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Verratzt

Mein Handy klingelte vorhin und der Name einer Mitarbeiterin wurde auf dem Display angezeigt. Noch vollkommen schlaftrunken realisierte ich, dass das nur eine Krankmeldung sein konnte und ging ran.

"Wo bleibst du denn, wir stehen hier in der Kälte?!?"

Oops. :-)

Kann ja sogar mir passieren. Aber dass ich den Wecker gar nicht gehört habe, ist ein erstaunliches Phänomen, über das ich nun wahrscheinlich noch den ganzen Tag nachdenken werde.

Handwerker im Branchenbuch

Wie pickt ihr einen Handwerker (oder alternativ sonstige Firmen) aus dem Branchenverzeichnis heraus? Wenn man keine Firma kennt, fange ich normalerweise oben bei "A" an und arbeite mich in alphabetischer Reihenfolge vor.

Manchmal fange ich auch hinten an und gehe von Z nach A durch das alphabetische Verzeichnis. Gut haben es die Firmen, die mit A, B, C oder auch mit X, Y oder Z anfangen.

Ganz ehrlich? Mauermann Müller hat da doch echt die A*schkarte, oder fängt jemand tatsächlich in der Mitte an oder pickt sich zufällige Einträge heraus?

"Ohne Scheiß: Schoko-Eis!"

Ich verabschiede mich für heute und werde gleich im FRITZ hier in Bremen zu finden sein. Dort treten nämlich heute Abend "Eure Mütter" (Wikipedia) auf. :-)

Hier in der Gegend sollte man das aber nicht zu laut sagen. Auf die Aussage: "Ich gehe gleich zu Eure Mütter"" könnte es durchaus passieren, dass man ein "Ey, was wilsstu von meine Muddah?" als Antwort erhält und sich in den folgenden Tagen auf die neuen Geschmacksrichtungen der klassischen Fresenius Sondennahrung freuen darf.

Für alle, die nicht dabei sein können: Die "Mütter" haben übrigens einen eigenen YouTube-Channel. In diesem Sinne: Schönen Abend.

Bonsai im Weg

Bevor sie alle für 1 Euro weg waren, habe ich mir auch selber einen von den kleinen Bonsai-Bäumchen gerettet. Er steht nun hier in meinem Büro neben meinem Bildschirm und versperrt die Sicht auf ein wichtiges Dekostück an meiner Wand.

So schlimm sieht's aber zum Glück nur auf dem Foto aus. Durch eine leichte Kopfbewegung kann man das süße Sinalco-Mädel ja wieder erkennen. :-)


Der offene Betrag

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Kopf --> Wand.

Als man noch an das Gute glaubte...

Als wir hier in der Gastfeldstraße Anfang 2000 "eingezogen" sind, haben wir schnell erkannt, dass eine WG hier in der Gegend auf Plakaten in ihrem Fenster öffentlich zu Ladendiebstahl aufgerufen hat.

Damals hatten wir denen eine persönliche Nachricht in den Briefkasten an der Tür geworfen. Der Wortlaut war exakt folgender:
Liebe Hausbewohner,

da Ihr offensichtlich Ladendiebstahl befürwortet, möchte ich Euch bitten, unseren SPAR-Markt in der Gastfeldstraße zu verschonen.
Wir betreiben diesen Markt privat, jeder Euro, der geklaut wird, geht aus unserer eigenen Tasche.
Wir gehen ja auch nicht in euer Haus und beklauen Euch.
Eine Versicherung zahlt den Schaden nicht, der durch Diebstahl entsteht; das könnten wir gar nicht bezahlen.

Danke für Euer Verständnis.
Wie naiv man doch war... :-O

"Virtuelle Spendendose"

Hier schlug Tina vor ein paar Jahren in einem Kommentar mal vor, eine "virtuelle Spendendose" einzurichten, z.B. mit einem PayPal-Konto.

Bevor ich hier irgendein Spendenkonto einrichte und die Summe weiterleite und mir bei dieser Arbeit als "Treuhänder" irgendein Fehler vorgeworfen wird oder sogar passiert, könntet ihr eigentlich auch direkt spenden.

