Wer seinen Laden renovieren und modernisieren will, muss sich in Geduld üben, so viel habe ich schon verstanden. Oder man legt einem Ladenbauer einen riesenriesengroßen Haufen Kohle auf den Tisch und sagt "mach mal".
Aktuell warte ich auf das Angebot des Herstellers für Kühlmöbel, auf den Plan und das Angebot für die neue Elektro-Unterverteilung vom Elektriker, auf die Rückmeldung und das Angebot meines Architekten bzgl. vieler kleiner Baustellen hier im Markt.
Nicht direkt den Umbau hier in der Gastfeldstraße betreffend, aber auch interessant: Ich warte noch auf ein Angebot einer Gartenbaufirma und eines Metallbauers für die Halle. Da soll wieder eine Einfriedung auf das Grundstück und mehrere große Bäume müssen erheblich eingekürzt werden.
Oberste Priorität von diesen Baustellen hat die Unterverteilung.
Gestern hatten wir einen Termin mit dem Mitarbeiter eines weiteren großen und weltweit tätigen Unternehmes, das Kühltruhen und Kühlmöbel generell produziert. Sowohl preislich als auch mit einem Blick auf die Flexibilität ist dies momentan mein absoluter Favorit zur Neugestaltung der Kühlanlagen hier im Markt.
Dabei hat sich gestern ein Problem herauskristallisiert, das wir möglicherweise auch mit den Kühlregalen anderer Hersteller bekommen hätten: Wie sollen wir rund 2,40m Bauhöhe durch eine
2,20m hohe Tür bekommen? Nun – die neuen Kühlmöbel müssen sein und es gibt nur einen dafür in Frage kommenden Weg in den Laden: Durch die gerade verlinkte neue Eingangstür. Es ist, das habe ich gestern schon geklärt, technisch möglich, das Oberlicht auszubauen. War zwar nicht vorgesehen und wird auch Spuren hinterlassen, aber eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Profitipp: Das Wasser gehört
in die schwarzen Schalen…
Nur mal am Rande: Habe heute die Stromrechnung für April bekommen. Hier im Markt haben wir 18.856 kWh verbraucht, was einer Dauerlast von rund 26kW entspricht. Ist aber eigentlich nicht richtig gerechnet, da ja nachts und an Sonntagen die Beleuchtung aus ist.
Rechne ich für die Beleuchtung pauschal 6kW (26 Werktage * 18 Stunden), sind das nur rund 2.800kWh – bleiben 16.000kWh für den Rest hier. Davon dürfte der Löwenanteil für die Kühlanlagen draufgehen. Der Rest sind die Kassen, die Bürotechnik und der ganze Kleinkram (Backofen, Kühlschrank, Heißwasser, Leergutautomat, Pappresse…)
Mal gucken, wie sich das mit neuen Kühlmöbeln entwickelt. Morgen habe ich dazu einen sehr wichtigen Termin mit einem Hersteller solcher Anlagen.
Den letzten Entwurf aus dem vorigen Beitrag hatte ich hier noch einmal modifiziert: Mal die Flasche, den Apfel, das Brot und die Banane einfärben und das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten. Hat schon was, der Weg ist gut:
Zusammen mit einem Grafiker sind dann diese beiden Versionen entstanden. Das ist schon ziemlich cool und ist die perfekte Umsetzung meiner ersten Idee – aber für ein "Logo" war das schon wieder zu viel des Guten. Es war einfach zu kompliziert und entsprach nicht mehr wirklich meinem ursprünglichen Gedanken. Also haben wir das alles in die
Rundablage Archive auf dem Server geworfen, uns zusammengesetzt und einen neuen Entwurf gestaltet. Von dem bekommt ihr noch
nichts zu sehen, auch nicht die erste Skizze. Das Logo läuft nämlich gerade durch die Markenanmeldung beim DPMA. Aber einen Tipp: Kürzer und treffender kann man "Supermarkt" wohl kaum darstellen. Habt Geduld…
Vor rund 1,5 Jahren hatte ich die Idee zu einem neuen "neutralen" Firmenlogo. Falls ich die Tanne irgendwann (oder auch ggf. an einem anderen zusätzlichen oder alternativen Standort) nicht mehr verwenden darf und das mit dem "E" auch nicht klappt, wollte ich eine Alternative haben.
