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Betriebssprechtag

Post von den "Beruflichen Schulen für den Einzelhandel". Zum Glück nichts Schlimmes, nur eine Einladung zum Betriebssprechtag.

Ob ich darauf Lust habe? Wenn es Probleme gibt, kläre ich sie direkt mit dem Klassenlehrer. Aber ein Plenum mit Diskussion zu den Modellversuchen "ELLFE" und "On line - Shop" stelle ich mir nicht wirklich spannend vor.

Zügig bearbeitet 2

Für eine ehemalige Mitarbeiterin sollte ich eine Bescheinigung für das Amt für Wohnungsgeldwesen schreiben, in der ich bestätigen sollte, daß sie seit 1. Juni 2005 nicht mehr bei mir beschäftigt ist.

Nun war sie hier aber bis zum 31. August tätig und hat auch so lange Geld bekommen. Einigermaßen verunsichert habe ich eben beim Amt angerufen und mich mit dem zuständigen Sachbearbeiter persönlich unterhalten.

Erfreuliche Bilanz des Gespräches: Er hat meine Angaben so zur Kenntnis genommen und ich brauche kein Schreiben zu verfassen. :-)

Vor der Tür

Anruf bei einem Kollegen, der sich etwas verspätet hat. Noch bevor ich überhaupt etwas sagen konnte, hörte ich schon seine Stimme: "Ich bin gleich vor der Tür."

Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen, ob seine oder meine Tür damit gemeint war.

Er meinte zum Glück den Laden.

Kritik an der Spontankündigung

Eine Kollegin hat sich darüber beschwert, daß ich einfach jemanden gehen lasse, ohne die Kündigungsfrist zu nutzen.

Natürlich sind ihre Argumente berechtigt. Aufgrund meines spontanen Entgegenkommens haben wir hier kurzfristig einen personellen Engpass gehabt. Ja, nun - andererseits hätte jeder andere von mir dieses Entgegenkommen ebenfalls bekommen, wenn sich von heute auf morgen die Chance ergeben hätte, im Wunschberuf eine Anstellung zu bekommen. Das sollten sich bitte alle kritisierenden Mitarbeiter stets vor Augen halten.

Nescafé

Da organisiert man extra eine neue Kaffeemaschine - und dann haben sich die Leute angewöhnt, Nescafé zu trinken... ;-)

"erfahren"

"Erfahrene Aushilfen" steht auf dem Schild an der Tür.

"Erfahrene Aushilfen" - das würde ich persönlich so weit interpretieren, daß ich zumindest weiß, was bei einer Inventur grundlegend gemacht wird. Wozu das Ganze dann letztendlich stattfindet, ist im ersten Moment ja völlig irrelevant.

Nun haben sich zwei ca. 14jährige türkische Jungs beworben. Der entsprechende Dialog verlief in etwa so:

Habt ihr schonmal eine Inventur mitgemacht?

Nein. (Der eine übersetzt für den anderen...)

Warum fragt ihr eigentlich nach dem Job?

Da hängt doch das Schild.

Habt ihr gesehen, was auf dem Schild steht?

Aushilfen.

Und was steht da noch?

7. Januar.

Und was noch?


Samstag.

Und was noch?

Öhhm... [...]

Da steht "erfahrene" Aushilfen. Ihr habt also noch nicht bei einer Inventur mitgemacht?

Was ist'n das überhaupt?

Dies war der Moment, in dem ich in Gedanken mit der Stirn auf die Tischplatte prallte. Ich erklärte den beiden, daß ich Leute mit Erfahrung suchen würde und verabschiedete sie. :doh:

Zügig bearbeitet

Eine ehemalige Mitarbeiterin benötigt ein paar Angaben über die Beschäftigung bei mir für das Amt für Wohnungsgeldwesen.

"Am liebsten heute noch, spätestens morgen."

Klar, natürlich. Das Schreiben vom Amt ist ja auch nur vom 21. Dezember 2005 und die Nachweise sollten bis vorgestern eingereicht werden.
Aber bei mir jetzt Streß machen, weil man es ja eilig hätte... :-(

Drei Stempel

Ein Mitarbeiter, dessen Zug gestern Verspätung hatte, reichte mir diese Bescheinigung der Deutschen Bahn als Entschuldigung ein. Das ist ja auch gar nicht weiter problematisch.

