz großen Plänen an die Sache herangegangen sind und in den letzten Monaten einige der alten Kunden zurückgewonnen und viele neue Lieferkunden hinzubekommen haben. Wenn ich denen jetzt sage, dass sich das schon wieder erledigt hat, brauche ich mit Hauslieferungen gar nicht mehr weiterzumachen, das kommt doch dann endgültig einer Verarschung gleich.
Es sei denn, es findet sich jetzt ganz schnell ein ausreichend zuverlässiger Mitarbeiter – aber woher soll ich den so schnell nehmen?
Dieses Foto hatte ich beim "Adventskalender 2015" noch übrig, weswegen auch noch die Weihnachtsartikel und -Deko zu erkennen ist. Hier seht ihr unser Zeitschriftenregal, das eine für unseren Markt recht beachtliche Größe hat. Das Regal selber ist zwar nur vier Meter lang, aber die Hefte stehen in drei mal drei Böden platziert, insgesamt sind das 34 laufende Meter Zeitschriften. Ich find's beeindruckend. So sehr, dass ich das mit der Renovierung übrigens auch verkleinern werde.