Vor einer Weile hatte mich Barbara Ettrich angeschrieben und gefragt, ob sie mein
Walnuss-Foto als Titelbild für ihre gebundene Dissertation verwenden dürfe. Ich stimmte zu und bat lediglich um ein Exemplar eben jener Doktorarbeit für mich.
Nun bekam ich Post von
Dr. Barbara Ettrich. Der Inhalt: Ihre Arbeit in Form eines richtigen Buches. Übrigens der 130. Band in der Reihe zum Thema Hirnforschung vom
MPI. (Und der mit dem originellsten Titelbild.)
Vielen Dank auch dafür und herzlichen Glückwunsch!
Das Buch kommt zu Hause in mein Bücherregal und wird aber wohl doch eine eher seltene Lektüre werden. Ich verstehe nämlich seitenweise schlicht und einfach – gar nichts.
"
Nimm mal kurz die Brille ab", sagte Viktor zu mir und knipste mich mit seinem iPhone. "
Lass mich mal gucken", verlangte ich. Aber leider musste ich mich gedulden, bis er mir das Ergebnis via E-Mail geschickt hatte.
Ich bin ein Wikinger-Typ. Definitiv!
Heutige Negativerlebnisse:
1. Die Aufback-Brötchen waren gestern Abend nicht richtig vorbereitet worden. Durfte ich heute Morgen alles erledigen.
2. Der Leergutautomat war von gestern Abend noch bis oben hin voll.
3. Unser Warenwirtschaftssystem ist abgeraucht und ein Fall für den Support.
4. Eine Krankmeldung für (mindestens) heute trudelte hier eben auch noch ein.
Ich bin mal pessimistisch: To be continued…
Gerade eben bin ich über diesen Artikel:
"Frisch auf den Müll – Lebensmittelverschwendung in Deutschland" gestolpert.
Wie so oft werden Supermärkte als die großen Bösewichte angeführt (was sicherlich zu einem großen Teil auch richtig ist, gerade in den Filialbetrieben wird der Umgang mit unschöner oder nicht mehr lange haltbarer Ware knallhart diktiert) und der Inhalt der Inhalt der Supermarkt-Mülltonnen genau analysiert.
Am Wochenende hatte ich selber ganz allgemein über dieses Thema nachgedacht. Vor allem fiel mir ein, dass ein ebenfalls sehr großer Anteil der weggeworfenen Lebensmittel (wenn nicht sogar der größere!) in der Gastronomie zu suchen ist: Restaurant, Großküchen, Kantinen, Krankenhäuser. Es gibt fast keinen Gast, der nicht irgendetwas zurückgehen lässt. Angefangen bei der aus einer Möhre geschnitzten Tellerdekoration beim Chinesen bis hin zum gänzlich unangefassten Essen in der Station im Krankenhaus.
Das könnte in der Summe den Anteil der in den Geschäften entsorgten Lebensmittel sogar noch deutlich übersteigen. Möchte das mal jemand erforschen?
Gut, dass ich mir immer die Flaschen angucke, bevor ich sie zum Mund führe. Dass ich mit dem Kronkorken auch den oberen Rand der Flasche abgehebelt hatte, fiel nämlich zunächst gar nicht auf.
Das hätte weh getan.
Ich habe bei mir im Büro die Heizung eingeschaltet.
Absichtlich!
Vor ein paar Wochen gab es einen Rückruf für eine bestimmte Charge Desperados-Bier. Es bestand keine Gesundheitsgefahr, sondern es soll sich nur um eine "Abweichung von den Spezifikationen" gehandelt haben. Dazu reichen ja schon mitunter kleine Abweichungen in Geschmack, Alkoholgehalt, Farbe und ähnlichen relativen Belanglosigkeiten.
Nun weigerte sich unser Getränkegroßhändler aber, den Rest so mitzunehmen. "Nur vollständige Kisten", hieß es dort. Wir sollen uns doch bitte an den Außendienstmitarbeiters der Brauerei wenden, die Desperados hier vertritt und ihm die Flaschen mitgeben. Da wir den (so weit ich weiß) noch nichtmal kennen und auch nicht regelmäßig besucht werden, hätte ich da erstmal einen Kontakt aufbauen müssen. Ächz…
Die Entscheidung fiel dann auf den kurzen Dienstweg : Privatverbrauch im Laufe des restlichen Sommers.
