Als ich mich Anno 2000 im zarten Alter von 26 Jahren in die Selbständigkeit stürzte, ging ich mit einem gewissen Idealismus ans Werk. Dem sympatischen Supermarkt meiner Träume sollte Leben eingehaucht werden. Dinge, die ich vorher nicht ändern konnte, also während meiner Ausbildung und der nachfolgenden Tätigkeit als Substitut und später als Filialleiter, konnte ich jetzt frei entscheiden: "Haben wir nicht?" Gibt es nicht! Ein fröhliches Team, das den Servicegedanken lebt und viel Herzblut haben diesen Laden über die ersten Hürden getragen. Das Projekt Mahlzeit hat uns inspiriert zu verstärkten Aktionen gemäß dem Motto: Mehr regionale, mehr ökologische und mehr fair gehandelte Lebensmittel auf den Teller des Verbrauchers. "Zwergenaufstand im Ökoland (Vorgeschichte)" vollständig lesen
Ich glaube, wir haben hier heute einen neuen Rekord aufgestellt: Noch während unser SPAR-LKW vor der Tür stand und abgeladen hat, packten wir nebenbei Obst & Gemüse - und zwar vollständig. Normalerweise dauert das deutlich länger.
Ganze Innenstädte schließen teilweise schon um 18 Uhr oder am Wochenende sogar noch früher.
Große Fachmärkte öffnen frühestens um 9, teilweise erst um 10 Uhr.
Und warum müssen wir uns hier im Lebensmittelhandel von Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 20 Uhr dem Druck der Mittbewerber beugen? Sollten die Öffnungszeiten generell freigegeben werden, kann ich ganz gewiß nicht mitten in der Nacht beim Media-Markt einen neuen Fernseher kaufen. Aber 'ne Tüte Chips, die wird man sicherlich bei jedem Discounter bekommen. Wetten?
Telefonische Anfrage von irgendeinem "Institut für Marktforschung". Man führe eine Umfrage zum Thema "Erneuerbare Energien" durch und würde mich dazu gerne 2-3 Minuten befragen.
Da ich ja die anerkannte Größe auf diesem Fachgebiet bin, habe ich hoffentlich durch meine Absage nicht deren repräsentatives Umfrageergebnis zerstört...
Ich bin echt kurz davor, für den Firmenanschluß die CLIR zu aktivieren.
Gestern Abend, gerade eben schon wieder und in der Vergangenheit auch schon zigmal haben hier Leute angerufen und den Standardtext runtergeleiert: "Mit wem spreche ich da? Sie hatten bei mir angerufen, ich sehe diese Nummer auf dem Display."
Wie ich diese Unart hasse! Unter Freunden und Bekannten ist es okay, ja sogar freundlich, sich nach einem missglückten Anruf mal eben zurückzumelden - aber mir würd's doch nicht im Traum einfallen, einfach irgendjemanden anzurufen, von dem ich zufällig eine Nummer sehe. Man darf sich ja heutzutage nichtmal mehr anständig verwählen, ohne hinterher gleich zurückbelästigt zu werden...
Haben Sie eigentlich mal darüber nachgedacht, was ist, wenn Ihnen etwas passiert? Wenn Sie einfach komplett ausfallen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgens auf der Strasse und der SPAR-LKW sieht sie nicht.
Der Firmenkundenbetreuer meiner Hausbank macht sich sicherlich nicht zu Unrecht Gedanken. Die Darlehen sind dabei eines der keinsten Probleme. Interessanter ist die Frage, wie es mit dieser Firma weitergehen würde, wenn der wesentliche Antrieb fehlt.
Es gibt Themen, über die man nur ungern nachdenkt.
Geschätzte 1 Million Menschen drängten sich am Samstag Abend am Rheinufer, um eines der größten Einzelfeuerwerke zu verfolgen, die es hierzulande zu sehen gibt. Wir sind hier Samstag Mittag losgefahren und waren bis Sonntag Morgen unterwegs - aber es hat sich gelohnt.
Für die Größenverhältnisse: Der Kahn, von dem das Feuerwerk abgeschossen wurde, war geschätzte 100m lang!
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Klar, ausgerechnet "leergutblogger.de", eine der Domains, die ich eigentlich nur aus Spaß an der Freude besitze...
Ich greife im Kühlregal ganz oft die Produkte von hinten. Zumindest bei allen Artikeln im Becher, wie z.B. Joghurt und Pudding.
Nicht, dass diese zwei Jahre länger haltbar sein könnten, sondern aus einem ganz anderen Grund: Um die saubere Plazierung im Regal nicht zu zerpflücken - und bei nur zwei übereinandergestapelten Bechern reißt man nunmal durch die Entnahme eines Bechers schon eine relativ große Lücke in die erste Reihe.
Aber nur, wenn keine anderen Kunden zugucken. Sonst geht's mir bald so wie in einem vielfrequentierten Markt in Berlin, aus dem mir ein Brotlieferant mal berichtet hatte, dass sie dort die alte Ware immer nach hinten geschoben haben, da die hinteren Artikel in den Regalen immer zuerst verkauft wurde...
Keine Ahnung, was heute los ist und warum es heute so viele Anrufe wie selten sind - aber ich habe gerade beschlossen, dass ich beim 50. Anruf Feierabend machen sollte.
Etwas Spaß zum Wochenende:
Letzte Worte eines Chemikers:
"Jetzt nur noch den Geschmackstest..."
"Darf daß heiss werden?"
"Jetzt nur noch ein wenig hiervon..."
"...und lass das Reagenzglas bitte in 'Ruhe' stehen!"
"Und nun noch eben kurz schuetteln..."
"Wieso ist da kein Etikett auf der Flasche?"
"In welchem Glas war denn jetzt mein Mineralwasser?"
"Der Bunsenbrenner *ist* aus!"
"Wieso brennt das Zeugs mit *gruener* Flamme?!?"
"*H* steht für Stickstoff - und das brennt *nicht*..."
"Oh, jetzt habe ich etwas verschuettet..."
"Erst die Säure, dann das Wasser....."
"So, jetzt die Knallgasprobe..."
"Wer hat die Sicherung vom Abzug herausgedreht?"
"Dies ist ein völlig harmloser Versuchsaufbau!"
"Wo hatte ich denn meine Handschuhe hingelegt...?"
"Mist, falsches Becherglas..."
"Der Feuerloescher wurde gerade erst geprueft."
"Du kannst die Schutzscheibe schon entfernen..."
"Jetzt bei konstant 24 Grad Celsius halten. 25... 26... 27..."
"Peter hilf mir mal bitte. Peter?!? Peeeeeeeeeteeeeeeeer?!?!?!?!?"
"Ich habe es im Gefühl, wie lang 15 Sekunden sind!"
"Also irgendwas stimmt hier nicht..."
"Woher kommen denn die vielen Löcher in meinem Kittel?"
"Vertrau' mir - ich weiß, was ich tue."
Ich gebe zu, dass das nicht ganz thematisch zu diesem Blog paßt. Aber immerhin ist der Autor der selbe...