Die Zeiten haben sich gravierend geändert. Unsere guten Ergebnisse (bio&fair) werden gewiß von den Kollegen nicht mehr nur als Nischenerfolg gewertet werden, wir sind schließlich keine Exoten mehr.
"Fast jede Woche eröffnet irgendwo in Deutschland ein neuer Biosupermarkt, und auch die großen Discounter reagieren auf den Bioboom". "Was als Umweltbewegung begann, hat sich inzwischen zur Lifestyle-Szene entwickelt." (ZDF.de)
"Die Deutschen sind Weltmeister im Verbrauch von Biowaren. Aber an den deutschen Biobauern geht der Boom vorbei. Der Grund: Anbieter aus dem Ausland drängen mit niedrigeren Preisen auf den Markt, die ersten deutschen Biobauern geben auf." (Fruchtportal.de)
"Denn was für viele Verbraucher erfreulich ist - sinkende Preise und Bio-Angebote beim Discounter - macht den 16.800 ökologisch wirtschaftenden Landwirten zunehmend zu schaffen." (Einkaufsnetz Greenpeace).
Der von den Ketten ausgeübte Preisdruck sorgt für ein Paradoxon: Trotz der hohen Nachfrage kommen die Erzeuger immer weniger auf ihre Kosten. Demeter-Bauern können teilweise ihre Produkte nicht mehr zu Kosten deckenden Preisen absetzen. (Handelsblatt)
Verschärfend kommt hinzu: In Zukunft soll nicht mehr damit geworben werden dürfen, dass private Verbände höhere Standards aufweisen als die der EU-Verordnung. Daß das Aufweichen der strengen Regeln Pseudo-Bioprodukten Tür und Tor öffnen könnte, schrieb ich ja bereits am 11. Juli in meinem Beitrag für das Gesellschafter-Tagebuch unter Bezugnahme auf den Zeit-Artikel "Grün und gefährdet" vom 24.05.06.
Ich hatte mich deshalb bewußt für authentische Bio-Produkte entschieden und wollte nach dem erfolgten Umbau nun auch das Bio-Trockensortiment um althergebrachte Produkte aus dem Bio-Laden ergänzen.
"Zwergenaufstand im Ökoland" vollständig lesen
Als ich mich Anno 2000 im zarten Alter von 26 Jahren in die Selbständigkeit stürzte, ging ich mit einem gewissen Idealismus ans Werk. Dem sympatischen Supermarkt meiner Träume sollte Leben eingehaucht werden. Dinge, die ich vorher nicht ändern konnte, also während meiner Ausbildung und der nachfolgenden Tätigkeit als Substitut und später als Filialleiter, konnte ich jetzt frei entscheiden: "Haben wir nicht?" Gibt es nicht! Ein fröhliches Team, das den Servicegedanken lebt und viel Herzblut haben diesen Laden über die ersten Hürden getragen. Das Projekt Mahlzeit hat uns inspiriert zu verstärkten Aktionen gemäß dem Motto: Mehr regionale, mehr ökologische und mehr fair gehandelte Lebensmittel auf den Teller des Verbrauchers. "Zwergenaufstand im Ökoland (Vorgeschichte)" vollständig lesen
Ich glaube, wir haben hier heute einen neuen Rekord aufgestellt: Noch während unser SPAR-LKW vor der Tür stand und abgeladen hat, packten wir nebenbei Obst & Gemüse - und zwar vollständig. Normalerweise dauert das deutlich länger.
Ganze Innenstädte schließen teilweise schon um 18 Uhr oder am Wochenende sogar noch früher.
Große Fachmärkte öffnen frühestens um 9, teilweise erst um 10 Uhr.
Und warum müssen wir uns hier im Lebensmittelhandel von Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 20 Uhr dem Druck der Mittbewerber beugen? Sollten die Öffnungszeiten generell freigegeben werden, kann ich ganz gewiß nicht mitten in der Nacht beim Media-Markt einen neuen Fernseher kaufen. Aber 'ne Tüte Chips, die wird man sicherlich bei jedem Discounter bekommen. Wetten?
Telefonische Anfrage von irgendeinem "Institut für Marktforschung". Man führe eine Umfrage zum Thema "Erneuerbare Energien" durch und würde mich dazu gerne 2-3 Minuten befragen.
Da ich ja die anerkannte Größe auf diesem Fachgebiet bin, habe ich hoffentlich durch meine Absage nicht deren repräsentatives Umfrageergebnis zerstört...
Ich bin echt kurz davor, für den Firmenanschluß die CLIR zu aktivieren.
Gestern Abend, gerade eben schon wieder und in der Vergangenheit auch schon zigmal haben hier Leute angerufen und den Standardtext runtergeleiert: "Mit wem spreche ich da? Sie hatten bei mir angerufen, ich sehe diese Nummer auf dem Display."
Wie ich diese Unart hasse! Unter Freunden und Bekannten ist es okay, ja sogar freundlich, sich nach einem missglückten Anruf mal eben zurückzumelden - aber mir würd's doch nicht im Traum einfallen, einfach irgendjemanden anzurufen, von dem ich zufällig eine Nummer sehe. Man darf sich ja heutzutage nichtmal mehr anständig verwählen, ohne hinterher gleich zurückbelästigt zu werden...
Haben Sie eigentlich mal darüber nachgedacht, was ist, wenn Ihnen etwas passiert? Wenn Sie einfach komplett ausfallen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgens auf der Strasse und der SPAR-LKW sieht sie nicht.
Der Firmenkundenbetreuer meiner Hausbank macht sich sicherlich nicht zu Unrecht Gedanken. Die Darlehen sind dabei eines der keinsten Probleme. Interessanter ist die Frage, wie es mit dieser Firma weitergehen würde, wenn der wesentliche Antrieb fehlt.
Es gibt Themen, über die man nur ungern nachdenkt.
Geschätzte 1 Million Menschen drängten sich am Samstag Abend am Rheinufer, um eines der größten Einzelfeuerwerke zu verfolgen, die es hierzulande zu sehen gibt. Wir sind hier Samstag Mittag losgefahren und waren bis Sonntag Morgen unterwegs - aber es hat sich gelohnt.
Für die Größenverhältnisse: Der Kahn, von dem das Feuerwerk abgeschossen wurde, war geschätzte 100m lang!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Uns ist aufgefallen, daß Ihre Domain www.leergutblogger.de nicht optimal in den Suchmaschinen platziert ist.
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Klar, ausgerechnet "leergutblogger.de", eine der Domains, die ich eigentlich nur aus Spaß an der Freude besitze...
Ich greife im Kühlregal ganz oft die Produkte von hinten. Zumindest bei allen Artikeln im Becher, wie z.B. Joghurt und Pudding.
Nicht, dass diese zwei Jahre länger haltbar sein könnten, sondern aus einem ganz anderen Grund: Um die saubere Plazierung im Regal nicht zu zerpflücken - und bei nur zwei übereinandergestapelten Bechern reißt man nunmal durch die Entnahme eines Bechers schon eine relativ große Lücke in die erste Reihe.
Aber nur, wenn keine anderen Kunden zugucken. Sonst geht's mir bald so wie in einem vielfrequentierten Markt in Berlin, aus dem mir ein Brotlieferant mal berichtet hatte, dass sie dort die alte Ware immer nach hinten geschoben haben, da die hinteren Artikel in den Regalen immer zuerst verkauft wurde...
Keine Ahnung, was heute los ist und warum es heute so viele Anrufe wie selten sind - aber ich habe gerade beschlossen, dass ich beim 50. Anruf Feierabend machen sollte.