Die erste Ware in der neuen Truhe: Das Ben&Jerry's-Eis. Bislang haben die Becher ihre eigene Truhe gehabt, genau wie die Produkte von Häagen-Dazs, aber ich wollte das gesamte Eis in den großen Truhen zusammen stehen haben. Ob sich das nun schlechter (keine auffällige Platzierung mehr) oder besser ("oh, die haben ja auch andere Eissorten neben Cremissimo und Mövenpick") auf den Umsatz auswirken wird, könnte ich gerade nicht annähernd vorhersagen.
Die Kolleginnen sind dabei, die Fachböden ins Kühlregal einzuhängen und die Ware, die wir am Vortag erst mal nur in Kartons ins Regal gestellt hatten, auszupacken und mit halbwegs Sinn und Verstand unterzubringen:
Die ausgepackten Sydney-Truhen werden hier unter den bereits mit den Länderspezialitäten bestückten Regalüberbau geschoben, angeschlossen und ausgerichtet:
Mittwoch Vormittag wurden die 12 Sydney-Truhen geliefert. Wir hatten uns damals bei unseren ersten beiden Truhen echt abgeeselt, die Dinger in den Laden zu bekommen. Die Mitarbeiter von AHT haben die neuen TK-Truhen dagegen beeindruckend zügig im Laden untergebracht.
Auf diesem Foto, das Mittwoch Mittag entstanden ist, sie die Ladenbauer gerade dabei, die beiden langen Gondeln vor dem Kühlregal aufzubauen, in denen nun Cornflakes, Müsli, Kaffee, Tee, Brotaufstrich, Knäckebrot und Kekse zu finden sind.
Die Überbauten über den Tiefkühltruhen standen zu diesem Zeitpunkt bereits (auf dem Foto am linken Rand über den grünen Kisten zu erkennen) und abgesehen davon stand noch was anders, nämlich der Laden komplett voll. Insgesamt beinahe ein kompletter Sattelzug voller Paletten mit Regalteilen. Dazwischen das Baumaterial der Kälteanlagenmonteure und dann noch überall verteilt die Ware aus den abgebauten Regalen. Es war zeitweise kaum noch ein Durchkommen möglich:
In den letzten Tagen und vor allem natürlich auch heute sind etliche Fotos entstanden, die den Baufortschritt oder auch die fertigen Ergebnisse bei uns im Laden zeigen. Diese Fotos werde ich euch ab Mitternacht das ganze Wochenende konsequent im Stundentakt vorwerfen. (*) Diese Beiträge schreibe ich jetzt zu Hause am heimischen PC vor und werde mich dann für die nächsten zwei Tage ansonsten nicht mehr weiter nennenswert um dieses Blog kümmern.
So habt ihr am Wochenende immer mal einen Grund hier reinzucken, könnt einzelne Bilder unabhängig von den anderen kommentieren – und ich kann mich im Ruhe um den Bürokram kümmern, der seit einer Woche zu 100% liegengeblieben ist.
Nächste Woche geht es ereignisreich weiter: Die Kälteanlagenbauer sind noch da, der Hof muss aufgeräumt werden, Mittwoch kommt das neue Brotregal, es wird also weder in der Firma noch hier im Blog Langeweile aufkommen.
(*) Zumindest so lange die Bilder reichen. Ich habe sie nicht gezählt, aber 48 werden es aber wohl nicht werden.
Als wäre es nie anders gewesen, strömen hier die Kunden herein. Fein.
Reaktionen, Fotos etc. kommen später. Ich habe bis jetzt locker 70 anstrengende Stunden in dieser Woche durch und gehe am Stock. Wir räumen jetzt erst mal die Reste auf, das klappt auch parallel zum Kundenbetrieb und unterscheidet sich kaum von anderen Packtagen, dann ist Feierabend und dann mal sehen …
Der sogenannte "Spiegel" steht, jetzt müssen wir nur noch die Ware aus dem alten Bestand in die neuen Regale umräumen. Parallel dazu wird schon in den fünf schräg stehenden Gondeln die Ware eingespiegelt und dann können wir hier im Akkord die Sachen aus den Gängen wegschwurbeln. Die Ware, die ordentlich in Kisten auf Paletten und Rollbehältern steht, können wir dabei auch morgen noch im Laufe des Tages auspacken. Aber solche Gänge müssen natürlich zwingend wieder frei werden, wenn hier morgen Kunden durchlaufen sollen.
