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Mal nicht "Bon?"

Diese typische Einwortfrage "Bon?" hört man an vielen Kassen und (leider) manchmal auch bei mir. Es ist echt schwer, den Leuten das abzugewöhnen – und dabei hasse ich es persönlich sehr.

In einem Geschäft eines Konkurrenten Mitbewerbers Marktbegleiters habe ich jetzt eine kreative Abwandlung dieser Frage erlebt. Durch den vollständigen Verzicht auf einrahmende Kommunikation oder ein Lächeln, bekam die Frage, ob ich den Kassenbon haben möchte, eine noch viel bedeutendere Wirkung. Wollt ihr sie mal hören?
"Zettel?!?"
Genau.

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Kommentare

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Oskar am :

"Für's Haushaltsbuch?"

"Belegsammler?"

"Finanzamt?"

"Ofenheizung?"

"Schmierzettel?"

"Sparsamkeitsnachweis?"

"Preisentwicklungsbeobachter?"

"Briefchenschreiber?"

"Konkurrent?"

"Wackelstuhlruhigstellung?"

"Minipapierfliegerbauer?"

"...?"

shopgirl71 am :

ja das mit dem Bongesülze ist mir in deinem Laden auch schon aufgefallen, auch dieses ständige geduze, da denk ich dann immer , kennen wir uns , aber wer weiss, vllt. ist es auch euer Jargon , ich find es eher unüblich

ednong am :

Ah, ich dachte schon, Kommentare sind jetzt gar nicht mehr möglich.

Ich hätte ihn einfach gefragt, was er denn zahlen will für einen Zettel, wenn er denn scon einen verlangt.

Ich selbst mußte mir vor Kurzem anhören, ich sei penibel. Nur weil ich nach dem Bon gefragt hatte, der auch schon ausgedruckt, aber gleich wortlos weggeworfen wurde.

Mavez am :

Ich leg den Zettel meistens einfach auf den Einkauf, 99% aller Leute wollen den Bon sowieso nicht - die wo ihn wollen nehmen ihn sich dann - muss ich doch net 1000x fragen deswegen.

The other one am :

Müsste das nicht richtig heissen " die was ihn wollen tun"?

Ich bin jetzt echt unsicher ... neue Rechtschreibung und so. Und ich muss ja auch noch eine Menge lernen.

Oskar am :

Ei gude wie, du Datterich, dess heesst "Dee wo ihn nitt tun neem volle" un nit anners.

JBlue am :

Nach meinem Sprachgefühl heißt es ''Die, die ihn wollen, nehmen...''.
Weder ''wo'' noch ''was''.

Sabanja am :

in manchen gegenden in deutschland wird das immer so gefragt.. gruselig ist das..

solania am :

In Baumärkten gibt es halt keine Bons, da ist etwas rustikaler.

solania am :

Genauso rustikal wie dein Satzbau, solania!

JBlue am :

Grins!! Selbstironie ist doch was schönes! Bist damit den Rechtschreib- und Grammatiktrollen zuvorgekommen :-)

Gurkensenf am :

bei uns wird immer so gefragt:

"brauchen´s das zetterl?"

wobei es schon auffällt, dass immer öfter der bon einfach so mit dem restgeld bzw. ohne frage mitgegeben wird.

Viva am :

Mir ist es recht egal, wie ich gefragt werde, ob ich den Zettel willl - aber ich kanns gar nicht leiden, wenn mir der Kassierer mir den Bon einfach mit dem Geld zusammen in die Hand drückt. Also zusammen mit dem Papiergeld, oder, noch schlimmer, wenn er mir das Münzgeld AUF dem Bon liegend überreicht. Ich als Motorikhorst bin damit überfordert und muss den Bon zwangsweise einstecken, damit ich nicht Geld sähe.

Gloria am :

Ich erwarte zwingend, dass mir der Bon angeboten, besser noch fraglos mit dem Rückgeld ausgehändigt wird.

Verzicht äußere ich nur, wenn ich bloß ein oder zwei Teile eingekauft habe, sodass der Betrag auf der Hand liegt,

wolke am :

Auch immer schön: Wenn einem der Bon überhaupt nicht - mit welchen Worten auch immer - angeboten wird, sondern gleich wortlos entsorgt wird.

Dann doch lieber die Ein-Wort-Frage statt der (für das Kassenpersonal) peinlichen Sucherei im Mülleimer, während die nachfolgenden Kunden ungeduldig mit den Hufen scharren...

Grundsätzlich gehört(e) der Bon doch eigentlich zu jedem Einkauf. Nach meiner Erinnerung begann in den Supermärkten das wie auch immer geartete Nachfragen, ob der Kunde den Bon auch haben möchte, doch seinerzeit damit, daß ein großer Teil der Kunden den Bon in schönster Ich-laß-die-Sau-raus-Manier in der Vorkassenzone auf den Boden flattern ließ (und der Einkaufswagen - damals noch unbepfandet - wurde ebenfalls dort oder irgendwo auf dem Parkplatz sich selbst überlassen).

Aus dieser Historie heraus kann ich mich über die Ein-Wort-Frage gar nicht ärgern; die sehe ich einfach als rationelle Antwort auf eine kundentypische Unzulänglichkeit.

Außerdem will ich nach dem Einkauf auch zügig weiter; da stört es mich gar nicht, wenn der Kassenmensch nicht unnötig viele Worte macht.

Was mich schon eher stört, ist, wenn ich mein Geld mit dem Wort "bitteschön" überreiche und dann kein "danke" zurückkommt.

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