Und sowas wird dann als 500g-Becher
Margarine Pflanzenfett verkauft…
Wir verkaufen bei uns momentan auch Dekoartikel aus Holz. Hergestellt werden die Sachen aus dünnen Holzplatten, die (einfach und schnell) mit einem Laser ausgeschnitten und hinterher zusammengeklebt werden. Durch die Technik mit dem Laser entstehen zwangsläufig die angekokelten Ränder. Sieht hübsch aus, aber ich habe mir, vor allem, da ich den technischen Hintergrund kenne, noch nie Gedanken darüber gemacht, sowas speziell anzupreisen.
Im Katalog vom Weltbild-Verlag werden die Sachen übrigens folgendermaßen beschrieben: "
In Scherenschnitt-Optik mit gebrannten Konturen."
Ein Satz und die Ware ist 10x edler.
Von
Larsen gibt es seit einer Weile einen Artikel, der sich "Fisch auf's Brot" nennt. Die kleinen 25g-Packungen sehen aus wie abgepackte Leberwürste, in Wirklichkeit besteht der Inhalt natürlich aus Fisch. Schade ist, dass sich der Artikel, den wir in vier Sorten hier haben, so gut wie gar nicht bis überhaupt nicht verkauft.
Mein persönliches Fazit war nämlich, dass der Aufstrich erstaunlich schmackhaft war. Aber vermutlich dürften die meisten Kunden tatsächlich aufgrund der doch für Fisch eher ungewöhnlichen Verpackung reichlich skeptisch sein.
"Kalte Muschi" ist inzwischen nicht mehr ganz neu. Aufgrund des eher hohen Preises ist es auch nicht
der Renner, aber trotzdem haben wir es hier im Laden an auffälliger Stelle stehen.
Lustig, dass es immer noch (auch erwachsene) Leute gibt, die kichernd davor stehen.
So, der Egoismus ist vorbei, nun können auch die "Offline-Kunden" die Zotter-Weihnachtstafeln im Tausch gegen (mehr oder weniger) harte Währung bekommen.
Immer wieder fragen Kunden nach
Kokosfett. Dabei ist mir schon häufig ein beinahe ehrfürchtiger Tonfall aufgefallen, als würden sie gerade etwas ganz besonders Exotisches oder Seltenes verlangen.
Und dann immer diese ernüchterten Blicke, wenn ich sie zum Kühlregal führe und ihnen
Palmin in die Hand drücke…
Milka mit "Tuc" Crackern. Genauso groß wie eine normale Tafel und auch genauso teuer – aber dafür 13% leichter:
Wer von Cola-Huhn einfach nicht genug bekommen kann (mit hat die einmalige Erfahrung gereicht), sollte seine Hühnerfilets mal hiermit würzen. Schmeckt, tzja, wie Ketchup mit Cola.
Interessante Zahl aus unserem Warenwirtschaftssystem: Der mit wirklich großem Abstand meistverkaufte Artikel hier in der Getränkeabteilung ist – tataa –
Club Mate.
Mit großem Abstand deshalb, weil wir von den Mate-Flaschen in diesem Jahr mehr als die
2,5-fache Menge verkauft haben, wie vom zweitplatzierten Produkt.
Firma Loscher kann stolz auf mich sein.
Gestern im Laufe des Abends folgte noch das Unvermeidliche: Die Displays und Kartons mit der ersten Weihnachtsware, in Einzelhandelskreisen vor Jahren schon euphemistisch "Herbstgebäck" getauft, haben den Weg in meinen Laden gefunden. Die ersten Grifflücken sprechen übrigens für sich.
Mit der heutigen Hauptlieferung hat dann auch die erste große Ladung Weihnachtsware den Weg in
meinen Laden mein Lager gefunden.
Mal gucken, wie es in den nächsten Stunden zeitlich aussieht. Vielleicht bauen wir die Artikel ja heute noch im Laden auf. Und dann heißt es wieder absechselnd "
Jetzt schon?", "
Das wird jedes Jahr früher!" und "
Endlich gibt es wieder Spekulatius!".
Das aktuelle Hassprodukt aller Feministinnen habe ich gerade bei uns im Lager entdeckt: Ferrero Kinderüberraschung in der rosa "Nur für Mädchen"-Version.
Kann man sich natürlich drüber aufregen und als absolut sexistisch bezeichen. Aber nicht alle kleinen Mädchen möchten mal so werden. Es gibt genug (und momentan habe ich das Gefühl, dass aus meiner Generation die Gruppe derer, die einfach nur "Hausfrau & Mutter" sein wollen wieder größer wird), die rosa "Mädchenzeugs" einfach toll finden.
Neu bei uns gelistet (aber (noch) nicht bestellt): "Playboy"-Kondome in verschiedenen Sorten, z.B. mit Aroma, genoppt, besonders dünn oder eben auch als "3 in 1".
Kondome "3 in 1" – Kopfkino…
Ist sicherlich Ansichtssache – aber meiner Meinung ist diese Rückseite einer
Trauerkarte etwas zu sehr mit Logos und sonstigem Gedöhns gefüllt.
Von einem Vertreter hatte ich gestern drei Flaschen
"Viru"-Bier aus
Estland bekommen. Die Flaschenform ist ein absoluter Hingucker, der Inhalt war dagegen leider nicht so wirklich überzeugend.
Aber alleine dadurch schon, dass das Bier relativ exotisch ist, habe ich entschlossen, es (zumindest erstmal versuchsweise) ins Sortiment aufzunehmen. Heute soll ich zwei Kartons (á 20 Flaschen) bekommen, der Verkaufspreis wird wohl bei 1,99€ zzgl. 8 Cent Pfand liegen. Mal gucken, ob sich ein paar Kunden finden werden.
Hier der
Link zum Eintrag bei Biertest Online.