Blick in das kurze Kühlregalstück, in dem die "weiße Linie", also Milch, Jogurt und Desserts platziert sind. Es sieht doch schon wieder sehr nach einem funktionsfähigen Supermarkt aus.
Das sind die Gerüste für die fünf schräg stehenden Regalgondeln, in denen in der Ladenmitte zukünftig das normale Lebensmittelsortiment untergebracht sein wird. Hier auf dem ersten Kopfregal werden nach dem aktuellen Stand der Planungen die Backmischungen die Pulverchen für Pudding und sonstige Desserts stehen:
Sieben Kühlregalmodule und zwölf große Tiefkühltruhen – und jedes einzelne Gerät ist mit einem mehr oder weniger umfangreichen und stabilen Holzrahmen als Transportschutz versehen gewesen. Dazu etliche Einwegpaletten, auf denen die ganzen sonstigen Komponenten standen. Ein gigantischer Berg, der sich da in zwei Tagen hier auf dem Hof angesammelt hat …
… und den die Monteure gerade sortieren und häppchenweise in einen an der Hauptstraße stehenden Müllcontainer verfrachten, damit das Zeugs abgeholt werden kann:
Was für ein Unterschied zu unserer alten Fleischtruhe: Normalerweise habe ich einen Rollbehälter voll Ware. Davon kam, wenn die Truhe voll war, dennoch immer etwa die Hälfte zum nachpacken ins Kühlhaus.
Heute kamen zwei Rollbehälter, deren Inhalt im neuen Regal regelrecht verdunstet ist. Das ist schon krass.
Da häufiger die Frage nach der Masse des Rückkühlers und der Beschaffenheit der Wand gefragt wurde: Das hält locker. Letztendlich verteilt sich das Gewicht auf vier große Konsolen, jede einzelne ist mit mehreren dicken Schrauben / Gewindestangen im Mauerwerk verankert und hat letztendlich nur noch 300kg zu halten. Ein Gewicht, die schon einer der Bolzen alleine tragen könnte.
Dennoch wurden vorsichts- und sicherheitshalber die oberen Halterungen der Konsolen durch die Wand durchgeführt und innen über dem Brotregal mit Konterplatten fixiert. Hält! (Und muss nur noch mal gestrichen werden.)
Das ist übrigens eines der Kältemaschinen mit Wärmetauscher für die Kühlräume. Zwei dieser Aggregate kommen in den Maschinenraum neben die Pumpenstation. Darüber werden zukünftig MoPro- und Tiefkühlraum versorgt. Im direkten Kreislauf mit klassischem Kältemittel in Kupferleitungen, der Rest geht dann über einen Wärmetauscher in den Solekreislauf und über den Rückkühler raus.
So ein Teil ca. 1,5m lang und ungefähr 250kg schwer:
Da wir die Ware aus den Kühlbehältern irgendwo zwischenlagern mussten, sie aber mangels Fachböden (werden gerade geliefert) auch nicht platzieren konnte, haben wir die 800 Kartons und Schachteln erst mal auf dem Bodenblech in den Kühlregalen aufgestapelt. Grob nach Warengruppen sortiert, um die Arbeit heute zu erleichtern.
Das ist im Grunde unser ganzes Sortiment, was wir auch vor dem Umbau / Abverkauf in den Kühlregalen hatten. Diese Menge scheint hier im großen neuen Kühlregal regelrecht zu verpuffen. Mal gucken, wie es aussieht, wenn alles gepackt ist.