Info von unserem Getränkelieferanten: Club Mate Ice-T ("Kraftstoff") ist momentan nicht lieferbar.
Das sind dann die Sortimentslücken,
die persönlich schmerzen.
Diese typische Einwortfrage "Bon?" hört man an vielen Kassen und (leider) manchmal auch bei mir. Es ist echt schwer, den Leuten das abzugewöhnen – und dabei hasse ich es persönlich sehr.
In einem Geschäft eines
Konkurrenten Mitbewerbers Marktbegleiters habe ich jetzt eine kreative Abwandlung dieser Frage erlebt. Durch den vollständigen Verzicht auf einrahmende Kommunikation oder ein Lächeln, bekam die Frage, ob ich den Kassenbon haben möchte, eine noch viel bedeutendere Wirkung. Wollt ihr sie mal hören?
"Zettel?!?"
Genau.
Mit einem Kollegen über den lächerlichen Sommer gesprochen. Seine Meinung dazu:
"Ich find's eigentlich ganz angenehm, dass es nicht ganz so heiß ist."
Ich komme ja mit der großen (und lange andauernden) Hitze selber gar nicht so gut klar, aber wenn's draußen wenigsten kontinuierlich über Zimmertemperatur und zumindest überwiegend einen sommerlich blauen Himmel hätte, wäre das doch durchaus schöner. Schöner, als hier mit klammen Fingern im Büro zu sitzen und mit dem Gedanken zu spielen, die Heizung anzustellen.
Momentan bin ich dabei, ein paar neue Feuerwerksartikel in mein Warenwirtschaftssystem einzupflegen. Silvester ist ja schließlich schon bald…
Dass der Tag bislang wohl recht anstrengend gewesen sein muss, fiel mir erst auf, als ich eben eine "25-Schiss-Batterie" eingestellt habe.
Immer heißt es, Mercedesfahrer seien schlechte Autofahrer. Die Mehrheit kann mit ihren Wagen umgehen, wie auf diesem Foto zweifelsfrei zu erkennen ist. 2/3 der Fahrzeuge stehen korrekt auf den eingezeichneten Feldern auf dem Parkplatz eines Baumarktes hier in Bremen. Beim Wagen in der Mitte hat auch niemand vergessen, das Licht auszuschalten – wir wollten schlicht und einfach schon losfahren, als mir dieses wunderschöne Trio auffiel. Gut, der Wagen rechts im Bild steht perfekt mittig über der Linie, aber so war das schließlich nicht gedacht.
Und um mal gleich eine Sache vorweg zu sagen: Meiner hat sogar funktionierende Blinker! Das ist ja bei den meisten Wagen mit Stern ganz offensichtlich nicht so.
Niedliches Erlebnis am Rande: Gestern Abend war ich noch in der Notaufnahme einer Augenklinik, um vorsichtshalber nochmal alles überprüfen (und mir vor allem ein schriftliches Attest über die Art der Schädigung geben) zu lassen.
Die junge Ärztin sprach relativ gut Deutsch, benutzte aber einige Wörter verkehrt. So fiel irgendwann der folgende Satz:
"Ihre Bindehaut ist ziemlich verärgert."
Wie süß.
Beim Aufräumen alter und uralter E-Mails bin ich gerade auf einige geparkte Mails der Person gestolpert, die mir vor ein paar Jahren die Zusammenarbeit
bei diesem "Geheimprojekt" vorgeschlagen hatte – mitsamt der "Geheimhaltungsvereinbarung" mit den spottbilligen 500.000 Euro Vertragsstrafe beim Ausplaudern irgendwelcher Informationen zu dem Projekt.
Ich war neugierig, ob daraus irgendetwas geworden ist und sah mir seine Website an, die keine nennenswerten Inhalte bietet (hat sich wohl niemand gefunden, dem man die 500k€ aus dem Kreuz leiern konnte) – aber dafür den Hinweis im Impressum, von Spam-Absendern einen Betrag von mehreren zehn Euro zu fordern.
Wie kann man nur so peinlich scharf auf Geld sein.