Anruf eines Redakteurs eines lokalen Radiosenders: Er wollte wissen, ob sie bei mir im Laden ein paar Stunden lang Geräusche für die Verwendung in Hörspielen aufnehmen dürften. Warum nicht, ich habe da kein Problem mit.
Und wer weiß - vielleicht ergibt sich ja bei der Gelegenheit ja gleich die eine oder andere Möglichkeit, an anderer Stelle im Hörfunk aufzutauchen.
Hier eine kleine Auswahl an Bildern, die auf dem Freimarktsumzug entstanden sind. Bei über 140 Gruppen und Wagen ist es natürlich schwer, eine "repräsentative Auswahl" zu schaffen, aber ich denke, die Bilder sind okay und auch typisch. (Dank an Andreas für's knipsen.)
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Der Freimarktsumzug läuft noch nicht offiziell, denn noch sammeln sich die Gruppen. Aber die Stimmung ist schon super, die Gastfeldstraße tobt und wir hören an der Kasse unsere eigenen Worte nicht mehr.
Heute findet der Freimarktsumzug 2005 statt. Seit ein paar Tagen schon kündigen aufgestellte Schilder auf der gesamten Strecke des Zuges ein Halteverbot an, das ab 6 Uhr gilt. Die Polizeiwagen fahren schon ihre Runden, einige Autos stehen hier noch an der Straße. Wie jedes Jahr überwiegend Nicht-Bremer. Ein Heer von Abschleppwagen ist pausenlos im Einsatz, um die Strecke völlig leerzuräumen.
Diese hübschen 'Giveaways' habe ich vor ein paar Tagen bekommen: Ein kleines Faltblatt (2xA7) mit eingeklebtem Hachez-Schokoladentäfelchen. Der Vogel heißt übrigens Oskar.
Wenn man die Tafeln ewig lagern könnte, würde ich sie nur zu speziellen Anlässen verteilen, bei denen man irgendetwas "wieder gut machen" muß. Aber so viele Reklamationen habe ich hier glücklicherweise gar nicht.
Also werde ich mir demnächst mal überlegen, wie ich die "Dankeschöne""Dankeschöns" Kärtchen am besten unter die Kunden bringen kann. Einfach an der Kasse mitgeben finde ich jedenfalls zu einfallslos.
Sehr geehrter Herr Harste,
mit dem heutigen Schreiben möchten wir Ihnen Herrn Sedat U. als Ihren neuen Ansprechpartner für das Mercedes-Benz Pkw-Programm vorstellen.
Habe ich denn überhaupt einen alten Ansprechpartner?
Geschweige denn einen Mercedes?
Obwohl, bei einem CLS-Coupé könnte ich schwach werden. Da mangelt's nur ein wenig am nötigen Kleingeld.
Auf der Suche nach meinem Beitrag zum Sportverein-Schaukasten bin ich in einem anderen Schaukasten auf dieses nicht mehr ganz aktuelle Stück Werbung gestoßen. Abgesehen davon, daß das SPAR-Logo einfach nur grausig nachgebaut wurde, ist der Laden sowieso nicht mehr existent.
An der Adresse Buntentorsteinweg 1-3 hat sich inzwischen eine Schlecker-Filiale breitgemacht, Firma Richert ist seit rund zwei Jahren in den ewigen Jagdgründen verschwunden.
Nachdem hier in der unmittelbaren Nachbarschaft vor deutlich über zwei Jahren ein Farben- und Tapetengeschäft geschlossen hatte, gab es sehr viele Spekulationen darüber, wie es wohl an der Stelle weitergehen könnte: Oft war die Rede von "türkischen Gemüseläden", irgendwann waren die Scheiben mit "Intercall" beklebt, es deutete alles darauf hin, daß dort ein "Callcenter" eingerichtet wird. Monatelang passierte nichts. Hin und wieder sah man Leute in den Räumen arbeiten, aber so etwas wie eine Neueröffnung war nicht in Sicht.
Zeitweise überlegte ich sogar, ob man die Geschäftsräume nicht selber anmieten sollte um irgendein Fachgeschäft dort zu eröffnen, um die Räume hier im (viel zu kleinen) Hauptgeschäft zu entlasten. Man hätte z.B. Bio, Tiefkühl oder auch Getränke ausgliedern können. Diese Ideen entstanden vor allem deshalb, um zu verhindern, daß dort in 50m Entfernung ein Konkurrent einzieht.
Inzwischen hat sich die Lage glücklicherweise völlig entspannt. Auf den Scheiben hat "Intercall" Platz gemacht für "Life Wetten", im Inneren stehen Spielautomaten und mindestens ein Billardtisch. Eine Spielhölle, kein Lebensmittelladen. Danke.
Mitte Februar berichtete ich über eine Anzeige, die ich in der Festschrift zum "Polizeiball" 2005 geschaltet habe.
Nun kam ein Schreiben mit dem genauen Termin der Veranstaltung und der Möglichkeit zu den zwei zugesagten Karten noch weitere zu bestellen.
Die Frage, ob ich überhaupt hingehe, ist noch offen. Außer Stehblues beherrsche ich nichts, was man auch nur im entferntesten Sinne als Tanzstil deuten könnte.
Sehr häufig entdecke ich hier in unmittelbarer Nähe alle möglichen Dinge auf den Gehwegen und an den Straßenrändern, die eindeutig aus meinem Laden kommen: Verpackungen, Tragetaschen, Kartons und Werbematerialien, die von Kunden mitgenommen und dann achtlos weggeworfen worden sind.
Ich bekomme immer einen leichten Anflug von Gewissensbissen, wenn ich sowas sehe. Auch, wenn ich gar nicht für den Müll verantwortlich bin. Aber man macht sich natürlich Gedanken. So wie bei dem zusammengefalteten Pappkarton, der gestern Abend (und bis heute früh) vor dem Nachbarhaus lag. Den habe ich zwar im Vorbeigehen mitgenommen, aber immer kann und möchte ich das auch nicht machen.
Die Firma "Debtster" aus Berlin mag Werbung per Fax. Vielleicht freuen sie sich ja auch über die Handzettel, die ich ihnen gerade freundlicherweise als Antwort auf ihr "Inkasso war gestern!"-Müllfax zurückgeschickt habe.