… und wenn man denkt, es kann nicht mehr verrückter werden, kommt am späten Abend ein Fahrzeug aus Polen vorgefahren und will eine Tonne Regalteile auf zwei Paletten (natürlich ohne Hebebühne und Stapler!) abladen …
Zum Glück war das Auto klein genug, durch die Seitenstraße und hinten an die alte und für gewöhnlich ungenutzte Rampe fahren zu können. Das Abladen hat mit vereinten Kräften gut geklappt und der Hit ist, dass "in ca. 2 Stunden" noch ein weiteres Fahrzeug mit den restlichen Paletten kommen soll.
Bilder gibt's morgen, wir sind raus für heute!
Das war's! So leer habe selbst ich diesen Bereich das Ladens noch nie gesehen. Als ich den Laden damals angemietet habe, standen die alten Kaiser's-Regale noch drin, die nächste Veränderung passierte in meiner Abwesenheit – da hatte das Ladenbauteam der SPAR innerhalb eines Tages die Regale umgestellt.
So leer? Wahnsinn!!! Ich kann es selber kaum glauben!
Was für eine riesige Fläche wir da jetzt frei haben, es kaum zu glauben. Und das wird
alles die neue Getränkeabteilung. Der Getränkemarkt hier um die Ecke kann einpacken, wenn wir hier mit der neuen Abteilung fertig sind.
(Ein paar Fundstücke haben wir in, an und unter den Regalen entdeckt, die präsentiere ich euch aber erst im Laufe der nächsten Tage. Ich komme ja jetzt schon kaum noch hinterher, die wichtigen Ereignisse hier im Logbuch zu protokollieren.)
(Und nein, die weiße Fläche, vor der das Cola-Regal stand, wird nicht mehr grau gestrichen. Einerseits haben wir kaum noch Farbe, der Rest soll für eventuelle Ausbesserungen nach dem Aufbau der neuen Regale reichen, andererseits interessiert die weiße Fläche hinterher niemanden mehr …)
Gehört auch dazu. Unter den Regalen, gerade bei den Getränken, sammeln sich immer erstaunliche Verkrustungen aus diversen Flüssigkeitsresten …
Inzwischen sind wir fast fertig. Nur das Cola-Regal steht noch und die alten Preisschienen, die noch an der Decke hängen, müssen demontiert werden. Anschließend muss die Fläche noch gereinigt werden und ist eigentlich alles für morgen vorbereitet:
Der Großteil der Ware ist ausgeräumt (Für die Kunden ist jetzt schon Ostern, denn die ganzen Getränke stehen zwangsläufig überall im Rest des Ladens verteilt …) und parallel dazu beginnen wir, die Regale auseinanderzubauen:
Gerade mal zwei Wochen durfte unsere neue Waschmittel-Platzierung bestehen.
Nun ist das Regal wieder leergeräumt und wird im Laufe des Tages sogar noch komplett abgebaut werden. Ob es wieder Fundstücke aus den Rückwänden gibt?
Die neuen Regalteile werden übrigens doch erst morgen früh geliefert. Mir war so, als wenn sie einen Tag vorher kommen sollten, aber da hatte ich mich wohl getäuscht. So gesehen ist also alles noch perfekt im Zeitplan.
Das Ergebnis
meiner "Hausarbeit" Ende 2016 diente bislang vor allem als Vorlage für die zu bestellenden Regalteile unserer neuen Getränkeabteilung. Ansonsten standen die gebastelten Regalpläne sicher in einem Schuber hier im Büro.
Da es nun aber langsam Ernst wird und auch Dritte damit arbeiten können müssen, habe ich mir jetzt mal die Mühe gemacht und aus diesen Entwürfen der einzelnen Regalmeter die kompletten Regalreihen zusammenzukleben. Was ihr da auf dem Boden seht, ist quasi unsere komplette neue Getränkeabteilung. Noch etwas flach, aber das wird sich wohl am morgen ändern.
Wer mag, kann ja mal einen Blick auf
diesen Plan der neuen Abteilung werfen. Die Teile liegen genau so auf dem Boden, wie die Regalreihen stehen. Ein "U" mit drei Gondeln darin:
Huii … Selbst ich staune immer noch erneut darüber, wie viel Ware hier tatsächlich in den Regalen liegt. Das sieht immer so wenig aus, aber wenn man anfängt, die Fächer auszuräumen, kommt man schnell in Platznot. Alleine die beiden Kopfregale mit den Bio-Säften (vor allem Voelkel) haben soeben rund zweieinhalb Rollbehälter gefüllt. Das Schlimme ist, da kommt noch einmal etwa die
zehnfache Menge davon. Heute noch. Ohne externe Lagermöglichkeit.