Es ging zwar damals um das Kinderhilfswerk, aber ich möchte an dieser Stelle einer Organisation zu ein paar Spenden verhelfen, die leicht übersehen wird: Sea Shepherd.



(Hier der Wikipedia-Beitrag über die Organisation.)

Schwein in die Mühle

Wenn irgendwo Fleisch verarbeitet wird, vom Transport-LKW über Metzgereien bis hin zur Imbissbude, sieht man immer lachende Schweine, Rinder, Hühner. Ziemlich absurd und sehr weit fern der Realität.

Fast schon erschreckend realistisch fand ich dagegen diese Bemalung auf einer Würstchenbude auf dem Hamburger Dom: Ganze Schweine rein, Würstchen raus, grillen – und auf den Tisch.


"Menne"

Hat zwar gerade üüüüberhaupt nichts mit dem Laden hier zu tun, aber aus gegebenem Anlass muss ich das mal eben loswerden:
Als Alternative für "Freund", "Mann", "Lebensgefährte" oder auch "Partner" wählen weibliche Angehörige des Prekariats (bei anderen ist mir das jedenfalls nie aufgefallen) sehr gerne den Begriff "Menne", wenn sie mit Dritten reden. ("Mein Menne geht morgen mit mir ins Kino.")

Ich finde den Begriff jedenfalls absolut grausam und mir klappen sich immer wieder die Zehennägel hoch, wenn sich jemand so ausdrückt. Aussterben will dieses Wort aber leider überhaupt nicht. :-O

Leuchte deaktiviert!

Dieses Foto habe ich übrigens noch in meinem Handy gefunden. Entstanden ist es am Morgen des A380-Palma-Trips in der Tiefgarage des Frankfurter Flughafens.
Viele der Deckenleuchten in der Garage waren nicht eingeschaltet und man könnte meinen, dass dies möglicherweise aus Vergesslichkeit geschehen ist oder dass da tatsächlich so viele Leuchtstoffröhren nicht funktionieren – aber, nein:


Cold Calls von Krankenkassen

Die meisten Werbeanrufe bekomme ich definitiv von irgendwelchen Krankenkassen oder Agenturen, die eine solche vermitteln wollen. Erstaunt sind alle spätestens dann, wenn ich sogar das "kostenlose und unverbindliche Vergleichsangebot" ablehne.

Warum? Ganz einfach:

Selbst wenn irgeneine andere Krankenkasse etwas günstiger sein sollte als meine jetzige – wer weiß, auf was für einen Service ich mich einlasse. Ich habe mit meiner Krankenkasse noch nie Probleme gehabt und fühle mich dort gut aufgehoben. Das ist mir definitiv mehr wert als ein paar möglicherweise gesparte Euro.

DM 748,––

Dachbodenfund 2: Eine Titelseite der Happy Computer aus dem Jahr 1989. Darauf eine Anzeige für einen Nadeldrucker, auf dem mit dem Schriftbild geworben wird. Damit könnte man heute aber nicht mehr die Wurst hinterm Ofen hervorlocken. :-)


MEGA ST4

Dachbodenfund: Eine große Kassette voller 3,5"-Disketten, darunter viele eigene Arbeiten, viele gekaufte Programme und unzählige "Public-Domain"-Software, die es damals diskettenweise für ein paar Mark zu kaufen gab.

Also mal eben schnell den MEGA-ST4 aus der Ecke gekramt und aufgebaut. Leider nur mit dem winzigen s/w-Monitor, aber dafür mit 40MB-Festplatte – das Ding war damals schier unbezahlbar.
Schade nur, dass der Rechner irgendein Problem hat und wie zufällig mal nach ein paar Sekunden, mal nach ein paar Minuten neu startet. Aber immerhin: Auf einer Diskette (Das PD-Spiel "Mienenfeld", vergleichbar mit dem Windows "Minesweeper") war sogar noch mein alter Highscore gespeichert... :-)
Hoffentlich haben die Disketten im Laufe der Jahre (immerhin 16!) nicht allzu sehr gelitten und mal gucken, ob ich noch ein paar Schätze entdecke.