Ich hatte lange Zeit (Also… Jahrzehnte!) versucht, irgendwas mit meinem Namen zu bauen, aber da bin ich noch nie zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Und dann kam mir Ende 2014 der Gedanke, einen stilisierten Supermarkt als Logo zu konstruieren.
Aber wie macht man das? Ein Gedanke war, die Ecke eines Ladens zu zeichnen, durch dessen Schaufenster man die Ware sehen kann. Wie könnte sowas aussehen? Schnell mal was auf einen Notizzettel gescribbelt:
Mal unsymmetrisch gezeichnet mit einem großen und einem kleinen Fenster. Apfel, Brötchen und eine Flasche sollten da angedeutet sein. Ja, die Richtung gefiel mir:
Hab das ganze mal mit im Web zusammengeklau(b)ten Cliparts in Photoshop zusammengebaut. Sah schon ganz cool aus, aber das war noch zu verbessern.
Mehr Bilder gibt es später, sonst wird das hier zu viel…
So, Butter bei die Fische… Am Montag kommt der Chef "unseres" Elektrikers und mit dem werde ich die Planungen für die neue UV im Detail besprechen. ich möchte nämlich, dass die Verteilung so schnell wie möglich gebaut und installiert wird.
Mal weiterkommen. Das zieht sich eh schon alles so lange…
Blick auf das verspiegelte Fenster zu unserem Kassenbüro. Daraus könnte man hervorragend den hinteren Teil des Ladens überblicken, wenn da nicht der große Manitu-Jahreskalender und etliche andere Notizen drankleben würden. Eigentlich sollte da längst ein Brandschutzfenster eingebaut sein. Kommt, wenn wir die Getränkeabteilung renovieren. Dann ist die Wand frei, dann wird das Fenster, das hier schon seit einem Jahr sicher verpackt im Lager steht, seinen Weg in die Wand finden und dann wird alles ordentlich verputzt und gestrichen werden.
Die Planungen sind ja in Arbeit.
Der
Notausgang in der Wand zum Hof ist nicht mal eben schnell umgesetzt. Auch die Rückseite des Gebäudes gehört zur Fassade, jede Änderung an der Fassade muss allerdings durch die Eigentümergemeinschaft auf einer durch die Hausverwaltung einberufenen Versammlung offiziell abgesegnet werden. Das geht nicht mal eben zwischen Tür und Angel, sondern muss im schlimmsten Fall bis zur nächsten Versammlung Anfang 2017 liegen bleiben. (Natürlich ließe sich eine Sonderversammlung einberufen, aber das ist immer für alle Beteiligten Stress und ich möchte mich hier als Neuling in der Gemeinschaft nicht gleich unbeliebt machen…)
Also wird diese Baustelle wohl noch eine Weile ruhen müssen.
Eventuell hat sich das Thema sowieso erledigt, aber trotzdem mache ich mir Gedanken, wie man die neuen Fliesen auf die alten kleben könnte, ohne den Laden schließen zu müssen. Natürlich geht sowas prinzipiell problemlos in einzelnen Etappen – aber man würde eine ca 1,5cm hohe Kante erzeugen, die sich mit einem Blech sicherlich temporär überbrücken ließe, damit Kunden nicht stolpern und Einkaufswagen darüberfahren können. Aber wie wir das hier mit den Wegen für Paletten und Rollbehälter machen können, weiß ich noch nicht.
Sicherlich könnte man theoretisch z.B. erst die Wege und anschließend Stück für Stück die Bereiche neu fliesen, auf denen aktuell die Regale und Kühlmöbel stehen. Allerdings habe ich ganz große Bedenken, dass das dann noch gerade wird. Keinem mir bekannten Fliesenleger traue ich jedenfalls zu, auf 30m Länge mit einigen Abzweigungen absolut präzise im rechten Winkel zu arbeiten.