Apropos "heute noch" – so langsam sollte mal die Spedition mit den Regalteilen für die neue Abteilung hier aufschlagen. Verkehrt wäre es jedenfalls nicht, würde mir jedenfalls einiges der Anspannung nehmen.
Die nächste vorbereitende Baustelle ist erledigt: Ein mittelgroßer Kabelkanal verläuft jetzt über der Gemüseabteilung vom Brüstungskanal rüber zu unseren neuen Kühlregalen für Getränke und Salate, die nächste Woche geliefert werden.
Dort hinein kommen die beiden 5- und drei 2-adrige Zuleitungen´und ein Netzwerkkabel für den Anschluss der beiden Kühlregale an die zentrale Marktüberwachung. Das wird noch wieder Fleißarbeit, die Leitungen zu verlegen …
Das Grobe ist schon mal weg. Im Laufe des Tages müssen wir jetzt noch die viele lose Ware aus den Getränkeregalen ausräumen und irgendwie möglichst sinnvoll hier unterbringen. Dann die Regale abbauen, alles nach draußen bringen, die Fläche reinigen – kurz, da ist noch gut zu tun.
Derweil haben wir übrigens unsere Baustelle mal aufgeräumt und das Chaos, das bislang die neue Ladenfläche dominiert hat, beseitigt. Dass dort so viel Baumaterial und Werkzeug herum lag, war mir die ganze Zeit schon ein Dorn im Auge, vor allem seit die Folie nicht mehr hing, aber wir brauchten das ganze Zeugs und außer, dass der Bereich von Kunden einsehbar war, störte es ja auch nicht wirklich.
Aber das ist nun auch erledigt. Hinten steht zwar noch das Rollgerüst herum, aber die restliche Fläche ist aufgeräumt und zumindest besenrein.
Bereit, sich mit neuen Kühlregalen vollstellen zu lassen.
Die erwähnten Kabel haben wir eben gekauft, es ist schon ein ganz beachtlicher Haufen.
Die schwerere Arbeit folgt heute noch: Die Leitungen müssen, idealerweise ordentlich gebündelt, in die Kabelkanäle eingezogen und bis in den Keller runtergeführt werden. Ach, man hat ja sonst nichts zu tun. Der Abbau der alten Getränkeabteilung? Wird nur an die Kollegen delegiert, aber beides (Getränke und Kabel)
müssen bis morgen früh erledigt sein. Also noch einen Extra-Kaffee intravenös und los geht's.
Unser altes Brotregal,
hier auch noch mal zu sehen, hat in wenigen Wochen endgültig ausgedient. Faktisch gehört mir das Teil gar nicht, denn wir haben es Ende 2002 von unserem Brotlieferanten inklusive Beleuchtung und den Acrylglas-Schütten für die Aufbackbrötchen gestellt bekommen. Das Ding ist zwar vollständig abgängig, aber dennoch habe ich mal unseren zuständigen Außendienstler gefragt, was damit passieren soll. Auf meine Frage, ob Lieken das Ding wiederhaben möchte, erntete ich nur wildes Kopfschütteln.
Auf dem Foto sieht es ja eigentlich noch ganz gut aus, aber das war's dann auch schon. Die Beschädigungen und Gebrauchsspuren sind inzwischen echt übel und so wird das komplette Regal dann demnächst neben vielen anderen Ding im Schrott landen.
Die Kollegen aus der Spätschicht haben schon mal für den Umbau der Getränkeabteilung vorgearbeitet und die beiden neuen
Coca-Cola-Kühlschränke von ihrem angestammten Platz vertrieben.
Einer steht jetzt genau rechts neben der Lagertür, einer in dem Raum vor dem Leergutautomaten. Durch das neue Getränke-Kühlregal sollten diese Geräte eigentlich komplett ersetzt werden, aber erst mal tut es auch nicht weh, die beiden Kühler zu behalten. Zumindest der eine im Leergutraum wird auch langfristig nicht im Weg stehen.
Neue Getränkeabteilung in t = -1d
Bis dahin ist aber noch viel, viel Arbeit nötig. Das (am Boden festgedübelte) alte Cola-Regal muss weg, die anderen Regale auch. Vorher muss alles ausgeräumt werden, die alten Preisschienen an der Decke müssen verschwinden, die Fläche muss gereinigt werden und dann lasse ich eine Aufgabe noch mal als Variable stehen, denn irgendetwas, das nicht vorhersehbar war, kommt sicherlich auch noch dazwischen …