Aber irgendwie sieht man der Bahn ihre staatlich bürokratische Vergangenheit an: Drei Stempel prangen auf dem A6-Zettelchen. :-)


Gute Nachricht - schlechte Nachricht

Eine Mitarbeiterin hat heute einen Job gefunden: In ihrem Beruf und dazu noch hier in Bremen. Nun braucht sie nicht länger hier zu packen und zu kassieren. Das macht zwar auch Spaß - aber dafür studiert man nicht. Das war die gute Nachricht.

Die schlechte: Morgen früh, 7:30 Uhr, ist bei ihr Arbeitsbeginn. Hoffentlich finde ich so schnell eine Kollegin, die morgen die Vormittagsschicht übernimmt.

Ich hatte ihr von vornherein klargemacht, daß ich ihr keine Steine in Form einer Kündigungsfrist o.ä. in den Weg legen würde. Daß es so schnell gehen würde, hätte ich allerdings auch nicht gedacht.

Wenn die Fetzen fliegen

Normalerweise haben wir híer ein angenehmes Betriebsklima. Nicht, daß sich alle lieb haben - aber darum geht es ja auch nicht.
Nervig nur, wenn vereinzelte Mitarbeiter persönlich, nicht privat, aneinanderprallen und diese Reibereien hier in der Firma austragen müssen.
Als Vorgesetzter muß man sich dann natürlich genau überlegen, wie man in so einer Situation reagiert. Läßt man die Sache im Sande verlaufen und hofft, daß schnell Gras darüber wächst oder soll man mit den Leuten gezielt sprechen?
Wenn wir hier im Kindergarten wären, würde ich das Gespräch in der Gruppe wahrscheinlich vorziehen und hinterher mit einem gemeinsamen Händeschütteln abschließen. Aber hier haben wir es mit erwachsenen Menschen zu tun - auch, wenn sie hinter dem Rücken des anderen diesen jeweils recht kindisch beschimpfen...

Alte Zeitschriften

Vielleicht sollte ich doch wieder dazu übergehen, das Lesen von Zeitschriften, die noch ungebündelt für die Remission bereitliegen, generell zu verbieten.

Oft genug werden die Hefte von Mitarbeitern mit in den Aufenthaltsraum genommen und nach Gebrauch eben nicht wieder ordentlich zurückgelegt, sondern im Personalraum vergessen - idealterweise voller Krümel und Flecken. Der nächste legt sie dann beim "Aufräumen" auf irgendeinen Stapel und irgendwann, wenn man sie zufällig wiederfindet, ist die Remissionsfrist längst abgelaufen.

Danke, aber solche Verluste möchte ich zukünftig gerne vermeiden. Vor allem Fachzeitschriften können ziemlich hochpreisig sein.

Schwangerschaftsanzeige

Lobte ich nicht erst kürzlich den tollen Service der Stadt Bremen, auf www.bremen.de alle möglichen Formulare zum Download anzubieten?

Richtig genial wäre es, wenn die gedruckte "Schwangerschaftsanzeige" nicht aus völlig sinnfrei durchlöcherten Texten bestehen würde. Warum das so ist, habe ich nicht herausfinden können. Auf dem Bildschirm wird's korrekt angezeigt und auch ansonsten habe ich keine Probleme mit dem neuesten Acrobat-Reader. Auch nicht beim Druck.

Hier findet man die Originaldatei übrigens. Vielleicht kann mir ja irgendjemand sagen, woran der Fehler liegt...


Ausgefallen

Eine Mitarbeiterin rief eben an und meldete sich für heute krank. Sie war gestern Abend Essen und hat sich dabei wohl den Magen verdorben.

Daß Mitarbeitern übel war, nachdem sie Abends ausgegangen waren, hatte ich hier schon sehr häufig. Wird Zeit, aus den Daten mal eine schwarze Liste über die entsprechenden Restaurants aufzustellen.

Warum nur?

Der hat heute keine Brötchen geliefert. Keine Mohn, Baguette...

War der Brotfahrer überhaupt schon da?

Nein, noch nicht.

Gnnnnn...