Aber das nur am Rande. Vielleicht tauschen wir ja wie vor ein paar Tagen schon angesprochen auch nur einzelne Stellen aus.
Werbung beschränkt sich bei mir auf Mundpropaganda, einzelne Zeitungsartikel und vor allem Aktionen hier im Markt. Die von mir im Laufe der vergangenen 16 Jahre verteilten Handzettel halten sich in sehr überschaubaren Grenzen irgendwo im unteren zweistelligen Bereich.
Nun bin ich auf "
WhatsPRO" gestoßen, einem
kostenpflichtigen (Sind meiner Meinung nach sogar ziemlich happige Preise…) Service um "Nachrichten und Broadcasts" an
WhatsApp-Empfänger zu senden.
Ob das funktionieren würde? Ich wäre gewillt, das mal zu testen. (Fast) jeder hat mittlerweile ein Smartphone und wie viele Leute verweigern sich der Papierflut im Briefkasten. So könnte man sich bei Interesse gezielt anmelden und würde aktuelle Nachrichten und Hinweise aus "seinem" Laden bekommen.
Was haltet ihr davon?
So könnte auch ein spannendes Buch heißen.
Bei mir bedeutet es lediglich, dass mittlerweile die Frontplatte für den neuen Kühlschrank im Aufenthaltsraum hier angeliefert wurde. Nun brauche ich nur noch einen Handgriff und dann können wir sie eigentlich montieren.
Elektroinstallation: Ich warte auf ein Angebot des Elektrikers für die neue Unterverteilung, die dann relativ zeitnah hier im Keller installiert werden soll. (Eine Anmerkung dazu: In den Kommentaren sind Hinweise auf Leiterquerschnitte und Leitungslängen gefallen. Das ist erstmal vollkommen irrelevant. Mit dem neuen Sicherungskasten ist zunächst noch keine einzige neue Leitung im Markt verlegt, sondern nur die Option dafür geschaffen. Die Installation von Steckdosen und der Anschluss von Verbrauchern wird dann sukzessiv geschehen und dann werden natürlich die richtigen Verhältnisse von Querschnitten und Längen berücksichtigt.)
Kühlanlagen: Termin in ca. zwei Wochen mit dem Außendienst eines weiteren Herstellers, mit dem ich seit 16 Jahren nur gute Erfahrungen gemacht habe.
Fußboden: Leidiges Thema, momentan rudere ich wieder etwas zurück und lasse mir das mit dem Austausch einzelner Platten durch den Kopf gehen. Heute hat mir ein Ladenbauprofi einer großen Firma gesagt, dass der Boden wirklich nicht so schlimm ist, von einigen Stellen abgesehen, und dass auch der Farbton sehr angenehm ist. Das bleibt jetzt meine favorisierte Lösung.
Büro-Umzug: Ich warte noch auf eine Rückmeldung des Architekten. In meinem Büro ist keine Deckenkonstruktion vorhanden (von einer dünnen Zwischendecke mal abgesehen) und das beim Abbruch entstehende Loch müsste unter Berücksichtigung des Brandschutzes verschlossen werden. Dazu kommt die Frage, ob wir die Wände überhaupt einfach abreißen können oder ob sie eine tragende Funktion haben. Vermutlich nicht, aber das soll der Architekt klären.
Wenn das wie geplant klappt, werden wir hinten die Mauer ziehen und dann werde ich mit meinem Büro an den a.d.W ziehen.
Notausgang: Diese Tür wird nach links rücken (müssen), aber nicht so weit, wie ursprünglich geplant. Den Fenstersturz über den Glasbausteinen werden wir eventuell recyceln und dort den Notausgang unterbringen. Dazu warte ich noch auf eine Rückmeldung der Hausverwaltung, die die Frage klären soll, ob ich das einfach machen darf oder ob die Hausgemeinschaft darüber entscheiden muss.